Futterfahrt mit kleiner Panne

Hallo ihr Lieben,

am letzten Mittwoch hatte ich das trockene Wetter für eine erneute Fahrt zum Futterkauf für die vierbeinigen Wollmäuse ausgenutzt.

Auf der Rückfahrt kam ich wieder bei den glücklichen Hühnern vorbei.
Dieses Mal war kein Gockel ausgerissen.
Von den 10 Eiern hatten bedauerlicher Weise nur fünf die Heimreise heil überstanden.

Immerhin gab es zum Glück nicht gleich komplettes Rührei in meiner Tasche, somit kam ich in den letzten zwei Tagen in den Genuss von reichlich Apfelpfannkuchen.
Ja, das sind die kleinen Tücken des Radfahreralltags.

Bei dem schönen Abendlicht konnte ich noch ein paar hübsche Bildchen machen.

Letzter Tag, Stadtradeln in Witten 2020

25.09.2020

Guten Abend,

Heute früh war ich mit der blauen Rappelkiste zum Betriebsamt gefahren, um neue Müllsäcke für meine Sauber-mach-Aktionen abzuholen.

Kurz darauf wurde mein Müllmobil wieder mit den üblichen Utensilien bestückt.
Ich wollte nun endlich das Teilstück vom Müll befreien, was mir bisher immer durch die Lappen gegangen war, so wie gestern auch.
Immerhin konnte ich so noch ein paar Kilometerchen beim Stadtradeln in meinem Kilometerbuch eintragen.

Zwischendurch kam ich auch an dem Parkplatz vorbei, auf dem ich gestern herumgewirbelt hatte.
Der Müll war tatsächlich schon abgeholt worden, vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit mit dem Betriebsamt Witten.
Man kann also doch etwas bewirken, wenn man als Einzelperson einfach etwas gegen das vermüllen unserer Landschaft unternimmt. Das macht mich wirklich glücklich.

Am Ende der geplanten Strecke konnte ich gerade noch so eben den letzten Unrat in den vollen Müllsack verstauen.

Nachmittags musste ich noch einkaufen und anschließend wurden die Schafe wieder besucht.

Damit ist das Stadtradeln 2020 vorbei.

Da ihr in den letzten Tagen doch sehr viele Müllbilder ertragen musstet, habe ich zum Abschluss mal in meinem Archiv gestöbert und euch etwas Hübsches herausgesucht.

Viel Vergnügen

Bis bald und bleibt gesund

„naturliebende Freizeitgesellschaft“

24.09.2020

Guten Abend,
heute Morgen wurde wieder das hübsche Lasteselchen mit Handfeger, Kehrblech, Müllsack und Luxusmüllzange von mir ausgestattet.
Ich hatte mir für die heutige Müllsammelei einen bestimmten Streckenabschnitt vorgenommen, der mir schon lange unter den Nägeln brannte.
Es kam natürlich wieder ganz anders, denn auf dem Hinweg dorthin war mein Müllsack schon wieder bis zu einem Drittel gefüllt.
Der Autospiegel im Straßengraben war wohl heute das einzige Müllstück was dort unbeabsichtigt hingelangt war.

Der Wendepunkt von meiner Tour war der Bommerholzer Parkplatz in der Elbschestraße.
Da ich ja inzwischen etwas Erfahrung im Müllauffinden habe, hatte ich den Parkplatz einmal abgefahren.
Tja was soll ich sagen, das war es dann wiedermal mit der geplanten Strecke.

Auf den Bildern könnt ihr die ganzen Müllsünden unserer ach „so naturliebenden Freizeitgesellschaft“ sehen.

Als Kontrastprogramm, zu der vorgefundenen Müllkippe ein bisschen Idylle, von der der Parkplatz umgeben ist.

Damit durch den Wind kein Coffee to go Becher oder sonstiger Unrat auf die Wiese der Pferde oder in den angrenzenden Wald gelangen konnte, räumte ich den ganzen Parkplatz auf.
Den ganzen Kleinkram bekam ich soeben noch in meinen Müllsack gestopft.
Den Sperrmüll, der in den umliegenden Büschen des Parkplatzes verteilt war, legte ich zentral neben einem Mülleimer zur Entsorgung durch die Stadtreinigung hin.

Als ich wieder zu Hause war, informierte ich sogleich das Betriebsamt Witten von der ganzen Geschichte.

Nachmittags stand die Verpflegung der Wollcombo, wie üblich auf dem Plan.
Von meinen Apfelbäumen bekam ich noch eine paar leckere Äpfel geschenkt.

Wünsche euch eine gute Nacht

Weiteres Futter für kommende herbstliche Tage

23.09.2020

Heute Vormittag besorgte ich mit dem Hauptgewinn und Anhänger schon mal ein bisschen Extrafutter für meine wolligen Freunde, denn der Wetterbericht kündigt für die nächsten Tage endlich Regen an.
Wenn es stärker regnen sollte, liegt das Gras platt auf dem Boden und ich kann es dann nur sehr schlecht mit der Sichel schneiden, deshalb muss eine Alternative dazu her.
Des Weiteren ist das Futterangebot auf der eigentlichen Schafswiese aufgrund der Dürre nicht ausreichend und manche der betagten Schafsomis und Opis haben obendrein vorne fast keine Zähne mehr. Da muss ich sehen das die Rentnerband nicht vom Fleisch fällt.

Dann radelte ich erst nach Hause, den Anhänger verstauen und anschließend gleich wieder zur Wiese zurück, um einen Tierarzttermin bei der Wollcombo wahrzunehmen.
Seppi der Ziegenbock bekam für eine nötige Untersuchung Blut abgenommen und Jule wurde gegen ihre „Beulenpest“ behandelt.
Bei Ihr hatten sich durch Bakterien verursachte dicke und fiese Abszesse im ganzen Gesicht gebildet.
Heute bekam sie die erste der insgesamt sieben Spritzen mit dem passenden Antibiotikum.

Nach erfolgter Behandlung und Fütterung fuhr ich wieder heimwärts.

Nachmittags besuchte ich mit meinem Lieblings BMX meine Freundin.
Auf dem Rückweg ging schon die Sonne unter.

Und schon ist dieser Stadtradeln-Tag auch schon wieder vorbei.

Gute Nacht

Christi im vollen Einsatz

21.09.2020

Guten Abend,

heute hatte Christi den ganzen Tag lang vollen Einsatz.
Am Vormittag musste ein großer ausgedienter Röhrenfernseher zur Entsorgung gebracht werden.
Das Riesending konnte ich nur mit Hilfe meines Sohnes in die Ladefläche von Christi hieven. Vielen Dank nochmal für deine Hilfe.
Der Fernseher füllte fast die ganze Ladefläche von Christi aus.
Die Hinfahrt zur Müllumladestation war genau wie letztes Mal mit einer sportlichen Einheit meinerseits verbunden, da es im ersten Drittel der Strecke ja nett bergauf ging. Der weitere Streckenverlauf führte auf dem Rheinischen Esel entlang, hier fotografierte ich die vollbeladene Christi.

In der Müllumladestation gab ich meine Fracht dem Mitarbeiter in der Anmeldung bekannt und fragte höflich, ob mir einer seiner Arbeitskollegen helfen würde den Fernseher herauszuheben.
Als Antwort bekam ich leider eine Absage, „aus Versicherungsgründen dürften seine Arbeitskollegen mir nicht behilflich sein“, erklärte er mir.
Oh je, wie sollte ich das Monster von Fernseher nun in den entsprechenden Container bekommen?
Die Lösung für mein Problem rollte sogleich herbei. In meiner Not fragte ich den stattlichen Mann der mit seinem Motorroller neben mir anhielt, um ebenfalls irgendetwas zu entsorgen. Und schubs hob er fast ganz allein den Fernseher aus der Ladefläche in den Container. Es gibt doch noch nette und hilfsbereite Menschen.
Vielen Dank nochmal, ohne diesen netten Mann wäre ich ziemlich aufgeschmissen gewesen.

Am frühen Nachmittag kam neben Christi auch Pukylein vor die Tür.
Bonnie meine Schwester und ich hatten uns für eine kleine Radtour verabredet, nachdem ja die letzte Probefahrt so schön verlaufen war.
Bonnie hatte sich in der kurzen Zeit regelrecht zu einem Fahrradfan entwickelt.
Wenn sie mal ein Stückchen neben uns gelaufen war, machte sie unmissverständlich darauf aufmerksam wieder in ihrem Fahrradtaxi platznehmen zu dürfen.
Im gemütlichen Tempo waren wir erst am frühen Abend wieder zu Hause angekommen.


Es wurde schon dunkel, als ich am Abend meine Schafe mit den üblichen Gaben versorgt hatte. Hier ein kleines Portrait von Johanna