Regen, schön kühl, Botanischer Garten und Radzierblenden!


Hallo ihr Lieben,

meine Güte ich bin heute spät dran.
An der Überschrift könnt ihr es schon erahnen, die letzte Woche war ereignisreich.

Der Reihe nach!




Mit dem Hauptgewinn und Anhänger war mal wieder eine Futterfahrt für die „Wollmäuse“ (Schafe) nötig.





Am Wochenende ging es spontan mit meiner lieben Freundin in den Botanischen Garten an der Ruhr Uni.


Obwohl ich ja jeden Tag, wenn ich zur Arbeit fahre, daran vorbei komme, war ich tatsächlich vorher noch nie im Botanischen Garten gewesen.
Mit dem Hauptgewinn fuhr meine Freundin und ich radeltete auf dem roten Lastesel mit Kamerarucksack dort hin.


Es war ein wunderschöner Ausflug und natürlich gab es jede Menge tolle und exotische Pflanzen zu bestaunen.


In Teichen waren außerdem noch schöne Koi Karpfen und Frösche zu sehen, die den Trubel von schauenden Leuten gewohnt waren und sich deshalb geduldig fotografieren ließen.

Am Anfang der Woche kam dann ja der angekündigte Temperatursturz und zum Glück hatte er zumindest in Witten auch eine gute Portion Regen mit im Gepäck gehabt.

Bei Temperaturen um die 20 C° kehrten bei mir sofort meine Lebensgeister zurück.
Am Morgen nach dem Regen war es einfach nur herrlich und das nicht nur wegen dem Wetter, sondern auch noch, wegen der Sperrung für den Autoverkehr der Herbeder Straße in Witten.

Für Autofahrer, die in den Ortsteil Herbede fahren wollen, ist das jetzt eine ziemliche Vollkastastrophe, hingegen für mich als Radfahrer haben sich dabei paradiesische Zustände aufgetan.
Die sonst so stark befahrene Straße ist jetzt ruhig und still und man kann schön gemütlich dort her radeln.
Dem Radweg mit seinem schlechten Fahrbelag kann man jetzt schön ausweichen.
Die Straße hat zwar auch jede Menge Schlaglöcher, aber man kann sie wunderbar umfahren – einfach herrlich!


Einziger Wermutstropfen war der ganze Müll an den Straßenrändern, der die neu gewonnene Idylle für mich zu mindestens stark eingeschränkt hatte.
Auf dieser Straße fallen bei den Autos wegen der Schlaglöcher und der Geschwindigkeit von 70 Km/h extrem oft die Radzierblenden ab.


Hinzu kommt der achtlos weggeworfene Wohlstandsmüll von den dummen Zeitgenossen noch dazu.
Also beschloss ich diesem Missstand entgegen zu wirken, zumal ich auch schon ewig lange nicht mehr meine Müllzange in der Hand hatte.
Am Freitag konnte es dann mit dem blauen Lastesel losgehen, ich hatte zum Glück spontan einen Tag Urlaub bekommen und so konnte ich mich beim Müllsammeln schon mal ein paar Stunden austoben.
Auf dem Weg zur Herbeder Straße war dann schon der erste Müllsack fast voll.
Es erschließt sich mir nicht, warum Leute allen möglichen Unrat auf Parkplätzen direkt neben ihre Autos fallen lassen, obwohl ein paar Meter weiter ein Mülleimer ist.


Besonders krass und ekelig war der Fund einer Platiktüte mit Windeln im Gebüsch an diesem Parkplatz.
Was sind das nur für Eltern, die so die Zukunft ihrer Kinder noch absichtlich vermüllen.



Wer solche Eltern hat, braucht wirklich keine Feinde mehr!

Manche Fundstücke, wie diesen Teppichrest und der Bauzaunfuß versetzen mich auch heute noch ins staunen!

Da ich nicht so viel Zeit hatte, musste ich erstmal die Müllsammelei unterbrechen.
Den Müll hatte ich gekennzeichnet an der Einfahrt zum Wasserwerk zurückgelassen.

Heute ging es dann weiter und ich beschloss mit Christi los zu ziehen.
Mit ihrer großen Kiste hat sie wesentlich mehr Platz als der blaue Lastesel und ein weiterer Vorteil waren ihre drei Räder, womit ich einfach absteigen konnte, ohne erst einen Fahrradständer betätigen zu müssen.

Nach etlichen Stunden war ich dann bis zum Herbeder Ortseingang gekommen.
Auf der Rückfahrt war Christi dann auch picke packe vollgeladen.
An der Einfahrt zum Wasserwerk hatte ich ja am Freitag den gesammelten Müll abgelegt.


Auf dem Bild könnt ihr die vielen Radzierblenden sehen, die ich gefunden hatte, einige weitere waren noch unten in der Kiste von Christi verstaut


Liebe Autofahrer kauft diese Dinger bitte nicht mehr!
Das einzige was an den Radzierblenden verrottet ist die Drahthalterung und deshalb fallen die Teile auch irgendwann während der Fahrt ab und landen im Straßengraben.
Unten könnt ihr sehen, dass die Drahthalterung nicht mehr da ist, sie ist komplett verrostet!
Diese Radzierblende war schon fast ganz von Pflanzen verdeckt worden, also muss sie schon lange an dem Fundort gelegen haben, so wie eine weitere Zierblende in den beiden letzten Bildern.
Das Plastik ist überhaupt nicht verrottet!


Das ist doch völlig unnötiger Plastikmüll!
Die Entsorgungskosten trägt dann die Allgemeinheit, das kann es doch nicht sein!

Nur als Beispiel:
Jeder Hundebesitzer, der die Hinterlassenschaften (wohlgemerkt ekeliger aber harmloser Biomüll) seines Lieblings nicht wegräumt (dummerweise in Plastik) muss mit drastischen Strafen rechnen.
Hingegen werden die Radzierblenden immer noch gratis für die jeweiligen Autofahrer entsorgt und keinen scheint das zu stören.

Verkehrte Welt!

Und das auch noch, wo doch ständig über die Plastikflut in den Meeren berichtet wird.

Die gleiche Plastikflut haben wir übrigens auch an Land, nur laufen wir ständig blind daran vorbei und schmeißen noch fleißig weiteren Verpackungsmüll aus dem Autofenster!

Übrigens die Keiner und Niemands der Müllsünder gibt es nicht nur bei den Autofahrern!
Fußgänger und auch Radfahrer sind genauso daran beteiligt- leider!

Nach so viel Müll noch ein paar hübsche Eidechsen und entspannende Impressionen zum Schluss.







Ich wünsche euch ein schönes Wochenende

Liebe Grüße
Dagmar

Veröffentlicht von rosarote Fahrradkurbel

Von A nach B mit meinen Drahteseln.

10 Kommentare zu „Regen, schön kühl, Botanischer Garten und Radzierblenden!

    1. Jouuh, dass war ja die Gelegenheit auch mal an der anderen Straßenseite (Steilhang) den ganzen Mist unserer so umweltfreundlichen Gesellschaft zu beseitigen. 👍
      Es gibt übrigens eine ganze Eidechsen Kolonie direkt vor der Baustelle ( aus Witten kommend).
      In der Mauer leben tatsächlich ganz viele dieser schönen kleinen Dinos🦎.
      Wenn du mal dran vorbei kommst kannst du ja mal gucken.
      Liebe Grüße
      Daggi 👩‍🦳🥰

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  1. Das war ja für Dich wieder eine ereignisreiche Woche mit schönen Fotos. Wenn nur der ganze Müll nicht wäre. Ich habe mal jemanden dabei beobachtet, habe dann den Müll aufgesammelt und bin ihm heimlich nachgefahren. Dann habe ich den Müll in seinen Garten geworfen, an der Haustür geklingelt und gefragt ob er seinen Garten immer als Müllhalde benutzen würde. Das dumme Gesicht werde ich nie vergessen …..
    LG Jürgen

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