Familie Hafenschwan, Gänsekindergarten und ein ….

Hallo ihr Lieben,

in der letzten Woche hatte ich überdurchschnittlich viele schöne Begegnungen mit unseren gefiederten Mitlebewesen.

Angefangen hatte das am letzten Sonntag.
Wir müssen demnächst mit der Firma umziehen und so hatte ich eine Testfahrt zu meiner neuen Arbeitsstätte unternommen.
Natürlich hatte ich mich mal wieder total verfahren und so wurde aus der ursprünglich berechneten Strecke von ca. 16 Kilometer mal locker 21 Kilometer.
Ich hatte selbst auf der Rückfahrt noch kein einziges Bild geknipst, weil ich viel zu sehr mit der Route beschäftigt war.
Dank Smartphone konnte ich auf dem Rückweg die geplante Strecke wieder finden.
Als ich mittags dann wieder am See angekommen war, herrschte dort wie immer am Wochenende reger Betrieb.
Ich nahm einen Abstecher über einen unbefestigten Weg, um dem Trubel ein wenig zu entkommen.


Neben dem Weg hatte sich zu meiner Überraschung tatsächlich ein Weißstorch zu den Gänsen gesellt-
der Wahnsinn!

Natürlich hatte ich jetzt einen Grund die Kamera aus der Tasche zu holen. Zum Glück zeigte der Storch überhaupt keine Scheu und so konnte ich ihn in knapp 30 Meter Entfernung fotografieren. Neben mir hatten auch nur ganz vereinzelte Spaziergänger, die ebenfalls auf dem Trampelpfad unterwegs waren, den Storch überhaupt bemerkt.







Die Gänse waren allerdings nicht so angetan von der Anwesenheit des Storches und scheuchten ihn schließlich auf.
Ich hatte bis dahin auch noch nie einen fliegenden Storch beobachten können und das noch in so kurzer Entfernung.

Der Wahnsinn und noch besser war, dass der Storch nur einen kleinen Bogen flog und schließlich noch etwas näher neben mir wieder gelandet war.


Weil alles so schnell ging, sind die Schnappschüsse leider ein bisschen unscharf geworden.


Einfach grandios, ein Weißstorch bei uns im Ruhrpott zu Gast.




Am Montagmorgen ging es natürlich wieder zur Arbeit bei herrlichem Regenwetter.
Im Hafenbecken vom Kemnader See brütet seit einiger Zeit auch ein Schwanenpaar.


Das Nest kann man gut einsehen ohne die Tiere dabei zu stören und tatsächlich regte sich etwas kleines graues in dem Nest.
Leider sind die Bilder von diesem schönen Moment nichts geworden.




Am Mittag war die Schwanenmama mit ihren kleinen grauen Wattebäuschchen schon auf dem Wasser unterwegs.
Der Schwanenpapa war allerdings immer noch am Nest.
Der Grund dafür, war noch ein intaktes Ei, woraus noch kein Schwanenkind geschlüpft war.

Am nächsten Morgen hatte er das Ei dann auch aufgegeben und schwamm mit seiner Großfamilie mit immerhin acht Kindern im Hafenbecken herum.

Zum Glück waren auch an dem ziemlich windigen Freitag alle Küken noch da.
Die Kleinen hüpften wie Korken über dem welligen Wasser- einfach süß!

Ein anders Schwanenpaar hat ihr Revier in der Nähe der Schleuse.
Bei der morgendlichen Patroulie konnte ich in schönem Licht eins der Elterntiere fotografieren.
Bei diesem Schwanenpaar sind die Jungen noch nicht geschlüpft.


Natürlich ist der Gänsekindergarten im Hafen immer wieder schön, zumal die Gänseeltern und damit auch ihre Kidis fast handzahm sind. So kann man sie aus nächster Nähe beobachten.

Ich hätte als Kind, es niemals für möglich gehalten Kanadagänse mit ihren Kindern aus nächster Nähe beobachten zu können.
In den 70er Jahren war der Rhein fast biologisch tot und auch die Ruhr war nicht so sauber wie heute.
Große Fischsterben, wegen giftiger Einleitungen der Industrie in die Flüsse, waren damals immer wieder in den Schlagzeilen der Nachrichten zu finden.
Ich kannte Kanadagänse nur aus den Fernsehberichten von Heinz Sielmann (Expedition ins Tierreich).
Es ist schon kurios, dass in Zeiten des spürbaren Klimawandels, wo es Weltweit mit der Natur eher schlecht bestellt ist, sich ausgerechnet bei uns im Ruhrpott die Natur wieder erholt hat und neben den Graugänsen inzwischen auch die Kanadagänse hier heimisch geworden sind.

Ich schreibe dies deshalb, weil es ja wieder Zeitgenossen gibt, die meinen, die Gänse wieder abknallen zu müssen, weil sie ja „Überhand“ nehmen und hier eigentlich keine einheimische Art sind.







Ich finde wir sollten die völlig friedliche Migration aus der Natur mal als Vorbild nehmen, da klappt es nämlich gut.


Wie man an dieser Mischlingsgans gut sehen kann (Archivbild).








Am letzten Dienstag war es morgens sehr dunstig und so ergaben sich weitere wunderschöne Motive.

Und so geht eine weitere schöne Fahrradwoche ins nächste Wochenende.
Unterwegs war ich wetterbedingt überwiegend mit der blauen Rappelkiste, dem Kübel und mit zwei BMX-Rädern (Archivaufnahmen)

Mit einem kleinen Blütengruß und Regenbogen wünsche ich euch schöne Pfingsten.

Liebe Grüße

Dagmar

Veröffentlicht von rosarote Fahrradkurbel

Von A nach B mit meinen Drahteseln.

2 Kommentare zu „Familie Hafenschwan, Gänsekindergarten und ein ….

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