Funny, mein Bonbon für Zukunft!

Hallo, schön dass du vorbeischaust!

Heute muss ich etwas ausholen, um auf den Kern, dieses Beitrags zurückzukommen.

Heute am Sonntag findet der IRONMAN in Hamburg statt!

Infos laut KI:
Das Rennen umfasst die klassische Langdistanz von 3,8 km Schwimmen in der Alster, 180 km Radfahren sowie einen abschließenden Marathon (42,2 km) am Alsterufer und durch die Innenstadt von Hamburg.

Jetzt fragst du dich bestimmt, was das nun hier in meiner Website zu suchen hat.

Ich selbst bin mal 175 Kilometer Fahrrad gefahren, dafür hatte ich damals, als ich noch recht gut drauf war den ganzen Tag, allerdings mit Pausen gebraucht.
Immerhin war ich dabei gemütlich unterwegs gewesen!

Unglaublich, wie man an einem Tag 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und dann noch einen Marathon laufen kann.

Wenn ich mich im Moment betrachte, sind für mich schon wenige Kilometer zu Fuß eine Spitzenleistung.
Wie viele Meter ich beim Schwimmen schaffen würde, weiß ich gar nicht, da ich so selten ins Schwimmbad gehe und das auch noch nicht getestet habe.

Natürlich weiß ich, dass die Athleten im Gegensatz zu mir wesentlich jünger und wahrscheinlich auch keine fortgeschrittene Arthrose in den Knien haben.
Aber selbst zu meinen, aller besten Zeiten hätte ich solche Leistungen niemals zustande bekommen.
Einziger Trost ist, das gilt wohl nicht nur für mich, sondern für die meisten Durchschnittsmenschen ebenso.

Davor ziehe ich den Hut, meine Bewunderung!
Selbst die allerletzten Sportler, die es heute ins Ziel schaffen, haben meine Hochachtung!

Dummerweise habe ich auch noch in der letzten Zeit bei dem schlechten Wetter mal wieder Videos vom BMX und Downhill fahren angeschaut.
In Gedanken bretter ich dann mit den Fahrern die Rampen und Berge runter und bewundere deren Fahrkunst.
Ich kann so gut nachvollziehen, warum sie daran Spaß haben.

Obwohl die Extreme, die dieser Sport mit sich bringt, natürlich mordsgefährlich sein können!

Ein anderes Video handelte von so einem Crash der einen Bruch in der Halswirbelsäule, als Folge hatte.
Nachdem der betroffene Sportler nach langer Zeit von der schweren Verletzung genesen war, fuhr er wieder Downhillrennen.
Sein Ehrgeiz war dann auch noch so groß, dass er es tatsächlich wieder aufs Podium mit Siegerehrung geschafft hatte.
Unglaublich nach so einem Tiefschlag, der um ein Haar im Rollstuhl geendet wäre.
Hut ab!

Die meisten normalen Menschen können das bestimmt nicht nachvollziehen!

Ich für meinen Teil kann das gut verstehen, denn ich kann, obwohl ich niemals auch nur ansatzweise über irgendwelche Fahrkünste hinsichtlich BMX-fahren verfügt habe, sehr gut verstehen, warum man wieder zurück möchte und wieder mit dem Mountainbike oder BMX auf die Piste will.

Und so endet die Überleitung und kommt zurück zu mir.
Meine Startposition nach der Knie-OP wird bei null sein, was die spaßigen Dinge z.B. auf einem BMX-Rad und Einrad angehen.
Obendrein macht mir mein Umfeld auch immer wieder bewusst, dass ich ja mit 61 auch nicht mehr die Jüngste bin und auch noch Rheuma habe.
Leider stimmt das dann auch noch, verflixt!

Wenn ich so an die nähere Zukunft denke, wird mir natürlich bewusst, dass ich den Zenit schon längst überschritten habe und meine Eltern, als sie so alt waren, wie ich, noch kein künstliches Gelenk benötigt hatten.

Also wird meine Situation nach der OP schon doppelt dooooof sein!!!

Und trotzdem kribbelt es mir gerade deswegen um so mehr unter den Fingern!
Ich habe einfach keine Lust, schon jetzt und schön brav das Leben einer alten Frau zu führen.
Wenn ich es nicht nach der OP versuche, wieder einigermaßen meinen alten Status quo zurückzubekommen, wird es schlicht zu spät sein, da die Uhr schon jetzt gegen mich tickt.

Nochmal zur Überleitung:
Den nächsten „Fehler“ hatte ich dann schließlich gestern gemacht, indem ich auch noch bei den Kleinanzeigen gelandet war.
Da erblickte ich „Funny“ ein Dirtbike mit Federgabel, in neongelb und zwei Scheibenbremsen, die Anzeige auch noch aus Witten und der Preis in Ordnung.
Wie krass ist dass denn?

Den Rest kannst du dir ja denken!

Mit Bellamy hatte ich Funny dann abgeholt, zurück ging es halb schiebend, halb rollend mit beiden Fahrrädern über 5 Kilometer nach Hause.

Heute war ich morgens mit meiner supercoolen Funny zur Fotosession aufgebrochen.
Natürlich bin ich inzwischen total eingerostet, sodass ich nur langsam daher rollen konnte.
Selbst beim Trampeln war ich schön am Herumeiern, einfach gruselig, wie morsch ich inzwischen bin!
Aber egal, immerhin hatte ich ein paar schöne Fotos von Funny in die Knipskiste bekommen, die diesen Beitrag schmücken!

Funny ist mein Bonbon, meine Belohnung, die auf mich wartet und mich immer wieder anspornen wird!




Die Krönung wird sein, eines Tages mit ihr zum Skatepark in Do-Hombruch zu fahren und dort wenigstens den Pumptrack mal abzurocken!

Mal schauen, ob ich das noch erlebe!






Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.


Liebe Grüße
Dagmar

Veröffentlicht von rosarote Fahrradkurbel

Von A nach B mit meinen Drahteseln.

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