
Hallo, nett dich hier zu haben.
Das Beste gleich zuerst!
Juhuuh, am Dienstag, den 15 Oktober das erste Mal nur mit geringen Beschwerden Spaziergang zu den Wollmäusen und tatsächlich die ersten Schritte so was ähnliches wie Joggen.
Zwar unrund, aber hey!!!
Ich weiß gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal überhaupt ein Stück gerannt bin.
Und dass alles aus dem Nichts, einen Tag zuvor konnte ich kaum gehen, das gibt es doch nicht!
Mal schauen ob dieses Wunder in Zukunft häufiger vorkommen wird!

Das Tensgerät ist inzwischen angekommen und abends auf der Coach versetze ich mich nun regelmäßig unter Strom.
Das Gerät ist einfach zu bedienen und die Gebrauchsanweisung ist gut zu verstehen, sodass ich gezielt meine Beschwerden, die vom Knie in das ganze Bein zur Hüfte und bis zur unteren Lendenwirbelsäule ausstrahlen, behandeln kann.
Mal schauen ob sich da weiter was zum Guten tut!
Ein weiteres kleines Erfolgserlebnis war, dass ich zu meinen letzten Akupunkturtermin mit Oranje gefahren bin.
Die Beschwerden, die sich beim Gehen einstellen blieben beim Stehfahrradfahren zum Glück aus.
Nun kann es ja wegen der Jahreszeit morgens schon ziemlich frisch sein und mittags trotzdem so um die 15 Grad oder noch wärmer werden.
Da muss man auf dem Fahrrad entsprechend angezogen sein, morgens winterlich und mittags frühlings- oder spätsommerlich gekleidet sein.
Nun kann ich nicht meinen kompletten Kleiderschrank mitnehmen und da mir für die teils sehr teure Funktionskleidung leider das nötige Kleingeld fehlt, muss ich mir was anders einfallen lassen.
Modisch ist das sicherlich nicht der „Burner“ aber praktisch funktionieren meine Alternativen gut.
Kniestrümpfe lassen sich ja bekanntlich leicht durch hoch und runterziehen den Temperaturen anpassen.

Für die Knie habe ich einfache Bandagen mit Klettverschlüssen aus dem Supermarkt, so kühlen sie bei kaltem Wetter nicht aus und ich kann sie einfach in die Tasche stecken, wenn es mir zu warm unterwegs wird.
Die wahnsinns-stylische Mütze ist ebenfalls mit einem Klettverschluss ausgestattet.
So komme ich, ohne morgens zu Frieren und ohne Schweißausbrüche mittags an meinen Zielen an.

Und da es morgens stockdunkel ist, macht die verheerende Optik durch die alternativen Kleidungsstücke auch nichts aus!
Was wirklich ein bisschen blöd ist das die Brille bei kaltem, nassen Wetter eher für schlechte, als für gute Sicht sorgt.
Dafür habe ich immer ein sauberes Küchentuch als „Scheibenwischer“ in der Jackentasche.
Vor kurzem war ja eine Brücke in die Elbe bei Dresden geplumpst.
Ich fahre regelmäßig auf dem Ruhtalweg unter der Ruhrbrücke Kemnade her.
Nicht erst seit der Nachricht über die eingestürzte Brücke wird mir immer etwas mulmig, wenn ich unter der maroden Brücke her radel.
Hier braucht man wirklich kein Fachmann sein, um zu sehen, dass dieses Bauwerk seine beste Zeit schon lange hinter sich gebracht hat.
Als Werkstoffprüfer in einem Schadenslabor fallen mir die meterlangen Risse und die rostfarbenen Flecken immer wieder ins Auge.
Ich habe mal versucht im Internet, speziell die Zustandsnote der Brückenprüfung nach DIN 1076 für die Kemnader Brücke herauszufinden.
Leider vergeblich, selbst in dem Register taucht die Brücke weder unter Bochum, Witten oder Hattingen auf. Brücken in Hattingen waren dort gar nicht zu finden.
Wirklich mehr als wunderlich, auch sonst sucht man vergebens nach der offiziellen Bewertung der Brücke im Internet, scheint topsecret zu sein!
So viel zu unserer maroden Infrastruktur!
Beim weiter radeln war ich u.a. bei einem kleinen verspätet blühenden Bärenklau vorbeigekommen.
Da konnte ich mich natürlich nicht zurückhalten den Auslöser an der Kamera öfter zu drücken!

Jetzt wünsche ich dir ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße
Dagmar
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