Bilder ohne Ende, trotz grauem November!



Hallo ihr Lieben,

ich glaube, so langsam ist die Knispseritis bei mir zu einer Sucht geworden.
Es ist aber auch unglaublich, wie viel es immer zu entdecken gibt, wenn man genauer hinsieht.
Los ging es mit dem roten Lasteselchen, was sich inzwischen als perfektes Kamera-Fahrrad etabliert hat!




Am Sonntagmorgen war ich zur Marienkirche gefahren.
Ich wollte dieses schöne Gebäude immer schon mal unter die Kameralinse nehmen.









Die Kirche ganz auf das Bild zu bekommen, stellte sich jedoch wesentlich schwieriger da, als zum Beispiel den Wetterhahn oben auf der Kirchturmspitze zu fotografieren.




Rings um die Kirche stehen recht nahe die nächsten Häuser und von vorne störten Laternenmasten und vor allem die Stromleitungen der Straßenbahn.


Die Details der Kirche waren aber dafür sehr schön zu fotografieren.


Ich muss wohl kurz vor einer Messe da gewesen sein, denn die Kirche war offen und es saßen einige Leute in den Bänken die mich teilweise etwas merkwürdig ansahen, als ob ich ein Fremdkörper wäre.
In der Kirche herrschte Totenstille, sodass ich selbst beim Geräusch des gedrückten Auslösers erschrocken war, wie laut er war.


Nach wenigen Bildern, beschloss ich die Totenstille wieder schnell zu verlassen.
An der für mich unangenehmen und trüben Stimmung der Leute in der Kirche hatte sich seit meinen Kindertagen, als ich das letzte mal dort war, nichts geändert, obwohl die Kirche als Gebäude auch von innen sehr schön aussieht.

Jetzt brauchte ich zur Abwechselung etwas buntes, schönes und heiteres.


Ich fuhr zum Schwesternpark der unweit neben dem Evangelischen Krankenhaus liegt.


Der Park war vor langer Zeit (1906-1915) ursprünglich für die Diakonissen des Krankenhauses angelegt worden war.
Der Park ist erst seit 1987 für die Öffentlichkeit zugänglich (Wikipedia).


Ich bin aber schon davor als Kind mit meiner Freundin durch ein Loch im Zaun dort hinein geschlüpft und fand den winzigen Park (ca. 4 Fußballfelder groß) damals schon wunderschön.
Die Wege im Park sind ganz schmal und führen kreuz und quer durch einen regelrechten Pflanzendschungel, einfach nur schön und nach der bedrückenden Stimmung in der Kirche genau das Richtige für mich.


Es ist auch egal zu welcher Jahreszeit man dieses kleine Juwel besucht, es gibt immer etwas schönes zu sehen und das mitten in der Stadt.

So viel zu dem ersten Ausflug mit der Kamera.

Da ich ja meine Arbeitsstelle auf dem Gelände der Ruhr Uni Bochum habe, fahre ich jeden Tag an dem Audimax vorbei und schaue genau darauf, wenn ich aus dem Fenster sehe.
Bei den unzähligen Sonnenaufgängen hatte ich das Audimax bisher schon mit fotografiert.


Nach Feierabend beschloss ich mir das Gebäude mal näher anzusehen.
Laut der Internetseite der RUB war das Audimax zu dieser Zeit auf jeden Fall geöffnet.

Erst bin ich einmal von außen ganz herum gefahren. Die Seiteneingänge waren verschlossen, dennoch konnte ich vereinzelte Studenten durch die Scheiben sehen.




Der Haupteingang war dann auch offen.
Das grüne Glöckchen hatte ich mit rein geschoben, und erst mal abgelegt.





Ich stand in einer riesigen Halle mit Treppenaufgängen und lauter schrägen Streben und Glasflächen der Außenfassade, wirklich beeindruckend.
Dort lief meine Kamera natürlich erst mal auf Hochtouren.


Anschließend hatte ich das BMX an einem Geländer mit einem Schloss befestigt, um in den Saal zu gehen.
Ich hatte wirklich Glück, bis auf ganz vereinzelte Studenten, war das Riesending tatsächlich menschenleer.


So konnte ich ungestört alles in die Kamera stopfen, was mir vor die Linse kam.
Besonders beeindruckend war die gigantische Orgel, die gegenüber des Haupteingangs hing, unglaublich!


Die Erbauer des Audimax müssen die totalen Genies im Berechnen der Winkelfunktionen gewesen sein.
Alles ist irgendwie schräg und verwinkelt, ob von innen oder außen.


Es gab ja 1971 zu Baubeginn des Audimax noch keine richtigen Taschenrechner oder Computer. Früher haben die alten Hasen mit einem Rechenschieber alles gerechnet und die technischen Zeichner alles zu Papier gebracht, wirklich bewundernswert.

Das war der zweite Ausflug mit der Kamera.

Unterwegs war ich in der letzten Woche bei nassem Wetter mit Schrotti, dem Möchtegern Mountainbike (Bilder) und mit dem grünen Glöckchen bei trockenem Wetter.


Auch bei diesen Fahrten hatte ich es nicht geschafft den Auslöser meiner Kamera in Ruhe zu lassen.


Mit dieser Bilderflut wünsche ich euch ein schönes Wochenende.



Liebe Grüße
Dagmar

Veröffentlicht von rosarote Fahrradkurbel

Von A nach B mit meinen Drahteseln.

3 Kommentare zu „Bilder ohne Ende, trotz grauem November!

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