Der Mai ist gekommen…

Hallo ihr Lieben,

der unterkühlte und zu trockene April ist vorbei.

In Witten ist das Stadtradeln mit dem 1 Mai gestartet und natürlich nehme ich wieder daran teil.
Zum Auftakt der Radellei war ich seit ewigen Zeiten mit meinem großen Schlags Joffrey unterwegs.


Der große Lulatsch ist durchaus auch für längere Strecken geeignet, solange die Anstiege nicht zu steil werden.
Das liegt an der strammen Übersetzung seiner 7 Gang Nabenschaltung.
Vereinfacht erklärt bedeutet das, ich pedaliere langsam, habe dabei aber eine hohe Geschwindigkeit.
Oder bildlich an einem normalen Fahrrad mit einer Kettenschaltung erklärt: Das Kettenblatt an der Tretkurbel ist groß, das Ritzel am Hinterrad klein.
Ein weiterer wichtiger Faktur zu der Übersetzung ist die Reifengröße bzw. der Raddurchmesser und hier ist Joffrey allen anderen Fahrrädern mit seinen Riesenschlappen doch weit voraus, da sich mit dem großen Durchmesser von ca. 92cm (dilettantisch mit dem Zentimetermaß gemessen) ein Radumfang von rund 290 cm ergibt.
Das bedeutet das Joffrey mit einer Radumdrehung 2,90 Meter an Strecke zurücklegt.

Zu Verdeutlichung habe ich auch mal bei dem grünen Glöckchen nachgemessen, hier kam ein Durchmesser von ca. 54 cm und damit umgerechnet eine Wegstrecke von nur rund 1.7 Meter zustande.
Wenn ihr die Wegstrecke bei einer Umdrehung des Rades an eurem Fahrrad mal nachrechnen wollt, das ist ganz einfach:
Den Durchmesser mit der Zahl 3,14 malgenommen und schon habt ihr den Umfang des Rades und damit die Wegstrecke für eine Umdrehung errechnet.

So nun aber genug mit dem technischen Schnickschnack!

Die Fahrt mit Joffrey ging nach Hagen zu einem Friedhof auf dem ein lieber Mensch von mir begraben liegt.
Die Strecke verlief überwiegend auf dem Ruhrtalradweg.


Mitten in der leider völlig verdreckten Innenstadt von Hagen konnte ich an diese schönen Blümchen an einer Mauer natürlich nicht vorbeifahren, ohne sie zu knipsen.

Auf dem Rückweg machte ich einen Abstecher am Harkortsee vorbei und dabei sah ich auf einer Wiese den niedlichen Esel zusammen mit hübschen Fuchsschafen stehen.
Erst stand der Esel an einem Baum, schubbelte sich ein bisschen an ihm, fraß ein wenig Gras und kriegte dann plötzlich seine dollen Fünfminuten.


Er rannte mit lautem Iiiaa- Gebrüll, wie von der Tarantel gestochen über die Wiese.
Einfach herrlich wie viel Spaß er hatte und wie schnell er dabei unterwegs war.


Die Schafe hatten sich zunächst über seinen Temperamentausbruch erschrocken und schauten anschließend dem Schauspiel in sicherer Entfernung zu.
Zum Glück sind ein paar Bilder von der wilden Sauserei des Esels etwas geworden.

In der letzten Woche hatte ich das Glück auch wieder hübsche Sonnenaufgänge mit der Kamera einzufangen.
Durch das goldene Licht wurde die Landschaft in ein regelrechtes Farbenmeer getaucht- wunderschön!

In meinem Garten grünt und blüht es inzwischen auch, obwohl es ja auch nachts immer wieder leichten Frost gegeben hatte.

Mit diesen Eindrücken und der Bilderflut wünsche ich euch einen schönen Sonntag und bleibt gesund, dass ist das Wichtigste.

Liebe Grüße

Dagmar

Veröffentlicht von rosarote Fahrradkurbel

Von A nach B mit meinen Drahteseln.

3 Kommentare zu „Der Mai ist gekommen…

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