Radtour zum Terra Zoo



Hallo ihr Lieben,

Am letzten Sonntag war es soweit, Rudiline (kurz Rudi) sollte in den Terra Zoo in Rheinberg umziehen.
Rudi ist eine große Rotwangenschildkrötendame , die ich im Jahr 1999 als Fundtier bei mir aufgenommen hatte. Sie war mitten im Winter ausgesetzt worden und mit schlimmen Erfrierungen in einer Tierarztpraxis abgeben worden.


Im Laufe der Jahre waren insgesamt fünf Wasserschildkröten auf diese oder ähnlich Weise bei mir gelandet.
Bis vor ca. 2 Jahren war die gemeinschaftliche Haltung der Schildkrötendamen auch kein Problem.
Leider kam es dann aber immer häufiger zu Auseinandersetzungen unter den inzwischen erwachsenen Tieren und so waren schon die ersten drei Schildkröten im letzten Jahr in den Terra Zoo per Autofahrt umgesiedelt worden.


Es waren so nur noch zwei Schildkrötendamen (Romi und Rudi) übrig, die sich bisher nicht gebissen hatten.
Der Friede war aber auch hier nur von kurzer Dauer und so musste Rudi auch zum Terra Zoo umgesiedelt werden.
Eigentlich sollte das auch schon am 15 Juni erfolgt sein, aber als Stadtradeln Star durfte ich ja während meiner Amtszeit auch nicht als Beifahrer im Auto sitzen und so musste ich das private Autotaxi abbestellen.

Das 9 Euroticket hatte mich dann dazu bewegt, es selbst in die Hand zu nehmen.
Und so fuhr ich mit Lorri und Rudi als Passagier zum Bo-Langendreer Bahnhof um mit der S-Bahn bis nach Mühlheim an der Ruhr zu fahren. Ursprünglich war zwar Duisburg geplant, aber die Stadt war wegen eines Marathonlaufes an den Tag rund um den Bahnhof dicht gewesen.

Auf dem Bahnsteig hatte sich dann noch nebenbei der Fahrradständer plötzlich verabschiedet.





In Mühlheim angekommen ging es dann in Richtung Rhein zur Fähre und am anderen Rheinufer weiter bis zum Terra Zoo.




Der freundliche Mitarbeiter nahm Rudi entgegen und erledigte den Papierkram, während ich durch den Terra Zoo schlendern durfte.
Der Terra Zoo ist nebenbei auch eine Auffangstation für Reptilien.


Hier stranden dann Tiere, die vorher als Ware über den Ladentisch gegangen waren (z.B.Wasserschildkröten) oder aus sonst aus unmöglichen Haltungen stammen.



Ein sicherlich ebenfalls trauriges Schicksal hatte dieses Krokodil hinter sich, ihm fehlte die Hälfte des Oberkiefers.


Leider sind die meisten Menschen nicht fähig mit eine Schlangen oder einem Krokodil in irgend einer Weise Mitleid zu empfinden.

Da ich ja schon häufiger im Terra Zoo war, zog es mich natürlich wieder zu den riesigen Landschildkröten hin.
Manchmal dürfen sie im ganzen Zoo frei herumlaufen, dieses mal waren sie aber in ihren Gehegen, vermutlich wegen einer Kindergeburtstagsfeier.
Als ich meine Kamera ins Gehege hielt „stürmten“ zwei dieser liebenswürdigen Geschöpfe gleich darauf hin zu.


So sind die witzigen Nasenfotos entstanden.
Danach bekamen sie natürlich auch ihre Streicheleinheiten, woraufhin ihre Hälse immer länger wurden. Einfach herrlich!

Ich hatte auch noch die Gelegenheit eine junge Pythonschlange zu streicheln, sie lag auf den Armen eine Pflegerin.
Zum Schluss bezahlte ich noch die Aufnahmegebühr von 360 Euro für Rudi.
Es ist deshalb so teuer, weil leider die armen Rot- und Gelbwangenschildkröten als sogenannte invasive Arten gelten.
Es gibt sie massenhaft, weil sie alle mal als kleine Schildkrötenbabys für wenig Geld über die Ladentheken der Zooläden gegangen waren und nun sind sie als Erwachsene zu Problemtieren geworden.
Zum Glück dürfen sie heute nicht mehr an ahnungslose Verbraucher verramscht werden.

Auf der Rückfahrt wollte ich auf jeden Fall am Rhein entlang radeln.


Auf einer Bank im Schatten konnte ich gemütlich ein Picknick halten und den vorbei fahrenden Schiffen zusehen und zu hören.
Ich finde das Geräusch der großen Schiffsdieselmotoren einfach nur schön.


Leider musste ich aber weiter, weil ja noch einiges an Kilometern vor mir lag.
Beeindruckend waren auch die beiden großen Rheinbrücken. Eine für die Autos und die ältere für die Eisenbahn (Haus-Knipp-Eisenbahnbrücke, Länge 767m).


Bei der Überfahrt auf der Beeckerwerther Brücke (A42, Länge 1013m) hatte ich die kleine bunte Lorri mit ins Bild genommen, dadurch könnt ihr sehen wie riesig die Brücke tatsächlich ist.




Als ich im Duisburger Hafen angekommen war bog ich auf den Ruhrtalradweg in Richtung Heimat ein.







Irgendwann kam ich dann auch an der imposanten Mintarder Brücke vorbei, laut Internet ist sie 65 Meter hoch und hat eine Gesamtlänge von 1830 Metern.




In Bochum-Dahlhausen hatte ich die kleine Schwimmbrücke auch noch fotografiert.

Am Baldeney See war ich durch eine in sich gewundende Abfahrt von einer Brücke so irritiert, dass ich in die falsche Richtung abgebogen war und so nicht Flußaufwärts sondern wieder in Richtung Staumauer des Sees gefahren war.
Den Irrtum bemerkte ich erst, als ich schon die Staumauer sehen konnte. Ich hatte wohl doch schon ein bisschen zu viel Sonne abbekommen.
Durch diese unfreiwillige Umrundung des Baldeney Sees hatte ich mit Lorri an diesem Tag etwas über 100 Kilometer zusammen gefahren.

Abends um 20.45 Uhr war ich zu Hause angekommen.
Nach einer ordentlichen Mütze voll Schlaf ging es mir am nächsten Morgen überraschend gut.

Kurz noch zum letzten Samstag, da war ich seit längerer Zeit mal wieder zu dem kleinen Skatepark in Wetter gefahren und hatte mit dem grünen Glöckchen ein bisschen Spaß gehabt.




Ich wünsche euch einen schönen Brückentag

Liebe Grüße
Dagmar

Es war wieder schön bunt!

Hallo ihr Lieben,



die Zeit rast weiter vor sich hin und ich habe unterwegs wieder viel zu viele Bilder geknipst.






Der Reihe nach:



Letztes Wochenende wollte ich ja noch die 700 Kilometer auf meinem Stadtradeln Kilometer Buch erreichen.
Deshalb hatte ich Joffrey aus dem Stall geholt, um gebührend die fehlenden Kilometer noch abzuradeln.



Immerhin konnte ich nach der kleinen Tour insgesamt 718 Kilometer verbuchen.
Im Jahr 2018 waren es dagegen ganze 1005 Kilometer gewesen.


Ich hatte an den Regentagen doch ein bisschen geschwächelt und dafür ausführliche Beiträge in den Stadtradeln Blog geschrieben.
Es war jedenfalls wieder eine sehr schöne Zeit!

In der letzten Woche waren mir unterwegs wieder lauter Blümchen am Wegesrand aufgefallen.





Das Wetter war ja eher durchwachsen und somit musste der Kübel meistens wieder an die Arbeit.



Leider ist ja immer noch meine Telefunktion bei der Kompaktkamera kaputt, deshalb gab es dieses mal kaum Bilder von meinen Lieblingsschwänen im Hafen vom Kemnader See.
Familie Hafenschwan hatte dieses Jahr nicht so viel Glück, nur noch fünf Schwanenkinder von ehemals acht geschlüpften Küken sind nur noch da.

Morgens ist meine Lieblingsfamilie oft an der Slipanlage für Boote anzutreffen.
So konnte ich Mama Schwan und ihre Kinder mit der Kameralinse doch noch einfangen.

Aufgrund des Regenwetters waren auch noch andere Lieblingstiere von mir unterwegs.
Die Weinbergschnecken haben es mir besonders angetan, sie sind auch beim Fotografieren nicht so zappelig – perfekt!

Auf dem Weg nach Hause war mir die Ansammlung dieser Fahrräder aufgefallen.
Nach Auskunft des „Wachpostens“ der aufpasste, dass sich niemand an den Fahrrädern zu schaffen machen konnte, hatte hier eine Kindergartengruppe einen Ausflug gemacht.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Fahrräder auf einem Parkplatz passen.

In diesem Fall war es zwar eine große Parkbucht für Behinderte, aber die Fahrräder hätten auch auf einem normalen Parkplatz gepasst.

Aufgrund des regnerischen Wetters war der gesamte Parkplatz inklusive weiterer Behindertenparkplätze so gut wie leer, so dass das eigentlich falsche Abstellen der Fahrräder in diesem Fall wirklich Niemanden gestört hatte.

Als der Wetterbericht regenfrei angesagt hatte, war ich mit Oranje zur Arbeit gefahren.
Zu einem wunderschönen Farbtupfer, bestehend aus Blümchen an der Bordsteinkante, hatte ich Oranje dazugestellt.
Manchmal sind „ungepflegte“ Radwege oder Straßenränder auch ein Genuss für die Augen – wie schön!

An einem Nachmittag hatte ich meine andere Kamera mit dem Makroobjektiv mit zu den Schafen genommen.

Hier könnt ihr sehen, dass es meinem kleinen geretteten Weihnachtsbaum inzwischen sichtlich gut geht.
https://rosarotefahrradkurbel.com/2021/12/31/oh-tannenbaum/


Im Garten sind dann noch ein paar Bildchen dazu gekommen.




Ich wünsche euch ein schönes Wochenende


Liebe Grüße
Dagmar

Stadtradeln Endspurt!

Hallo ihr Lieben,

meine Güte wo ist nur wieder die Zeit geblieben!

Hier kommt möglichst kurz gefasst die letzte Woche.

Am letzten Sonntag war ich mit meinem lieben Nachbarn mal nur aus Vergnügen mit dem Fahrrad unterwegs.
Trotz herrlichem Aprilwetter mit reichlich Nass von oben war die kleine Tour wunderschön gewesen.
Dem Wetter angepasst hatte ich den Kübel ausgewählt.
Abends ging es noch mit Schrotti zu den Wollmäusen.

Am Montag musste die Schafschermaschine zur Reparatur gebraucht werden.
Mit dem roten Lastesel ging es zu dem „höchsten Gipfel“ in Witten.
Denn dort kurz hinter „auf dem Schnee“ auf der Herdecker Seite befindet sich der Fachmarkt für Garten und Tierbedarf.
Eine herrlich Bergtour!


Am Dienstag kam Dirty auch mal wieder aus dem Keller, weil ich im Stadtradeln Blog übers Radfahren im Winter bei Schnee geschrieben hatte.


Mittwoch war das Wetter super und so konnte ich auch Penny im Stadtradeln Blog vorstellen.
Auf der Fahrt zur Arbeit gibt es immer ein großes Erstaunen, wenn ich mit ihr auf dem Bochumer Uni Gelände auftauche.
Es macht aber auch wirklich Spaß mit ihr zu fahren.

Die Düssellady durfte natürlich auch bei der Berichterstattung im Stadtradeln Blog nicht fehlen.


Am World Bike Day war auf dem Wittener Rathausplatz eine Veranstaltung u.a. mit ein paar Jungs mit Trialräder die auf Palletten und einem extra angelieferten Schrottauto hochgeklettert waren, dass war wirklich Mega Cool.
Ich war mit dem grünen Glöckchen da gewesen und mit ein paar anderen Jungs hatte ich mächtig Spaß beim Bunny Hop üben.
Auf den Bildern könnt ihr mich im Tiefflug über die Pylonen fliege sehen, Gott im Himmel keine Ahnung wie die Jungs alle immer viel höher kommen als ich.
Bei mir wirkt anscheinend die Erdanziehungskraft immer stärker als bei ihnen.
Aber Egal es war ein Heidenspaß!


Dummerweise hatte ich bei dem ganzen Blödsinn nicht auf die Uhr geschaut und als ich bemerkt hatte, dass die Infostände bereits abgebaut wurden, war eine weiteres Highlight des Tages schon verschwunden.
Es handelte sich um die Rikscha vom Deutschen Roten Kreuz, die feierlich mit unserem Bürgermeister eingeweiht worden.
Die Einweihung hatte ich leider auch verpasst, weil ich arbeitsbedingt erst später am Rathausplatz eingetroffen war.
Trotzdem wollte ich aber ein paar Bilder von Tiffi der Rikscha für meinen Stadtradeln Blog haben und nun war sie mir durch die Lappen gegangen, weil ich mit dem BMX herum geblödelt hatte.
Sehr ärgerlich und unproffessionel als Stadtradeln Star.



Am Samstagmorgen fuhr ich deshalb spontan zum DRK in Witten hin, um Tiffi besten falls noch einen Besuch zu machen.
Dort angekommen konnten mir die netten Leute von DRK zuerst nicht weiterhelfen, da eine Zustimmung der Pressestelle des DRK für Fotos nötig war und der zuständige Mitarbeiter erst später vor Ort war.
Ich fuhr erst mal nach Hause und um dann später zur genannten Uhrzeit wieder dort mit Oranje hin zu radeln.




So konnte ich Tiffi in der Halle besuchen, wo sie sicher und trocken untergestellt ist.
Vielen Dank an dieser Stelle an die netten Mitarbeiter vom DRK, die mir hier behilflich waren, doch noch ein paar Bilder von Tiffi machen zu können.
Ich durfte auch kurz noch Probesitzen und war überrascht wie bequem die Sitze waren.


Tiffi kann kostenlos mit Chauffeur geliehen werden.
Unter dem nachfolgenden Link könnt ihr sie buchen:

Ich finde das eine ganz tolle Idee, weil zum Beispiel so, alle Leute, die durch Alter oder eine Gehbehinderung auch jetzt eine Möglichkeit erhalten haben, die schönen Radwege her zu radeln, oder mal eine Runde um den Kemnader Stausee zu drehen.



Abends hatte ich dann noch eine kleine Fotofahrt mit dem roten Lastesel gemacht.



Heute ist der letzte Tag als Stadtradeln Star von Witten, gleich geht es nochmal zu einer kleinen Runde los um wenigstens die 700 Kilometer voll zu machen.

Jetzt muss ich mich aber sputen, da ja gleich Gewitter angekündigt sind

Liebe Grüße
Dagmar


Stadtradeln, zweite Woche!

Hallo ihr Lieben,



wie schnell doch die Zeit vergeht!
Jetzt ist schon die zweite Woche vom Stadtradeln verflogen.
Das Wetter hatte endlich auch mal eine Schippe Regen mit gebracht, in Witten zum Glück ohne Katastrophe.



Während des Stadtradelns hatte ich leider noch keine Zeit eine nennenswerte Fahrradtour ab zu radeln.
Trotzdem gab es wieder einiges zu fotografieren.
Unterwegs war ich mit der Düssellady, dem grünen Glöckchen, dem Hauptgewinn, das Bretzel war auch dabei, der blauer Lastesel und natürlich der Kübel als Regenspezialist.


Der Kilometerstand von 358 Kilometern stammt nur aus den alltäglichen Fahrten (Arbeit, Einkaufen und zur Schafwiese).
Damit es nicht ganz so bescheiden daher kommt, habe ich mal daraus auf ein ganzes Jahr hoch gerechnet.
Dabei kamen dann immerhin 9308 Kilometer zusammen, darüber lachen natürlich alle Radsportler zurecht.
Bedingt durch das Wetter hatte ich mir aber etwas mehr Zeit für den Stadtradeln Blog genommen.
Unter dem nachstehenden Link könnt ihr gerne nachsehen.

https://login.stadtradeln.de/specials/blog?L=0&sr_city_id=1307

Nachfolgend noch ein paar Bilder der letzten Woche.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende
Liebe Grüße
Dagmar

Zurück zu den Wurzeln

Hallo ihr Lieben,

seit letzten Montag bin ich wieder im Stadtradeln Fieber.
Zum zweiten mal darf ich in diesem Jahr zusammen mit meinem Stadtradeln Star Kollegen Marco die Stadt Witten vertreten.

Im Jahr 2018 hatte ich ja das erste mal das Vergnügen.
Das ist nun schon vier Jahre her, wo ist nur die Zeit geblieben?
Na ja und wie ihr ja wisst, ist dadurch unter anderem die rosarotefahrradkurbel.com dabei rausgekommen.
Seit dem Startschuss am 16 Mai habe ich Beiträge in den Stadtradeln Star Blog von Witten geschrieben.

Unter dem Link https://www.stadtradeln.de/witten könnt ihr gerne nachschauen und auch lachen, dort bin ich unter anderem sogar in einem kleinen Filmbericht zu sehen.


Oh mein Gott, du meine Güte, es ist wohl besser, wenn ich hinter der Kamera stehen bleibe, viel Spaß!



Somit wird es hier bis einschließlich 5 Juni etwas knapper zu gehen.

Je nach Wetterlage und Zweck war ich mit der Düssellady, dem Kübel, dem Möchtegern Mountainbike, Schrotti und dem blauen Lastesel unterwegs.

Die Details zu den Bildern könnt ihr gerne im Stadtradeln Blog nachsehen.
Dort sind noch weitere Fotos z.B. von der Staffelfahrt nach Herdecke zu sehen.
Unter diesem Link solltet ihr direkt dort hinkommen.
https://login.stadtradeln.de//specials/blog?sr_post_id=7973
Viel Spaß beim Stöbern


Ein paar Blümchen waren auch wieder dabei.

Jetzt kommen die Gänsekinder und eine Weinbergschnecke, ihr kennt das ja schon, ich komme an ihnen einfach nicht vorbei, ohne mit der Kamera Bilder zu knipsen

Und noch Weieres war mir durch die Linse gerutscht!




Mit dem 36er war ich auch noch unterwegs

So jetzt habe ich glaube ich alles zusammengefasst.



Ich wünsche euch ein schönes Wochenende






Liebe Grüße
Dagmar

Schönstes Radelwetter



Hallo ihr Lieben,

als erstes kommt noch ein Nachtrag von letzter Woche.
Ich hatte doch tatsächlich ein paar Bilder vom Smartphone vergessen, die ich auf einer weiteren Entrümpelungsfahrt gemacht hatte.




Dieses mal ging es zu CAP Baumarkt in Witten, dass ist ein Secondhand Baumarkt, zu dem ich einige Stapelstühle hingebracht hatte.
Mit dem Hauptgewinn und dem Anhänger war das ein Klacks.




Ich bin sehr froh darüber, dass es inzwischen so viele Secondhand Läden in Witten gibt.
Das Wort „Wertschätzung“ ist hier wieder Alltag geworden.
So kann auch ganz viel Müll eingespart werden und Leute mit wenig Geld haben die Möglichkeit günstig an Sachen zu kommen.


Angesichts der schlimmen Lage durch Kriege und Klimawandel werden wohl immer mehr Menschen auf so ein Angebot aus zweiter Hand angewiesen sein, das ist die traurige Seite dieser Läden!

Am letzten Samstag hatte ich morgens einen kleinen Abstecher zum Kennader See gemacht.
Auf der Bochumer Seite des Sees steht seit längerem ein Riesenrad, da Joffrey ja auch eine Art Riesenrad ist, habe ich ihn mal daneben gestellt.


Am Sonntag ging es mit Lorri zur Grabpflege auf den Rembergfriedhof in Hagen.

Bei den schönen Bäume auf dem Friedhof konnte ich nicht widerstehen die Kamera aus der Tasche zu holen








Auf dem Rückweg fuhr ich am Harkortsee vorbei und hatte das Glück diesen schönen Reiher vor die Linse zu bekommen.










Zu Hause vor der Haustür hatte ich noch eine kleine Fotoserie von der blühenden Palme gemacht.
Vor ein paar Jahren hatte ich sie aus Mitleid, halb verdurstet und ca. 30 cm hoch im Discounter erstanden.
Inzwischen ist sie über 2 Meter hoch und blüht jetzt das zweite mal.



Die Eisheiligen waren ja dieses Jahr nur auf dem Kalender vorhanden, also konnte ich mit Lorri und der Schermaschine zu Wiese aufbrechen, um meine Wollkombo zu frisieren.



Ich bin immer wieder erstaunt, wie wenig von einem Schaf übrig bleibt, wenn die Wolle ab ist.

Das ist Stoffel nach seiner ersten Schur!
Das kleine Training mit ihm hatte sich bezahlt gemacht, er war sehr entspannt bei der Schur, und der Hufpflege, die bei mir immer im Stehen der Tiere vorgenommen wird.
Ein Schaf sitzt nämlich normaler Weise niemals auf seinem Hintern!
Für Schafe ist das Aufsetzen völlig unnatürlich und unbequem und da ich länger als 5 Minunten brauche um sie zu scheren, wäre das eine Zumutung für die Tiere.
Leider hat Stoffel
am Hals viele Hautfalten und deshalb ein paar kleine Blessuren davon getragen, dass passiert leider immer mal beim Scheren, so wie es Männern bei der morgentlichen Nassrasur auch passiert.
Zur Sicherheit hatte ich ihn großzügig mit Blauspray behandelt.





Auf dem Weg zur Arbeit ist es morgens wunderschön!
Es sind wieder lauter kleine Gänsekinder zu bestaunen.





Ich schmilze jedes mal dahin, wenn ich die kleinen puscheligen Wesen sehe.

Leider ist die Teleeinstellung an meiner Kompaktkamera kaputt, deshalb gibt es leider nur sehr schlechte Bilder von Familie Hafenschwan.





Das Schwanenpaar hat wieder das Hafenbecken voll im Griff.









Sehr rührend fand ich auch, dass Papa Hafenschwan immer noch am Nest ausharte, weil dort immer noch ein Ei liegt.

Die Warterei wird wohl vergeblich sein, aber daran sieht man ja deutlich, dass Tiere auch keines ihrer Kinder aufgeben wollen.







Soviel zu der letzten Fahrradwoche.


Ab Montag ist Witten wieder beim Stadtradeln dabei, Weiteres wird noch nicht verraten.

Liebe Grüße und schönes Wochenende
Dagmar

Blümchen-Foto-Radeltour!



Hallo ihr Lieben,



eine kunterbunte Fahrradwoche liegt hinter mir.
Los ging es am Samstag.





Mit Christi ging es nochmal zur Müllumladestation, beladen hatte ich sie dieses mal mit Metallschrott und ein paar kleinen Elektroteilen.







Inzwischen begrüßen mich die Mitarbeiter schon mit einem Grinsen im Gesicht.
Es kommt wohl nicht häufig vor, das jemand mit einem Lastenfahrrad zur Müllstation fährt.

Da mache ich doch gerne den Anfang!


Es ist ein Wahnsinn, aber ich bin immer noch nicht fertig mit dem Entrümpeln und ich fürchte Christi muss bestimmt nochmal ran.


Am Sonntag hatte ich meinen Fotorucksack gepackt und war mit meinem perfekten Kamerafahrrad (roter Lastesel) einfach mal losgefahren.
Ich wählte spontan Wege aus, die trotz schönstem Radelwetter wenig befahren waren.


Unterwegs hatte ich so manches Blümchen am Wegesrand geknipst.

Richtig hübsch waren auch die farbenprächtigen Baumpilze, so bunt hatte ich sie auch noch nicht gesehen.

An jeder Ecke gab es neue hübsche Motive zu sehen und die Zeit verflog im Nu.



Meine entspannte Blümchen-Foto-Radeltour führte mich auch an einem Demeter Biobauernhof vorbei.




Hier dürfen die Kühe ihre Kälbchen behalten und zusammen im Familienverband auf die Weide, was für eine Idylle und ein Glück!
Alle Tiere waren sauber, wohlgenährt und auch ihre Hörner hatte man ihnen nicht angesägt, so sollte es sein.

Ein bisschen heile Welt-wie schön und friedlich, gerade zu diesen Zeiten!








Auf der Rückfahrt hatte ich dieses schöne Häuschen geknipst, es fällt mir immer wieder auf, wenn ich daran vorbei komme.
Ich finde es besonders schön, weil es so bunt ist und die Farben perfekt auf einander abgestimmt sind.









Nach dem Wochenende ging es dann zuerst mit Pukylein zur Arbeit.
Ich war lange nicht mehr Roller gefahren und hatte danach doch tatsächlich leichten Muskelkater in den Beinen.

Am nächsten Tag war dann klein Beauty an der Reihe.
BMX fahren ist einfach immer spaßig und man kann sich herrlich dabei austoben.





Am Donnerstag hatte ich dann Penny ausgewählt.


Ich war extra zeitig mir ihr aus dem Haus gegangen, da ich mir nicht sicher war, wie viel Zeit ich mit diesem Ungetüm für die Strecke brauchen würde.










Es ging dann doch ziemlich flott mit ihr vorwärts und ich hatte dabei jede Menge Spaß.
Auf der Rückfahrt am Stausee sah ich viele lächelnde Gesichter bei den Spaziergängern und bekam so manches Kompliment.


Auf dem Bild parkt Penny sicher auf der Arbeit am Fenster am Ende des Flurs.







Jetzt wo es morgens schon früh hell ist, macht das Radeln wieder richtig Freude.
Und bei so viel Abwechselung wird die Fahrt zur Arbeit zum reinsten Vergnügen.
So kommt man gut gelaunt überall an.
Unterwegs war mir dann das eine oder andere auch noch vor die Kameralinse gekommen.






Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.
Genießt eure Zeit, denn es ist nicht selbstverständlich glücklich leben zu können.


Liebe Grüße
Dagmar

Frühlingsfahrt mit Penny und weitere Entrümpelsfahrten mit Christi

Hallo ihr Lieben,

letzten Sonntag, bei schönsten Wetter hatte ich mir eine kleine Ausfahrt mit Penny gegönnt.
Auf einer ehemahligen Bahntrasse, die vor ein paar Jahren zu einem schönen Radweg umfunktioniert worden war, konnte ich mich wieder an die eigenwilligen Fahreigenschaften dieses Ungetüms gewöhnen.

Am Wegesrand wurde dann hier und da die Kamera aus der Tasche gezogen.

Anfang der letzten Woche hatte es zum Glück endlich mal ein bisschen Regen gegeben.
Aus diesem Grund und auch weil ich wegen meiner Aufräumaktion immer möglichst früh zu Hause sein wollte, war ich öfters mit dem Bretzel zur Arbeit gefahren.

Der Grund für die Eile war die Öffnungszeit bis 15 Uhr des Sozialkaufhauses der Ruhrtalengel, um meine Sachen noch rechtzeitig abgeben zu können.

Bei dem regnerischen Wetter hatte ich an einem Morgen das Glück gleich zwei Weinbergschnecken zu begegnen, natürlich musste da wieder die Kamera aus der Tasche.


Als ich mit meiner Nase bzw. Kameralinse noch weiter im Unterholz verschwunden war, entdeckte ich eine Ameisenstraße, diese kleinen quirligen Wesen sind tatsächlich schwieriger mit dem Makro-Objektiv zu erwischen als die gemütliche Nacktschnecke.


Ich erwische mich immer öfters dabei, das ich der Länge nach auf dem Boden liege, um zu sehen was da so alles herum krappelt!
Das ist nicht immer unbedingt günstig für mein äußeres Erscheinungsbild- aber egal!

Mit Christi ging es mit weiterem Gerümpel auf zur Wiese, schön den Berg hinauf!
Ein Fitnesscenter kann ich mir da locker sparen, da ja kein E-Motor bei Christi vorhanden ist.


Als ich zur Gartentür ging um Aufzuschließen, lag eine kleine Blindschleiche auf den Wegplatten und sonnte sich.
Zum Glück hatte ich mal wieder meine Kamera dabei und konnte von ihr ein paar Bilder machen, bevor ich sie vorsichtig in ein Gebüsch geleitet hatte.
Danach konnte ich mit den Sachen aus Christis Ladefläche auf den Wegplatten hergehen, ohne die kleine Blindschleiche zu gefährden.


Wenn ihr mal eine Blindschleiche findet, fast sie nur ganz sachte an, damit sie sich nicht total erschreckt und ihren Schwanz abwirft.
Das machen nämlich z. B. auch Eidechsen, wenn sie in letzter Not vor einem Fressfeind entkommen wollen.
Der abgeworfene Schwanz zappelt danach noch einige Zeit auffällig herum und die Eidechse oder eben auch eine Blindschleiche können so von sich ablenken und entkommen. Der Schwanz wächst dann wieder nach.
Wie ihr ja wahrscheinlich wisst sind Blindschleichen keine Schlangen, sondern werden zu den Echsen eingeordnet.


In meinem Garten gibt es zum Glück noch jedes Jahr im Sommer einige dieser kleinen „Schnürsenkel“ zu bewundern.
Ich bin jedes Mal hin und weg, wenn ich sie sehe!

Fast jede Woche blüht und wächst irgendetwas anders in der Natur, einfach nur schön!


Der Adler Farn hat sich inzwischen auch voll aus gerollt

Mit diesen Eindrücken wünsche ich euch ein schönes Wochenende, macht das beste draus, trotz der unerträglichen Ungerechtigkeit und Grausamkeit in dieser Welt!

Liebe Grüße Dagmar Schmitz

Es grünt und blüht!





Hallo ihr Lieben,

unterwegs braucht man zu dieser Jahreszeit nicht lange nach etwas Schönem Ausschau halten,
selbst in den kleinsten Spalten einer Mauer wächst der Löwenzahn und andere Blümchen.
Einfach nur schön!