Achterbahn der Gefühle im Urlaub

Hallo ihr Lieben,

am letzten Montag musste auch Julchen in den Himmel geschickt werden.




Julchen war ca. 12-13 Jahre alt geworden, genau weiß ich es nicht.
Sie war vor 2,5 Jahren im Rentenalter erst zu mir gekommen, die Besitzer von ihr, hatten ihr Alter damals mit ungefähr 10 Jahren angegeben.
Ja so ist das, wenn man ein Schafsaltenheim nebenbei unterhält.


Nur 6 von noch 14 verbliebenen Wollmäusen sind unter 6 Jahren alt, der Rest der Truppe leider schon 9 bis 15 Jahre alt und damit an der üblichen Lebenserwartung von Schafen bereits angekommen.
Das heißt es kann jeder Zeit so weitergehen, wie in den letzten 3 Wochen.
Nicht schön, aber so ist nun mal der Lauf des Lebens!

Jetzt aber zu den schönen Dingen.
Am Donnerstag war es endlich soweit die Reggae Gruppe Gentleman gab ihr Konzert im Strandkorbfestifal.

Es war mal wieder richtig schön so etwas mitzuerleben, es war einfach ein wunderschöner Abend!

Am Freitag hatte ich eine kleine Radtour zum Tierarzt unternommen, um ein Spray für die Hufpflege meiner Wollkombo abzuholen.
Die Strecke war knapp 20 Kilometer lang und ging nach Wuppertal, also schön bergauf und ab.
Hier hatte sich das Bretzel als Fahrzeug bestens bewehrt.


Natürlich hätte ich auch mit dem elektrisch betriebenen Hauptgewinn dort hin radeln können, aber ich hatte in der Urlaubswoche doch tatsächlich ein Defizit, was das Radeln betraf.
Aus diesem Grund war das Radeln mit manpower erforderlich geworden.





Am Samstagvormittag hatte ich einen Besuch im Industriemuseum Nachtigall geplant, an dem ich sonst täglich vorbeifahre, wenn es zur Arbeit geht.
Ich wollte mir die Bilder (Hidden Coasts) von dem Fotografen J. Henry Fair ansehen.


Er macht außergewöhnlich schöne Luftaufnahmen von den eigentlich schlimmsten Umweltkatastrophen.
Ja das klingt paradox und ist es auch!
Aus der Höhe sieht zum Beispiel ein riesiger Ölteppich schön bunt aus.
Die Bilder sind wirklich beeindruckend schön, nur wenn man den Text daneben liest, wird einem übel!


Natürlich gibt es in dem Museum auch noch vieles andere zu Sehen und vieles zu bestaunen.
An dem uralten Drahtesel konnte ich natürlich nicht einfach so dran vorbeigehen.
Was für ein gigantischer Seitenläuferdynamo daran verbaut war und erst der Scheinwerfer von Bosch, cool!
Auch bemerkenswert ist, dass es die Firma Bosch bis heute noch gibt und sie bei den Motoren für E-Bikes in der ersten Liga mit spielt.
Mein Hauptgewinn hat auch einen E-Motor von Bosch.


Das alte Wählscheibentelefon auf einem Schreibtisch mit der Spiegelung vom Fenster und gleichzeitiger Sicht auf den Schornstein waren auch ein paar Bildchen wert.

Von dem großen Kohlenkan, waren das Ruder und der gelegte Mast unter anderem sehr interessant.

Die am Vormittag noch tiefstehende Sonne, sorgte für schöne Lichteinfälle in den Fenstern der alten Gebäude auf die Maschinenteile des Bergbaus und der Ziegellei.






Die Zeit war wieder im Nu vorbei und so kam ich am Nachmittag etwas verspätet erst bei den EinraDos in Dortmund zum Einradfahren an.
Wie immer kommt hier das blaue Lasteselchen zum Einsatz.
Die Strecke dort hin ist auch ca. 20 Kilometer lang.
So hatte ich meine fahrradfaulen Tage wenigstens halbwegs wieder drin.






In den folgenden Bildern könnt ihr die Entwicklung von Hölzilein dem Flutopfer weiterverfolgen. Inzwischen sind schon mehrere kleine neue Zweige an ihm gewachsen.

Wie schön, darüber freue ich mich natürlich sehr!

Mit ein paar Blumengrüßen aus meinem Garten wünsche ich euch einen schönen Sonntag.






Liebe Grüße
Dagmar

Stoffel ist da!

Hallo ihr Lieben,

wie ihr dem Titel entnehmen könnt, ist mein Familienzuwachs Stoffel (Milchschafriesenlamm) gestern zu mir gezogen.
An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Jonas, der sich und seinen VW Bulli spontan für einen luxuriösen Schaftransport zur Verfügung gestellt hatte, wirklich super nett, danke nochmals!

Auf dem Bild steht der Kleine jetzt ohne seine Mama ein wenig hilflos da und auch meine Schafskombo fremdelt erst einmal.
Deshalb waren alle, zum besseren Kennenlernen, erst mal ein paar Stunden im Pferch.
Heute muss ich mehrmals zur Wiese fahren, um zu sehen ob alles in Ordnung ist, deshalb wird das heute etwas knapper als sonst.
So viel zu dem Schafskind!

binary comment





Im stolzen Alter von 15 Jahren hatte sich Nicki in der letzten Woche auf den Weg zu den Engelchen gemacht.

Mach es gut kleiner Opi!

Ja so ist das der eine geht der andere kommt!
Der ewige Kreislauf des Lebens!














Am letzten Samstag ging es endlich mal wieder zu den EinraDos nach Dortmund.
Ich war dort, Dank Corona bestimmt schon seit 1,5 Jahren nicht mehr zum Training gewesen.
Es war wieder sehr schön, obwohl wir nur zu viert waren.
Besonders unser Versuch Einradhockey zu Spielen war extrem lustig.
Als Transportfahrzeug kam das blaue Lasteselchen erfolgreich zum Einsatz.

Das Tageslicht wird ja jetzt zum Herbst hin täglich kürzer, deshalb fahre ich inzwischen im Dunkeln los, wenn es zur Arbeit geht.
Mit Hilfe meiner kleinen Fotolampe kann die Knipserei aber munter weiter gehen.


Das Wasserwerk sah an einem Morgen richtig romantisch mit den Spiegelungen im Wasserbecken aus.
Die längere Belichtungszeit wegen dem wenigen Licht hatte ich Dank eines Brückengeländers als Stativ hin bekommen.

Am Strandkorbfestifal konnte ich in der ersten Dämmerung noch mal die Bühnenaufbauten und meine schiefe Lieblingslaterne mit ein paar Palmen vom Strandkorbfestifal fotografieren.
Der Stromast zwischen den Bäumen und der Turm von der Wasserrutsche des Freizeitbades Heveney sahen in der rötlichen Dämmerung auch besonders hübsch aus.



Alle die eine Spinnenphobie haben bitte jetzt wegschauen.
An den Brückengeländern kann man jetzt jede Menge Kreuzspinnen bewundern.

Auf den beiden nächsten Bildern könnt ihr ein und das selbe Bäumchen sehen.
Einmal mit Hilfe der Fotolampe und einmal im Gegenlicht und Spiegelung im Wasser.
Ich mache ja zur Zeit noch nebenbei einen Online Fotokurs, da kommt man dann auf noch mehr Ideen bei Herumknipsen.


Mit ein paar weiteren Bildchen wünsche ich euch einen schönen Sonntag und eine gute nächste Woche.










Selbst Schrotti mein 35 Euro Fahrrad sieht in der morgentlichen Dämmerung hübsch aus!

Liebe Grüße
Dagmar

Die Tage werden kürzer

Hallo ihr Lieben,

jedes Wochenende das Gleiche, wo ist nur wieder die Zeit geblieben?
Keine Ahnung ob euch das auch so ergeht, bei mir rast alles nur an mir vorbei!
Und wie immer habe ich wieder wild bei meinen Fahrradfahrten meist zu Arbeit und zurück herum geknipst.
Es wundert mich schon selbst, dass ich auf der selben Strecke immer wieder was entdecke, was in die Linse meiner Knipskiste muss.
Es ist ja morgens, wenn ich zur Arbeit fahre schon ziemlich dunkel.
Am Stausee reicht das Licht soeben noch um Bilder ohne zusätzliche Beleuchtung machen zu können.


Im Hafen waren mir die schönen bunten Lichter mit den Segelbooten in die Linse gepurzelt.

Die Bühne des Strandkorbfestifals ergab im Morgendunst ein weiteres Motiv.

Natürlich besuche ich auch immer noch regelmäßig die Hafenschwans.
Am Freitag war es morgens nicht bewölkt und damit heller als an den voran gegangen Tagen, was für ein Glück.
Der nachfolgende Schnappschuss von einem der halbstarken Schwanenkinder, war dadurch noch möglich geworden.
Wie ihr auf dem Bild sehen könnt sind die Schwungfedern an den Flügeln schon sehr gut ausgebildet.


Ich bin sehr gespannt ob ich es mal schaffe beim Flugunterricht der ganzen Bagage mit der Kamera dabei sein zu können.
Es gibt ja kaum etwas schöneres, wenn man diese wunderschönen Vögel mal in der Luft sieht.
Leider sind Flugstunden bei Schwänen weitaus seltener als bei den Gänsen.

An den trüben und damit dunkleren morgendlichen Fahrradfahrten hatte ich etwas Lichtspielzeug im Gepäck und war damit ein bisschen in der Botanik verschwunden.
Schön bunt sind die Bilder mit dem Missbrauch des Fahrradrücklichts und der kleinen Fotolampe geworden.


Weiteren Blödsinn hatte ich mit dem Hinterrad von klein Beauty und der blauen Rappelkiste an einem weiteren Abflussloch einer Mauer, diesesmal ohne kleine Buche betrieben.

Mittags auf dem nach Hause Weg, hatte ich bei strahlenden Sonnenschein mal einen Abstecher zur Ruine Hardenstein unternommen, unterwegs und vor Ort gab es wieder viel Schönes zu sehen.


Besonders die Kleinigkeiten, wie das Mauerblümchen und der Farn fand ich besonders hübsch.

Mit dem Hauptgewinn ging es letzten Mittwoch nochmal zu Stoffel.
Der Kleine hatte einen Tierarzttermin zur Kastration.

Leider war das nötig, damit er bei meiner Wollkombo überhaupt einziehen kann.
Das liegt zum einen an der Verträglichkeit unter den Böcken in einer Herde, aber vor allem an dem Schutz vor ungewollten Schwangerschaften bei meinen Zwergschafdamen.
Die Verpaarung mit so einer großen Schafrasse wäre sicherlich nicht von Vorteil bei der Geburt.
Außerdem kann ich nur eine begrenzte Anzahl von Schafen halten und der Verkauft oder gar eine Schlachtung von Lämmern kommt für mich niemals in Frage!
Zum Vergleich kein vernünftiger Mensch würde einen Bernhardiner Deckrüden auf eine Chiwawahündin loslassen.

Die kleine Blindschleiche hatten ich noch so eben in meinen Garten mit der Fotolinse eingefangen können.
Die Bilder sind deshalb leider nicht ganz scharf geworden.






Ich wünsche euch ein schönes Wochenende
Liebe Grüße

Dagmar

„Hölzlilein“ im Glück!

Hallo ihr Lieben,

eigentlich verschlägt es einem die Sprache und auch die gute Laune, angesichts der Nachrichten über die Flutkatastrophe, den weltweiten Bränden usw. und aktuell noch die unfassbare Tragödie in Afghanistan.

Aber gerade deswegen möchte ich euch hier mit schönen Dingen und Bildern das Wochenende etwas aufhübschen.


In dem Beitrag „Nach dem Unwetter“ hatte ich euch ja von dem Strauch berichtet, der von der Flut umgerissen worden war.
Ich hatte ihn ja in meinen Garten eingepflanzt.
Zunächst waren tatsächlich auch noch die letzten verbliebenen Blätter abgefallen und die jungen Zweige trockneten ein.
Ich hatte schon die Befürchtung, dass er es doch nicht schaffen würde, trotzdem ließ ich ihn aber stehen.
Als Kind hatte ich zusammen mit meiner Freundin aus den Abfallkörben auf einem Friedhof immer wieder Blumen und kleine Sträucher genommen und sie irgendwo wieder eingepflanzt, ihr seht also ich bin ein Wiederholungstäter.
Auch andere ausgediente Pflanzen habe ich adoptiert und sie stehen jetzt in meinem Garten.



In der vergangen Woche hatte ich mir mein „Hölzilein“ (ihr dürft und sollt gerne lachen) nochmal näher angesehen und siehe da, an mehreren Stellen waren zarte kleine Blätter zu sehen.
Gut das ich alleine im Garten war, so konnte ich meiner Freude darüber freien Lauf lassen, ohne Gefahr zulaufen, für ganz bekloppt erklärt zu werden.
Leider weiß ich immer noch nicht, um was es sich für einen Busch handelt, ich werde dranbleiben, so bald ich es weiß, erfahrt ihr es hier exklusiv zuerst!

Leider ist Alma mit nur 6 Jahren viel zu früh letztes Samstag gegangen.
Sie war seit längerem krank gewesen, der Tierarzt konnte ihr leider auch nicht mehr helfen.
Hier ist ein altes Foto von der lieben Maus!

MINOLTA DIGITAL CAMERA






Es ist bei den Schafen genauso wie bei uns, manche werden steinalt und manche gehen schon in den besten Jahren von uns, was dann immer besonders traurig ist.
Nun ist ihr Platz für einen kleinen Milchschafbock frei geworden, der dringend ein neues zu Hause suchte, ohne dabei gleich in der Wurst zu landen.




Am Mittwoch war ich mit dem Hauptgewinn abends zu ihm hingefahren, um alles für seinen Umzug zu mir mit seinen jetzigen Besitzern zu besprechen.

Beide Elterntiere sind wirklich große Milchschafe.
Sein Vater ist gerade mal knapp eineinhalb Jahre alt und somit auch noch nicht ganz ausgewachsen.
Auf dem Bild könnt ihr ihn bewundern, er ist bildschön und wirklich eine imposante Erscheinung!


Der kleine Stoffel ist mit seinen knapp 5 Monaten auch alles andere als klein.
Ich bin mal gespannt wie groß er werden wird.


Morgens auf dem Weg zur Arbeit hatte ich natürlich auch wieder sehr viel gesehen, was unbedingt in Fotopixel verwandelt werden musste.


Im Hafen ist das Strandkorbfestival aufgebaut worden.
Hier werde ich am 16 September mit „Gentleman“ abfeiern.
Darauf freue ich mich natürlich jetzt schon.


Am Donnerstagabend kam ich vom Einradtraining zurück und hatte diesen wunderschönen Sonnenuntergang gesehen.
Leider hatte ich nur mein Smartphone dabei, aber die Bilder sind trotzdem ganz nett geworden.


Am Samstag hatte ich die bunte Lorri mal aus dem Keller geholt, um mit ihr Eier bei nachweislich glücklichen Hühnern einzukaufen.


Auf dem Hin- und Rückweg gab es trotz reichlich Regen wieder vieles zu knipsen.
Unterwegs hatte ich tatsächlich farblich auf Lorri abgestimmte Blümchen am Waldrand entdeckt!


Überhaupt artet es mit der Bilderflut regelrecht aus, seitdem ich einen Online-Fotokurs besuche.
Ein paar der Hausaufgaben könnt ihr euch hier ansehen.
Dies Bilder sind mit meiner Systemkamera mit Wechselobjektiven aufgenommen worden

Und diese Bilder sind aus meiner Kompaktkamera mit Zoomobjektiv, die ich beim Radeln meist dabei habe, weil sie wesentlich weniger Platz in der Tasche benötigt.

Ach ja bei den Hafenschwans ist auch alles weiterhin gut.
Auf den Bildern ist ein Schwanenmännchen von der Nachbarfamilie der Hafenschwans zu sehen, als es mit deutlichen Imponiergehabe zu der Reviergrenze der Familie Hafenschwan schwamm.
Ein Paddler hatte dann im Vorfeld dafür gesorgt, das beide Männchen ohne Konfrontation zu ihren Familien zurückschwammen.
Vorne im Bild ist der Nachbar der Familie Hafenschwan, neben dem Paddler könnt ihr Papa Hafenschwan sehen und im Hintergrund seine Kidis.




Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und eine gute nächste Wochenanfang.

Liebe Grüße

Dagmar

„Mein Freund der Baum…“

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch eine kleine Geschichte erzählen.

Die Überschrift wird die Älteren von euch vielleicht an den Hit aus dem Jahr 1968 von Alexandra erinnern.
Die jungen Leute unter euch können das Lied im Internet anhören. („Mein Freund der Baum ist tot“ 1968, Alexandra einfach bei Google eingeben)
Der Text ist heute leider aktueller als je zu vor!
Die Sängerin Alexandra hatte das Lied selbst geschrieben und war vor allem mit ihrer Wertschätzung für einen Baum ihrer Zeit damit sehr weit voraus – soviel dazu!



Meine Geschichte mit einem Baum hat zum Glück gleich zwei mal ein Happy End.
Eins für mich und eins für einen Baum.
Das Ganze kam so, an einem völlig windstillen November Morgen fuhr ich wie üblich mit einem Drahtesel zur Arbeit.
Zu dieser Jahreszeit ist es im Lottental teilweise stockduster.
Als ich an der dunkelsten Stelle herfuhr, kam plötzlich direkt links neben mir ein unheimlich lautes Geräusch aus dem Wald neben der Straße.
Erst wusste ich gar nicht was das war, im nächsten Moment war das Geräusch von brechenden Ästen zu hören.
Oh ha, dachte ich und hatte schon den Kopf runter gezogen, als ein dumpfer Hammerschlag den Boden erschütterte.
Danach totenstille und ich mit einem Herzkasper vor lauter Schreck!
In der Dunkelheit konnte ich nicht erkennen wo der umgefallene Baum gelandet war und was den dumpfen Aufprall mit der Erschütterung im Boden verursacht hatte.
Nach Feierabend konnte ich sehen was passiert war.
Am Hang neben der Straße hatte sich oben ein Baum direkt an der Wurzel aus dem Boden gelöst und war in Baumkrone eines größeren Baumes gefallen, der unterhalb des Hanges stand.
Die Landung von dem Baum in die Astgabel des anderen hatte den dumpfen Schlag in den Boden verursacht.
Wenn der große Baum den andern nicht aufgefangen hätte, wäre das für mich nicht gut ausgegangen.


Seit diesem Tag fuhr ich bestimmt 2 Jahre lang jeden Morgen an meinem hölzernen Lebensretter vorbei und beobachte, wie er sich immer mehr mit der Last seines umgefallenen Kameraden zur Straße neigte.


Irgendwann meldete ich das einer Polizeistation, worauf allerdings nichts geschah.












In diesem Frühjahr, nach mehren Stürmen, nahm die Neigung der verunfallten Bäume zur Straße hin beängstigend zu und auch Äste waren aus der Krone inzwischen heruntergefallen.


Nachdem ich die Gefahr dann im „Bürger Echo“ Bochum online zweimal gemeldet hatte, waren eines Tages tatsächlich zwei Forstarbeiter vor Ort und hatten die verunfallten Bäume gefällt.
Zu meiner großen Freude hatten sie meinen Lebensretter nicht ganz abgesägt, sondern ihm einen ca. 3 Meter hohen Stumpf gelassen.

Und siehe da, nach kurzer Zeit kamen überall frische kleine Zweige wieder aus dem Stamm.
Seitdem freue ich mich jeden Morgen darüber, das ich ihm aus seiner misslichen Lage indirekt durch die Forstarbeiter auch helfen konnte, nachdem er für mich seinen umgestürzten Kumpel aufgefangen hatte.
So viel zu meinem Freund dem Baum.


Natürlich gab es in dieser Woche auch wieder einiges, was ich unbedingt mit meiner Kamera knipsen musste.
Die schöne Libelle auf den Bildern hatte wohl vorher einen Autounfall und konnte leider nicht mehr fliegen.
Die Verletzungen die sie davon getragen hatte, könnt ihr bei genauer Betrachtung der Bilder auch erkennen – sehr schade um ein so schönes Tier!

Bei meiner Lieblingsfamilie ist zum Glück dagegen alles weiterhin im Lot.
Die Kleinen sind schon ziemlich groß und manchmal verteilt sich die Familie schon großräumig im Hafenbecken.
Die kleine Schwäne wissen sich inzwischen auch schon gegen zu aufdringliche Gänse selbst zu helfen.


Auf dem Parkplatz der Uni habe ich letzte Woche dieses putzige Miniauto entdeckt.
Es ist laut Internetseite des Herstellers mit einem kleinen Dieselmotor ausgestattet und verbraucht wohl nur je nach Motorauswahl 2,5 bis 3,5L/100 km.
Vielleicht ist so ein Vehicle für Kurzstrecken eine Alternative zu den E-Autos, denn E-Autos haben sicherlich in ihrer Herstellung einen wesentlich schlechteren CO2 – Wert, als dieses kleine Auto!


Am Samstag hatte ich Christi von meiner Schwester nach Hause geholt.

Der Grund hierfür war eine Testfahrt von Ramona mit ihrem Münsterländer Balu.
Die Testfahrt mit Balu verlief genauso gut, wie die damals mit Bonnie und meiner Schwester (rechts Bild).
Vielen Dank Ramona, dass ich die Bilder für diesen Beitrag verwenden darf.

Die kleine Buche in dem Abflussloch einer Mauer diente mir gleich mehre Male in der letzten Woche als Fotomodell.
Die Bilder sind Hausaufgaben aus einem Online-Fotokurs, den ich zur Zeit besuche.
An einem Morgen auf dem Weg zur Arbeit hatte ich die Fotolampe vergessen mit zunehmen.
Als Alternative musste mein mobiles Fahrradrücklicht herhalten, deshalb erstrahlt die kleine Buche auf den Bildern auch im Rotlicht.


Zum Schluss möchte ich euch einen schönen Sonntag und eine gute nächste Woche wünschen.




Liebe Grüße
Dagmar

Glücksmomente hinter der Kamera

Hallo ihr Lieben,


ich hoffe ihr hattet eine schöne Woche.
Ich für meinen Teil kann überhaupt nicht klagen, während ich das hier schreibe, wird im Radio gerade über die aktuelle Lage der Flutopfer berichtet.
Ich wünsche den Betroffenen weiterhin viel Kraft und Zuversicht.



Was habe ich da für ein Glück, dass ich mich einfach nur mit insgesamt 144 Bildern von letzter Woche beschäftigen darf, um diesen Beitrag zu schreiben.

Am letzten Sonntag war ich mal wieder mit meinem Öko-Mobil am Ufer der Ruhr unterwegs, um möglichst viele Plastikteile aus dem angeschwemmten Treibgut abzusammeln.
Es war schon recht mühselig bis die zwei Müllsäcke voll waren.
Leider war es wieder nur ein winziges Tröpfchen auf dem heißen Stein, was dieses Müllproblem angeht, frei dem Motto „besser als nichts“!

In den darauffolgenden Tagen ist dann meistens morgens auf dem Weg zur Arbeit die Knipseritis bei mir ausgebrochen.

Besonders hatte ich mich über die Begegnungen mit unseren Mitlebewesen gefreut.

Das kleine Reh stand in einiger Entfernung auf einer Wiese.
Durch die Zweige eines Baumes konnte ich ein paar brauchbare Bilder machen.

Der Graureiher stand unbeweglich wie eine Säule am Ufer.

Natürlich ist auch Familie Hafenschwan wieder mit dabei.

An einer hübschen Blütendolde sind mir die Bienchen und Hummel in die Linse geflogen.

Eine Taube hatte sich auf das Balkongeländer gesetzt und wohl auch die Aussicht genossen.
Aus meinem Fenster (Arbeitsstelle) konnte ich die Schnappschüsse machen.

Ein richtig ganz großen Glückmoment hatte ich dann am Freitag in der Mittagszeit, als ich über eine Fahrradbrücke am Stausee fuhr.
Unter der Brücke sonnte sich eine stattliche und wunderschöne Ringelnatterdame, die mindestens einen Meter lang war.
Die Männer sind bei den Ringelnattern laut Wikipedia und Co höchstens nur so um die 80 cm lang.

Ringelnattern kann man auch gut an ihren Knopfaugen mit den runden Pupillen erkennen, sie haben dadurch einen netten Gesichtsausdruck.
Bei Kreuzottern zum Beispiel sind die Pupillen schmale senkrecht angeordnete Schlitze, dadurch haben sie eher einen grimmigeren Gesichtsausdruck.

Ein paar etwas chaotische Portraits habe ich euch noch von Johanna, Kolina und Lui zusammengestellt.
Somit sind die Tiere schon mal abgearbeitet.

Weiter geht es mit den wunderschönen Sonnenaufgängen von letzter Woche.
Die Natur hatte für mich immer wieder eine herrliche Kolisse aus Farben, Dunst und Lichteinflüssen geschaffen.

Auch sonst habe ich meist im Morgenlicht einiges Schönes entdecken können.