Hallo, nett das du vorbeischaust.

Die zweite Woche ambulante Reha liegt nun hinter mir.
Ich genieße jeden Morgen bei herrlichstem Wetter die Fahrt an der Ruhr entlang.
Wie du ja weißt, kann ich den Finger dann nicht vom Auslöser der Kamera lassen.
Der Vorteil, die nachfolgende Abhandlung meiner Reha wird durch die Bilder ein bisschen aufgelockert.
Und ja es tut sich ein bisschen was in meinem Mopsknie.
Das allerbeste ist, das es weniger weh tut und ich dadurch besser schlafen kann und ich es schaffen kann die OP möglichst auf die lange Bank zu verschieben.
Die Muckibude gefällt mir richtig gut, die meisten Übungen gehen immer leichter von der Hand.
Gestern am Freitag durfte ich das Training um eine halbe Stunde verlängern, weil die Anwendung davor auf dem Cybex (Gerät für passive Bewegung und aktive Kraftübung im Wechsel) nicht so viel Zeit brauchte und ich so eine halbe Stunde übrig hatte.
Mein Mopsknie war durch die spezielle Kraftübung schon schön warm gewesen und so konnte ich danach gleich loslegen.
Die Zwischenvisite beim Arzt ergab, dass sowohl auf der Vorderseite meines Beines Verkürzungen bzw. Verspannungen der Muskeln und damit Reizungen der Sehnen und Bänder vorhanden sind als auch auf der Rückseite. Die Faszien sind natürlich auch betroffen.
Dadurch wird mein Knie regelrecht zusammengedrückt!
Die Gonarthrose und die kaputten Menisken sind wohl die Folgen davon und eben auch noch vorhanden. Der Arzt meinte aber, es gäbe schlimmere Befunde und die Gonarthrose würde er eher bei Grad 3 bis 4 einschätzen, also noch keine volle 4, da ist also noch etwas Luft nach oben bzw. Knorpel vorhanden!
Die Kehrseite der Medaille ist, dass es sehr lange dauern wird, bis das alles wieder wie geschmiert läuft und ich aus meinem unrunden Gangbild wieder raus komme, denn da hakt es noch gewaltig!
Für mich heißt das, dass ich gezielt immer wieder Dehnübungen machen muss und mich vielseitig bewegen muss, und das täglich und ein Leben lang.
Nach der Reha komme ich ein spezielles Programm (T-RENA), wo ich die Übungen gezielt unter Anleitung weiter machen kann.
Dafür werde ich dann neben der Berufstätigkeit Zeit einplanen müssen. Bis dahin dauert es aber noch eine Weile.



Was aber meinen Ehrgeiz um so mehr beflügelt ist das ich keine Verbote hinsichtlich Bewegung, also Sport habe.
Das Elliptigo (Oranje) hatte der Arzt im Internet extra nachgesehen und für gut befunden und auch meine BMX-Räder sind damit auch wieder im Rennen.


Ich darf also auch jetzt schon während der Reha wieder damit Spaß haben, so lange es mir dabei gut geht – juhuuh!
Gleich wenn ich mit dem Betrag fertig bin, werde ich Oranje satteln und eine Runde mir ihr drehen.
Des Weiteren frage ich mich immer wieder, wie es denn überhaupt so weit mit dem Mopsknie kommen konnte?
Während der Reha bekomme ich auch viel theoretisches Wissen in Vorträgen vermittelt.
Mit dem Wissen aus den Vorträgen und dem Grübeln zurück in die nähere Vergangenheit glaube ich, dass die Coronazeit dem Übel den Startschuss verpasst hatte.
Denn wenn ich daran zurückdenke, waren ja mit einem Mal alle Sportvereine erst mal zu, also auch das Einradtraining (in zwei Vereinen) viel aus.
Ich hatte die Coronazeit dafür genutzt, einen Fotodesigner-Lehrgang zu machen. Dabei hatte ich natürlich unzählige Stunden im Sitzen vor dem Laptop verbracht und das über ein ganzes Jahr hinweg. Ich fürchte, durch die einseitige Sitzhaltung, hatten sich meine Muskeln immer mehr verspannt und nun habe ich den Salat!

So viel zu meinem Mopsknie!
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße
Dagmar
Schreibe mir hier gerne etwas in die Kommentarbox, ich freue mich über dein Feedback!








































































