Frühling, die schönste Jahreszeit

Hallo ihr Lieben,

wieder ist eine Woche vorbei und tatsächlich sind morgens die ersten zaghaften Sonnenstrahlen am Horizont zu sehen, wenn ich mit meinen Drahteseln zur Arbeit fahre.
Bei dem schönen Wetter kam die dazu passende Düssellady auch mal wieder aus dem Keller.

Durch den Saharastaub in der Atmosphäre gab es wunderschöne gelbe Sonnenaufgänge.
Geknipst vom Fenster auf der Arbeit, über dem Dach des Audimax der Bochumer Uni hinweg, immer wieder schön diese Aussicht.



Zum Glück war auch etwas Regen in der letzten Woche für die Natur mit dabei.
Bei dem „schlechten Wetter“ war ich mit den Bewohnern des Stausees an diesem Tag ziemlich allein.
So konnte ich in aller Ruhe die Gänse fotografieren.







Letztes Jahr im Juni hatte ich diese ungewöhnliche Gänsefamilie, bestehend aus einer Kanadagans und Graugans mit ihren süßen Gänsekindern vor die Linse bekommen.


Auf dem nachfolgenden Bild, könnte eines ihrer inzwischen erwachsenen Kinder zu sehen sein, eine wunderschöne Kanada-Graugans.
Besonders hübsch finde ich den weißen Kringel um das Auge.
Der helle Schnabel und die hellen Beine sind von der Graugans der Rest ist überwiegend von der Kanadagans, auch die Körpergröße. Kanadagänse sind etwas größer als Graugänse.

An den mit Regentropfen verzierten Weidekätzchen kam ich natürlich auch nicht vorbei, ohne ein paar Bilder zu machen.


Überhaupt gab es wieder viel Schönes zu sehen.


Es gab auch viel zu tun.

Für die Wollkombo musste nochmal eine Ladung Futter her, bevor es weiter im Garten mit den Aufräumarbeiten weiter ging.
Für die Futterfahrten nutze ich immer trockenes Wetter, damit der Transport mit den Futtersäcken auch klappt. Die Säcke bestehen nämlich aus Papier.

Inzwischen sind fast alle Äste der gefällten Bäume von meinem kleinen Häcksler weg gemümmelt worden.

Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag und eine gesunde neue Woche

Nach dem Wintereinbruch plötzlich Sommer, im Garten ist was los

In der letzten Woche war es ja schon fast sommerlich warm.

Das gute Wetter hatte ich gleich zweimal für nötige Futterfahrten ausgenutzt.

Ich bin immer wieder sehr dankbar das ich den Hauptgewinn damals beim Stadtradeln gewonnen habe, so kann ich mühelos auch schwere Lasten befördern. Der Hauptgewinn ist für mich ein wichtiges Nutzfahrzeug.

Dank des Wetters konnte ich aber auch endlich mal wieder mit dem grünen Glöckchen unterwegs sein. Seit Ewigkeiten war ich sogar mal wieder in dem kleinen Skatepark in Wetter.
Ach was für ein Spaß!
Natürlich war ich etwas aus der Übung gekommen, aber zu meiner Verwunderung hatte ich endlich den sogenannten „Fakie“ geschafft.
Dazu rollt man langsam eine kleine Halfpipe hoch und lässt sich rückwärts zurückrollen. Beim Zurückrollen musste ich rückwärts trampeln, da ich keine Freecoaster-Nabe am Hinterrad habe. Um den „Fakie“ fertig zu bekommen dreht man sozusagen rückwärts eine kleine Kurve um sich im Besten Falle um 180° zu drehen und dann vorwärts wieder weiter zu fahren. Naja an den 180° muss ich noch ein bisschen arbeiten.
Dummer Weise hatte ich die Knipskiste an diesem Tag zu Hause liegen lassen, deshalb hier ein paar Archivaufnahmen von dem Skatepark mit Methusalem meinem BMX-Oldi.


Auf dem Weg zur Arbeit war ich auch mit meinem Lieblings BMX unterwegs und natürlich konnte ich nicht an den hübschen Frühlingsboten vorbeifahren, ohne meine Kamera aus der Tasche zu holen.

Am Donnerstag erfuhr ich überraschend von meinem Verpächter meiner Wiese, dass am Freitag die Holzfäller kommen würden, um drei tote Bäume in meinem Garten zu fällen.
Wir hatten vereinbart, dass ich die Bäume „entsorge“.
Dazu musste ich erst mal meine Kettensäge wieder flottkriegen und Kettenöl kaufen.
Mit dem Hauptgewinn fuhr ich schnell noch zum Gartenfachhandel, um alles zu besorgen.
Dieses Mal hatten sie dort lebensgroße Elche als Deko auf dem Gelände stehen.
Die sahen wirklich klasse und sehr echt aus.

Am Freitagmorgen wurde es dann spannend. Alle drei, durch die anhaltende Dürre, abgestorbenen Bäume wurden gefällt.
Mit Hilfe eines Schleppers mit Seilwinde, fielen die Bäume ziemlich gut, so dass kaum Schaden an anderen Pflanzen entstanden war. Am Samstag hatte ich es tatsächlich geschafft alle drei Bäume klein zu sägen.
Auf den Bildern könnt ihr sehen, wie es jetzt in meinem Garten aussieht. Heute werde ich mit der blauen Rappelkiste zu dem Garten fahren und mit den Aufräumarbeiten fortfahren.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und bleibt alle gesund.

Tauwetter, Plattfuß und Müllsession

Hallo ihr Lieben,

Letzte Woche Sonntag wurde es ja spürbar wärmer. Die Straßen waren schon weitestgehend befahrbar. So konnte ich mal wieder zu Besuch nach Durchholz fahren.
Auf dem Weg dorthin musste ich immer mal wieder anhalten, um die schönen Eiszapfen zu fotografieren.

Bei einem Hundespaziergang im Wald hatte ich natürlich auch meine Knipskiste mitgenommen. Ausgerechnet die Schneebilder von dem Wuschel Pascou hatte ich tatsächlich versemmelt, somit kommen hier ein paar Archivaufnahmen aus dem Sommer.

Im weiteren Verlauf der Woche verschwand der Schnee so schnell wie er gekommen war, trotzdem musste ich hier und da den Auslöser an meiner Kamera drücken.

Aus den überaus umwerfenden Selbstportraits könnt ihr herleiten, warum ich euch das sonst erspare.
Es darf hier laut gelacht werden- oh mein Gott, das Mumienstadium ist schon in Aussicht!

Die Probefahrt war mit der neuen Kette am Kübel soweit okay.
Aber das kaputte Tretlager verleiht dem Kettenblatt einen sehr unrunden Lauf, so dass das Kettenschloss wohl nicht allzu lange halten wird. Naja mal sehen.

Am Freitag hatte ich einen Tag vom alten Urlaub aus dem letzten Jahr genommen.
Der vollständig getaute Schnee hatte alle Müllsünden unserer Zivilisationsgesellschaft wieder frei gegeben.
Ich war extra früh aufgestanden um direkt bei Sonnenaufgang losfahren zu können.
Als ich mein Müllmobil aus dem Keller holen wollte, musste ich feststellen, dass der Vorderreifen platt war.


Also erst mal noch eine kleine Reparatureinheit.
Dazu brauchte ich eine 15er Nuss auf der großen Knarre und ein Paar Reifenabzieher.

Das blaue Lasteselchen stellte ich im Kellergang auf den Kopf. Der Stecker wurde vom Nabendynamo abgezogen und die Vorderbremse ausgehängt, damit das abgeschraubte Rad samt Reifen bei der Montage durch die Bremsbacken passte.

Danach wurde das Ventil und der Schraubring am Ventilschafft (keine Ahnung, wie da der Fachbegriff lautet) abgedreht, damit der Ventilschafft durch das Loch der Felge passt.


Mit den Reifenabziehern hebelte ich den Reifen über die Felge und zog anschließend den Schlauch heraus.

Das Ventil befestigte ich wieder auf dem Schafft und pumpte Luft in den Schlauch, um zu sehen wo das Loch war. Es befand sich in der Nähe des Ventils.



So konnte ich schnell den Übeltäter, eine Glasscherbe, im Mantel ausfindig machen und herausfummeln.






Da ich aber nun zu faul war den Schlauch zu flicken, nahm ich einen neuen Schlauch und baute ihn leicht aufgepumpt in umgekehrter Weise ein.
Durch das leichte Aufpumpen kann sich der Schlauch nicht zwischen Felge und Reifen beim Aufziehen einklemmen.









Nachdem das Vorderrad festgeschraubt und der Stecker vom Nabendynamo wieder an Ort und Stelle und Luft im Reifen war, stellte ich das Lasteselchen wieder auf die Reifen. Zum Schluss hängte ich die Vorderradbremse wieder ein.


So mit einer knappen Stunde Verspätung ging es dann endlich zum Müllsammeln los.
Ich hatte bisher ja schon viele ungewöhnliche Müllfunde gehabt. Aber dass jemand nicht nur seinen Unrat in der Botanik verteilt, sondern auch gleich noch anzündet, war mir auch noch nicht untergekommen.
So geschehen an der Nachtigallstraße in Witten, dazu fällt mir wirklich nichts mehr ein.


Durch Zufall waren auch eine Mitarbeiterin und ihr Kollege vom Betriebsamt dazugekommen. Sie hatte dann auch den restlichen Sperrmüll mitgenommen, da mein Müllmobil hier doch passen musste.
Weiter ging es an der Herbeder Straße entlang, dieses Mal hatte ich noch nicht mal 1 km geschafft und beide Müllsäcke waren schon wieder voll.
Besonders bemerkenswert war auch der Fund von einem „Tierfreund“, der in seiner „Tierliebe“ den Katzenbaum am Radweg hinter der Leitplanke in der Böschung entsorgt hatte. Das Ding hatte mich bei der Bergung einige Mühe gekostet, da es total viel Wasser aufgesogen hatte und somit ziemlich schwer geworden war.


Außerdem hatte ich erstaunlicher Weise einen Bettbezug und ganze neun Radzierblenden gefunden. Die Neunte fehlt auf dem Bild, da ich sie erst auf der Rückfahrt gefunden hatte und dann nochmal umgekehrt war um sie zu dem Müll zu zustellen.


Die Glasdeponie hinter einem Baum konnte ich leider nicht mehr beseitigen, da ich keinen Müllsack mehr übrighatte, die ist dann beim nächsten Mal mit dabei.

Auch im Lottental, das auf meinem Weg zur Arbeit liegt, wurde an einem Parkplatz erneut Müll entsorgt.



Zum Schluss wünsche ich euch, mit diesem Sonnenaufgang, ein schönes und sonniges Wochenende, bleibt alle gesund und zuversichtlich.

Kettentausch beim Kübel, nach Hausfrauenart

Hallo ihr Lieben,


in dem Beitrag vom 13.Dezember (https://rosarotefahrradkurbel.com/2020/12/13/bilderflut-verursacht-durch-den-morgenfrost/) hatte ich euch ja von der gerissenen Kette beim Kübel berichtet.
Letzte Woche war es endlich so weit, die gerissene Kette von dem alten Knaben endlich in Angriff zu nehmen.


Wie sicherlich bei euch auch, hatte es in Witten kräftig geschneit und so kam es, dass ich zum Glück erst mal zwei Tage Urlaub am Wochenanfang nehmen konnte.
Am Dienstag wollte ich ausprobieren, ob ich in dem Schneechaos mit dem Fahrrad fahren konnte. Trotz des angekündigten Dauerfrostes und weiterer Schneefälle, wollte ich versuchen wieder schneller unterwegs sein zu können, als zu nur Fuß.
Meine Wahl fiel auf Dirty, um in die Stadt zu dem Fahrradhändler zu fahren.
Was für ein Glück, dass immerhin auch Fahrradhändler seit Corona systemrelevant sind und zumindest Ersatzteile nach telefonischer Rücksprache abgeholt werden können.
Auf dem Weg dorthin kam ich wieder an dem Mühlengraben vorbei. Ich hatte euch ja das Hochwasser von dort im letzten Beitrag gezeigt.
Das Fluttor war inzwischen wieder geschlossen. Die Ruhr führte aber immer noch genügend Wasser mit sich, so dass der Wasserfall am Überlauf immer noch da war.
Durch den strengen Frost hatten sich an den tiefhängenden Ästen jede Menge Eiszapfen und Skulpturen vom hochspritzenden Wasser gebildet. Außerdem kam hier und da auch noch die Sonne ein bisschen durch die Wolken.
Da musste ich doch erstmal meine Kamera trotz der Kälte heiß laufen lassen.

Als ich wieder zu Hause war, holte ich den Kübel aus dem Keller und stellte ihn auf die bereits ausgebreitete Werkstattmatte ins Wohnzimmer.
Ja tatsächlich im Wohnzimmer, ich vermute jetzt werden einige von euch die Hände über den Kopf zusammenschlagen. Ein Fahrrad im Wohnzimmer zu reparieren, oh mein Gott, aber so ist das halt bei etwas fahrradbekloppten Menschen.
In der guten Stube war es außerdem auch schön gemütlich warm, im Vergleich zum kalten Keller.


Als Werkzeug hatte ich mir einen Kreuzschlitzschraubendreher, einen 10er und 15er Maulschlüssel, eine kleine Knarre mit 10er Nuss und eine große Knarre mit einer 15er Nuss bereitgelegt.




Nachdem ich den ersten Gang eingelegt und den Kübel auf den Kopf gestellt hatte, konnte es losgehen.



Als erstes drehte ich die Schraube an der Klickbox los und zog sie von der Schaltung ab.
Den ersten Gang hatte ich deshalb eingelegt, damit das Ganze auch leicht von statten ging.

Anschließend löste ich die Achsmuttern mit der 15er Knarre. Der 15er Maulschlüssel wurde auf der Seite mit der Schaltung dafür benutzt.
Jetzt löste ich die 10er Mutter an der Halterung der Hinterradstrebe mit der kleinen Knarre und als Konter kam der 10er Maulschlüssel am Schraubenkopf zum Einsatz.

Im Anschluss daran löste ich alle Schrauben am Kettenschutz mit dem Kreuzschlitzschraubendreher.

Mit ein wenig Fummelei bekam ich den dreiteiligen Kettenschutz dann schließlich ab und ich konnte die kaputte Kette herausziehen.

Tatsächlich hatte sich das Kettenschloss in Luft aufgelöst und das übrig gebliebene Kettenglied hatte wohl noch ein paar Runden auf den Zahnrädern gedreht, bis es dann ziemlich verbogen den Geist endgültig aufgegeben hatte.



Nun packte ich die schöne neue Kette aus und legte sie komplett um das Kettenblatt und Ritzel herum, um die passende Kettenlänge bestimmen zu können.




Mit dem Kettennietdrücker kürzte ich die Kette anschließend auf die passende Länge.





Die gekürzte Kette legte ich wieder um das Kettenblatt und um das Ritzel.
Mit dem Kettenschloss wurden dann die beiden Enden der Kette zusammengefügt.
Abschließend fummelte ich die Sicherungsspange des Kettenschlosses über die beiden Kettenbolzen.
Wichtig ist dabei, dass das geschlossene Ende der Spange in Laufrichtung der Kette zeigt, damit es sich nicht lösen kann.
Falls ihr das auch mal machen müsst, passt gut auf, dass euch die winzige Spange beim drauf schieben auf die Kettenbolzen bols nicht weg flutscht.
Falls doch, dann viel Spaß beim Suchen.
Ich hatte Glück, beim ersten Versuch mit Hilfe einer Kombizange saß das Ding tatsächlich.

Nun war es soweit das Hinterrad neu auszurichten und wieder festzuziehen.
Die Halterung an der Hinterradstrebe wurde ebenfalls wieder befestigt.

Den Kettenkasten wieder an Ort und Stelle zu bekommen, war mit einigen Friemeleien verbunden.
Abschließend hatte ich die Klickbox wieder an der Schaltung befestigt.

Ich schaltete den 4 Gang ein, um zu sehen ob die Schaltung nach der Schrauberei noch richtig eingestellt war.
Dazu muss die Kerbe im roten Kunststoffteil mit dem Balken auf dem durchsichtigen Gehäuse übereinstimmen.
Einzustellen ist das Ganze mit der drehbaren Hülse am Bowdenzug direkt an der Klickbox.

Fertig, der Kübel läuft wieder und die Reparatur hatte ganze 7,95 Euro gekostet, das ist doch klasse.
Wenn man überlegt, dass die Fahrradkette eine vergleichbare Funktion innehat, wie die Kardanwelle beim Auto.

Ich hoffe diese einfache Reparatur macht euch Mut an euren Drahteseln auch mal selbst den Schraubenschlüssel anzulegen. Wie ihr seht ist das kein Hexenwerk.

Hier noch ein paar Impressionen unter der maroden Herbeder Brücke.
Eindrucksvolle meterlange Eiszapfen hingen nicht nur an den Abflussrohren sondern auch in den Spalten.
Oh ha, wenn dass mal gut geht!

Rutsch bitte nicht aus und genießt das schöne Winterwetter

Wintereinbruch

Hallo ihr Lieben,

Donnerwetter was für ein Schneegestöber!
Der Wetterbericht hatte es ja angedeutet und tatsächlich hatte der Schnee ruck zuck alles in eine weiße Hülle gepackt.


Am Sonntag und Montag war ich dann wetterbedingt tatsächlich zu Fuß mit Nordic-Walkingstöcken zu meinen eingeschneiten Wollknäulen unterwegs und dass gleich zweimal täglich. Dazu gleich noch mehr.
In den oberen Bildern ist unten Flocki und oben sein Bruder Bassi und auf dem rechten Seite ist der 16jährige Opi Nicki zu sehen.



Ich muss gestehen, dass das Laufen doch eine sehr mühselige und gleichzeitig sehr langsame Fortbewegungsart ist. Mir taten doch tatsächlich erst mal alle Knochen weh, ich bin dafür anscheinend nicht geschaffen.


Natürlich hatte ich meine Knipskiste mit dabei, wie ihr gleich sehen könnt sind es wieder viele Bilder geworden.
Der plötzliche Temperatursturz mit dem Eisregen hatte alles mit einer Eisschicht eingepackt, sogar die Autos waren vor Einbrechern gesichert worden.

Am Mittwoch musste ich auch wieder zur Arbeit, vorab hatte ich aber noch meine Wollknäule besuchen müssen.
Bei der vereisten Schneedecke ist es für sie schwierig noch an das Gras heranzukommen. Zwei Drittel meiner Wollkombo ist inzwischen älter als 10 Jahre und genauso wie bei uns lässt alles im Alter nach.
Ganz blöd ist, dass die Rentnerband teilweise vorne keine Zähne mehr hat. Schafe haben nur am Unterkiefer vorne Zähne, damit scheren sie das Gras beim Fressen ab.
Auf dem unteren rechten Bild könnt ihr sehen, dass Franzi vorne nur noch auf einer Seite ein paar Schneidezähne hat.
Damit es meinen Wollmäusen aber trotzdem gut geht, bekamen und bekommen sie seit dem Wintereinbruch zweimal am Tag in Wasser eingeweichte Heukops zu futtern.


Durch diese ganzen Umstände brauchte ich wirklich kein Fitnessstudio um fit zu bleiben.
Die Radwege wurden in Witten auch meist nicht geräumt.
Eigentlich war das auch nicht tragisch, da es sich auf einer festgefahrenen Schneedecke prima radeln ließ.
Blöd ist nur, dass ausgerechnet auf dem Hauptradweg zwischen den Stadteilen an der Herbeder Straße, der ganze Abraum vom Schneepflug von der Straße über dem Radweg verteilt wurde. Selbst zu Fuß war es dort mühselig her zu kommen.


Wäre ich auf der Herbeder Straße her geradelt, dann hätte ich für die Auto- und LKW-Fahrer ein schönes Verkehrshindernis dagestellt, da die Straße durch die Schneemassen am Seitenrand wesentlich schmaler war als sonst. Ein Überholen wäre da schwierig und für mich vielleicht auch nicht so gesund gewesen.
Ja so ist das, wenn man zu einer Minderheit im Straßenverkehr gehört.
Abseits der Hauptstraßen machte das Winterradeln aber um so mehr Spaß.

Haltet euch schön warm und rutscht nicht aus.

Tiefflug mit der blauen Rappelkiste

Hallo ihr Lieben,

wieder ist eine weitere Woche mit spannendem Wetter vorbei.

Zwischendurch gab es auch mal ein paar wenige Lichtblicke und wieder reichlich Hübsches für die Kamera.


Letzen Montag war es nach dem Tauwetter in der Nacht so um die Null Grad kalt.
Im Radio wurde deshalb vor glatten Straßen gewarnt, wie so oft in diesem Winter.
Natürlich war ich vorsichtig unterwegs, schließlich kenne ich jedes Schlagloch auf dem Weg zur Arbeit.
Auf der Nachtigallstraße in Höhe des Feldbahnmuseums ist es an einer bestimmten Stelle bei solchen Wetterlagen immer glatt.
Aber an diesem Morgen war selbst hier alles gut und so fuhr in gemütlichem Tempo entspannt weiter. Das ging einige Zeit gut, bis ich den Bereich einer ausgefallenen Straßenlaterne fuhr. Da ich aus dem Lichtkegel der funktionieren Straßenlaterne kam, fuhr ich so zusagen in ein dunkles Loch.
Nichts ahnend, befand ich mich plötzlich auf meinem linken Ellenbogen und der Pobacke auf der Straße wieder.
Zu meiner Überraschung war die Landung nicht besonders schmerzhaft. Ich rutsche in dieser Haltung dann noch etliche Meter weiter, wobei mir die blaue Rappelkiste, ebenfalls in eleganter Schräglage um ein bis zwei Meter vorauseilte.
Als wir beide zum Stehen kamen, hatte ich einige Mühe beim Aufstehen nicht gleich wieder hin zu fliegen.
Ein paar Meter weiter war die Straße wieder befahrbar und auf der weiteren Strecke war alles gut.

Bei der blauen Rappelkiste hatte der vordere Fahrradkorb eine etwas komische Form angenommen und war an der unteren Befestigung abgebrochen. Am hinteren Korb und an dem Lenkergriff waren nur kleine Kratzspuren zu beklagen.


Jetzt wisst ihr warum ich Schietwetter- Fahrräder, wie den Kübel, die blaue Rappelkiste und das Möchtegern Mountainbike habe.
Da ist es völlig wurscht, ob da noch eine Beule hinzukommt.


Ich selbst bin mit einem leicht eingefärbten Ellenbogen und einer leicht bläulichen Verfärbung an der linken Hüfte davongekommen, also alles gut und weiter geht´s.

Die schöne Seite des üppigen Regens

Am Donnerstag kündigte der Wetterbericht mal keine Sintflut von oben an.
Also machte ich mich mit dem Hauptgewinn und Anhänger zum Futtermarkt auf.
Ich brauchte unbedingt Sägespäne, um meinen Schafen weiterhin etwas Behaglichkeit bei dem nassen Wetter im Stall zu ermöglichen.


Am Mühlengraben war das Stautor, wegen des leichten Hochwassers geöffnet und auch über dem Überlauf, floss das Wasser mit der Geräuschkulisse eines Wasserfalls hinab.
In dem bläulichen Licht der Abenddämmerung sah das richtig schön aus.
Und so musste ich erst mal anhalten um ein paar Bildchen zu machen.


Auch kleinere Bäche waren mit reichlich Wasser gefüllt und ergaben weitere schöne Motive in der vergangenen Woche.

Ich wünsche euch ein schönes Wochende und kommt alle gut und heile durch das angekündigte Wetterchaos.

Was für ein Wetter!

Hallo ihr Lieben,

nach dem schönen Schneewochenende setze hier in Witten schnell Tauwetter ein.


Allerdings waren am Anfang der Woche die Nächte durchaus frisch und der ganze Match auf den Radwegen gefror zu einer Eisbuckelpiste. Die Radwege waren im Gegensatz zu der Straße nicht geräumt worden.
Da ich auch zu den Wenigen gehörte, die mit dem Drahtesel unterwegs waren, ist die Räumung natürlich für die Stadt Witten auch viel zu teuer.
Macht ja nichts, mit „Dirty“ kam ich trotzdem voran und hatte so ein spaßiges Fahrtraining und Frühsport vor der Arbeit.





Im weiteren Verlauf der Woche wurde es wärmer und die Schleusen öffneten sich mit ergiebigen Regen.
Dirty hatte jetzt Pause und die blaue Rappelkiste musste wieder ran.
Mein Outfit hatte ich inzwischen auf Sintflut umgestellt, d. h. Regenmantel und Gummistiefel.
Ich hätte allerdings die Schäfte der Gummistiefel abdichten müssen. Das Wasser lief schließlich von oben in die Stiefel hinein und als ich auf der Arbeit ankam, waren immerhin noch meine Zehen trocken. Zum Glück war der Regen ja warm.


Auf der Rückfahrt hatte ich das leichte Hochwasser an der Ruhr geknipst.


Die beiden kleinen Hardenstein-Fähren waren in der Schleuse vor dem Hochwasser in Sicherheit gebracht worden und das Fahrgastschiff Schwalbe war unter einer schützenden Persenning vor der Schleuse festgemacht worden.


Auch die Schubkähne lagen nicht mehr an den üblichen Festmachern am Ufer, sondern so wie die Schwalbe auch direkt vor der Schleuse.


Dadurch konnte ich an den Pollern auch noch ein paar Bilder machen.
Besonders beeindruckend war, dass immer wieder teilweise ganze Bäume im Hochwasser mitschwammen.