Achterbahn der Gefühle im Urlaub

Hallo ihr Lieben,

am letzten Montag musste auch Julchen in den Himmel geschickt werden.




Julchen war ca. 12-13 Jahre alt geworden, genau weiß ich es nicht.
Sie war vor 2,5 Jahren im Rentenalter erst zu mir gekommen, die Besitzer von ihr, hatten ihr Alter damals mit ungefähr 10 Jahren angegeben.
Ja so ist das, wenn man ein Schafsaltenheim nebenbei unterhält.


Nur 6 von noch 14 verbliebenen Wollmäusen sind unter 6 Jahren alt, der Rest der Truppe leider schon 9 bis 15 Jahre alt und damit an der üblichen Lebenserwartung von Schafen bereits angekommen.
Das heißt es kann jeder Zeit so weitergehen, wie in den letzten 3 Wochen.
Nicht schön, aber so ist nun mal der Lauf des Lebens!

Jetzt aber zu den schönen Dingen.
Am Donnerstag war es endlich soweit die Reggae Gruppe Gentleman gab ihr Konzert im Strandkorbfestifal.

Es war mal wieder richtig schön so etwas mitzuerleben, es war einfach ein wunderschöner Abend!

Am Freitag hatte ich eine kleine Radtour zum Tierarzt unternommen, um ein Spray für die Hufpflege meiner Wollkombo abzuholen.
Die Strecke war knapp 20 Kilometer lang und ging nach Wuppertal, also schön bergauf und ab.
Hier hatte sich das Bretzel als Fahrzeug bestens bewehrt.


Natürlich hätte ich auch mit dem elektrisch betriebenen Hauptgewinn dort hin radeln können, aber ich hatte in der Urlaubswoche doch tatsächlich ein Defizit, was das Radeln betraf.
Aus diesem Grund war das Radeln mit manpower erforderlich geworden.





Am Samstagvormittag hatte ich einen Besuch im Industriemuseum Nachtigall geplant, an dem ich sonst täglich vorbeifahre, wenn es zur Arbeit geht.
Ich wollte mir die Bilder (Hidden Coasts) von dem Fotografen J. Henry Fair ansehen.


Er macht außergewöhnlich schöne Luftaufnahmen von den eigentlich schlimmsten Umweltkatastrophen.
Ja das klingt paradox und ist es auch!
Aus der Höhe sieht zum Beispiel ein riesiger Ölteppich schön bunt aus.
Die Bilder sind wirklich beeindruckend schön, nur wenn man den Text daneben liest, wird einem übel!


Natürlich gibt es in dem Museum auch noch vieles andere zu Sehen und vieles zu bestaunen.
An dem uralten Drahtesel konnte ich natürlich nicht einfach so dran vorbeigehen.
Was für ein gigantischer Seitenläuferdynamo daran verbaut war und erst der Scheinwerfer von Bosch, cool!
Auch bemerkenswert ist, dass es die Firma Bosch bis heute noch gibt und sie bei den Motoren für E-Bikes in der ersten Liga mit spielt.
Mein Hauptgewinn hat auch einen E-Motor von Bosch.


Das alte Wählscheibentelefon auf einem Schreibtisch mit der Spiegelung vom Fenster und gleichzeitiger Sicht auf den Schornstein waren auch ein paar Bildchen wert.

Von dem großen Kohlenkan, waren das Ruder und der gelegte Mast unter anderem sehr interessant.

Die am Vormittag noch tiefstehende Sonne, sorgte für schöne Lichteinfälle in den Fenstern der alten Gebäude auf die Maschinenteile des Bergbaus und der Ziegellei.






Die Zeit war wieder im Nu vorbei und so kam ich am Nachmittag etwas verspätet erst bei den EinraDos in Dortmund zum Einradfahren an.
Wie immer kommt hier das blaue Lasteselchen zum Einsatz.
Die Strecke dort hin ist auch ca. 20 Kilometer lang.
So hatte ich meine fahrradfaulen Tage wenigstens halbwegs wieder drin.






In den folgenden Bildern könnt ihr die Entwicklung von Hölzilein dem Flutopfer weiterverfolgen. Inzwischen sind schon mehrere kleine neue Zweige an ihm gewachsen.

Wie schön, darüber freue ich mich natürlich sehr!

Mit ein paar Blumengrüßen aus meinem Garten wünsche ich euch einen schönen Sonntag.






Liebe Grüße
Dagmar

Veröffentlicht von rosarote Fahrradkurbel

Von A nach B mit meinen Drahteseln.

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