7 und 8 September

07.09.2020

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich für euch ein paar ganz hübsche Bilder im Gepäck.

Gestern war ich mit meinem BMX zur Arbeit gefahren und hatte natürlich hier und da in den Ruhrwiesen herumgeknipst.


Als ich auf der Arbeit angekommen war, sah ich beim Abstellen meines BMX aus dem Fenster.
An dem schönen Ausblick auf die Bochumer Uni, möchte euch gerne beteiligen.

Nachmittags ging es wieder einmal auf die nächste Mülltour.
Die abgefahrene Strecke ist ein kurzes Teilstück meines Weges zur Arbeit, deshalb hatte ich die Autoräder (Felgen mit Reifen) schon am Tag zuvor bemerkt.
Mit Absprache des Betriebsamtes hatte ich alle 4 Räder schön am Rand des Radweges drapiert, damit sie von den Mitarbeitern eingesammelt werden können.
Nebenbei hatte ich auch den nächsten Müllsack mit allerlei Unrat voll bekommen.

Da es schon spät war, bin ich mit dem Hauptgewinn (E-Bike) anschließend zur Wiese geeilt, um möglichst noch ein bisschen Licht bei meinen Schafen zu haben. Als ich nach Hause kam, war es schon dunkel.
Die Tage werden jetzt merklich immer kürzer.



08.09.2020

Am heutigen Morgen hatte ich die schöne Düssellady aus dem Keller geholt und war schon etwas früher losgefahren.

Wie ihr seht, war das keine schlechte Idee. Das erste Licht des Tages hatte die halbdunkle Landschaft regelrecht in den Farbkasten getaucht.

Am See hatte ich die Düssellady dann noch ins herbstliche Gras gestellt und weitere Bilder gemacht.


Abends ging es mit dem Kübel zum Schafe besuchen, um die üblichen Serviceleistungen zu erledigen.

Es ist schon wieder spät, gute Nacht

Stadtradeln 06.09.2020

Schönen guten Abend,

Bei der heutigen Mülltour bin ich die Strecke abgefahren, die ich gestern als Rückweg genommen hatte.
Meine Vermutung, dass ich wieder einen Müllsack voll bekommen würde, hatte sich nach der Hälfte des Weges schon bestätigt.


Hinter mehreren großen Wahlplakaten bin ich auf die Überreste einer „Grillparty“ gestoßen. Nach dem Aufräumen musste ich schon umkehren, da nichts mehr in meinen Müllsack hineinpasste.

Außerdem bin ich auf eine üppige Müllansammlung auf einem Parkplatz aufmerksam geworden, die für mein „Müllfahrzeug“ nun eindeutig zu viel war.
Die Fotos habe ich an das Betriebsamt gleich weitergeleitet. Ich bin gespannt, wie es da weitergeht und hoffe das dieser Zustand schnell behoben wird.

Nachmittags hatte ich meinen Hauptgewinn gesattelt und war schön gemütlich zum Apfelkuchen essen nach Durchholz gefahren.
Auf dem Rückweg hatte ich anschließend noch meine Schafe besucht.

Schönen Abend noch

Dagmar

Stadtradeln 05.09.2020

Hallo ihr Lieben,

der erste Tag vom Stadtradeln ist vorbei und obwohl ich heute mehrere Stunden unterwegs war, ist meine heutige Kilometerleistung doch eher gering ausgefallen.

Der Grund hierfür ist meine neue Freizeitbeschäftigung, den Müll der heutigen Freizeitgesellschaft aus unserer eigentlich schönen Landschaft einzusammeln.

Heute habe ich hauptsächlich den Parkplatz an der Zeche Nachtigall gereinigt.
Es ist unglaublich, was die Touristen dort alles aus dem Auto werfen.
Der zweite Schwerpunkt war das Teilstück des Radweges vor und hinter der Nachtigallbrücke, auch die Radler und Fußgänger stehen den Autofahrern in Sachen Müll wegwerfen in nichts nach.
Kurz gesagt ich bin nicht weit gekommen und mein Müllsack war trotzdem schon wieder voll.
Auf dem Rückweg fuhr ich eine andere, ebenfalls nur ca. 2km lange Strecke entlang und musste feststellen, dass auch auf diesem Stück bestimmt wieder der Inhalt eines ganzen Müllsacks zu finden war.
Du meine Güte, da bekommt man glatt die „Müllritis“, wenn man einmal mit dem Müllsammeln angefangen hat.
Es ist wirklich der reine Wahnsinn, wieviel Müll tatsächlich überall herumfliegt.
Achtet selbst mal darauf, ihr werdet staunen!

Nach der Müllsammlung habe ich erstmal schön gemütlich und zufrieden Pause gemacht.

Abends ging es dann zu den Schafen.
Nach dem üblichen Catering-Service an die Wollcombo, stand dann noch die Maniküre der Hufe auf dem Programm.
Für die Hin- und Rückfahrt zur Wiese, habe ich den alten Kübel genommen und natürlich auch noch ein bisschen herum geknipst.

Schönen Abend noch

Dagmar

Müllaktion

Hallo ihr Lieben,

am letzten Samstag hatte ich bei mir zu Hause ein wenig entrümpelt.

Zur Müllstation hier in Witten musste folgendes gebracht werden:
ein ausgedienter Röhrenbildschirm, der dazugehörige kaputte PC, eine Kaffeemaschine und einige kleine Elektrogeräte, zwei alte Fahrradreifen und ein uraltes schweres Gummiboot.
An der Auflistung könnt ihr schon sehen, dass das nicht mit einem einfachen Fahrrad zu transportieren war. Dazu musste ich meinen ca. 40kg schweren „LKW“ Christi aus dem Keller wuchten.

Auf den Bildern könnt ihr die vollgestopfte Christi sehen. Vorne ragt meine neue Müllzange aus dem Laderaum hinaus, aber dazu gleich mehr.

Der Weg zur Müllstation führte auf der ersten Hälfte stetig bergauf. So hatte ich gleich meine morgendliche Fitnesseinheit mit erledigt.
Da Christi nun mal keinen E-Antrieb hat, sondern mit einer stufenlosen Nuvinci-Schaltung ausgestattet ist, hieß es kräftig in die Pedale zu treten.


Die Schaltung ist zwar super, aber rund 80-90kg Gewicht, mich nicht eingerechnet, waren schon eine Herausforderung. Und so ging es langsam aber sicher zur Müllstation.
Dort angekommen bezahlte ich meinen Betrag für die Entsorgung meines Gummibootes und stellte die Elektrogeräte in die entsprechenden Container ab.

Jetzt komme ich auf die eben schon erwähnte Müllzange zurück und der damit verbundenen Müllaktion.
In Witten gibt es immer mal wieder Freiwillige, die z.B. das Ufer der Ruhr von Müll befreien. Leider hatte ich diese Aktionen bisher immer verpasst.
Mit Absprache des Betriebsamtes von Witten, hatte ich blaue Säcke und Handschuhe für meine private Müllsammelaktion bekommen.
Auf dem Rückweg von der Müllstation, wollte ich mein neues Vorhaben gleich in die Tat umsetzen.
Gerade mal 200 Meter von der Müllstation entfernt, wurde ich gleich auf die erste Müllsünde aufmerksam.
Im Gras lag irgendein größeres Stück Unrat. Schnell musste ich feststellen, dass die halbvergammelte Matratze für meinen blauen Sack viel zu groß war- was tun?

Ich stopfte die Matratze in die Box von Christi und fuhr zur Müllstation zurück.
Meine Beweisfotos waren bei den Angestellten sehr hilfreich, um die Matratze endlich ordentlich und für mich kostenlos zu entsorgen.
Des Weiteren bekam ich für meine Müllaktion dann auch ein dickes Lob von den Mitarbeitern-
wie schön!

Stolz wie Bolle und voll motiviert bin ich dann wieder los und sammelte alle Papierschnipsel, Plastikverpackungen, Hundekacktüten, Gesichtsmasken usw. mit meiner neu erworbenen Luxusmüllzange auf dem Heimweg ein.
Zwischendurch gab es mehrere nette Gespräche mit Passanten.
Als ich zu Hause ankam, war der erster blaue Sack, meiner eigenen Müllaktion tatsächlich proppenvoll.

Den Müllsack hatte ich nach Rücksprache mit dem Betriebsamt zur Abholung an einem verabredeten Ort neben einem Altkleidercontainer bereitgestellt.
Damit war mein erster Mülleinsatz ein voller Erfolg und es auch noch hat richtig Spaß gemacht.
Meine super luxuriöse Müllzange hatte sich bestens bewährt und mir einen krummen Rücken erspart.
Weitere Müllaktionen werden folgen, damit es hier und da mal schön aussieht und nicht wie auf einer Mülldeponie.