Mit Tiffi on Tour und ein bisschen Fun!

Hallo, nett dich hier zu haben.

In den letzten Wochen konnte ich öfter mein Ehrenamt mit „Tiffi“ der Rikscha vom DRK Witten ausüben.
Es ist immer wieder schön zu sehen, wenn die Fahrgäste, egal ob jung oder alt dabei sichtlich Spaß haben!
Insbesondere hochbetagte Fahrgäste sind richtig glücklich während der Fahrt, da sie meist körperlich sehr eingeschränkt sind und deshalb kaum noch selbstständig spazieren gehen können.
Beim letzten Termin z.B. war ich mit Bewohnern eines Altenzentrums jeweils zu zweit eine kleine Runde von ca. 10 Minuten Dauer in Witten-Herbede gefahren.
Die Fahrgäste blühten regelrecht auf, mal wieder an den Orten zu sein, wo sie früher vielleicht täglich gewesen waren, egal ob der Friseur, das Restaurant oder der Bekannte oder die Verwandte gemeint war, an deren Häuser wir vorbei fuhren. Überall wurden Geschichten und Erlebnisse dazu ausgetauscht.
Besonders berührend war auch eine ganz kleine zierliche Omi mit dem unfassbaren Alter von 105 Jahren, neben ihr saß ein stattlicher Mann mit 81 Jahren.
Ich hatte so gesehen 2 Generationen als Fahrgäste, denn vom Alter her gesehen, hätte der Herr locker der Sohn von der Dame sein können. Unglaublich!
Tatsächlich hatte ich mein Fahrtempo bei den beiden meist auf Schritttempo gedrosselt, weil die Omi so zerbrechlich auf mich wirkte.
Auf der Hinfahrt nach Herbede hatte ich noch einwenig Zeit, um Tiffi zu fotografieren.

An einem Wochenende war ich auch mal wieder mit dem Einrad unterwegs.
Das 32er Einrad hatte ich dazu ausgewählt, es ist beim Aufsteigen für mich einfacher als bei dem riesigen 36-Zoll-Einrad, da das Mopsknie dabei immer herum jammert.
Mit diesem Kompromiss kam ich bestens klar und beim Aufsteigen hatte ich Zäune und Laternen als Hilfsmittel herangezogen.

Das Highlight war letztes Wochenende die Fahrt mit dem Hauptgewinn (E-Bike) und dem grünen Glöckchen (BMX) auf dem Anhänger.

Es ging nach Do-Hombruch, dort ist ein richtig cooler Skatepark mit Pumptrack gebaut worden.
Und das Schöne ist, der Skatepark ist ohne Eintritt zugänglich.
Jetzt bin ja bestimmt seit ca. 1 Jahr gar nicht mehr BMX gefahren und war am Anfang natürlich fürchterlich eingerostet. Aber so nach ca. einer halben Stunde hatte ich mich warm gefahren und konnte fast den gesamten Skatepark befahren.
Nur in einen besonders tiefen Bowl war ich nicht von den steilen Wänden aus hereingefahren.
Ein Bowl sieht aus, wie ein „leeres Schwimmbecken“ in beliebiger Form mit schön abgerundeten Ecken und runden Übergängen vom Fußboden zu den Wänden.
Auf dem nachfolgenden Bild ist der kleinere Bowl zu sehen.


Mit fortschreitender Zeit wurde es dann ziemlich voll, so konnte ich nur sehr begrenzt fotografieren, da ich die Privatsphäre der Kinder dort natürlich respektiere.
Auf dem rechten Bild ist ein kleiner Teil des Pumptracks zu sehen.


Der Skatepark hat auch noch schön angelegte Basketballfelder und für den sogenannten Pakoursport gab es auch eine Anlage. Das ist was für ganz sportliche junge Leute!


Da hat die Stadt Dortmund für die Kids mal richtig was Gutes rausgehauen, Hut ab!
Und auch für mich alte Oma!
In Witten wird es so eine tolle Anlage wohl niemals geben.
Zum Glück komme ich unter einer Stunde Fahrzeit mit dem Hauptgewinn und Anhänger dort hin.

Ich hoffe bald, mit meiner süßen Enkelin und ihrem Papa zusammen auch mal hinzufahren. Ich bin mir sicher, dass die beiden dort ebenfalls richtig Spaß hätten.
Wenn ich heute noch mal jung wäre, dann würde ich dort täglich mein Unwesen treiben wollen – einfach nur mega cool!
Natürlich geht das nicht mehr, weil mein blödes Mopsknie dabei dann wohl doch ganz auseinanderfallen würde!


Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße
Dagmar

Veröffentlicht von rosarote Fahrradkurbel

Von A nach B mit meinen Drahteseln.

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