Schafsrodeo und Ausfahrt mit Penny und Oranje!

Hallo, schön das du vorbeischaust!
Es ist viel geschehen, fange ich mit dem unfreiwilligen Schafsrodeo mal an.
Bäh ist eine Schafsdame, die bei einem lieben Bekannten wohnt und sie hat einmal im Jahr einen Friseurtermin bei mir.
Der blaue Lastesel ist das Fahrzeug gewesen, womit ich die Schermaschine und weitere Hilfsmittel transportiert hatte.
Deshalb ist dies eine Geschichte, die sich so gesehen durch eine Fahrradfahrt ereignet hatte.


Bäh ist eine sehr scheue Schafsdame, die immer sofort etwas merkt, wenn nur eine Kleinigkeit anders in ihrem Alltag ist, zum Beispiel zur außergewöhnlichen Tageszeit mit Futter in den Stall gelockt zu werden!
Außerdem ist zu erwähnen, dass der Zaun der Wiese sich in Reparatur bzw. Erneuerung befand.
Damit waren die Bedingungen für das ganze nachfolgende Chaos gegeben!

Bäh lief natürlich trotz Leckerchen nicht in den Stall, sondern hatte in Windeseile die schwächste Stelle im Zaun gefunden und war auf und davon.
Zu dritt nahmen wir quer über mehrere große Wiesen des Nachbarhofes die Verfolgung auf.
Bäh war uns an Schnelligkeit natürlich immer weit überlegen.
Schließlich war sie dann mit Salto über einen weiteren Zaun auf der Koppel eines Pferdes gelandet.
Kurioser weise rannte sie dann auf das große Pferd zu, was sogleich vor lauter Schreck ebenfalls die Beine in die Hand nahm.
Es folgte eine wilde Jagd kreuz und quer über die Pferdewiese.
Zum Glück konnten die Besitzer des Pferdes den Gaul schließlich in „Sicherheit“ bringen.
Bäh gab weiterhin Kniegas, bis sie mit ihrem Flokati in einem kleinen Brombeerbusch schließlich hängen blieb!
Danach war die arme Bäh so erschöpft, dass sie in den Sitz- bzw. Liegestreik überging.
Schlussendlich hatte wie sie mit einer Schubkarre, als Taxifahrzeug in wenigen Minuten wieder nach Hause gefahren. Das ließ sie dann auch ohne weiteren Protest über sich ergehen.
Es war schon an Ablick für die Götter, wie sie rücklings mit allen Vieren ausgestreckt in der Schubkarre lag!


Anschließend wurde sie dann von ihrem Pelz befreit und alles war wieder gut!
Zum Glück, war „Bäh“ nicht auf die nahe gelegene Straße gelaufen und auch dem Pferd, war nichts passiert, es drohte ja auch vor lauter Panik in die Zäune zu rennen.
Alles in allem kann man heute darüber schmunzeln!

Jetzt noch eine kleine Anmerkung zum blöden Mopsknie!
Ich hatte ja noch gar nicht erwähnt, dass die Knochensäge (künstliches Knie, OP) doch erst mal im Schrank liegen bleiben wird.
Der Arzt hatte mir bei dem Vorabtermin zur TEP-OP zu verstehen gegeben, dass ich lieber erst noch mal den Spatz (Mopsknie) in der Hand nehmen sollte, anstatt der Taube (künstliches Knie) auf dem Dach!
Also humpel ich weiter durchs Leben!
Das hatte mich aber nicht davon abgehalten, mir einen Wunsch bzw. eine kleine Belohnung nach allen erfolgten Schafsschuren (insgesamt 18) in diesem Jahr zu gönnen.
Ich wollte unbedingt wieder mal auf Penny eine Runde drehen.


Der erste Versuch auf Penny raufzuklettern, war jedoch sehr enttäuschend und recht schmerzhaft!
Ich wollte Penny schon wieder reinbringen, aber mich packte dann doch der Ehrgeiz, nach mehrmaligen Versuchen hatte ich es schließlich geschafft und saß oben auf meiner Penny – juhuuh!
Es folgte eine wunderschöne schöne Fahrt!


Auch mit Oranje war ich seit Ewigkeiten unterwegs gewesen und bei einem Einradtraining hatte ich endlich ebenfalls wieder teilgenommen.


Natürlich alles mit gebremsten Schaum, aber immerhin!
Was noch offen steht, ist eine Fahrt mit dem noch verbliebenen grünen Glöckchen (BMX links). Klein Beauty (rechts) weiteres BMX hat ja inzwischen einen anderen Besitzer.


Des Weiteren gibt es ja da auch noch den halben Hahn, der ebenfalls schon ganz eingestaubt ist!


Mal schauen, wann das so weit ist.
Vermutlich wetterbedingt ist mein Geläuf zurzeit wenig dafür geeignet, da sich das rechte, ebenfalls vorgeschädigte Knie auch noch widerwillig zeigt, vom Mopsknie will ich da gar nicht reden!
Es soll ja wieder wärmer und trockener werden, vielleicht quietscht dann mein Geläuf auch weniger und ich kann loslegen.

Zum Schluss möchte ich dir noch eine Spendenaktion von World Bicycle Relief ans Herz legen, was natürlich mit dem Radeln zu tun hat.
Unter dem nachfolgenden Link kannst du dich über meine Spendenseite genau informieren.
https://fund.worldbicyclerelief.org/de-DE/project/dagmar-schmitz



Ich würde mich sehr freuen, wenn du ein paar Euros beisteuern könntest!

Liebe Grüße und einen schönen Pfingstsonntag
Dagmar

Endlich mal wieder süße Gänsekinder!

Hallo, schön dich hier zu haben!

Letzte Woche musste ich wegen des Mopsknies noch mal zum Orthopäden, um mir ein Rezept für eine weitere Physiotherapie abzuholen.
Die Arztpraxis befindet sich in Hattingen und ich habe zurzeit Urlaub und somit musste ich mich mal nicht beeilen.
Des Weiteren führt die Strecke von Witten nach Hattingen entlang des Ruhrtalweges.
Einfach nur schön!



Das Schönste kam auf der Rückfahrt, mitten auf dem Radweg war ein Gänsekindergarten unterwegs.
Ich fuhr ganz langsam näher heran und stellte die Düssellady ab.


Dann setzte ich mit zu den Gänsen, nach kurzer Zeit entspannten sich die Alttiere und die kleinen, puscheligen Gänsekinder kamen immer näher. Nach kurzer Zeit war ich regelrecht umzingelt von den kleinen Wichten und sie waren zum Greifen nah!


Ach ich bin jedes Mal wieder total hin und weg von diesen niedlichen kleinen Wesen.
Es tat mal wieder unendlich gut, zwischen diesen Tieren zu sein.


Leider führt mich mein Weg zur Arbeit nicht mehr am Stausee vorbei, früher konnte ich jeden Morgen so was schönes und friedliches bewundern.
Jetzt führt mich mein Weg zur Arbeit meist durch hässliche Straßen, wirklich sehr schade, ich vermisse das!

Neben den putzigen Gänsekindern gab es natürlich auch noch andere Fotomotive zu sehen.



Ich wünsche dir einen schönen Feiertag.

Liebe Grüße
Dagmar

Mit Tiffi in Münster!

Hallo, sei gegrüßt!
Gestern war ich mit einem vom DRK-Witten gestellten Auto nach Münster zu „Tiffi“ unserer Rikscha hinterher gereist.

Der Grund war der 10. Freiwilligen und Ehrenamtstag, der vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe e.V. veranstaltet war.
Ich hatte die Ehre mit „Tiffi“ unseren DRK-Kreisverband Witten e.V. zu vertreten.
Es war ein toller Tag, voller interessanter Eindrücke und vielen schönen Begegnungen und Gesprächen mit anderen Ehrenamtlichen aus der großen Palette des DRK´s.

Besonders wohltuend war der Infostand zum Thema Migration, endlich mal nichts Anfeindendes zu Flüchtlingen, Migranten usw., sondern Überlegungen und Hilfsangebote wie die Integration besser gelingen kann.
Von so was sollten die Medien mal berichten und nicht ewig die „Schreierei“ von einer bestimmten Partei, die ich hier nicht mal erwähnen möchte.

Für die nächste Zeit bin ich jedenfalls mit jeder Menge Lesestoff zu den verschiedenen Themen des DRK´s versorgt.

Auf diesem Bild hatte ich Tiffi vor den neuesten Spezialfahrzeugen zu Bergungsarbeiten z.B. nach Erdbeben dazugestellt.

Ich wünsche dir einen schönen Sonntag.


Liebe Grüße
Dagmar

Das 8. Stadtradeln!

Hallo, schön das du hier bist!
Und wieder ist es so weit, in Witten läuft das Stadtradeln vom 1. bis 21. Mai 2025.
Wiederholt kehre ich so gesehen zu den Wurzeln meiner rosarotenfahrradkurbel zurück.

Ich freue mich, trotz Mopsknie wieder daran teilnehmen zu können, und habe auch schon ein paar Kilometer gesammelt.
2018 hatte ich ja nach dem Stadtradeln meine eigene Verkehrswende ganz ohne KFZ begonnen.

Bedingt durch mein Mopsknie gibt es ja seit Kurzem ein E-Mofa (KFZ) Getnixmer, als Notfahrzeug in meinem Fahrzeugpark.
Wenn alles weiterhin gut läuft, wird Getnixmer vor „Langeweile einstauben“ und nur so viel bewegt werden, damit die Akkus nicht kaputt gehen und ich somit dieses Fahrzeug sehr lange haben und benutzen kann.

Nächste Woche habe ich den Vorabtermin im Krankenhaus, dann wird sich entscheiden, ob ich zu meinem gewünschten Zeitplan im Juli, spätestens August, ein neues Knie bekommen kann.
Falls nicht, dann heißt es Zähne zusammenbeißen und ein weiteres Jahr ohne spaßige Sachen wie BMX und Einrad und Rollschuhfahren weitermachen.
Drück mir bitte die Daumen, dass alles klappt!

Letzte Woche hatte ich ab und zu auf dem Weg zur Arbeit einen Schlenker zu den Harpener Teichen gemacht. Im Morgendunst während der bei Fotografen bekannten blauen Stunde kam das türkisfarbene Wasser besonders schön zur Geltung.

Des Weiteren war ich am 1 Mai mit der Düssellady nach Hagen zum Grab eines lieben Arbeitskollegen gefahren.
Unterwegs komme ich immer an einem seit Jahren leer stehenden Bauernhof vorbei. Es ist ein Jammer das sich anscheinend niemand dafür interessiert.
Die Lage direkt neben einer Autobahnbrücke und viel befahrener Straße ist sicherlich nicht ganz schön, aber trotzdem könnte man daraus was Tolles machen.


Auf dem Friedhof ist ein sehr schöner Baum, den ich schon wiederholt fotografiert habe – immer wieder schön anzusehen!

Mit diesen Eindrücken verabschiede ich mich für heute und wünsche dir einen schönen Sonntag.

Liebe Grüße
Dagmar

Probefahrt mit Genixmer!

Hallo, nett dich hier zu haben.

Gestern war es dann so weit, das Nummernschild kam tatsächlich noch mit der Post.
Auf ging es zur Probefahrt mit meinem Invalidenfahrzeug Getnixmer.
Als Testfahrt bei herrlichem Wetter hatte ich mir extra eine hügelige bis bergige Strecke ausgesucht.
Die Länge der Tour war 24 Kilometer und 33% Strom waren noch als Rest im ersten Akku verblieben.
Ich war bei Stufe 5 also mit voller Leistung unterwegs gewesen.
Leichte Steigungen waren überhaupt kein Problem, mit der Endgeschwindigkeit von 25 Km/h ging es entspannt bergauf.
Nur bei wirklich extremer Steigung mühte sich der Motor ab und die Geschwindigkeit ging runter.
Bei den extremen Steigungen war dann auch gleich der Stromverbrauch merklich höher gewesen.
Also von einer Alpenüberquerung würde ich hier dann doch abraten.

Eine kleine Panne hatte ich noch bei dem letzten Teil meiner Hardcore-Testfahrt.
Vermutlich hatte ich die obere Spannschraube des Gepäckträgers nicht fest genug angezogen. Dadurch war der Gepäckträger nach hinten gekippt und bremste das Hinterrad. Zum Glück war das Malheur ohne Schaden geblieben und ich konnte meine Fahrt ungestört weiterfortsetzen.
Alles im allem war meine Testfahrt sehr schön verlaufen.


Das Allerbeste ist jedoch, dass ich trotzdem weiter viel lieber mit meinen mechanischen Drahteseln fahren möchte, weil mir dabei nicht kalt wird und ich meinem immer noch vorhandenen Bewegungsdrang nach kommen kann.
Für den Zweck, weshalb ich mir meinen Getnixmer gegönnt habe, ist er aber total perfekt!
Ich bin sehr zufrieden, so bleibe ich in jedem Fall noch mobil.
Auch direkt nach der OP oder falls ich doch keinen OP-Termin für das Mopsknie in diesem Sommer bekommen sollte und das Mopsknie endgültig dann seinen Geist aufgeben sollte.



Außerdem habe ich jetzt ein Fahrzeug, mit dem ich auch bei einer starken Erkältung mal ohne jegliche Mühe zum Arzt in die Stadt fahren kann.

Sehr beruhigend und schön!
Ich wünsche dir einen schönen Sonntag.
Liebe Grüße Dagmar