Hochofen Henrichshütte



Hallo, ich freue mich sehr, dass du hier herein schaust.

Letzte Woche hatte ich dich ja mit dem roten Lastesel zur Henrichshütte mitgenommen.






Heute kraxeln wir gemeinsam auf den 55m hohen und 80 Jahre alten Hochofen 3 hinauf.
Es ist der einzige noch verbliebene Hochofen in der Henrichshütte, der damals nicht den Schraubenschlüsseln der Chinesen zum Opfer gefallen ist.
Die anderen zwei Hochöfen wurden Schraube für Schraube und Stück für Stück von chinesischen Arbeitern zerlegt und nach China gebracht.

Los geht`s!



Das Bild zeigt im Vordergrund die „Ofensau“, so nennt man den Sockel, vom abgebauten Hochofen 2 und im Hintergrund der Hochofen 3.

Am Hochofen ist ein Aufzug angebracht, der an jeder Besucherplattform hält, so können auch Menschen die Aussicht genießen, die nicht gut zu Fuß sind.
Ich habe mir aber das Vergnügen gegönnt alle Treppenstiege hoch zu klettern.





Zum Glück waren nur sehr wenige Besucher im Museum, so konnte ich nach Herzenslust mit meiner Kamera alles genau unter die Linse nehmen.
Auf dem Gelände der Henrichshütte wurde ein Laufwettbewerb durchgeführt, ein weiterer Grund warum ich den Hochofen fast für mich alleine hatte.

Richtig cool war auch, dass man durch die Gittermatten der Fußböden bis nach unten durchgucken konnte. Ein wenig Schwindelfrei solltest du also sein, wenn du dort hoch möchtest!





Hier kannst du nochmal die „Ofensau“ von Ofen 2 von oben anschauen






In der nachfolgenden Diaschau kannst du dir ein paar Impressionen von allem, was mir während der Kletterei so vor die Linse gerutscht ist anschauen.
Die vielen verschiedenen Rottöne des Rostes und das Durcheinander der ganzen Stahlstreben, Rohre und der grün-türkisenTreppenstiegen ergaben immer wieder interessante Motive.
Das mein Auslöser keine Rauchzeichen abgegeben hatte, lag wohl an dem kühlen Wetter



Die Aussicht von oben auf das Museumsgelände war auch richtig schön.
Viel Spaß!


Ich hoffe dir haben die Bilder auch gefallen.
Die Bilderflut von meinem Museumsbesuch ist mit dem heutigen Beitrag noch längst nicht erschöpft.


Im nächsten Beitrag in ca. 2 Wochen werde ich dir die grüne Seite der Henrichshütte zeigen.
Hier kannst mitstaunen, was die Natur sich alles einfallen lässt, wenn sie in Ruhe gelassen wird und sie sich frei entfalten kann.

Liebe Grüße
Dagmar


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Henrichshütte – Energiewende!

Hallo, schön das du vorbei schaust!

Nun sind wir vom Sommer mit extremer Hitze in den Vollherbst gerutscht.
Ich finde das herrlich, endlich kühlt der Fahrtwind beim Radeln wieder angenehm.
Auch der Regen ist ein Segen für meine Wiese, endlich wächst mal wieder etwas Futter für meine Wollkombo (Schafe).

An den letzten beiden Wochenenden hatte ich die Henrichshütte in Hattingen besucht.
Falls du nicht hier aus der Umgebung kommst, die Henrichshütte ist ein Industrie Museum mit einem Hochofen auf den man rauf steigen kann.


An dem vorletzten Sonntag hatte ich meine kleine Fotoausrüstung mit genommen.
Das Wetter war zunächst schön nebelig und wurde hinterher freundlicher. Ideale Bedingungen, um mit der Kameralinse auf Entdeckungsreise zu gehen.

Auf dem Weg dort hin war ich mit dem roten Lastesel (Archivbild) gefahren, mein perfektes Kamera- Transportfahrzeug.
Unterwegs gab es natürlich auch schon einiges zu sehen, was auf den Kamerachip gebrannt werden musste.

Die kleine Reise zur Henrichshütte ging entlang des Ruhrtal-Radweges.
An der Schleuse von der MS Schwalbe war eine große Ansammlung von Müllsäcken zu sehen, hier hatten fleißige Leute am „Clean up Day“ den ganzen Müll aufgesammelt.
Vielen Dank an alle, die da mitgeholfen haben.
Es ist schön zu sehen, dass ich nicht alleine mit dem Müllsammeln bin.

In Herbede ist mir an der Bahnstrecke dieser „Baumfriedhof“ aufgefallen, hier liegen die ganzen Fichten aus den umliegenden Kahlschlägen im Wald zum Abtransport bereit.
Die Bäume hatten die letzten trockenen Sommer (Klimawandel) nicht überlebt.
Ein trauriger und mahnender Anblick!




Vorbei ging es auch an Lohmann, einer Fabrik die u.a. Stahlbleche produziert und auch eine Gießerei hat.
Die Stahlfabrik liegt idyllisch an der Ruhr und nutzt seit jeher die Wasserkraft zur Energiegewinnung und hat laut ihrer Internetseite auch schon seit 2010 eine große Photovoltaikanlage auf ihren Hallendächern montiert, damit ist sie ihrer Zeit in Sachen Klimaneutralität anderen Unternehmen weit voraus und ein schönes Beispiel dafür, dass Industrie und Umweltfreundlichkeit funktionieren kann.





Dies ist auch die Einleitung zu meinem Besuch der Henrichshütte, dazu später aber mehr.

Auf dem Bild hier kannst du das kleine Wasserkraftwerk der Firma sehen.



Weiter ging es Richtung Hattingen.
Unterwegs noch ein paar Impressionen vom Ufer der Ruhr.



Am Ziel angekommen, war der Hochofen noch schön in Dunst gehüllt.
In der nächsten Woche nehme ich dich dann gerne mit auf den Hochofen.

Ich muss erst aus dem Wust der 274 Bilder, von diesem schönen Tag, die richtigen für dich sichten und aufbereiten.







Des weiteren hatte der Museumsbesuch auch eine sehr interessante und aktuelle Ausstellung zum Thema Energiewende zu bieten. – Mehr davon in den nächsten Beiträgen!
Ich freue mich, wenn du wieder dabei bist.


Schönes Wochenende.
Liebe Grüße
Dagmar

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Entrümpeln ist angesagt!



Hallo, sei gegrüßt, schön dich hier zu haben.


Es ist an der Zeit die rosarotefahrradkurbel mal gründlich zu entrümpeln.
Mit der Zeit haben sich ein paar Dinge angesammelt die dringend verändert werden müssen, vieles davon ist intern und hat hauptsächlich mit meinem Datenvolumen zu tun und weniger mit dem
was du hier in der rosarotenfahrradkurbel sehen und lesen kannst.
Aber auch hier möchte ich manches verbessern.


Schreibe mir doch bitte deine Anregungen unten in die Kommentarbox hinein.
Lass mich wissen, was dir gefällt oder eben auch nicht.
Was würde dich zum Beispiel zum Thema Fahrradalltag interessieren?

Die Entrümpelung wird einige Zeit in Anspruch nehmen und außerdem habe ich meinen Hauptreisebegleiter, die Kompaktkamera nun endlich zur Reparatur eingeschickt.
Deshalb nehme ich mir beim Blogschreiben für die nächste Woche erst mal frei.

Schau bitte trotzdem mal vorbei, die rosarotefahrradkurbel bleibt während des Umbaus für dich natürlich geöffnet.
Dabei kann es mal vorkommen, dass manches nicht zu sehen sein wird, habe da bitte Nachsicht mit mir!

Ganz ohne Bilder von Unterwegs in der letzten Woche möchte ich dich aber jetzt auch nicht zurück lassen.
Ich kann es sowieso nicht lassen in der Gegend herum zu knipsen!




Liebe Grüße und schönes Wochenende
Dagmar

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Licht im Dunklen, es herbstelt!


Hallo ihr Lieben,

inzwischen ist das Tageslicht merklich kürzer geworden, da gehört wieder Licht an die Drahtesel.
Superklasse sind heutzutage die mobilen Fahrradlampen.


Ohne Werkzeug sind sie mit wenigen Handgriffen am Fahrrad zu befestigen.
Selbst an dem halben Hahn ist das möglich, wie ihr hier sehen könnt.
Das Rücklicht ist am Rucksack angebracht.


Auch der alte Kübel wird damit ausgestattet, er hat zwar noch eine alte Lichtanlage mit Dynamo, die aber schon lange ihren Dienst quittiert hat.

Empfehlenswert ist es, gleich mehrere Lampen zu haben, die von ein und der selben Marke stammen.
Das hat den Vorteil, dass man alle Lampen mit einer Halterung befestigen kann.

Wie bei allem im Leben gibt es teure und billige Lampen.
Wenn es eurer Geldbeutel ermöglicht, nehmt die etwas besseren Markenlampen aus dem Fahrradhandel.
Die billigen Lampen sind meist schwerer und haben dabei weniger Lumen (Leuchtkraft) und auch die Akkuleistung ist meist nicht so toll, außerdem kann man sie meist nicht nachkaufen.
Besonders im Winter bei kaltem Wetter haben die Akkus automatisch weniger Leistung und billige Halterungen brechen auch schon mal ab.
Bei den No-Name Lampen aus dem Discounter bekommt man dann meist keinen Ersatz dafür.
Wichtig ist auch noch zu erwähnen, dass ihr Lampen mit einer Zulassung für den Straßenverkehr kauft, damit der Amtsschimmel auch zufrieden ist.

Jetzt zur vergangen Radelwoche:

Am Sonntag war ich mit dem großen Schlaks Joffrey mal wieder eine kleine Runde gefahren.




Dabei hatte ich eine wunderschöne Begegnung mit sieben Weißstörchen.
Es ist das erste mal, dass ich in unserer Gegend so viele Störche auf einmal gesehen habe.
Das Bild ist leider grottenschlecht geworden, weil ja die Telefunktion an der Kompaktkamera leider kaputt ist, aber immerhin kann man erkennen, dass es Störche sind.






Bei der kleinen Tour hatte ich als Fahrradfahrer wieder das Glück eine Großbaustelle so zu umfahren, so das ich anschließend auf einer für Autos gesperrten Straße weiterfahren konnte.
Wieder ein neues baustellenbedingtes kleines Fahrradparadies.
Wie schön!





Im weiteren Verlauf der Tour habe ich dann einen alten Bekannten besucht.
Diejenigen unter euch, die hier schon öfter reingeschaut haben, wissen ja, dass ich große alte Bäume liebe!
Leider hat der schöne alte Riese seine Baumkrone nun komplett verloren.
Auf den ersten beiden Archivbildern könnt ihr den letzten großen Ast der Krone noch sehen.
Zum Glück gibt der alte Knabe aber nicht auf und es sind schon viele junge Äste oben nach gewachsen.
Selbst der große Schlaks Joffrey mit seinen 36 Zoll Schlappen sieht unter dem abgebrochen Baum winzig aus und das noch, obwohl der Baum auch noch weit unterhalb und etliche Meter entfernt hinter der Straße steht und damit kleiner wirkt.


Auf dem Weg zur Arbeit mit Oranje habe ich nun wieder meine kleine Fotolampe mit dabei.
Damit habe ich die wenigen Blümchen ein bisschen ausgeleuchtet, die die Trockenheit noch übrig gelassen hat.

Die Aussicht morgens aus meinem Fenster auf der Arbeit mit dem Sonnenaufgang ist jetzt auch wieder super schön.
Was will man mehr!

Auch tagsüber ist das Licht schon herbstlicher und ergibt eine schöne Lichtstimmung



Mit diesen Eindrücken wünsche ich euch einen schönen Sonntag.

Liebe Grüße
Dagmar


Aktueller Anlass: Rennrad-Raser! Wittener Fahrradparadies jetzt für alle Radler gesperrt!

Hallo ihr Lieben,

in den letzten Wochen hatte ich ja immer wieder mal von der Baustelle an der Herbeder Straße hier in Witten berichtet.

Kurz für alle die nicht aus Witten kommen!
Die Herbeder Straße ist normaler Weise eine sehr stark von Autos befahrene Straße und sie ist mit einem einseitigen holprigen Radweg ausgestattet.
Die Straße ist die Hauptverbindung von Witten Mitte zum Stadtteil Herbede.
Seitdem die Baustelle dort ist, ist die Straße für den Autoverkehr gesperrt und nur Radfahrer und Rettungsfahrzeuge durften noch dort herfahren.
Es war ein herrliches Vergnügen, die breite Straße für sich als Radler zu Verfügung gehabt zu haben, friedlich, leise und mit guter Luft und Laune!
Seit letzten Freitagnachmittag ist das leider nicht mehr der Fall.

Das kleine Fahrradpardies ist jetzt auch für Radler tabu!

Zu verdanken haben wir das rücksichtslosen Zeitgenossen, die durchweg auf Rennrädern unterwegs gewesen waren.
Diese Typen haben nicht nur für Ärger, sondern auch noch für drei Unfälle (lt. Zeitungsbericht) in dem Baustellenbereich gesorgt.
Nach dem letzten schweren Unfall mit so einem Raser wurde die Straße dann für alle Radler dicht gemacht.
Ich behalte meine Meinung über solche Zeitgenossen hier für mich, ihr könnt es euch ja denken!

Auch ich hatte beim Müllsammeln mit Christi ( https://rosarotefahrradkurbel.com/2022/07/23/regen-schon-kuhl-botanischer-garten-und-radzierblenden/ ) eine Begegnung mit mit so einem Heini mit Rennrad in der Baustelle gehabt.


Er regte sich furchtbar auf und beschimpfte mich auf unverschämte Weise, weil er wegen mir kurz von seinem Rennrad absteigen musste, um auf dem Radweg neben mir weiter durch die Baustelle rasen zu können.
Ich befand mich so zusagen auf „seiner Spur“ neben dem Bauzaun auf der Straße und dem Bordstein des Radweges.
Christi war schon vollbeladen, deshalb war ich auf der schmalen Straßenspur neben dem Bauzaun geblieben.
Auf dem Bild könnt ihr stellvertretend Oranje auf dem Straßenstreifen neben dem beschriebenen Bauzaun sehen.

Nun müssen alle Radler den bergigen Umweg nehmen, was für sicherlich vor allem für Familien mit Kindern, Älteren und nicht so sportlichen Leuten viel zu schwer ist, wenn sie nicht über ein E-Bike verfügen, denn es geht schon wirklich steil hinauf.
Es ist schon sehr ärgerlich, dass jetzt alle rücksichtsvollen normalen Radler unter den wenigen bescheuerten Exemplaren unter den Rennradfahren leiden müssen.
Das gleiche Problem kommt auch häufig am Kemnader See und auf dem Ruhrtalweg vor, wenn diese Typen auf ihren Rennrädern auftauchen.
Ein Trost ist, dass die Umleitung auf den kleinen Nebenstraßen mit wenig Autoverkehr erfolgt und wenn man oben auf dem Berg angekommen ist, eine schöne Aussicht genießen kann.


Interessanter Weise habe ich die betreffenden Rennradfahrer dort noch nicht wahrgenommen, es liegt wohl daran, dass die Straßen in der Umleitung holprig, verkehrsberuhigt und teilweise unübersichtlich sind und rasen dort gar nicht möglich ist, ätschi bätschi, das habt ihr nun davon!

Ich persönlich nehme, die Bergtour als morgendliche Fitnesseinheit einfach hin, das ist gut für die Kondition.
Mittags fährt die Hardenstein Fähre über die Ruhr und ich kann so gemütlich am anderen Ufer der Ruhr nach Hause radeln, wenn ich zu faul zum kraxeln bin.


Soviel zu dem Problem, mit dem kleinen Anteil der Rennradfahrer, die aber immer wieder durch ihre Rücksichtslosigkeit und Unverschämtheit auch mir schon häufig aufgefallen sind.

Solche Radler brauchen wir nun wirklich nicht!
Schleicht euch!

Hinweis:
Morgen kommt ein weiterer Beitrag, der sich wieder der schönen Seite des Radelns widmet.

Liebe Grüße
Dagmar


Testfahrt, Bastelstunde und Tiffi




Hallo ihr Lieben,

meine Güte war das wieder warm!
Am letzten Sonntag war es noch angenehm und so hatte ich mir morgens den halben Hahn geschnappt, um zu versuchen eine Runde um den Stausee zu drehen.
Die Strecke ist laut Internet von mir von zu Hause aus etwas über 24 Kilometer lang.





Es hatte tatsächlich geklappt!
Ich habe es geschafft und es gab nur eine brenzlige Situation bei der ich mich fast geschreddert hätte.
Es blieb aber zum Glück nur bei ein paar unsanften Grüßen in meine morschen Gelenke, als ich vom halben Hahn abgesprungen war.
Immerhin kann ich nun auch einigermaßen ein Kurve mit dem halben Hahn fahren.
Dabei ist die Fahrtechnik eine Mischung aus Skatebord- und Inliner- und vielleicht auch Skifahren, weil man ja den Lenker noch in der Hand hat, keine Ahnung wie man das sonst verständlich beschreiben kann.
Es macht jedenfalls richtig Spaß.



Anfang der Woche wurde es dann ja ab dem Vormittag wieder brütend heiß.
Das war die Gelegenheit den Kübel mit neuen „Schlappen“ aus zu statten, die hatte ich ja letztens gekauft gehabt.


Auf dem Bild steht der Kübel kopfüber in meinem noch angenehm temperierten Wohnzimmer auf einem Werkstattteppich.



Das ist einfach genial bei Fahrrädern, das man sie in einem behaglichen Ambiente reparieren kann.
Nach dem Kübel war dann noch klein Beauty mit der Montage einer neuen Hinterradbremse dran.


Die Testfahrt am nächsten Tag, war bei kühlen und angenehmen Morgentemperaturen, ein reines Vergnügen.
Auf dem nach Hause Weg war es dann aber schon wieder viel zu warm für mein Herzkreislaufsystem.



Und so war ich ab Mittwoch mit dem Kübel, meinem schlecht Wetter-Fahrrad, schön gemütlich unterwegs gewesen.

An einem Morgen war auf einmal Rushhour auf dem Weg zur Arbeit gewesen.
Auf dem Bild könnt ihr sehen wer mich kurz aufgehalten hatte, es waren unzählige Ameisen, die als dunkle Linie auf dem Bild zu sehen sind.
Nach dem Foto hob ich den Kübel hoch und machte einen großen Schritt, damit keines der geschäftigen Tierchen zu Schaden kam und fuhr dann weiter.



Gestern, am Freitag hatte ich wieder einen kleinen Fahreinsatz mit Tiffi der Rikscha im Park der Generationen in Witten gehabt.
Zum Glück war das Wetter gestern angenehm gewesen.
Ich hatte viel Spaß mit meinen kleinen und großen Passagieren und immerhin hatte es dieses mal auch mit dem Foto von Tiffi zwischendurch geklappt.




Ich wünsche euch ein schönes Wochenende


Liebe Grüße
Dagmar

Tüdeligkeit, in Folge der Wärme!



Hallo ihr Lieben,


dass das Wetter total verrückt spielt, habt ihr ja sicher selbst schon festgestellt.

Mir ist es auch in der letzten Woche immer noch viel zu warm gewesen, deshalb wurde mein Tatendrang weiterhin durch Abgeschlagenheit und chronische Müdigkeit ein wenig ausgebremst.





Die Hitze steigt mir anscheinend auch noch zu Kopfe, sind mir doch in der letzten Woche ein paar Pannen passiert.

An einem Morgen schreckte ich aus dem Schlaf hoch und war mir sicher, dass der Wecker schon zum wiederholten mal geklingelt hatte.
Als ich auf die Uhr sah war der große Zeiger schon auf 20 nach, und damit schon 10 Minuten zu spät.
Also nichts wie raus aus der Koje und in Windeseile unter die Dusche, damit noch Zeit für den lebensnotwendigen Kaffee blieb!
Die Vorbereitung für das zweite Frühstück auf der Arbeit kürzte ich ab und so ging es dann doch noch pünktlich aus dem Haus.
Zunächst wunderte ich mich nicht darüber, dass es noch ziemlich dunkel war, weil im Wetterbericht Regen angekündigt war und damit der Himmel durch Wolken verdunkelt war (Regen blieb aber aus).
Als es auf der Mitte der Strecke aber immer noch dunkel war, schwante mir, dass irgend etwas falsch war. Außerdem konnte ich keine Wolke am Himmel entdecken.
Um es kurz zu machen, ich war eine ganze Stunde zu früh unterwegs gewesen und das mit dem Wecker hatte ich wohl geträumt.


Weitere Pannen sind mir wieder mal mit „Tiffi“ der Rikscha vom DRK passiert.
Ich hatte es versäumt beim Fahrtraining zum ehrenamtlichen Piloten von Tiffi ein paar Bilder zu machen.
Hier ist für die Wittener unter euch immerhin die Visitenkarte von Tiffi.

Das gleiche war mir bei meinem ersten Einsatz als ausgebildeter Rikschafahrer nochmal passiert.
Deshalb hier nochmal die Bilder aus dem Archiv von Tiffi.

Auf den üblichen Fahrten zur Arbeit gab es am Anfang der Woche einen wunderschönen Sonnenaufgang zu sehen.

An einem anderen Morgen waren die Bauarbeiter, an der weiterhin für Autos gesperrten Herbeder Straße, noch nicht da.
Das war die Gelegenheit mir einen Bagger mal genauer anzusehen.

Als oller Werkstoffprüfer tätig in der Schadensanalyse, finde ich große Maschinen irgendwie immer interessant.
Den Kettenantrieb mit den imposanten Zahnrädern musste ich mir mit der Kameralinse genauer ansehen.



Um im kommenden Winter möglichst viel Strom einzusparen war ich am Donnerstag bei einigermaßen angenehmer Wärme mit Lorri zum Baumarkt gefahren.




Dort habe ich ein paar hübsche mit Solarzellen betriebene Lampen gekauft, und ein paar Luftentfeuchter, damit ich bei abgesengter Zimmertemperatur von maximal 15 -17 C° keinen Schimmel an den Wänden bekomme. Letztes Jahr hatte ich meine Heizung auch nur auf 1 von maximal 5 gedreht, dieses Jahr wird es nur 0,5 sein.
Heizen wird ja durch die horrenden Preise zum Luxusgut und ohne Geldsäckchen in der Ecke muss man halt sparen.
Die Wollpullover und ein paar Teelichter für die Gemütlichkeit liegen auch schon bereit.

MINOLTA DIGITAL CAMERA

Gestern hatte sich meine Schafsomi Tessi im Alter von immerhin 16,5 Jahren ohne Vorankündigung auf den Weg ins Regenbogenland gemacht.
Tessi lebte 16 Jahre lang auf meiner Wiese und hatte ein schönes Leben.
Sie durfte mit ihren Kindern im Familienverband alt werden.
Mein Altenheim wird immer leerer.

Mach es gut kleine Maus!



Ich wünsche euch ein schönes Wochenende

Liebe Grüße
Dagmar

Morgens herrlich, mittags Heißluftgrill

Hallo ihr Lieben,

eine weitere Fahrradwoche ist ins Land gegangen.

Da auf meiner Wiese das Gras inzwischen kaum noch wächst und nicht nur Tessi mit ihren 16 Jahren vorne keine Zähne mehr im Unterkiefer hat, um das vertrocknete harte Gras in genügender Menge abzubeißen zu können, bin ich fast schon wieder in der „Winterfütterung“ bei meiner Schafsjombo angekommen.
Um das Futter (Heukops) besser lagern zu können, war ich mal wieder mit dem Hauptgewinn und Anhänger nach Haßlinghausen zum Tiermarkt unterwegs.


Die drei Futtertonnen und ein großer Sack Blumenerde passten gut auf dem Anhänger drauf.
An der Wiese angekommen hatte ich die Tonnen in die Gartenhütte gebracht und die zwei großen Wasserkanister mitgenommen, die ich vorher mit Wasser befüllt dort hingefahren hatte.
In Folge der Dürre ist meine Wasserversorgung über einen Brunnen mal wieder zum Erliegen gekommen, deshalb hatte ich insgesamt 120 Liter, verteilt auf zwei Fahrten, verpackt in den 30 Liter Kanistern zur Wiese gefahren.
Wie gut das ich den Hauptgewinn als Zugpferd habe, denn schließlich geht es zu den Wollmäusen (Schafe) schön steil bergauf.
Auch dieses Wochenende wird es ähnlich laufen.


Auf dem Weg zur Arbeit war es morgens herrlich frisch und die aufgehende Sonne sorgte jeden Morgen für ein paar wirklich schöne Momente.
Mit Oranje und dem Bretzel war ich nochmal den „Höhenweg“ um die Baustelle an der Herbeder Straße hoch geklettert.


Ich hatte zum Glück dieses mal meine Alpha Sony mit dem Teleobjektiv in der Tasche.
An der Kompaktkamera ist ja leider die Telefunktion immer noch kaputt.
Die Aussicht mit dem wunderschönen Morgenlicht hatte mich für die Kraxelei den Berg hinauf gut belohnt.


Mittags hatte ich wegen der fürchterlichen Gluthitze dann aber lieber die Fähre Hardenstein (Archivbild) über die Ruhr genommen, um die Baustelle an der Herbeder Straße auf dem Weg nach Hause zu umfahren.





Am Freitag war ich mit dem roten Lasteselchen unterwegs.







Zum Glück konnte ich als Radfahrer inzwischen die Herbeder Straße wieder passieren.
Am Kemnader See werden inzwischen wieder die Zelte für das Zeltfestifal Ruhr aufgebaut.
Im morgendlichen Gegenlicht ist das auch immer ein schönes Fotomotiv.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und hoffentlich gibt es nächste Woche den angekündigten Regen.






Liebe Grüße
Dagmar

Spätsommer, Plattfuß und Erntezeit!



Hallo ihr Lieben,

im Moment ist es angenehm kühl, aber die nächste Hitzewelle jenseits der 30°C ist schon im Anmarsch, zumindest laut der Prognosen der Wettervorhersagen.
Das Tageslicht ist auch schon merklich kürzer geworden.
Dadurch fahre ich nun schon kurz nach Sonnenaufgang zur Arbeit und am See vorbei.
Am Dienstagmorgen ergaben sich durch den Dunst wunderschöne Motive in der Landschaft.




Mit der tiefstehenden Sonne glitzerten überall in den Wiesen Spinnweben, verziert mit feinen Wassertropfen auf.


Auch die Gänsefeder wurde durch die Wassertröpfchen zu einem schönen Zierrat.


Der Bärenklau ist inzwischen verblüht, aber die eingetrockneten Blütenstände sind immer noch schön anzusehen.




Mit dem Hauptgewinn war ich unterwegs, um meine Wollmäuse unter anderem mit köstlichen Leckschalen zu versorgen.



Eine weitere Fahrt war dann nötig, um Pflaumen bei einem lieben Freund zu pflücken.
Durch die heißen Temperaturen war tatsächlich ein Pflaumenbaum im Obstgarten schon so zeitig mit seinen Früchten fertig geworden.
Auf dem Bild könnt ihr die Ernte auf dem Anhänger bewundern.
In der Zwischenzeit sind die Pflaumen von mir in Sirup und Marmelade verwandelt worden. In den nächsten Wochen werde ich wohl weitere Zeit in der Küche verbringen müssen, aber immerhin habe ich dann Vorräte für den kommenden Winter.
Es ist ja ziemlich sicher, das aufgrund der ganzen Krisen und der europaweiten Dürre, Obst im Winter wohl sehr sehr teuer werden wird.




Als ich am Donnerstag von der Arbeit bei Backofentemperaturen nach Hause fuhr, war plötzlich ein Zischen zu hören und nach wenigen Augenblicken später, war dem Kübel am Vorderrad die Luft entwichen.
So ein Elend!



Da ja ein Unglück selten allein daher kommt, musste ich auch noch einen Umweg nehmen, da die Herbeder Straße nun auch für Radfahrer gesperrt geworden ist.
Der Umweg führte natürlich dann auch noch herrlich steil bergauf, unterwegs beim Schieben löste sich auch noch immer wiedermal der Mantel von der Felge – das reinste Vergnügen bei 35°C im Schatten!
Als ich am Gipfel meiner unfreiwilligen Bergtour angekommen war, wurde ich allerdings mit einen schönen Ausblick auf die Ruhr belohnt.


Erst vor ca. drei Wochen hatte der Kübel vorne einen Plattfuß gehabt und nun schon wieder.
Aus diesem Grund beschloss ich ihm ein paar neue Schlappen zu besorgen.





Mit Schrotti (35 Euro Schnäppchen) fuhr ich zu einem nah gelegenen Fahrradladen, um pannensichere Reifen mit neuen Schläuchen abzuholen.
Das Ganze war dann auch mit 100 Euro nicht gerade günstig, Corona und Putin sei gedankt!
Wenn ich aber wiederum daran denke, das der Kübel nun nach über zwei Jahrzehnten und vielen 1000senden Kilometern mal neue Reifen braucht, ist es dann auch wiederum nicht so teuer und der Fahrradladen muss ja auch über die Runden kommen.

Mit ein paar hübschen Bildchen wünsche ich euch ein schönes Wochenende.





Liebe Grüße
Dagmar

Der halbe Hahn



Hallo ihr Lieben

heute seit ihr sozusagen live dabei!
Ich habe die Bilder von der Überschrift nämlich noch gar nicht im Kasten, während ich das hier schreibe.
Bevor ich euch verrate was es mit der Überschrift auf sich hat, kommt noch eine kleine Zusammenfassung der letzten Woche.



Am letzten Wochenende war ich ja mal wieder mit der Müllzange unterwegs gewesen.
Nachdem ich den Beitrag darüber hier freigeschaltet hatte, war ich nochmal mit dem blauen Lasteselchen und der Müllzange los gefahren.
Auf dem Bild könnt ihr die gesamte Ausbeute an Müll vom letzten Wochenende sehen.


Die gesamte von mir abgefahrene Strecke war nicht mal 4 Kilometer lang.
Wenn man diese Müllmenge mal auf unser gesamtes Straßennetz hochrechnen würde, käme sicherlich ein Müllberg von vielen Tonnen an Gewicht zusammen.

Das ist doch traurig!
Nicht nur unsere Meere sind total vermüllt, sondern auch unsere unmittelbare Umgebung und wir laufen blind dadurch und schmeißen weiterhin weiteren Mist in die Landschaft.
Was ist eigentlich mit uns los?
Mir fällt dazu nichts mehr ein – so viel dazu!

Zur Arbeit war ich mit dem Kübel, dem Bretzel und mit Oranje gefahren.
Die Fotos sind alle auf der Herbederstraße in Witten entstanden.


Ich hatte euch ja im letzten Beitrag von der Sperrung für den Autoverkehr berichtet.
Es ist einfach wunderbar morgens solche paradiesischen Bedingungen beim Radeln zu haben.
Ich hoffe die Hangabsicherung (Baustelle) an der Straße dauert noch lange an.

So nun kommt die Pause, gleich geht es mit dem halben Hahn weiter!

Hi, da bin ich wieder!

Jouuh, nun lüftet sich die „geheimnisvolle Überschrift“ des Beitrages.
Jetzt erfahrt ihr was es mit dem „halben Hahn“ auf sich hat.
In dem Beitrag vom 16. Juli hatte ich euch auch schon die ersten Rätselbilder davon gezeigt.



Tataa und Tusch!
Der „halbe Hahn“ ist ein weiteres völlig abgedrehtes Fahrzeug in meiner Sammlung.
Erstanden hatte ich das Halfbike (richtiger Name) für einen guten Preis aus den Kleinanzeigen.
Durch Zufall war ich auf das Halfbike im Internet aufmerksam geworden.


Erfunden wurde das Spaßgerät von zwei jungen Architekten in Sofia, dort wird es auch in ihrem Start up Unternehmen hergestellt.



Bei Interesse braucht ihr nur Halfbike in die Suchmaschine eingeben, dann findet ihr alles dazu.
So nun zu meinem ersten Fahrbericht!
Das Halfbike ist von den Fahreigenschaften ein Mix aus Fahrrad (die Tretkurbel), Lenkung vom Skatebord und trotzdem ist alles völlig anders.
Das Halfbike hat seine Lenkung nämlich hinten und nicht vorne und das geht mit Gewichtsverlagerung ähnlich wie bei Skateboard.
Aber wie gesagt nur ähnlich, eigentlich völlig anders!
Es ist auf jeden Fall eine Herausforderung für die Motorik und den Gleichgewichtssinn und auch in den Armen merkt man was davon.




Auf dem Schulhof der benachbarten Grundschule konnte ich unbeobachtet meine ersten Fahrversuche machen, die ohne jeden bedenklichen Zwischenfall verliefen, weil ich jederzeit gefahrlos absteigen konnte.


Es ist also eigentlich ungefährlich damit zu üben.







Das geradeaus Fahren ging dann auch schnell schon recht gut, wobei ich mal meine Körperhaltung in der B-Note außer acht lassen möchte.

An der Kurventechnik muss ich allerdings noch feilen, besonders links herum will noch nicht so richtig klappen.








Allerdings konnte ich in einem der unfassbaren Selfies von mir alten Oma, immerhin ein Hüpferchen (Sprung wäre übertrieben gewesen) von mir auf dem halben Hahn festhalten.

Der Name „halber Hahn“ ist einfach so über mich gekommen.





Zu mindestens habt ihr jetzt was zum schmunzeln!

Mit diesen Eindrücken möchte ich euch in ein schönes Wochenende schicken.






Liebe Grüße
Dagmar