
Hallo, schön dich hier zu haben!
Endlich mal kein Dauerregen mit Sturm und dabei noch angenehmste Temperaturen, da macht das Radeln wieder richtig Freude.
Unterwegs war ich u.a. mit Joffrey dem großen Lulatsch.
Er ist ja eins meiner Liebhaberfahrzeuge und somit war er für den ersten Sonnenaufgang auf dem Weg zur Arbeit genau das passende Motiv.

In dieser Woche war ich auch mit Grete (Archivbild) zur Arbeit gefahren, meine morsche Antriebseinheit hatte das ganz gut weggesteckt, obwohl sich inzwischen auch noch das rechte Knie negativ bemerkbar macht.
Im Moment habe ich zwei „Baustellen“ am Laufen.
Die größte Baustelle ist mein Garten, es sind in der Vergangenheit mehrere kleinere Bäume in meine Hecke gefallen und vor kurzem ist noch eine große Birke dazu gekommen.
Sie hatte durch einen Sturm eine bedrohliche Schieflage angenommen und musste deswegen leider auch noch gefällt werden.
Hier ein paar Bilder dazu: links die Birke in voller Größe, Mitte freiliegende Scheuerstelle, rechts angehobener Wurzelballen



Meine lieben Gartennachbarn haben schon den Großteil des Baumes zu Brennholz verarbeitet, „nur“ die Reste der Baumkrone liegen noch in meinem Garten herum.
Die Hecke mit den anderen kleineren Bäumen hatte durch die Fällung der Birke eine weitere Schieflage bekommen und so musste ich da mit der Astschere ordentlich dran rumschnippeln.
Nun muss der ganze Astschnitt noch kleingeschnitten bzw. gehäckselt werden, das wird mich noch eine ganze Weile beschäftigen.
Die Gießkanne habe ich als Maßstab benutzt!



Es ist schon sehr traurig, dass nur allein in meinem Garten in den letzten Jahren acht meist größere Bäume dem Klimawandel (Dürren, Sturzregen, Borkenkäfer und letztendlich Stürme) zum Opfer gefallen sind.
Als ich meinen Garten bekommen hatte, war dort eine kleine Idylle mit schönem alten Baumbestand gewesen. Davon ist nicht mehr viel übrig geblieben, sehr, sehr schade!
Ich befürchte, in der Zukunft werden auch noch weitere alte Bäume umfallen, die ebenfalls nicht mehr fit sind.
Hoffnung gibt es dennoch, da ganz viele kleine Bäumchen in meinem Garten ganz von alleine nachwachsen.
Teilweise habe ich die Zufallsbäumchen umgepflanzt, damit sie an den richtigen Standorten gedeihen können.
Auf den Bildern sind die Knospen von Hölzilein, dem Flutopfer aus dem Jahr 2021 zusehen.
https://rosarotefahrradkurbel.com/2021/08/28/holzlilein-im-gluck/
https://rosarotefahrradkurbel.com/2021/07/25/nach-dem-unwetter/
Ich freue mich jedesmal wie ein kleines Kind über jedes Blättchen, was aus diesem Strauch wächst.


In einem durch umgefallene Bäume leicht ramponierten Hochbeet wachsen Tulpen heran und die Rosen werden auch schon munter.
Die Schneeglöckchen sind auch natürlich dabei.
Frühling ist doch einfach die schönste Jahreszeit!




Nun zu der kleineren Baustelle, es handelt sich um drei meiner Drahtesel, Blanca und Schrotti mit Plattfuß und beim Kübel der Hinterradausbau.
Deshalb gibt es jetzt eine Unterbrechung, bis nachher!

So da bin ich wieder!
Es gab eine positive, aber auch bedenkliche Überraschung beim Kübel!
Im letzten Beitrag hatte ich ja von dem unsanften Abstieg, wegen der blockierten Bremse berichtet.
Den Grund dafür hatte ich schnell gefunden, als ich das Hinterradrad ausbauen wollte.
Nachdem ich beide Achsmuttern schon losgeschraubt hatte, wollte ich den Bremshebel losschrauben.
An der Kettenstrebe war aber weder die Schelle noch der Bremshebel auffindbar.
Nach kurzem Suchen fand ich den Bremshebel leicht verkeilt und schön versteckt an der Gepäckträgerstrebe wieder.
Im letzten Jahr hatte ich den Kübel zur Überholung der Schaltung (neues Fett, etc.) zu einem Fahrradhändler gebracht.
Anscheinend hatte der Mitarbeiter beim Einbau des Hinterrades dann den Bremshebel vergessen, oder er war in Gedanken bei einer Kettenschaltung, dort gibt es nämlich keinen Bremshebel.
Ein Rätsel ist allerdings auch, warum die Schelle nicht mehr an der Kettenstrebe war.
Selbst wenn die Schraube gefehlt hat, kann die Schelle nicht von der Kettenstrebe von allein abgefallen sein. Man müsste die Schelle dazu schon aufbiegen, sehr mysteriös das Ganze!
Im blinden Vertrauen auf den Fachmann war mir das ganze Desaster um den Bremshebel überhaupt nicht aufgefallen!
Auf dem Bild kannst du den Bremshebel mit „neuer“ Schelle sehen.

Da die Schelle aus dem Fundus meiner „Klamottenkiste“ stammt, musste ich sie mit Stücken aus einem Gartenschlauch unterlegen. Nicht schön aber hält!
Es ist doch manchmal ganz gut, wenn man zu den Messis gehört und nichts wegschmeißen kann!
Wie auch immer, dass Gute daran ist, das der alte Knabe wieder läuft.
Demnächst bekommt er noch neue Pedale verpasst, da an einer das Lager kaputt ist.
Ein schönes Ereignis muss ich noch los werden.
Eine kleine Dackeldame namens Tuffi gehört jetzt auch noch zur Familie!
Die glücklichen Hundeeltern sind mein großer Sohn mit seiner Freundin.

So, jetzt ist aber genug für heute!
Schönen Sonntag, liebe Grüße
Dagmar
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