Das 8. Stadtradeln!

Hallo, schön das du hier bist!
Und wieder ist es so weit, in Witten läuft das Stadtradeln vom 1. bis 21. Mai 2025.
Wiederholt kehre ich so gesehen zu den Wurzeln meiner rosarotenfahrradkurbel zurück.

Ich freue mich, trotz Mopsknie wieder daran teilnehmen zu können, und habe auch schon ein paar Kilometer gesammelt.
2018 hatte ich ja nach dem Stadtradeln meine eigene Verkehrswende ganz ohne KFZ begonnen.

Bedingt durch mein Mopsknie gibt es ja seit Kurzem ein E-Mofa (KFZ) Getnixmer, als Notfahrzeug in meinem Fahrzeugpark.
Wenn alles weiterhin gut läuft, wird Getnixmer vor „Langeweile einstauben“ und nur so viel bewegt werden, damit die Akkus nicht kaputt gehen und ich somit dieses Fahrzeug sehr lange haben und benutzen kann.

Nächste Woche habe ich den Vorabtermin im Krankenhaus, dann wird sich entscheiden, ob ich zu meinem gewünschten Zeitplan im Juli, spätestens August, ein neues Knie bekommen kann.
Falls nicht, dann heißt es Zähne zusammenbeißen und ein weiteres Jahr ohne spaßige Sachen wie BMX und Einrad und Rollschuhfahren weitermachen.
Drück mir bitte die Daumen, dass alles klappt!

Letzte Woche hatte ich ab und zu auf dem Weg zur Arbeit einen Schlenker zu den Harpener Teichen gemacht. Im Morgendunst während der bei Fotografen bekannten blauen Stunde kam das türkisfarbene Wasser besonders schön zur Geltung.

Des Weiteren war ich am 1 Mai mit der Düssellady nach Hagen zum Grab eines lieben Arbeitskollegen gefahren.
Unterwegs komme ich immer an einem seit Jahren leer stehenden Bauernhof vorbei. Es ist ein Jammer das sich anscheinend niemand dafür interessiert.
Die Lage direkt neben einer Autobahnbrücke und viel befahrener Straße ist sicherlich nicht ganz schön, aber trotzdem könnte man daraus was Tolles machen.


Auf dem Friedhof ist ein sehr schöner Baum, den ich schon wiederholt fotografiert habe – immer wieder schön anzusehen!

Mit diesen Eindrücken verabschiede ich mich für heute und wünsche dir einen schönen Sonntag.

Liebe Grüße
Dagmar

Probefahrt mit Genixmer!

Hallo, nett dich hier zu haben.

Gestern war es dann so weit, das Nummernschild kam tatsächlich noch mit der Post.
Auf ging es zur Probefahrt mit meinem Invalidenfahrzeug Getnixmer.
Als Testfahrt bei herrlichem Wetter hatte ich mir extra eine hügelige bis bergige Strecke ausgesucht.
Die Länge der Tour war 24 Kilometer und 33% Strom waren noch als Rest im ersten Akku verblieben.
Ich war bei Stufe 5 also mit voller Leistung unterwegs gewesen.
Leichte Steigungen waren überhaupt kein Problem, mit der Endgeschwindigkeit von 25 Km/h ging es entspannt bergauf.
Nur bei wirklich extremer Steigung mühte sich der Motor ab und die Geschwindigkeit ging runter.
Bei den extremen Steigungen war dann auch gleich der Stromverbrauch merklich höher gewesen.
Also von einer Alpenüberquerung würde ich hier dann doch abraten.

Eine kleine Panne hatte ich noch bei dem letzten Teil meiner Hardcore-Testfahrt.
Vermutlich hatte ich die obere Spannschraube des Gepäckträgers nicht fest genug angezogen. Dadurch war der Gepäckträger nach hinten gekippt und bremste das Hinterrad. Zum Glück war das Malheur ohne Schaden geblieben und ich konnte meine Fahrt ungestört weiterfortsetzen.
Alles im allem war meine Testfahrt sehr schön verlaufen.


Das Allerbeste ist jedoch, dass ich trotzdem weiter viel lieber mit meinen mechanischen Drahteseln fahren möchte, weil mir dabei nicht kalt wird und ich meinem immer noch vorhandenen Bewegungsdrang nach kommen kann.
Für den Zweck, weshalb ich mir meinen Getnixmer gegönnt habe, ist er aber total perfekt!
Ich bin sehr zufrieden, so bleibe ich in jedem Fall noch mobil.
Auch direkt nach der OP oder falls ich doch keinen OP-Termin für das Mopsknie in diesem Sommer bekommen sollte und das Mopsknie endgültig dann seinen Geist aufgeben sollte.



Außerdem habe ich jetzt ein Fahrzeug, mit dem ich auch bei einer starken Erkältung mal ohne jegliche Mühe zum Arzt in die Stadt fahren kann.

Sehr beruhigend und schön!
Ich wünsche dir einen schönen Sonntag.
Liebe Grüße Dagmar

Schönen Ostermontag!




Hallo, ich wünsche dir schöne Ostern, nett, dass du vorbeischaust!


Gestern hatte ich seit Langem mit dem großen Schlaks Joffrey eine kleine Rundfahrt gedreht.
Das Wetter war wunderschön.
Die Kamera hatte ich auch mitgenommen, um alles Hübsche mit ihr unterwegs einzufangen.

Besonders schön war die Begegnung mit dem großen Schwanenmännchen.
Er war wohl noch Junggeselle und deshalb hatte ich mich vorsichtig, ohne ihn dabei direkt anzugucken bis auf einen Abstand von 2 Meter neben ihm ans Ufer gesetzt.
So konnte ich ihn aus greifbarer Nähe im Sonnenlicht bewundern.
Das war ein sehr schöner und völlig friedvoller Moment!


Ein Stück weiter lag ein altes Ruderboot am Steg, so hatte ich noch ein farbenfrohes Stielleben in die Fotokiste bekommen.

Auf den Rückweg kam ich unter anderem noch an dem fleißigen Bienchen vorbei.

Heute Morgen viel bei Sonnenaufgang das Licht schön ins Küchenfenster, dabei kam es zu einer hübschen Spiegelung im Fenster.
Welches der drei Bilder sagt dir am meisten zu, bitte gerne damit in die Komentarbox, vielen Dank!


Die Palme, die ich vor etlichen Jahren halbverdurstet aus dem Discounter mit ca. 30 cm Höhe freigekauft hatte, ist inzwischen locker 3,5 Meter groß und fängt an zu blühen.
Auch diese Bilder stammen aus meinem Küchenfenster, so gesehen habe ich immer mediterranes Flair vor der Tür.

Das Hochwasseropfer Hölzilein von 2021 blüht auch fleißig vor sich hin.
Der Busch erholt sich langsam von seiner unfreiwilligen Umsiedlung bzw. Rettung, was mich natürlich richtig freut.
Die Palme und Hölzilein sind nur 2 Pflanzen, die bei mir ein neues Leben beginnen konnten.
Mein Garten hat so, einige adoptierte oder gerettete Bewohner im Laufe der Zeit dazubekommen, langsam wird es eng!



Mit einem Schnappschuss von Lui, einem meiner Wollmäuse, wünsche ich dir noch einen schönen Ostermontag.

Liebe Grüße
Dagmar

Radeln in den Sonnenaufgang!


Hallo schön, dich hier zu haben!

Manchmal kann auch ein Arztbesuch etwas sehr Positives haben.
In meinem Fall war es die Möglichkeit, früh morgens in der Dämmerung den Ruhrtalradweg nach Hattingen zu nutzen.





Ich war extra früh losgefahren, um Zeit für das eine oder andere Foto zu haben.


Unteranderem kam ich auch wieder an einem Baum vorbei, dem schon öfter in seinem Leben nichts Gutes passiert war.
Letztes Jahr zur gleichen Zeit hatte ich ihn schon mal fotografiert, er war wohl von einem Sturm umgeknickt worden und der abgebrochene Stamm war noch mit der Wurzel verbunden und überall wuchsen neue Äste daran entlang empor.


Inzwischen hat wohl der Besitzer der Wiese für „Ordnung“ gesorgt und dem armen Baum wirklich alles abgesägt, sodass nur noch ein zerfranster Stupf übrig geblieben war.
Aber auch trotz des neuen Rückschlages wächst der Baum trotzig weiter, ich finde das immer wieder bewundernswert und freue mich für diesen Baum, dass er den totalen Kahlschlag auch überlebt hat.
Solche Bäume sind für mich immer Botschafter dafür, niemals aufzugeben, egal was einem auch passiert.
Mithilfe des schönen Morgenlichts konnte ich so wieder ein paar nette Bilder von dem Baum machen.


Während ich wieder mit dem Kübel weitergefahren war, stieg die Sonne hinter dem Horizont hervor und so kamen noch weitere farbenfrohe Bilder in die Kamera.


Und wieder dienten mir Bäume als Deko dafür.
Ich liebe es einfach!

Als ich vom idyllischen Ruhrtalradweg in den Straßenlärm von Hattingen abbiegen musste, waren nur noch die Narzissen in einem Blumenbeet nett anzusehen.


Vom Treppenhaus der Arztpraxis heraus knipste ich noch schnell den Wahnsinn, den die meisten Berufspendler morgens täglich erleben müssen, Stau mit jeder Menge Lärm in ollen Straßen.
Was hatte ich es doch an diesem Morgen gut gehabt!

Schade dass ich nicht mehr so einen schönen Weg zur Arbeit habe, da fahre ich leider auch nur durch meist unschöne Straßen, die mit Autos zugeparkt sind.
Einziger kleiner Lichtblick sind da die Harpener Teiche mit den Gänsen.
Hier sind die Teiche noch ganz im Morgendunst verschwunden.

Ich hoffe, die Bilder in diesem Beitrag bereiten dir ein wenig Freude an diesem Sonntag.

Nur kurz noch in eigener Sache.
Über Facebook senden mir immer wieder Leser Kontaktanfragen und Aufforderungen ihnen selbst zu folgen.
Das ist sehr nett und ehrt mich sehr, aber ich folge grundsätzlich schon seit Langem aus Sicherheitsgründen keinen Leuten mehr auf Facebook, die ich im wahren Leben nicht kenne.
Wer wirklich Interesse an den Beiträgen von mir hat, bitte ich, dafür die Kommentarfunktion im Blog zu nutzen.

Vielen Dank!





Liebe Grüße und schönen Sonntag
Dagmar

Getnixmer, juhuuh!

Hallo schön, dass du vorbei schaust!

Zu dem verwirrenden Titel später mehr!

Endlich sind die Tage wieder mit Licht erfüllt und ab nächster Woche bleibt es dank der Zeitumstellung bis abends hell.
Morgens wenn ich mit dem Kübel zur Arbeit fahre, kommen schon die ersten Sonnenstrahlen über den Horizont und überall fängt es an zu blühen.
Das tut doch einfach nur gut!




Inzwischen halte ich mich wieder weitestgehend von dem Wahnsinn der Nachrichten fern, was meinem Gemüt sehr guttut.





Leider gibt es aber auch im alltäglichen Leben genauso solche dummen Leute mit geistigem Vakuum wie in der Politik.
Mehr brauche ich wohl nicht zu solchen Müllkippen sagen!

Ich habe auch noch immer keinen Termin für den Total-Ersatz meines maroden Mopsknies.
Bei der ersten Klinik hatte ich die Wartezeit total unterschätzt, sie liegt da bis zu einem ¾ Jahr.
Da wäre die OP dann frühestens im Oktober-November und somit zu spät für mich, da dann die Winterfütterung der Schafe bereits beginnt.

Bei einer Terminvereinbarung per E-Mail auf der Webseite eines Wittener Krankenhauses, stellte sich dann heraus, dass der Termin automatisch nach Herne vereinbart wurde und auch die OP nur dort stattfinden würde.
Leider war das nicht in der Webseite ersichtlich gewesen und auch meine Krankenkasse hatte mir dieses Krankenhaus in Witten u.a. bei einer Anfrage empfohlen!
Der Grund für diese Panne ist die Krankenhausreform, wie sich hinterher herausstellte.
Seit Januar 2025 wurden in dem Wittener Krankenhaus keine TEP-OPs mehr durchgeführt, sondern nur in dem kooperieren Krankenhaus in Herne.
Aber wie gesagt kein spezieller Hinweis dazu in der Webseite des Wittener Krankenhauses – einfach super!

Nun bleibt mir im Mai noch ein Vorabtermin in einem anderen Wittener Krankenhaus, um hoffentlich noch im kommenden Juli-August einen OP-Termin für eine Totalendoprothese zu bekommen.
Ich mache mir da aber eher keine Hoffnung drauf, schauen wir mal!
Sollte es wirklich so blöd für mich kommen, habe ich immerhin schon jetzt vorsichtshalber für nächstes Jahr in der oben genannten ersten Klinik einen Vorabtermin im Februar gebucht.

Zur positiven Ablenkung hier ein paar Frühlingsbilder vom Smartphone

Immerhin konnte ich mir für dieses Worst Case Szenario mit der Knie-OP das rettende Fahrzeug sichern.
Es hat tatsächlich mit dem Jobroller geklappt!
Am 14 Mai soll der Liefertermin für mein Behindertenfahrzeug sein.
Bisher hält das Mopsknie aber noch zufriedenstellend durch!
Mit dem rein mechanischen Kübel komme ich immer noch mit nur kleinem zeitlichen Defizit überall hin.
Die Spaziergänge zu meinen Schafen habe ich allerdings wieder eingestellt, da dann das Mopsknie zu sehr rebelliert.
Stattdessen komme ich mit Schrotti aber noch gut den Berg hoch.


Hoffentlich bleibt das noch lange so und mein Getnixmer, so wird der Invaliden E-Roller heißen, wird nur selten im Gebrauch sein.
Jetzt kannst du den Titel des Beitrages sicherlich verstehen.

Ich wünsche dir eine schönes Wochenende
Liebe Grüße
Dagmar