Hallo nett das du vorbeischaust!

Als Erstes möchte ich dir diesen T-Rex nicht vorenthalten, er steht in Originalgröße im Einkaufszentrum Ruhrpark in Bochum.
Das Besondere an ihm ist, dass er mit 3D-Druckern hergestellt wurde.
Mein lieber Arbeitskollege Mike arbeitet im Zweitjob in der entsprechenden Firma.
Am letzten Montag hatte ich dem Hauptgewinn die Sporen gegeben, damit ich auf dem Weg zur Arbeit kurz einen Abstecher dorthin machen konnte.
Wirklich beeindruckend, was man mit so einem 3D-Drucker alles machen kann!
Unter diesem Link kannst du ein interessantes Video zu diesem T-Rex ansehen.
https://www.youtube.com/watch?v=_GfQG8WMeD4





Nun zu dem leidigen Thema „OP-Mopsknie“
Jaaaah, es kommt immer anders, als man denkt!
Meine OP wurde wegen des gebrochenen Arms der Anhästisitin ganz kurzfristig abgesagt.
An dieser Stelle unbekannterweise gute Besserung!
Somit war die gesamte Planung vergebens, da der neue Termin voraussichtlich erst am 12. August erfolgen soll.
Also alles wieder von vorne!
Zum Glück steht die neue Planung dank meiner lieben Ersatzschafshüter für die ersten 3 Wochen nach der OP schon wieder auf sicheren Füßen.
Vielen Dank, wenn ich euch nicht hätte!!!

Ein Gutes hat es zumindest, ich konnte mein zukünftiges Behindertenfahrzeug den „coolen alten Knochen“, da ist der Name jetzt Programm (ehemaliges 24“ BMX, umgebaut zum Reha-Laufrad) ausprobieren.
Grundsätzlich funktioniert das Ding, aber mit der Sitzposition hapert es noch einwenig.
Der dickgepolsterte Sattel aus meinem Fundus eignet sich überraschend nicht dafür.
Ich werde, wenn die passende Sattelstütze da ist, einen Einradsattel (ebenfalls aus der Kramkiste) darauf montierten, das sollte den Fahr- bzw. Laufkomfort steigern.
Zusätzlich habe ich am Vorderrad noch sogenannte Pegs aus meiner „Klamottenkiste“ angeschraubt, damit ich bequem meine Füße aufstellen kann, wenn es bergab geht.
Es hat manchmal eben auch Vorteile, wenn man alles verwahrt!


Dann sitze ich wie ein Easy Rider auf seinem Chopper darauf!
Mal schauen, ob das funktioniert.

Des Weiteren versuche ich so mobil wie möglich zu bleiben und meine Gehfähigkeit zu steigern, indem ich mit meinen „Krückis“ meist zu Fuß zu den Schafen laufe.
Auf dem Hinweg (bergauf) ist das in der Regel kein Problem, aber auf dem Rückweg wird mein Gangbild mit jedem Schritt immer schlechter, sodass die „Krückis“ gute Dienste leisten.
Am Anfang hatte ich selbst bei strahlendem Wetter zur Tarnung nur den Regenkrücki (glücklicher Fund auf dem Sperrmüll) benutzt, inzwischen ist die Eitelkeit aber gewichen und ich nehme den Luxuskrücki bei schönem Wetter mit. Der Handgriff bei dem Luxusgehstock ist bequemer als beim Regenkrücki. Und da ich ja inzwischen auch die echte und glückliche „Oma“ von Nelli geworden bin, brauche ich mich auch nicht schämen einen Gehstock zu benutzen.

Mit den blauen Krückis übe ich auch schon, damit ich nicht ganz so hinfällig in der ersten Woche nach der OP sein werde.
Als Kontrastprogramm habe ich ja noch meine Spaßräder!
Erstaunlicher weise macht sich das Mopsknie beim Radeln nach wie vor deutlich weniger bemerkbar!
Ich war sogar mal kurz mit dem grünen Glöckchen unterwegs und auch Oranje, Joffrey, und das 36er Einrad kamen an die Luft.







Der halbe Hahn und meine schöne Penny, parken allerdings schon seit Ewigkeiten ungenutzt in der Ecke.



Mal schauen, ob sich das bis zum 12 August noch ändert.
Das ist im Moment der Stand der Dinge!
Ich wünsche dir einen schönen Sonntag
Liebe Grüße
Dagmar
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