Von der Stadttaube wieder zur Haustaube, das geht auch!

Hallo, heute kommt noch ein zweiter Beitrag.

Auf den Bildern sind meine zwei neuen Mitbewohnerinnen zu sehen.
Tuvi und Leni haben zwar nichts mit dem Radeln zu tun, aber sie sind zwei Beispiele für die oft traurigen Schicksale unserer Stadttauben und das ist mir ein ganz besonderes Anliegen!
Deshalb ausnahmsweise dieser Nicht-Radel-Beitrag, obwohl nicht ganz, da das Futter für die beiden natürlich mit einem der Drahtesel besorgt wird!!!

Beide Mädels hatten schlimme Unfälle, wurden aber zum Glück von meinen Vereinskolleginnen der Initiative Stadttauben e.V. Witten liebevoll gesund gepflegt.
Von Leni habe ich hier ein paar Bilder dazu bekommen, die für sich sprechen!

Beide Tauben haben aber bleibende Behinderungen an den Flügeln zurückbehalten und sind deshalb flugunfähig.
Aus diesem Grund habe ich die beiden „Süßen“ bei mir aufgenommen.
Stadttauben werden heute von vielen Leuten aus Unwissenheit als „fliegende Ratten“ bezeichnet und oft schlecht behandeln oder sogar regelrecht ermordet.
So erst kürzlich nach Weihnachten in Witten geschehen.
Selbst die WAZ hatte davon berichtet (das Bild ist von einem Vereinsmitglied gemacht worden), einfach nur grausam und furchtbar, was dieser armen Taube passiert ist, nur weil sie ihre Jungen nicht im Stich lassen wollte, die danach nicht mehr zu finden waren.
Die Details, die erklären, warum das hier kein Raubtier war erspare ich dir, da einfach zu gruselig!

Dabei sind es nur verwilderte Haustiere mit entsprechenden Bedürfnissen.

Während ich das hier schreibe laufen die beiden Taubenmädels übrigens fröhlich in meiner Wohnung herum und nein sie werden mich deshalb nicht mit irgendwelchen Krankheiten anstecken, da sie tierärztlich natürlich bestens versorgt wurden.
Und selbst kranke Tauben sind keine Gefahr, wenn man die nötige Hygiene im Umgang mit ihnen einfach beachtet (z. B. Hände gründlich waschen, desinfizieren etc.)!
Das gilt übrigens gleichfalls für alle frei lebende Vögel und anderen Wildtieren, also nicht nur für die Stadttauben, die angeblich so schlimme Krankheitsüberträger sein sollen!
Leider wird das oft auch in den Medien falsch wider gegeben.

Auch mit der Sauberkeit ist das kein Problem, da beide Tiere gesund sind und ihre Hinterlassenschaften auf dem PVC-Boden ganz einfach und ohne Rückstände zu beseitigen sind. Macht halt nur ein bisschen Arbeit, sonst nichts!

Abends gehen die beiden ganz von allein brav in ihr Schlaf und Futtergehege, was immer offensteht, und bleiben dort die ganze Nacht. (Auf dem Bild ist es vorne noch zu)

Natürlich ist jetzt mein Akkusauger wesentlich öfter im Betrieb als vorher. Hundebesitzer machen da das Gleiche wie ich jetzt, nur sind es bei ihnen jede Menge Hundehaare und da macht ja auch keiner einen Hehl draus!
In Kürze wird für die Taubenmädchen noch eine große und raubtiersichere Voliere auf dem Balkon hinzukommen, damit sie auch an die frische Luft kommen und sie bei Besuch z.B. mit Hunden keinen Stress haben.

Früher hatten noch viele Menschen Tauben als Haustiere und im Krieg setzte man sie als fliegende Nachrichtenüberbringer ein, woraus dann irgendwann der sogenannte Taubensport mit teils sehr langen Wettflügen resultierte.
Die Verlierer und Verirrten dieser Wettflüge werden dann im Handumdrehen „wertlos“ und landen, wenn sie Glück haben bei den Tierschützern oder werden eben zu den missachteten Stadttauben.
Kurz möchte ich auch noch die Unsitte mit den sogenannten Hochzeitstauben erwähnen.
Dazu kannst du hier gerne reinschauen.
https://rosarotefahrradkurbel.com/2022/02/05/armer-kleiner-glucksbringer/

Viele Tierschützer kümmern sich im Ausland um herrenlose Hunde und Katzen und vermitteln diese nach Deutschland zu netten Leuten.
Was mich immer wieder rührt und total freut.
Auch in meiner Familie und im Freundeskreis gibt es mehrere glückliche Hunde aus dem Tierschutz- wie schön!

Eine Frage kommt mir dabei aber immer wieder in den Sinn!

Wieso erkennen wir nicht die Haustiere, die direkt bei uns vor der Tür in einem Dauernotstand leben, ohne daran Schuld zu sein, genauso wie die Hunde und Katzen im Ausland.

Es gibt inzwischen mehrere erfolgreiche Projekte, wo den Stadttauben geholfen wird und gleichzeitig ihre Population durch Eiertausch möglichst klein gehalten wird.

Auch unser Verein macht in der Innenstadt regelmäßig Nestkontrollen und tauscht frisch gelegte Eier gegen Attrappen aus.
Des Weiteren betreiben Vereinsmitglieder den Taubenturm, wo die Tiere regelmäßig mit artgerechtem Körnerfutter gefüttert und ebenfalls die Eier in den Nistzellen aus getauscht werden.
Wie in allen Städten müssten aber noch viel mehr Taubentürme oder Container aufgestellt werden, um das „Problem“ mit den Tauben für alle Beteiligten in den Griff zu bekommen.
Nur so könnte nachhaltig eine geringere Anzahl an verwilderten Tauben erreicht werden und die Tauben aus den Fußgängerzonen und Bahnhöfen geholt werden, wo sie verzweifelt die Übebleibsel des menschlichen Fastfood fressen müssen, was wiederum oft zu Durchfällen bei den Tauben führt.

Wie immer im Tierschutz kostet das alles Geld, insbesondere, wenn verletzte oder kranke Tiere aufgepäppelt werden, so wie es auch bei Leni und Tuvi nötig war.
Dadurch können sehr schnell dreistellige Tierarztkosten pro Taube entstehen.

Wenn du auch gerne helfen möchtest, dann kannst du dich hier informieren und vielleicht auch eine Spende geben.
https://stadttauben-witten.de/
https://www.instagram.com/stadttauben_witten/

Bankverbindung (Stadtsparkasse Witten):
IBAN: DE80 4525 0035 0000 6356 15
BIC: WELADED1WTN

Spende geht ganz einfach auch über:
PayPal: info@stadttauben-witten.de

Vielen Dank, wenn du bis hierher durchgehalten hast.


Liebe Grüße Leni, Tuvi und
Dagmar

Glücksbäumchen-Express für einen guten Zweck!

Hallo, Willkommen im Jahr 2026!

Im letzten Beitrag hatte ich von den 5 Tannenbäumchen erzählt, für die ich ein neues und dauerhaftes Zuhause gesucht hatte.
Am letzten Wochenende hatte ich alle fünf Glücksbäumchen wieder auf meinen Anhänger gepackt.
Dieses Mal war zum Glück das Wetter freundlich gestimmt und ich konnte den Hauptgewinn als Zugmaschine davor spannen.

Einen, der Glückbäumchen, brachte ich in meinen Garten und pflanzte ihn an einen schönen Platz mit genügend Licht, damit er gut wachsen kann.

Hier habe ich mal die Perspektive aus Sicht des Glücksbäumchens aufgenommen, er schaut jetzt in den Himmel. In der Mitte des Bildes kannst du die Spitze vom Glücksbäumchen sehen.

Da ich ja meine Kamera dabei hatte, ging ich anschließend mit ihr im Garten auf die Suche nach ein bisschen Frühling, tatsächlich wurde ich bei den Haselnusssträuchern fündig.
Sie blühten schon und ich habe eine Erklärung für mein leichtes Niesen und der juckenden Augen (also Heuschnupfen und keine Erkältung)!

Mit der schönen tiefstehendenden Januarsonne wurde ich weiter fündig nach schönen Motiven.

Ich hätte noch ewig weiter im Garten herumknipsen können, aber es warteten ja noch die restlichen Glückbäumchen auf den Anhänger.


Mit den anderen 4 Bäumchen ging es zu einem lieben Freund mit seinen Lieben, der reichlich Platz auf seinem Grundstück hat.
Da ich von ihnen zum Geburtstag Geld bekommen hatte, habe ich 50 Euro davon an das Kinderhospiz gespendet. So konnte ich meine kleine Spendenaktion auch noch erfüllen.


Alles im Allen ein Happy End!


Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße
Dagmar

Fünf Glücksbäumchen suchen ein liebevolles Zuhause!

Hallo, ich hoffe, du hattest auch ein schönes Weihnachtsfest!

Ich würde mich heute ganz besonders darüber freuen, wenn du dir ein bisschen Zeit nehmen könntest, um den ganzen Beitrag zu lesen, vielen Dank!

Heute geht es nur ganz nebensächlich um die Drahtesel.
Wetterbedingt kam sogar nur mein Anhänger ohne den Hauptgewinn (E-Bike) ins Spiel, als Zugmaschine musste ich mit Krückstock einspringen!

Wie seit einigen Jahren hatte ich mir wieder vorgenommen, ein paar nicht verkaufte Weihnachtsbäumchen zu retten.
Wenn du Lust hast, kannst du in dem nachfolgenden Link meine kleine Tradition mit den Glücksbäumchen nachlesen.
https://rosarotefahrradkurbel.com/2023/01/07/drei-glucksbaumchen/

Letztes Jahr war ich zu spät dran, da waren alle schon entsorgt worden. Deshalb war ich dieses Jahr noch extra am Heilig-Abend zum Baumarkt gefahren, um vorsorglich handeln zu können.
Schön war, dass nur noch sechs übrig gebliebene Bäumchen auf einer Palette standen, fünf kleine Nordmanntannen und eine Blaufichte.

Im Jahr 2023 konnte ich aufgrund der großen Menge leider ganz viele Bäumchen nicht retten.
So gesehen hatte der Baumarkt seine Marge für den Verkauf inzwischen sehr gut angepasst.
Nach einem Gespräch versicherte mir die nette Verkäuferin, dass sie die nicht verkauften Weihnachtsbäumchen nach Weihnachten für mich reservieren würde.

Und so hatte ich mich gleich morgens am 27 Dezember mit dem Anhänger, wetterbedingt zu Fuß zum Baumarkt auf den Weg gemacht.
Die Palette mit den Bäumchen war auch noch da.
Die kleine Blaufichte war tatsächlich an Heilig-Abend noch verkauft worden und so blieben die fünf kleinen Nordmanntannen übrig.
Zu dem Sonderpreis von 15 Euro pro Baum konnte ich sie dann freikaufen.

Glücklich alle kleinen Baumkinder auf den Anhänger verladen zu können, zog ich los.
Ich war sehr froh darüber, dass es nicht noch mehr Bäumchen waren, da ich das Gewicht mit den Wurzelballen doch unterschätzt hatte.
Es war schon eine kleine Herausforderung, wenn es denn bergauf oder bergab ging.

Jetzt stehen die Bäumchen erst mal sicher auf meinem Balkon.

Und nun kommst du vielleicht ins Spiel!
Ich suche für meine geretteten Baumkinder ein schönes und artgerechtes zu Hause, wo sie zu schönen großen Bäumen heranwachsen dürfen, fernab jeglicher Sägen und Äxten.
Wenn du einen größeren Garten oder ein größeres Grundstück hast, würde ich mich sehr freuen, wenn du eines meiner Baumkinder adoptieren könntest!
Damit das Ganze noch einen weiteren schönen Sinn hat, würde ich gerne die 15 Euro, die ich pro Bäumchen bezahlt habe von dir bekommen, um sie an das Kinderhospitz-Ruhrgebiet weiterzuleiten.
http://www.kinderhospizdienst-ruhrgebiet.de/

Falls du die Möglichkeit hast, ein Bäumchen bei dir aufzunehmen, dann melde dich bitte per E-Mail an mich: diemoschmitz@arcor.de

Ich bin gespannt, ob meine kleine Aktion klappen wird und selbst wenn sich niemand für die Bäumchen interessiert, werden sie natürlich trotzdem ein schönes Zuhause bekommen, dafür habe ich natürlich schon vorgesorgt.

Jetzt wünsche ich dir einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Liebe Grüße
Dagmar

Schöne Weihnachten!

Hallo, ich wünsche dir und deinen Lieben ein ganz schönes und entspanntes Weihnachten!

Der Weihnachtsmann hatte bei mir ein größeres Päckchen für meine kleine Enkelin Nelli abgestellt.
Mangels Schnee und Rentierschlitten musste „Flitzefix“ den Transport übernehmen, was erstaunlich gut geklappt hatte!




Ich wünsche dir weiterhin viel schöne Zeit.


Liebe Grüße
Dagmar


Jahresrückblick 2025!

Hallo, schön dich hier zu haben.
Nun ist es wieder so weit, Weihnachten steht vor der Tür und anschließend rutschen wir alle hoffentlich gesund und guter Dinge ins neue Jahr hinein.
Zeit einmal zurückzuschauen, wie das Jahr 2025 so war.
Als ich durch meine Beiträge gescrollt bin, war ich überrascht, dass es doch viel mehr Neuzugänge in meinem Fuhrpark gab als gedacht!

Im April kam Getnixmer dazu, eine Elektro-Mofa, die ich als Jobroller über die Arbeit habe leasen können.
Das ist mein absolutes Notfahrzeug, wenn mal gar nichts mehr gehen sollte!
Genixmer steht zum Glück fast unbenutzt und gut aufbewahrt im Fahrradzimmer herum und schlummert vor sich hin.
Trotz, das inzwischen beide Knie Theater machen, komme ich immer noch mit meinen nicht motorisierten Drahtesel auf den üblichen Strecken zurecht, allerdings mit höherem Zeitaufwand als früher.
Im nächsten Jahr werde ich sicherlich auf dieses Gerät zurückgreifen müssen, da ich dann mit einem künstlichen Knie zu einem Blechmännchen mutieren werde, denn noch einen Winter werde ich, glaube ich nicht mehr schaffen, da ich dann morgens selbst mit den Krücken nicht mehr im Bad ankommen werde.

Weiter geht es mit dem „Schmuckstückchen“ im Juni!
Darüber freue ich mich bis heute.
Ein 40 Jahre altes echtes Hollandrad im besten Zustand. Dieses Schätzchen ist natürlich nur aus Liebhaberei dazu gekommen!
Mit dem Schmuckstückchen wird natürlich auch nur bei schönem Wetter gefahren, was immer richtig Spaß macht und meiner morschen Antriebseinheit schmeichelt.

Im Juli kam noch, wie immer eigentlich völlig unnötig Bellamy dazu, ein sportliches Cityrad mit wunderschöner Farbe.
Mit ihr fahre ich meist, wenn ich mal faul bin, denn sie wiegt weniger als der Ersatzkübel, mit dem ich inzwischen meistens unterwegs bin.

Zuletzt und noch ziemlich aktuell, kam die „Flotte-Mini“, dass wohl verrückteste Vehicle in diesem Jahr im November noch hinzu.
Über die „Flotte-Mini“ freut sich mein leicht wahnsinniges Spielkind in mir besonders, weil ich nicht mehr damit gerechnet hatte, trotz meines maroden Zustandes noch ein weiteres außergewöhnliches Fahrrad mit besonderen Fahreigenschaften zu bekommen, was ich trotz der ganzen Einschränkungen auch noch fahren kann! Mega cool!!!

So jetzt habe ich die Neuzugänge abgefrühstückt!
Weitere Höhepunkte waren die recht zahlreichen Einsätze mit „Tiffi“ der Rikscha vom DRK, dank ihres starken E-Motors konnte ich vielen Fahrgästen und auch mir damit schöne Momente ermöglichen.


Außerdem war ich, als das Mopsknie außergewöhnlich gutgestimmt war zumindest einmal in dem megacoolen Skatepark in Do-Hombruch mit dem „grünen Glöckchen“ gewesen.
Was war das für ein Spaß endlich mal wieder die Rampen rauf und runter zufahren und auf dem Pumptrack Gas geben zu können.
Ob ich das vor der Knie-OP wohl noch mal schaffe? – es wäre zu schön, um wahr zu sein!


Auch die wenigen Fahrten mit dem 32er Einrad waren toll gewesen und die einzige Fahrt mit „Penny“, dem Ungetüm ist unvergessen, nach vielen Versuchen auf sie aufzusteigen, wurde ich schließlich mit einer tollen Fahrt mit ihr belohnt.
Im Moment ist das leider undenkbar!
In den nachfolgenden Bildern sind noch Joffrey, der große Schlaks, Oranje und Grete zusehen auch mit diesen Spaß-Drahteseln war ich vereinzelt tatsächlich auch noch unterwegs gewesen!

Hinzu kamen noch die schönen Schnappschüsse, die ich machen konnte, obwohl die Kamera in den meisten Fällen inzwischen zu Hause verstaubt, da ich leider nicht mehr so eine schöne Wegstrecke zur Arbeit habe.



So das war das Jahr 2025 aus Sicht der Drahtesel, um die es ja hier geht.


Ich wünsche dir eine ganz schöne und besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue, hoffentlich glückliche Jahr 2026.


Liebe Grüße
Dagmar