„naturliebende Freizeitgesellschaft“

24.09.2020

Guten Abend,
heute Morgen wurde wieder das hübsche Lasteselchen mit Handfeger, Kehrblech, Müllsack und Luxusmüllzange von mir ausgestattet.
Ich hatte mir für die heutige Müllsammelei einen bestimmten Streckenabschnitt vorgenommen, der mir schon lange unter den Nägeln brannte.
Es kam natürlich wieder ganz anders, denn auf dem Hinweg dorthin war mein Müllsack schon wieder bis zu einem Drittel gefüllt.
Der Autospiegel im Straßengraben war wohl heute das einzige Müllstück was dort unbeabsichtigt hingelangt war.

Der Wendepunkt von meiner Tour war der Bommerholzer Parkplatz in der Elbschestraße.
Da ich ja inzwischen etwas Erfahrung im Müllauffinden habe, hatte ich den Parkplatz einmal abgefahren.
Tja was soll ich sagen, das war es dann wiedermal mit der geplanten Strecke.

Auf den Bildern könnt ihr die ganzen Müllsünden unserer ach „so naturliebenden Freizeitgesellschaft“ sehen.

Als Kontrastprogramm, zu der vorgefundenen Müllkippe ein bisschen Idylle, von der der Parkplatz umgeben ist.

Damit durch den Wind kein Coffee to go Becher oder sonstiger Unrat auf die Wiese der Pferde oder in den angrenzenden Wald gelangen konnte, räumte ich den ganzen Parkplatz auf.
Den ganzen Kleinkram bekam ich soeben noch in meinen Müllsack gestopft.
Den Sperrmüll, der in den umliegenden Büschen des Parkplatzes verteilt war, legte ich zentral neben einem Mülleimer zur Entsorgung durch die Stadtreinigung hin.

Als ich wieder zu Hause war, informierte ich sogleich das Betriebsamt Witten von der ganzen Geschichte.

Nachmittags stand die Verpflegung der Wollcombo, wie üblich auf dem Plan.
Von meinen Apfelbäumen bekam ich noch eine paar leckere Äpfel geschenkt.

Wünsche euch eine gute Nacht

Weiteres Futter für kommende herbstliche Tage

23.09.2020

Heute Vormittag besorgte ich mit dem Hauptgewinn und Anhänger schon mal ein bisschen Extrafutter für meine wolligen Freunde, denn der Wetterbericht kündigt für die nächsten Tage endlich Regen an.
Wenn es stärker regnen sollte, liegt das Gras platt auf dem Boden und ich kann es dann nur sehr schlecht mit der Sichel schneiden, deshalb muss eine Alternative dazu her.
Des Weiteren ist das Futterangebot auf der eigentlichen Schafswiese aufgrund der Dürre nicht ausreichend und manche der betagten Schafsomis und Opis haben obendrein vorne fast keine Zähne mehr. Da muss ich sehen das die Rentnerband nicht vom Fleisch fällt.

Dann radelte ich erst nach Hause, den Anhänger verstauen und anschließend gleich wieder zur Wiese zurück, um einen Tierarzttermin bei der Wollcombo wahrzunehmen.
Seppi der Ziegenbock bekam für eine nötige Untersuchung Blut abgenommen und Jule wurde gegen ihre „Beulenpest“ behandelt.
Bei Ihr hatten sich durch Bakterien verursachte dicke und fiese Abszesse im ganzen Gesicht gebildet.
Heute bekam sie die erste der insgesamt sieben Spritzen mit dem passenden Antibiotikum.

Nach erfolgter Behandlung und Fütterung fuhr ich wieder heimwärts.

Nachmittags besuchte ich mit meinem Lieblings BMX meine Freundin.
Auf dem Rückweg ging schon die Sonne unter.

Und schon ist dieser Stadtradeln-Tag auch schon wieder vorbei.

Gute Nacht

Christi im vollen Einsatz

21.09.2020

Guten Abend,

heute hatte Christi den ganzen Tag lang vollen Einsatz.
Am Vormittag musste ein großer ausgedienter Röhrenfernseher zur Entsorgung gebracht werden.
Das Riesending konnte ich nur mit Hilfe meines Sohnes in die Ladefläche von Christi hieven. Vielen Dank nochmal für deine Hilfe.
Der Fernseher füllte fast die ganze Ladefläche von Christi aus.
Die Hinfahrt zur Müllumladestation war genau wie letztes Mal mit einer sportlichen Einheit meinerseits verbunden, da es im ersten Drittel der Strecke ja nett bergauf ging. Der weitere Streckenverlauf führte auf dem Rheinischen Esel entlang, hier fotografierte ich die vollbeladene Christi.

In der Müllumladestation gab ich meine Fracht dem Mitarbeiter in der Anmeldung bekannt und fragte höflich, ob mir einer seiner Arbeitskollegen helfen würde den Fernseher herauszuheben.
Als Antwort bekam ich leider eine Absage, „aus Versicherungsgründen dürften seine Arbeitskollegen mir nicht behilflich sein“, erklärte er mir.
Oh je, wie sollte ich das Monster von Fernseher nun in den entsprechenden Container bekommen?
Die Lösung für mein Problem rollte sogleich herbei. In meiner Not fragte ich den stattlichen Mann der mit seinem Motorroller neben mir anhielt, um ebenfalls irgendetwas zu entsorgen. Und schubs hob er fast ganz allein den Fernseher aus der Ladefläche in den Container. Es gibt doch noch nette und hilfsbereite Menschen.
Vielen Dank nochmal, ohne diesen netten Mann wäre ich ziemlich aufgeschmissen gewesen.

Am frühen Nachmittag kam neben Christi auch Pukylein vor die Tür.
Bonnie meine Schwester und ich hatten uns für eine kleine Radtour verabredet, nachdem ja die letzte Probefahrt so schön verlaufen war.
Bonnie hatte sich in der kurzen Zeit regelrecht zu einem Fahrradfan entwickelt.
Wenn sie mal ein Stückchen neben uns gelaufen war, machte sie unmissverständlich darauf aufmerksam wieder in ihrem Fahrradtaxi platznehmen zu dürfen.
Im gemütlichen Tempo waren wir erst am frühen Abend wieder zu Hause angekommen.


Es wurde schon dunkel, als ich am Abend meine Schafe mit den üblichen Gaben versorgt hatte. Hier ein kleines Portrait von Johanna

Müllmission für heile Hundepfoten

20.9.2020

Guten Abend,

heute war ich in Herbede, um den dort ansässigen Hunden zu helfen, gefahrlos die Unterführung unter dem Herbeder Bahnhof durchlaufen zu können.
Den Hinweis, auf die vor allem mit Glasscherben vermüllte Unterführung, bekam ich von meiner Schwester, die mit ihrer Bonnie immer dadurch laufen muss, um zum Stausee zu gelangen.
Sie hatte wirklich nicht übertrieben.

Bei den ganzen Glasscherben wunderte es mich, wie überhaupt ein Hund ohne Schnittwunden an den Pfoten, die Unterführung durchlaufen konnte.
Zum Glück hatte ich meinen Gummibesen auf meinem Ökomobil mitgenommen.
Mit dem Besen konnte ich den ganzen Unrat zusammenkehren und anschließend in den Müllsack hineinschütten.





Nachdem ich mit der Unterführung fertig war, schaffte ich nur noch ca. 200-300 Meter Rückweg vom Müll zu befreien.
Dann war der inzwischen zehnte Müllsack meiner Sammelaktion auch schon wieder voll.
Und immerhin konnte ich insgesamt 12,6 km Wegstrecke beim Stadtradeln verbuchen


Auf der Rückfahrt war ich an dem Parkplatz mit der Minideponie (siehe Beitrag vom 06.09.2020) vorbei gekommen.

Die Mülldeponie und der vergammelte Wohnwagen waren tatsächlich verschwunden.
Das ist doch mal wirklich klasse und freut mich sehr.

So hatte meine Meldung von der Müllansammlung auf dem Parkplatz beim Betriebsamt Witten wohl wirklich etwas bewirkt.

Vielen Dank an dieser Stelle an die fleißigen Helfer, die hier aufgeräumt haben



Abends besuchte ich wie immer meine Wollkneule, mööh!

Ich wünsche euch einen schönen Abend

Creativa und Testfahrt mit Bonnie

18.09.2020

Guten Abend,

juhuh, heute konnte ich immerhin rund 43 Kilometer beim Stadtradeln gutschreiben.

Zustande gekommen sind die Kilometer auf folgende Weise.
Früh morgens war ich mit der blauen Rappelkiste nach Dortmund zur Messe Creativa / Fair Friends gefahren.

Kurz vor dem Westfalenstadion (Signal Iduna Park) ist mir noch eine herbstlich eingefärbte Hecke vor die Kamera gerutscht.
Obwohl ich im dicksten Stadtdschungel von Dortmund war, sausten in der Hecke ein ganzer Schwarm fleißiger Bienchen umher. Eins dieser emsigen Tierchen hatte sich für einen Moment auf ein Blatt niedergelassen, als ich den Auslöser gedrückt hatte- ach wie schön!

Nach dem Fotoshooting mit den kleinen Bienchen, hatte ich ein paar Meter weiter gute Sicht auf die schon eben erwähnte „Kathedrale des Fußballs“ in Dortmund.

Noch ein Stückchen weiter, war ich an meinem Ziel angekommen. Durch die Corona-Schutzmaßnahmen war der Messebesuch sehr angenehm. Viel Platz und kein Gedränge, so konnte ich mir alles Schöne und Interessante in Ruhe ansehen.
Am frühen Nachmittag fuhr ich wieder heimwärts.

So war ich rechtzeitig, für die Verabredung mit meiner Schwester und Bonnie, wieder zu Hause.
Heute sollte die Generalprobe für Bonnie erfolgen, ob sie sich in einem Fahrradtaxi wohlfühlen würde.
Gesagt getan, zu Zweit wuchtenten wir Christi aus dem Keller. Die Ladefläche wurde mit Bonnies Hundedecke, für gute Bequemlichkeit ausgestattet.
Zum Eingewöhnen wurden erst mal ein paar Runden auf dem Garagenhof gedreht. Bonnies anfänglich leichte Nervosität, legte sich schnell mit jedem weiteren Meter.
Anschließend waren wir dann schön gemütlich den Elbsche Radweg entlang geradelt.
Von den entgegenkommenden Radlern und Fußgängern wurde Bonnie bei ihrer Luxusfahrt mit ihrem Frauchen und Christi natürlich reichlich bewundert.


Nachdem die erfolgreiche Testfahrt zu Ende war und wir Christi wieder in den Keller gehievt hatten, verabschiedete ich mich von den beiden glücklichen Testfahrerrinnen.


Anschließend wurde das übliche Gras-Menü für die hungrige Meute hergerichtet und im großen Lunchpaket mit dem Servicemobil zur Wiese geliefert.

Gute Nacht