Erstes Etappenziel ist in Sicht!

Hallo, nett dich hier zu haben.
Montag in einer Woche ist es soweit, dann beginne ich ein Leben mit Blechmännchenantrieb.

Die To-do-Liste hat noch ein paar Punkte zum ab arbeiten.
Einer der wichtigsten sind noch die drei Schafe von lieben Bekannten, wovon nur eins (Heidschnucke) geschoren werden muss, die anderen zwei sind Soay Schafe mit natürlichem Fellwechsel, bei ihnen ist nur Hufpflege und Wurmkur fällig.

Außerdem muss noch der Futtervorrat für die Wollmäuse aufgefüllt werden, das sind mehrere 25 Kilo Säcke, da ich ja nach der OP erst mal nicht schwer tragen darf.
Da werde ich dann ausnahmsweise meinen Drahteseln untreu werden (Hauptgewinn, E-Bike immer noch kaputt) und das Angebot meiner Freundin dankend annehmen.
Sie hat ein großes Auto, wo ganz viel reinpasst.

Inzwischen musste ich die Ibuprofenpillen wieder absetzen, weil ich sie trotz Magenschutzmittel nicht vertragen hatte.
Dadurch ist das Knie natürlich wieder merklich unwilliger, und besonders blöd ist das inzwischen auch beim Anhalten und wieder Losradeln an Ampeln.
Noch gruseliger wird es, wenn ich mit dem Lastesel zum Einkaufen fahren muss!

Aber zum Glück habe ich dafür ja auch schon längst eine Lösung, und zwar ist das Hope mein Reha-, Rentner-, Senioren- oder Einkaufsdreirad!
Ich bin so froh, dass ich dieses Schätzchen ergattern konnte.


Die Investition von 190 Euro und 100 Euro Speditionskosten haben sich schon jetzt gelohnt.
Mit Hope kann ich nämlich gemütlich an roten Ampeln einfach sitzen bleiben und auch bergauf ist es mit ihr tatsächlich einfacher, obwohl sie mehr Kilos auf die Waage bringt als der blaue Lastesel.
Das liegt daran, dass Hope die 7 Gang Schaltung von SRAM und der blaue Lastesel die 7 Gang Nexusschaltung von Shimano hat.

Hier die Übersetzungen aus dem Internet zu den Schaltungen:
SRAM Super 7: ca. 300–305%
Shimano Nexus 7: ca. 244–250%

Daran kannst du deutlich sehen, warum ich nach Möglichkeit immer sehe die alte gute Schaltung von SRAM (früher Fichtel & Sachs) an meinen Drahteseln zu haben.
Dank des großen Korbs, der hinten auf Hope montiert ist, bekomme ich vergleichbar viele Dinge transportiert, wie mit dem blauen Lastesel einfach genial!
Bei der Endgeschwindigkeit gewinnt zwar der blaue Lastesel, aber das spielt nur eine untergeordnete Rolle.

In den Bildern kannst du sehen, das ich einige sperrige Toilettenrollen dabei hatte und auch noch 2 große Einkaufstaschen. Eine der Taschen war mit Getränkekartons und Konservengläser gefüllt, die ca. knapp 15 Kilo gewogen hatte.


Ich finde, das kann sich sehen lassen, zu mal Hope nur mechanisch angetrieben wird und ich auch noch bergauf mit ihr fahren musste und das mit voller Ladung!
Da kann man doch mal sehen, was man selbst mit kaputten Knien mit einem einfachen Fahrrad alles transportieren kann.

Das erste Etappenziel ohne Krankenschein bis zum OP-Termin zu kommen, ist in greifbarer Nähe.
Es war ein langer Weg, den ich ja letztes Jahr noch mal um ein weiteres Jahr verlängert hatte.
Jetzt bin ich aber sehr froh, denn ein weiteres Jahr wäre Quälerei und vermutlich würde ich dann auch beim Radeln kapitulieren müssen.

Ein riesiges Glück ist es sowieso, dass ich immer noch mit den Drahteseln von A nach B komme, zu Fuß sieht das wesentlich schlechter aus.
Ich laufe inzwischen dermaßen unrund und komme nur noch im Schneckentempo vorwärts und dass nur wenige Kilometer weit!

Ich schätze, nach der OP wird mein Laufrad „Flitzefix“ mein erster Drahtesel werden, darauf freue ich mich schon!
Dieses Gefährt hatte sich ja bei der letzten Kniespiegelung als sehr nützlich erwiesen.


Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.


Liebe Grüße
Dagmar

Funny, mein Bonbon für Zukunft!

Hallo, schön dass du vorbeischaust!

Heute muss ich etwas ausholen, um auf den Kern, dieses Beitrags zurückzukommen.

Heute am Sonntag findet der IRONMAN in Hamburg statt!

Infos laut KI:
Das Rennen umfasst die klassische Langdistanz von 3,8 km Schwimmen in der Alster, 180 km Radfahren sowie einen abschließenden Marathon (42,2 km) am Alsterufer und durch die Innenstadt von Hamburg.

Jetzt fragst du dich bestimmt, was das nun hier in meiner Website zu suchen hat.

Ich selbst bin mal 175 Kilometer Fahrrad gefahren, dafür hatte ich damals, als ich noch recht gut drauf war den ganzen Tag, allerdings mit Pausen gebraucht.
Immerhin war ich dabei gemütlich unterwegs gewesen!

Unglaublich, wie man an einem Tag 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und dann noch einen Marathon laufen kann.

Wenn ich mich im Moment betrachte, sind für mich schon wenige Kilometer zu Fuß eine Spitzenleistung.
Wie viele Meter ich beim Schwimmen schaffen würde, weiß ich gar nicht, da ich so selten ins Schwimmbad gehe und das auch noch nicht getestet habe.

Natürlich weiß ich, dass die Athleten im Gegensatz zu mir wesentlich jünger und wahrscheinlich auch keine fortgeschrittene Arthrose in den Knien haben.
Aber selbst zu meinen, aller besten Zeiten hätte ich solche Leistungen niemals zustande bekommen.
Einziger Trost ist, das gilt wohl nicht nur für mich, sondern für die meisten Durchschnittsmenschen ebenso.

Davor ziehe ich den Hut, meine Bewunderung!
Selbst die allerletzten Sportler, die es heute ins Ziel schaffen, haben meine Hochachtung!

Dummerweise habe ich auch noch in der letzten Zeit bei dem schlechten Wetter mal wieder Videos vom BMX und Downhill fahren angeschaut.
In Gedanken bretter ich dann mit den Fahrern die Rampen und Berge runter und bewundere deren Fahrkunst.
Ich kann so gut nachvollziehen, warum sie daran Spaß haben.

Obwohl die Extreme, die dieser Sport mit sich bringt, natürlich mordsgefährlich sein können!

Ein anderes Video handelte von so einem Crash der einen Bruch in der Halswirbelsäule, als Folge hatte.
Nachdem der betroffene Sportler nach langer Zeit von der schweren Verletzung genesen war, fuhr er wieder Downhillrennen.
Sein Ehrgeiz war dann auch noch so groß, dass er es tatsächlich wieder aufs Podium mit Siegerehrung geschafft hatte.
Unglaublich nach so einem Tiefschlag, der um ein Haar im Rollstuhl geendet wäre.
Hut ab!

Die meisten normalen Menschen können das bestimmt nicht nachvollziehen!

Ich für meinen Teil kann das gut verstehen, denn ich kann, obwohl ich niemals auch nur ansatzweise über irgendwelche Fahrkünste hinsichtlich BMX-fahren verfügt habe, sehr gut verstehen, warum man wieder zurück möchte und wieder mit dem Mountainbike oder BMX auf die Piste will.

Und so endet die Überleitung und kommt zurück zu mir.
Meine Startposition nach der Knie-OP wird bei null sein, was die spaßigen Dinge z.B. auf einem BMX-Rad und Einrad angehen.
Obendrein macht mir mein Umfeld auch immer wieder bewusst, dass ich ja mit 61 auch nicht mehr die Jüngste bin und auch noch Rheuma habe.
Leider stimmt das dann auch noch, verflixt!

Wenn ich so an die nähere Zukunft denke, wird mir natürlich bewusst, dass ich den Zenit schon längst überschritten habe und meine Eltern, als sie so alt waren, wie ich, noch kein künstliches Gelenk benötigt hatten.

Also wird meine Situation nach der OP schon doppelt dooooof sein!!!

Und trotzdem kribbelt es mir gerade deswegen um so mehr unter den Fingern!
Ich habe einfach keine Lust, schon jetzt und schön brav das Leben einer alten Frau zu führen.
Wenn ich es nicht nach der OP versuche, wieder einigermaßen meinen alten Status quo zurückzubekommen, wird es schlicht zu spät sein, da die Uhr schon jetzt gegen mich tickt.

Nochmal zur Überleitung:
Den nächsten „Fehler“ hatte ich dann schließlich gestern gemacht, indem ich auch noch bei den Kleinanzeigen gelandet war.
Da erblickte ich „Funny“ ein Dirtbike mit Federgabel, in neongelb und zwei Scheibenbremsen, die Anzeige auch noch aus Witten und der Preis in Ordnung.
Wie krass ist dass denn?

Den Rest kannst du dir ja denken!

Mit Bellamy hatte ich Funny dann abgeholt, zurück ging es halb schiebend, halb rollend mit beiden Fahrrädern über 5 Kilometer nach Hause.

Heute war ich morgens mit meiner supercoolen Funny zur Fotosession aufgebrochen.
Natürlich bin ich inzwischen total eingerostet, sodass ich nur langsam daher rollen konnte.
Selbst beim Trampeln war ich schön am Herumeiern, einfach gruselig, wie morsch ich inzwischen bin!
Aber egal, immerhin hatte ich ein paar schöne Fotos von Funny in die Knipskiste bekommen, die diesen Beitrag schmücken!

Funny ist mein Bonbon, meine Belohnung, die auf mich wartet und mich immer wieder anspornen wird!




Die Krönung wird sein, eines Tages mit ihr zum Skatepark in Do-Hombruch zu fahren und dort wenigstens den Pumptrack mal abzurocken!

Mal schauen, ob ich das noch erlebe!






Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.


Liebe Grüße
Dagmar

Abschluss Stadtradeln 2026!

Hallo, nett dich hier zu haben.

Mit dem heutigen Tag geht das Stadtradeln auch in Bochum zu Ende.
Ich arbeite in Bochum, deshalb war ich auch hier im Team „Euro-Labor“ mit meinen lieben Arbeitskollegen seit dem 11 Juni am Start.
Hierbei kamen ohne die paar Kilometer, die ich heute radeln werde, 526 Kilometer zusammen.

Nachfolgend ein paar Bildchen von der Zeit während des Stadtradelns:
https://www.stadtradeln.de/blog (Witten im Ennepe-Ruhr-Kreis oben eingeben)

Ich bin sehr glücklich, dass ich das geschafft habe.
Ohne Ibuprofen 800 wäre es allerdings extrem beschwerlich geworden.
Seit Anfang des Monats habe ich fast täglich so eine Pille eingeworfen, denn sobald die Wirkung nachlässt, wird es sehr unangenehm für mich.
So gesehen wird es aller höchste Eisenbahn für mein Leben als Blechmännchen mit einem künstlichen Knie.

Heute kann ich hoffentlich im Idealfall weitere 6 Schafe von ihrem Flokati befreien.
Hoffentlich deshalb, weil die Tiere leider immer wieder ausgebüchst waren, beim Hereinlocken in den Stall.
Manchmal ist das nicht so einfach mit Schafen, die nicht so zahm sind wie meine!
Da braucht es viel Geduld!
Schauen wir mal, ob das heute klappt!
Meine Wollmäuse sind alle schon im Sommerdress, da hatte alles super und entspannt geklappt und das ganz ohne weitere Personen zur Hilfe, und dank der oben genannten Pille.
Bis zum 22. Juni werden wir das wohl auch noch schaffen!
Danach ist erst mal alles auf null, Ende offen und ich hoffe, der Reset klappt dann optimal!

Zurück zum Radeln!
Zum Scheren meiner Wollkombo hatte ich den roten Lastesel genommen. Dort konnte ich den Koffer mit der Schermaschine gut in den vorderen Korb reinlegen.

Mit Joffrey war ich auch einmal bei herrlichem Wetter zur Arbeit gefahren.
Allerdings war das schon etwas heftig, da der große Schlaks eine stramme Übersetzung hat, die das bergauffahren nicht einfacher machte.
Aber egal es war wie immer schön, mit diesem Fahrrad unterwegs zu sein.

Ab morgen geht es unauffällig mit dem Countdown zur Knie-OP ohne das Stadtradeln weiter hier auf meiner Website.
Es kann aber sein, dass ich nicht jede Woche einen Beitrag poste, sondern nur wenn es weitere interessante Fahrradgeschichten geben sollte.




Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße
Dagmar

Zweite Woche als Stadtradeln-Star!

Hallo, wie schön das du vorbei schaust.

Das Wetter war ja reichlich nass und dazu auch recht frisch.
Der Vorteil, wenig Pollenflug und meine Schafe haben schön viel zu futtern.
Durch den Regen stehen die Bäume voll im Laub, und können bei, kommenden wärmeren Wetter schön Schatten spenden.
Alles gute Bedingungen, da ja langsam der Countdown zur Knie-OP begingt, am 22 Juni ist es so weit.
Jetzt aber zum eigentlichen Thema: die Drahtesel!

Hier ist wieder der Link vom Stadtradeln, da kannst du alles anschauen.
https://login.stadtradeln.de/specials/blog?sr_city_id=3590

Den Hauptgewinn habe ich mir immer noch nicht angeschaut, was da an der Schaltung durch das Gummiband kaputt gegangen ist.

Tatsächlich könnte ich den Hauptgewinn am nächsten Donnerstag gut gebrauchen, denn da muss ich zur Patientenschulung nach Vollmarstein in die Klinik.
Das ist gar nicht so weit von hier bis dahin aber es herrschen dort gebirgsähnliche Zustände, das heißt ich muss einen ziemlich langen für unsere Verhältnisse mega Steilen Berg hochfahren mindestens mit 10% Steigung.
Und den Getnixmer, die Elektromofa (KFZ), darf ich ja als Stadtradeln-Star nicht fahren!
Auch nicht am letzten Tag des Stadtradelns in Witten.

Das wird auf jeden Fall wieder spannend!

Ich hatte ja auch die Fahrt mit Christi dem Lastendreirad geschafft, dann werde ich das auch irgendwie hinbekommen!

Nachfolgend einige Bilder von der letzten Woche.



Ich wünsche dir einen schönen Sonntag.

Liebe Grüße
Dagmar

Erste Woche als Stadtradeln-Star!

Hallo, nett dich hier zu haben.
Zwischenzeitlich hatte ich ja die Links zu meinem Stadtradeln-Blog hier durch gegeben.

Hier ist der aktuelle Link zu allen Einträgen der letzten Woche von dem Original Stadtradeln-Blog.
https://login.stadtradeln.de/specials/blog?sr_city_id=3590

Bitte schaue kurz den letzten Beitrag an, damit ich nicht alles doppelt schreiben muss.
Ich knüpfe nämlich an das Missgeschick von gestern mit der Schaltung vom Hauptgewinn an.
Nach dem Hardcore-Einsatz mit Christi geht es mir heute erstaunlicher Weise ganz gut, obwohl ich noch keine weitere Schmerzpille genommen habe.
Das Mopsknie ist auch äußerlich nicht dicker als sonst und von der Beweglichkeit auch in seinem murkzigen Normalzustand.
Also alles gut gegangen!

Nun zum Schaden durch die Gummistrippe, ob ich das selbst reparieren kann, weiß ich noch nicht.
Ich hatte noch keine Lust da nachzuschauen.
Hier ist der weiche Kunststoffring zwischen dem Ritzel und den Speichen gut zu sehen und auch dass das Ritzel locker ist.

Aber eines ist mir klar, das wäre mir mit keinem meiner anderen Drahtesel so passiert, aus dem einfachen Grund das an der alten 7-Gangschaltung von Fichtel & Sachs, später SRAM nicht so ein weicher Kunststoffring an dieser Stelle verbaut ist und somit dort die Gummistrippe sich nicht verklemmt hätte. Ein weiterer Pluspunkt für meine alten Möhren.

Nun ja Schiet happens!

Jetzt muss ich erst mal ohne meinen Joker (E-Bike) zurechtkommen.


Nach dem gestrigen Tag aber halb so wild, wie sich ja herausgestellt hat.
Nur der Zeitaufwand mit Christi war sicherlich dreimal so lang, als wenn ich gestern wie geplant mit dem Hauptgewinn und Anhänger die Futterfahrt gemacht hätte.

Mein Resümee der letzten Woche ist trotz einiger Regentage und auch gerade wegen der überstandenen Hardcore-Fahrt mit Christi bestens.

Was für ein Glück, dass ich trotz aller gesundheitlichen Einschränkungen und dank meines großen Fuhrparks an Drahteseln auch immer noch ohne E-Bike alles schaffen kann!

Ich glaube, so wie ich heute, fühlen sich Leute, die zum ersten Mal einen Marathon ins Ziel gelaufen haben.
Unglaublich schön!

Ein lieber Arbeitskollege, den ich leider nur noch auf dem Friedhof besuchen kann, hatte immer gesagt, wenn es kniffelig wurde:
„Geht nicht gibt´s nicht“!
Da hatte er recht gehabt, aufgeben, ist keine Option!

Hier ist noch eine kleine Diashow von der letzten Radelwoche als Stadtradeln-Star für Witten:




Ich wünsche dir einen schönen Sonntag und Muttertag.

Liebe Grüße
Dagmar