Skateboards und bunte Fahrradwoche bei ordentlich Regen

Hallo ihr Lieben,

am letzten Wochenende war ich mit dem roten Lastesel und meinem Surfskateboard zum Skatepark am Stausee gefahren.

Bisher hatte ich das Surfskateboard nur in der Turnhalle zwischendurch mal beim Einradfahren in Dortmund benutzt. Also vor den Coronazeiten einmal in der Woche und dass für immer nur ein paar Minuten zum Entspannen.
Vor Kurzem wurde bei mir vor der Haustür die Straße komplett saniert.
Aus der ehemaligen Buckelpiste ist eine wunderschöne glatte Oberfläche geworden, perfekt für alles was rollt und Spaß macht.

Abends war und ist wenig los und so habe ich jetzt eine perfekte Skatebahn vor der Haustür- was für ein Glück!
Nur die Rampen fehlen noch, dank Internetvideos kommt man auf solche Ideen, deshalb eben die Fahrt zum Skatepark.
Ich wollte dort mal ausprobieren, wie das so geht mit dem rauf und runter fahren.
Die Rampen waren schön flach und somit bestens geeignet für so ein Greenhorn wie mich.
Es klappte zu meiner Überraschung ganz gut und ohne Bruch, zumindest bis dahin wo ich mein Surfskate gegen ein Streetskateboard von den einem jungen Mann getauscht hatte.
Beim ausprobieren lag ich natürlich gleich auf der Nase, zum Glück ohne nennenswerte Blessuren.
So ein Streetskateboard rollt durch die kleinen härteren Räder verflixt schnell!

Wie schon gerade erwähnt, schaute ich mir zu Hause weitere Videos zu Thema Skateboardfahren an. Es gibt grob eingeteilt drei verschiedene Skateboards Longboard, Surfskate und Streetskateboards.
Wie immer bleibt so was bei mir nicht ohne Folgen.
In den Kleinanzeigen konnte ich für ganze 5 Euro ein einfaches Skateboard bekommen. Es hatte seine Primäre gleich am Montag als ich zum Rehasport zur nahegelegenen Turnhalle fuhr. Auf diesem Ding fährt man eigentlich Roller ohne Lenker (nennt man Puschen im Fachchinesisch).
Für so lauffaule Menschen wie mich ist das die perfekte Lösung. Auf kurzen Strecken ist das wirklich ein perfektes Fahrzeug mit Spaßfaktor.



Und dann sind die Pferde mit mir natürlich wieder durchgegangen und ich habe mir auch noch so ein Streetskateboard zugelegt.

Auf dem Bild könnt ihr meinen neuen Fuhrpark sehen.
Von links nach rechts Surfskateboard, Streetskateboard und einfaches Skateboard. Dei Skateboards unterscheiden sich hauptsächlich bei der Lenkung (Achsen) und bei den Rollen.

Surfskateboard: große und relativ weiche Rollen Φ 70 mm mit sehr guter Lenkfähigkeit an der vorderen Achse die durch eine bestimmte Bauart ermöglicht wird.
Mit dem Surfskateboard kann man sozusagen auf der Straße Wellenreiten, wie die Surfer in der Meeresbrandung, das macht total Spaß und ist wirklich entspannend, auch einfach zu lernen und eigentlich ungefährlich.



einfaches Skateboard: mittlelgroße und relativ weiche Rollen Φ 60 mm mit normaler Lenkfähigkeit (Achse) vorne und hinten.
Dieses Skateboard eignet sich vor allem für kurze Strecken, einfach so zu gemütlichen Fahren auf der Straße


Streetskateboard: kleinere und relativ harte Rollen Φ 54 mm mit normaler Lenkfähigkeit (Achse) vorne und hinten.
Mit den Streetskateboards werden Tricks an Rampen oder zum Beispiel Sprünge auf Treppengeländer gemacht.
Mir ist es ein Rätsel, wie man überhaupt ein Skateboard in die Luft bekommt.
Im Internet kann man das in zahlreichen Clips bewundern- unglaublich!


Bei dem Regenwetter musste ich allerdings meine weiteren Skatebordversuche in die Wohnung verlegen.
Mein Badezimmerteppich wurde ins Wohnzimmer verlegt und schon konnte es mit den Trockenübungen und passenden Videoclip losgehen.
Das Inventar meines Wohnzimmers und ich selbst haben die Trockenübungen auf dem Flokati übrigens schadlos überstanden.
Geübt habe ich den sogenannten „Olli“ eine Art Bunnyhop mit meinem neuen Streetskateboard. Zum Glück wohne ich im Erdgeschoss, dadurch wurden meine Nachbarn von dem Unfug nicht behelligt.
Ich glaube es wird Zeit das Corona endlich verschwindet, wer weiß auf welche Ideen ich sonst noch so komme.
Soviel zum Thema Skateboard, der neue Wahnsinn!

Das Bretzel hatte in der letzten Woche auch seine erste richtige Testfahrt.
Der übliche Arzttermin (blöde chronische Polyarthritis) führte mich vor der Arbeit nach Hattingen. Sonst war ich mit dem Hauptgewinn (E-Bike) dort hingefahren und anschließend nach Bochum zur Ruhr-Uni hin. Ich muss sagen mit dem Bretzel war selbst ich flott unterwegs und nicht langsamer als mit dem Hauptgewinn. Natürlich war der Körpereinsatz etwas höher als mit der Motorunterstützung vom Hauptgewinn, aber es machte einfach Spaß sich auch mal auszutoben.
Optisch ist das Bretzelchen doch echt ein Hingucker!


Auf Grund von einer gewissen Altersschwäche gepaart mit den Zipperlein hatte ich am nächsten Morgen das Bedürfnis gemütlich, also seniorengerecht zur Arbeit zu fahren.
Mit Schrotti, meinem rollenden 35 Euro Fahrradsofa hatte das wunderbar funktioniert.


Es hatte ja auch in unserer Gegend und insbesondere in Bochum teilweise geschüttet wie aus Eimern.
Im Hafenbecken des Kemnader Stausees war durch den großen Zulauf des Ölbaches ordentlich Strömung gewesen.

Im Lottental war eine große Pfütze mit schöner Spiegelung der alten Industriehalle entstanden.

Der viele Regen hat auch den Riesen Bärenklau wieder üppig Sprießen lassen. In den letzten drei Jahren waren die Pflanzen wegen der Trockenheit eher kümmerlich gewaschen.
Der Bärenklau auch Herkulesstaude genannt, gehört zu den sogenannten invasiven Arten. Das heißt wir Menschen haben ihn als Zierpflanze hier eingeschleppt und damit dafür gesorgt, das er die einheimischen Arten an vielen Orten verdrängt.
Da der Pflanzensaft bei uns auch noch Hautverätzungen verursachen kann, versucht man ihn nun wieder loszuwerden.
Zum Glück nicht mit Pestiziden sondern u.a. mit Hilfe von Schafen.
Ich freue mich darüber natürlich besonders, weil seitdem Fuchsschafe und Rhönschafe in kleinen Herden am Ufer der Ruhr und des Stausees weiden.

Obwohl ich selbst mal wegen einer schlimmen Hautverätzung (Archivbild) an den Beinen vom Bärenklau in Zusammenhang mit einer Kreuzallergie eines homöopathischen Arzneimittels 10 Tage in einer Hautklinik verbringen musste, finde ich die gewaltigen Stauden trotzdem wunderschön.

Bei meinen Fahrten zur Arbeit hatte ich auch wieder bei Familie Hafenschwan vorbeigeschaut.
Ich bin immer wieder froh darüber, dass vor allem Papa Hafenschwan in mir nichts Böses vermutet und ich ohne großartig beachtet zu werden, fast neben seiner Familie platz nehmen darf, während er die Gänse verscheucht.


Auch die Gänse haben ab und zu mal Meinungsverschiedenheiten wie ihr auf den Bildern sehen könnt.
Dabei gab es interessante Schwimmmanöver zu sehen.

Mit ein paar weiteren Schnappschüssen wünsche ich euch ein schönes Wochenende





Liebe Grüße

Dagmar

Veröffentlicht von rosarote Fahrradkurbel

Von A nach B mit meinen Drahteseln.

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