Creativa und Testfahrt mit Bonnie

18.09.2020

Guten Abend,

juhuh, heute konnte ich immerhin rund 43 Kilometer beim Stadtradeln gutschreiben.

Zustande gekommen sind die Kilometer auf folgende Weise.
Früh morgens war ich mit der blauen Rappelkiste nach Dortmund zur Messe Creativa / Fair Friends gefahren.

Kurz vor dem Westfalenstadion (Signal Iduna Park) ist mir noch eine herbstlich eingefärbte Hecke vor die Kamera gerutscht.
Obwohl ich im dicksten Stadtdschungel von Dortmund war, sausten in der Hecke ein ganzer Schwarm fleißiger Bienchen umher. Eins dieser emsigen Tierchen hatte sich für einen Moment auf ein Blatt niedergelassen, als ich den Auslöser gedrückt hatte- ach wie schön!

Nach dem Fotoshooting mit den kleinen Bienchen, hatte ich ein paar Meter weiter gute Sicht auf die schon eben erwähnte „Kathedrale des Fußballs“ in Dortmund.

Noch ein Stückchen weiter, war ich an meinem Ziel angekommen. Durch die Corona-Schutzmaßnahmen war der Messebesuch sehr angenehm. Viel Platz und kein Gedränge, so konnte ich mir alles Schöne und Interessante in Ruhe ansehen.
Am frühen Nachmittag fuhr ich wieder heimwärts.

So war ich rechtzeitig, für die Verabredung mit meiner Schwester und Bonnie, wieder zu Hause.
Heute sollte die Generalprobe für Bonnie erfolgen, ob sie sich in einem Fahrradtaxi wohlfühlen würde.
Gesagt getan, zu Zweit wuchtenten wir Christi aus dem Keller. Die Ladefläche wurde mit Bonnies Hundedecke, für gute Bequemlichkeit ausgestattet.
Zum Eingewöhnen wurden erst mal ein paar Runden auf dem Garagenhof gedreht. Bonnies anfänglich leichte Nervosität, legte sich schnell mit jedem weiteren Meter.
Anschließend waren wir dann schön gemütlich den Elbsche Radweg entlang geradelt.
Von den entgegenkommenden Radlern und Fußgängern wurde Bonnie bei ihrer Luxusfahrt mit ihrem Frauchen und Christi natürlich reichlich bewundert.


Nachdem die erfolgreiche Testfahrt zu Ende war und wir Christi wieder in den Keller gehievt hatten, verabschiedete ich mich von den beiden glücklichen Testfahrerrinnen.


Anschließend wurde das übliche Gras-Menü für die hungrige Meute hergerichtet und im großen Lunchpaket mit dem Servicemobil zur Wiese geliefert.

Gute Nacht

„Müllritis“ Rekord!

16.09.2020

Guten Abend,

früh morgens so um 8 Uhr, war ich mit meinem Müllmobil schon wieder unterwegs.
Ich hatte vor einen etwas entfernteren Streckenabschnitt zu säubern, um ein paar Kilometer mehr, für mein Kilometerbuch beim Stadtradeln verbuchen zu können.
Es kam jedoch ganz anders. Auf dem Weg zu dem geplantem Streckenabschnitt, kam ich an einer mit kleinen Bäumen und Sträuchern bewachsen Fläche von ca. 30 mal 15 Metern vorbei, dort hatte ich eine regelrechte Minideponie entdeckt.
Auf den Bildern könnt ihr den ganzen Unrat sehen, den ich dort gefunden hatte.


Zum Glück hatte ich den ganzen Quatsch soeben in meinen Müllexpress verstauen können, sodass ich nicht ein zweites Mal dorthin fahren musste.

Das war bisher der kürzeste Streckenabschnitt, bei dem ich meinen Müllsack voll bekommen hatte. Mit sowas hätte ich in unserem Stadtteil nun wirklich nicht gerechnet, in dem immerhin der größte Teil als bevorzugte Wohngegend bezeichnet wird.
Die Müllaktion war somit zwar ein voller Erfolg, aber leider ergaben sich nur insgesamt klägliche 3,2 Kilometer für mein Kilometerbuch beim Stadtradeln.
Im Moment rangiere ich auf Platz 6 mit noch nicht mal der Hälfte der Kilometerzahl von unserem Top-Teammitglied mit schon über 600 Kilometern- sorry!

Immerhin hatte am Nachmittag die Futterfahrt, mit geschnittenem Gras für meine „Wollmäuse“ eine etwas bessere Kilometerbilanz ergeben.


Beim Knipsen von dem beladenen Lastesel, fiel mir in der Ferne eine Gruppe Reiter mit ihren Pferden auf. Mit dem Teleobjektiv konnte ich die Idylle vom dem Ausritt festhalten, wie man sie sonst nur aus dem Reiturlaub kennt.
Auf dem Bild in der Mitte sind die Pferde oberhalb des Sattels und links neben dem Sack zu erkennen, wenn ihr genau hinseht.

Abends hatte ich zu meiner Ehrenrettung noch eine kleine Schleife von rund 12 Kilometern mit Joffrey, meinem „Riesenrad“, gedreht und ihn in der Abenddämmerung fotografiert.

Es ist schon wieder spät, ich wünsche euch eine gute Nacht

Gießen auf dem Friedhof

15.09.2020

Guten Abend,

ausgestattet mit Gießkanne, Rosenschere, Schüppchen und Marmorkiesel fuhr ich heute Vormittag nach Hagen zum Friedhof.
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit musste auf dem Grab eines lieben Freundes gegossen werden.

Als Fahrzeug hatte ich die blaue Rappelkiste genommen, weil vorne und hinten in den Körben die ganzen Sachen gut zu verstauen waren.
Außerdem musste ich ja das Fahrrad vor dem Friedhof parken.
Bei der blauen Rappelkiste mit den verbeulten Körben brauchte ich mir da keine Gedanken machen, ob sie bei meiner Rückkehr noch dastehen würde.




Ein Drittel der Strecke führte leider durch den wohl schlechtesten und dreckigsten Ortsteil von Hagen. Hier würde ich beim Müllsammeln nach 100 Metern den Sack schon voll haben- unfassbar!
Meine Güte, seitdem ich mit der Müllsammelei angefangen habe, sehe ich eigentlich überall nur noch Müll.





Wie auch immer, wo war ich stehen geblieben?
Ach ja, die schlichte Dauerbepflanzung des kleinen Urnengrabes hatte die Trockenheit zum Glück gut überstanden.
Ich brachte den Marmorkiesel unter der Pflanze aus und lief mehrere Male zum Wasserhahn um Gießwasser zu holen.

Anschließend hatte ich die schönen Alleen auf dem Friedhof noch fotografiert.
Dieser Friedhof wirkte wieder auf mich, wie eine Oase in der Stadtwüste, sauber friedlich und schön.


Danach ging es bei brütender Hitze wieder heimwärts.
Zuerst entlang am hässlichen Streckenstück, dann vorbei am Harkort See und zum Schluss auf dem Ruhrtalweg mit dem ersten bunten Herbstlaub.





Abends ging es mit dem Kübel, wie immer zu den Schafen.

Gute Nacht

Wieder ein ca. 1,5 km Wegstrecke sauber

14.09.2020

Guten Abend,

die Müllsession geht weiter, sorry für die wenigen Kilometer beim Stadtradeln.
Aber ich finde, ein voller Müllsack wertet die wenigen Kilometer von heute doch um Vieles wieder auf.
Auf dem ersten Bild könnt ihr vor meinem Müllexpress, eine typische Müllstelle auf dem Radweg sehen. Es ist unglaublich was da alles herumlag.
Wie sich dann noch eine riesige Waschmittelflasche auf den Radweg verirren konnte, bleibt mir ein Rätsel.

Abends die Schafsrunde mit der Apfelernte meines Zufall-Apfelbaumes, d.h. der Baum wurde nie von einem Menschen gepflanzt, sondern er ist ganz auf natürliche Weise gewachsen, vielleicht stammt er aus einer weggeworfenen Apfelkitsche.

Schönen Abend