Müllaktion

Hallo ihr Lieben,

am letzten Samstag hatte ich bei mir zu Hause ein wenig entrümpelt.

Zur Müllstation hier in Witten musste folgendes gebracht werden:
ein ausgedienter Röhrenbildschirm, der dazugehörige kaputte PC, eine Kaffeemaschine und einige kleine Elektrogeräte, zwei alte Fahrradreifen und ein uraltes schweres Gummiboot.
An der Auflistung könnt ihr schon sehen, dass das nicht mit einem einfachen Fahrrad zu transportieren war. Dazu musste ich meinen ca. 40kg schweren „LKW“ Christi aus dem Keller wuchten.

Auf den Bildern könnt ihr die vollgestopfte Christi sehen. Vorne ragt meine neue Müllzange aus dem Laderaum hinaus, aber dazu gleich mehr.

Der Weg zur Müllstation führte auf der ersten Hälfte stetig bergauf. So hatte ich gleich meine morgendliche Fitnesseinheit mit erledigt.
Da Christi nun mal keinen E-Antrieb hat, sondern mit einer stufenlosen Nuvinci-Schaltung ausgestattet ist, hieß es kräftig in die Pedale zu treten.


Die Schaltung ist zwar super, aber rund 80-90kg Gewicht, mich nicht eingerechnet, waren schon eine Herausforderung. Und so ging es langsam aber sicher zur Müllstation.
Dort angekommen bezahlte ich meinen Betrag für die Entsorgung meines Gummibootes und stellte die Elektrogeräte in die entsprechenden Container ab.

Jetzt komme ich auf die eben schon erwähnte Müllzange zurück und der damit verbundenen Müllaktion.
In Witten gibt es immer mal wieder Freiwillige, die z.B. das Ufer der Ruhr von Müll befreien. Leider hatte ich diese Aktionen bisher immer verpasst.
Mit Absprache des Betriebsamtes von Witten, hatte ich blaue Säcke und Handschuhe für meine private Müllsammelaktion bekommen.
Auf dem Rückweg von der Müllstation, wollte ich mein neues Vorhaben gleich in die Tat umsetzen.
Gerade mal 200 Meter von der Müllstation entfernt, wurde ich gleich auf die erste Müllsünde aufmerksam.
Im Gras lag irgendein größeres Stück Unrat. Schnell musste ich feststellen, dass die halbvergammelte Matratze für meinen blauen Sack viel zu groß war- was tun?

Ich stopfte die Matratze in die Box von Christi und fuhr zur Müllstation zurück.
Meine Beweisfotos waren bei den Angestellten sehr hilfreich, um die Matratze endlich ordentlich und für mich kostenlos zu entsorgen.
Des Weiteren bekam ich für meine Müllaktion dann auch ein dickes Lob von den Mitarbeitern-
wie schön!

Stolz wie Bolle und voll motiviert bin ich dann wieder los und sammelte alle Papierschnipsel, Plastikverpackungen, Hundekacktüten, Gesichtsmasken usw. mit meiner neu erworbenen Luxusmüllzange auf dem Heimweg ein.
Zwischendurch gab es mehrere nette Gespräche mit Passanten.
Als ich zu Hause ankam, war der erster blaue Sack, meiner eigenen Müllaktion tatsächlich proppenvoll.

Den Müllsack hatte ich nach Rücksprache mit dem Betriebsamt zur Abholung an einem verabredeten Ort neben einem Altkleidercontainer bereitgestellt.
Damit war mein erster Mülleinsatz ein voller Erfolg und es auch noch hat richtig Spaß gemacht.
Meine super luxuriöse Müllzange hatte sich bestens bewährt und mir einen krummen Rücken erspart.
Weitere Müllaktionen werden folgen, damit es hier und da mal schön aussieht und nicht wie auf einer Mülldeponie.

Veröffentlicht von rosarote Fahrradkurbel

Von A nach B mit meinen Drahteseln.

3 Kommentare zu „Müllaktion

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