
Hallo wie nett, dass du vorbeischaust!
In diesem Beitrag geht es um mehrere Dinge, die sich seit dem letzten Eintrag ergeben, oder mich beschäftigt haben.

Als Erstes komme ich noch mal auf meine nachweihnachtliche kleine Aktion mit den Glücksbäumchen zurück.
Ein Bäumchen wohnt ja jetzt in meinem Garten, die restlichen vier hatte ich mit dem Hauptgewinn und dem Anhänger zu einem lieben Freund gebracht.
Am letzten Wochenende war ich dort zu Besuch und habe mal geschaut, wo die Bäumchen jetzt stehen.
Jetzt hoffen wir, dass die Bäumchen es schaffen, denn leider waren ihre Wurzeln bis auf einen kleinen Rest gekappt worden. Auf den Töpfen war dann auch, nachdem die rote Folie entfernt war, zu lesen, dass die Bäumchen nicht zum Eingepflanzten geeignet wären.
Das ist schon wirklich gemein, aber es spiegelt wieder einmal mehr, wie wir mit unseren wehrlosen Mitlebewesen umgehen.
Wenn die Bäumchen Pech haben und die kleinen Restwurzeln sich nicht erholen können, werden sie kümmerlich verhungern.
Die Bäumchen werden deshalb noch lange von mir und meinem Freund immer reichlich Wasser bekommen, damit sie eine Chance haben, sich doch noch zu erholen.
Bei den letzten Bäumchen hatte es ja auch geklappt!
Jetzt komme ich zu meiner morschen Antriebseinheit!
Wenn du schon länger hier zu Gast bist, weißt du ja, dass meine beiden Knie durch Arthrose ziemlich im Eimer sind, insbesondere das Linke!
Das obere Röntgenbild zeigt das linke und das untere Bild das rechte Knie.


Die roten Markierungen zeigen den jeweils deutlich verengten Gelenkspalt an den Knieinnenseiten und die orangen Pfeile zeigen die sogenannten Osteophyten.
Osteophyten sind Knochenanbauten, die sich bei fortgeschrittenen Arthrosen bilden.
Im Internet sind sicherlich weitaus schlimmere Kniebefunde zu finden, aber diese Patienten können dann sicherlich weder gut laufen oder längere Fahrten mit dem Fahrrad zurücklegen.
So weit kann ich es nicht kommen lassen!
Was man auf den Röntgenbildern außerdem nicht sehen kann, sind die weiteren Schäden an den Kien wie: Knorpelschäden bis Grad 4, Knochenmarködeme, Meniskusschäden, Bakerzyste, Wasseransammlungen etc., die natürlich auch noch teils heftig vorhanden sind und für mein unrundes und verkorkstes Gangbild sorgen.
Letzte Woche hatte ich den Vorabtermin in einer orthopädischen Klinik gehabt.
Nun steht fest, im Juni bekomme ich links eine Totalendoprothese (TEP, künstliches Knie) eingebaut.
Die Aussichten danach wieder alle spaßigen Dinge machen zu können sind zwar gegeben, allerdings darf ich als zukünftiges „Blechmännchen“ nicht mehr stoßartige Belastungen und vor allem keine Stürze haben.
Wenn ich da an meine kürzlichen Eskapaden mit dem Hauptgewinn ( https://rosarotefahrradkurbel.com/2025/11/22/nanu-was-ist-denn-das-und-tiefflug/ ) und an meinem Glatteisausrutscher zu Fuß denke, muss ich mir was einfallen lassen, um im nächsten Winter irgendwie dieses Risiko so gering wie möglich zu halten.
Ein Dreirad wäre da vielleicht eine Möglichkeit!
Des Weiteren weiß ich nicht, ob ich jemals nach der OP wieder auf Penny (Hochrad) raufklettern kann. Sie ist ja eigentlich für mich sowieso immer schon etwas zu groß gewesen.
Und auch das Einradfahren insbesondere auf dem 36er Einrad steht auch in den Sternen, da beim Absteigen eine gewisse Belastung aufgrund der Höhe zustande kommt. Beim halben Hahn, Skateboard, Rollschuhfahren etc. ist es leider auch nicht anders!
Beim BMX darf ich keine Treppen mehr runterhüpfen. Ein Pumptrack und z.B. Rampen rauf und runter fahren würde aber noch gehen.
Aber auch dabei darf ich mich bloß nicht mehr langlegen.
So ein Schiet!






Außerdem macht ja obendrein auch das rechte Knie immer mehr Terror!
Da bleibt vieles offen und ich muss eventuell meinen Fuhrpark an Drahteseln komplett auf ein „Blechmännchen-Darsein“ umstellen.
Mal schauen, wie das alles so wird!
Inzwischen habe ich dem Kübel die pannensicheren Reifen gegönnt und die blaue Lotte tut wieder ihren Dienst als Reserve-Fahrrad auf der Arbeit.





Das Wetter ist hier im Ruhrpott immer noch winterlich ungemütlich und recht nass.
Wenn du auch wie nicht zu den Leuten mit größerem Geldbeutel gehörst und dir nicht die teils sehr teure Fahrradbekleidung leisten kannst, habe ich hier ein paar Tipps, wie du trotzdem recht trocken am Ziel deiner Radelfahrten ankommen kannst.
Ich hatte mir letztens im Baumarkt eine Regenjacke mit passender Hose für rund 25 Euro gekauft, die tatsächlich dicht sind. Dann habe ich für ebenfalls unter 30 Euro mir einen Regenschutz für die Beine (bis zum Knie) gegönnt, den man ganz einfach mit wenigen Handgriffen über der Hose befestigen kann. Der Vorteil dieser Gamasche liegt vor allem auch in der guten Luftzirkulation an den Beinen. Für die Füße sind herkömmliche Gummistiefel mit warmen Socken auch eine wasserdichte Möglichkeit. Je höher der Stiefelschaft umso besser!
Mit dem Outfit gewinnt man natürlich keinen Schönheitspreis, aber hey, du bleibst weitestgehend trocken auf dem Drahtesel, ohne viel Geld ausgeben zu müssen!

Zum Abschluss dieses Beitrages kommen noch ein paar Bilder von der schönen Seite des Winterradelns.
Solche Momente sorgen dafür, warum ich keines Falls trotz meiner morschen Betriebseinheit mit dem Radeln aufhören möchte und wieder in einer motorisierten Blechkiste lande.
Es wird sich eine Lösung finden, da bin ich mir sicher!



Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße
Dagmar
