Stadtradeln 2026!

Hallo nett dich hier zu haben,
gestern war der erste Tag vom Stadtradeln in Witten gewesen.
Und ich bin komplett zu den Wurzeln dieser Website zurückgekehrt, das bedeutet, ich bin ganz vorne als Stadtradeln-Star wieder mit dabei!

In der örtlichen Presse werde ich aber nicht zu sehen sein, da die Stadt Witten dafür keine Kapazitäten hat.
Das ist schade, aber keine Katastrophe.

Jetzt wunderst du dich bestimmt, dass ich beim Stadtradeln überhaupt teilnehme, da ich ja im Juni ein künstliches Knie bekomme.
Und ja gerade deswegen weil ich überhaupt nicht mehr fit bin und meine morsche Antriebseinheit zu nicht mehr viel taugt (beide Knie und die linke Hüfte streikt inzwischen auch fleißig mit) will ich mir den letzten Spaß am Radeln nicht nehmen lassen.
Natürlich wird es kein BMX und Einradfahren dabei geben.
Aber ich hatte gestern bei dem herrlichen Wetter eine schöne Runde mit meinem 41 Jahre alten Hollandrad (Schmuckstückchen) gedreht.

Im nachfolgenden Link ist mein erster Blogeintrag als Stadtradeln-Star zu sehen.
https://login.stadtradeln.de/specials/blog?sr_post_id=9

Ich werde hier in den nächste 21 Tagen des Stadtradelns immer den Link zu meinem Beitrag posten, dann kannst du gerne dort hinein schauen.
Ich würde sehr mich freuen.



Liebe Grüße und schönes Wochenende


Dagmar

Penny hat ein neues zu Hause!

Hallo, nett dich hier zu haben.

Schweren Herzens, bedingt durch meine morsche Antriebseinheit hatte ich in den Kleinanzeigen Penny zum Verkauf inseriert.
Heute ist sie auseinandermontiert in und teilweise auf einem Auto mit ihrem neuen Besitzer fortgefahren.
Damit geht ein ganz besonderes Kapitel auf dieser Webseite leider zu Ende, so ist das, wenn man alt und gebrechlich wird!
Aber schön und sehr tröstlich ist, dass Penny jetzt wieder gefahren wird und nicht in meinem Fahrrad-Rumpelzimmer verstaubt.
Ich hoffe, der neue Besitzer hat genauso viel Spaß mit ihr, wie ich ihn hatte und wünsche ihm allzeit gute Fahrt.

Auf dem Chaosfoto ist im Hintergrund der große Schlaks Joffrey, dann Penny, mein Flitzefix und ganz klein der Minifix für meine kleine Enkelin zu sehen.
Der Osterhase hatte mich beauftragt, das winzige Laufrad abzuholen und bis Ostern bei mir unterzustellen.
Dieser Aufforderung war ich natürlich gerne mit dem blauen Lastesel nachgekommen.
Bald kann ich mit Nelli dann mit den Laufrädern um die Wette fahren, darauf freue ich mich schon.

So viel zu den Neuigkeiten.





Zum Schluss noch ein hübscher Sonnenaufgang, mit dem ich dir einen schönen Sonntag wünsche.


Liebe Grüße
Dagmar

Ein Vehicle für die Zeit nach der TEP!

Hallo, schön dich hier zu begrüßen.

Ja, wie fange ich denn heute an?
Im letzten Beitrag hatte ich u.a. über meine bevorstehende Knie-OP erzählt und über die Anpassung meines Fuhrparks nach der OP.
Seitdem kam mir die Idee mit dem Dreirad immer wieder in den Sinn.

Der Arzt hatte mir bei dem Vorabtermin zur TEP-OP ja gesagt, dass ich wohl mindestens 3 Monate mit dem normalen Fahrradfahren pausieren müsste, aber fleißig auf einem Heimtrainer trainieren dürfte, denn da gebe es ja keine Sturzgefahr!

Drei Monate sind 12 lange Wochen, oder anders formuliert der doppelte Zeitraum der üblichen Sommerferien.
Wie soll ich das ohne Fahrradfahren überstehen?
Außerdem habe ich keinen Heimtrainer, und die Vorstellung stupide auf so einem Ding herumzuorgeln ist obendrein nicht wirklich verlockend für mich!

Mit einem Dreirad könnte ich den Heimtrainer so gesehen auf die Straße bringen, denn damit ist ja die Sturzgefahr beim Absteigen auch minimiert.

Aufgrund dieser Überlegungen hatte ich mich mal im Internet umgeschaut, wie teuer denn so ein Erwachsenen-Dreirad ist.
Es gibt einerseits extrem billige Dreiräder schon ab unter 200 Euro, aber eben auch hochwertige Dreiräder mit Differenzial auf der Hinterradachse die dann locker das zwölffache der Billigangebote kosten.
Die Billigfahrräder haben meist eine einfache Kettenschaltung, wobei aber nur ein Hinterrad angetrieben wird. Das zweite Hinterrad rollt „leer“ nebenher.
Da ich ja ein bisschen über Fahreigenschaften bei Drahteseln Bescheid weiß, kamen für mich die Billigdreiräder deshalb nicht infrage.

Hier kurz die Erklärung laut KI vom Differenzial für Nicht-Techniker!
Das Differenzial (Ausgleichsgetriebe)
Es ermöglicht den angetriebenen Rädern einer Achse, sich in Kurven unterschiedlich schnell zu drehen, während das Drehmoment übertragen wird. Es gleicht den längeren Weg des äußeren Rads aus, verhindert Reifenverschleiß und Verspannungen im Antriebsstrang.

Die hochwertigen Dreiräder waren mir aber mit 2500 Euro aufwärts viel zu teuer!

Also ab zu den Kleinanzeigen, hier hatte ich dann oft diese Billigdreiräder wiedergefunden, die meist im neuwertigen Zustand sofort nach wenigen Fahrten wieder weiter verkauft wurden, ich kann mir denken warum!

Nach einigem Suchen hatte ich ein Dreirad der Marke Biria entdeckt.
Biria hatte lange Zeit die Deutsche Post mit Postfahrrädern beliefert und dadurch kannte ich diese Fahrradmarke auch.


Das Fahrrad hatte auch noch meine geliebte 7 Gang-Nabenschaltung von Sram mit Rücktrittbremse und auf der Hinterachse war das wichtige Differenzial, womit beide Hinterräder angetrieben werden. Der vordere Teil konnte außerdem noch eingeklappt werden.
Der Preis war mir 190 Euro so günstig wie der von den Billigrädern.


Auf den Fotos war gut zuerkennen, dass auch dieses Dreirad, obwohl es locker 20 Jahre alt sein dürfte, sein Dasein wohl völlig vergessen nur in einer Garage gefristet hatte und so gut wie nie benutzt worden war.
Kurz gesagt neuwertiger Zustand!
Einziger Wermutstropfen war die Entfernung von mindestens 3,5 Autofahrstunden und in der Anzeige war natürlich nur Abholung angegeben.

Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Nach kurzem Schriftverkehr willigte der nette Besitzer auf meinen Vorschlag ein.
Und so konnte ich eine Spedition beauftragen, das Dreirad in der Ferne abzuholen und zu mir zu bringen.
Das hat super geklappt und die Transportschäden sind zum Glück gering geblieben und beeinträchtigen das Fahren überhaupt nicht.
Die Vorderlampe hatte es erwischt und ein Schutzblech hat jetzt eine Beule.
Macht beides nichts, da die Lampe aufgrund des Alters des Dreirades noch mit Seitenläuferdynamo betrieben wurde. Und die Beule ist einfach nur Optik und so gesehen unwichtig.
Für die Beleuchtung sorgen einfach meine mobilen Fahrradlampen!

Nachdem ich das Dreirad ausgepackt hatte und nötige Einstellungen verrichtet hatte, ging es gleich zum Hardcore-Test den Berg zu den Schafen hoch.
Ich war sehr überrascht, dass ich mit „Hope“ tatsächlich einfacher als gedacht dort hochgefahren war.
Gestern ging es morgens gleich weiter mit der Fahrt zur Arbeit.
Ich war extra etwas früher losgefahren, damit ich mit dem Ungetüm auch pünktlich ankommen würde.
Ich war mit Hope nur minimal langsamer als sonst mit dem blauen Lastesel, mit dem ich meist am Dienstag fahre, um nach Feierabend Einkäufe für meine Eltern zu erledigen.

Hinzu kommt ja auch noch, dass meine eigene morsche Antriebseinheit schon längst nicht mehr die einstigen „PS“ auf die Pedale bringt, wie früher und ich trotzdem an den Anstiegen Hope mit ihren 32 Kilo Gewicht nicht schieben musste!

Natürlich ist so ein Dreirad kein Rennrad und man merkt auf so einem Gefährt, wie seitlich schief so manche Straße ist und auch die Kurven sind etwas abenteuerlich.

Aber man kommt mit so einem Gerät von A nach B und darum geht es ja!

Und was auch noch bestens ist, dass ich das große Ungetüm alleine die Kellertreppen rauf und runter bekomme, ohne mich besonders anstrengen zu müssen.

Meine Überlegungen mit dem Dreirad sind besser in Erfüllung gegangen, als ich es gedacht hatte!
Und der Name „Hope“ kam mir in Zusammenhang mit der Knie-OP in den Sinn.
Ich hoffe, mithilfe von Hope als Rehafahrzeug und Heimtrainerersatz wieder auf die normalen Drahtesel nach den drei Monaten nach der OP wechseln zu können.

Und es gibt noch einen Vorteil, bei zukünftigem Glatteis werde ich mich damit auch nicht so schnell langmachen, als mit den zweirädrigen Drahteseln!

So viel zu der ersten Anpassung meines Fuhrparks als zukünftiges Blechmännchen.

Zum Abschluss kommen noch, die hoffentlich letzten winterlichen Bilder von letzter Woche für diesen Winter vom Ersatzkübel.

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße
Dagmar

Glücksbäumchen, TEP und Weiteres!


Hallo wie nett, dass du vorbeischaust!
In diesem Beitrag geht es um mehrere Dinge, die sich seit dem letzten Eintrag ergeben, oder mich beschäftigt haben.



Als Erstes komme ich noch mal auf meine nachweihnachtliche kleine Aktion mit den Glücksbäumchen zurück.
Ein Bäumchen wohnt ja jetzt in meinem Garten, die restlichen vier hatte ich mit dem Hauptgewinn und dem Anhänger zu einem lieben Freund gebracht.
Am letzten Wochenende war ich dort zu Besuch und habe mal geschaut, wo die Bäumchen jetzt stehen.
Jetzt hoffen wir, dass die Bäumchen es schaffen, denn leider waren ihre Wurzeln bis auf einen kleinen Rest gekappt worden. Auf den Töpfen war dann auch, nachdem die rote Folie entfernt war, zu lesen, dass die Bäumchen nicht zum Eingepflanzten geeignet wären.

Das ist schon wirklich gemein, aber es spiegelt wieder einmal mehr, wie wir mit unseren wehrlosen Mitlebewesen umgehen.
Wenn die Bäumchen Pech haben und die kleinen Restwurzeln sich nicht erholen können, werden sie kümmerlich verhungern.
Die Bäumchen werden deshalb noch lange von mir und meinem Freund immer reichlich Wasser bekommen, damit sie eine Chance haben, sich doch noch zu erholen.
Bei den letzten Bäumchen hatte es ja auch geklappt!

Jetzt komme ich zu meiner morschen Antriebseinheit!
Wenn du schon länger hier zu Gast bist, weißt du ja, dass meine beiden Knie durch Arthrose ziemlich im Eimer sind, insbesondere das Linke!
Das obere Röntgenbild zeigt das linke und das untere Bild das rechte Knie.


Die roten Markierungen zeigen den jeweils deutlich verengten Gelenkspalt an den Knieinnenseiten und die orangen Pfeile zeigen die sogenannten Osteophyten.
Osteophyten sind Knochenanbauten, die sich bei fortgeschrittenen Arthrosen bilden.
Im Internet sind sicherlich weitaus schlimmere Kniebefunde zu finden, aber diese Patienten können dann sicherlich weder gut laufen oder längere Fahrten mit dem Fahrrad zurücklegen.
So weit kann ich es nicht kommen lassen!
Was man auf den Röntgenbildern außerdem nicht sehen kann, sind die weiteren Schäden an den Kien wie: Knorpelschäden bis Grad 4, Knochenmarködeme, Meniskusschäden, Bakerzyste, Wasseransammlungen etc., die natürlich auch noch teils heftig vorhanden sind und für mein unrundes und verkorkstes Gangbild sorgen.

Letzte Woche hatte ich den Vorabtermin in einer orthopädischen Klinik gehabt.
Nun steht fest, im Juni bekomme ich links eine Totalendoprothese (TEP, künstliches Knie) eingebaut.

Die Aussichten danach wieder alle spaßigen Dinge machen zu können sind zwar gegeben, allerdings darf ich als zukünftiges „Blechmännchen“ nicht mehr stoßartige Belastungen und vor allem keine Stürze haben.
Wenn ich da an meine kürzlichen Eskapaden mit dem Hauptgewinn ( https://rosarotefahrradkurbel.com/2025/11/22/nanu-was-ist-denn-das-und-tiefflug/ ) und an meinem Glatteisausrutscher zu Fuß denke, muss ich mir was einfallen lassen, um im nächsten Winter irgendwie dieses Risiko so gering wie möglich zu halten.

Ein Dreirad wäre da vielleicht eine Möglichkeit!

Des Weiteren weiß ich nicht, ob ich jemals nach der OP wieder auf Penny (Hochrad) raufklettern kann. Sie ist ja eigentlich für mich sowieso immer schon etwas zu groß gewesen.
Und auch das Einradfahren insbesondere auf dem 36er Einrad steht auch in den Sternen, da beim Absteigen eine gewisse Belastung aufgrund der Höhe zustande kommt. Beim halben Hahn, Skateboard, Rollschuhfahren etc. ist es leider auch nicht anders!
Beim BMX darf ich keine Treppen mehr runterhüpfen. Ein Pumptrack und z.B. Rampen rauf und runter fahren würde aber noch gehen.
Aber auch dabei darf ich mich bloß nicht mehr langlegen.
So ein Schiet!


Außerdem macht ja obendrein auch das rechte Knie immer mehr Terror!
Da bleibt vieles offen und ich muss eventuell meinen Fuhrpark an Drahteseln komplett auf ein „Blechmännchen-Darsein“ umstellen.
Mal schauen, wie das alles so wird!

Inzwischen habe ich dem Kübel die pannensicheren Reifen gegönnt und die blaue Lotte tut wieder ihren Dienst als Reserve-Fahrrad auf der Arbeit.

Das Wetter ist hier im Ruhrpott immer noch winterlich ungemütlich und recht nass.
Wenn du auch wie nicht zu den Leuten mit größerem Geldbeutel gehörst und dir nicht die teils sehr teure Fahrradbekleidung leisten kannst, habe ich hier ein paar Tipps, wie du trotzdem recht trocken am Ziel deiner Radelfahrten ankommen kannst.
Ich hatte mir letztens im Baumarkt eine Regenjacke mit passender Hose für rund 25 Euro gekauft, die tatsächlich dicht sind. Dann habe ich für ebenfalls unter 30 Euro mir einen Regenschutz für die Beine (bis zum Knie) gegönnt, den man ganz einfach mit wenigen Handgriffen über der Hose befestigen kann. Der Vorteil dieser Gamasche liegt vor allem auch in der guten Luftzirkulation an den Beinen. Für die Füße sind herkömmliche Gummistiefel mit warmen Socken auch eine wasserdichte Möglichkeit. Je höher der Stiefelschaft umso besser!
Mit dem Outfit gewinnt man natürlich keinen Schönheitspreis, aber hey, du bleibst weitestgehend trocken auf dem Drahtesel, ohne viel Geld ausgeben zu müssen!

Zum Abschluss dieses Beitrages kommen noch ein paar Bilder von der schönen Seite des Winterradelns.
Solche Momente sorgen dafür, warum ich keines Falls trotz meiner morschen Betriebseinheit mit dem Radeln aufhören möchte und wieder in einer motorisierten Blechkiste lande.
Es wird sich eine Lösung finden, da bin ich mir sicher!



Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße
Dagmar