Alle Drahtesel sind wieder fit!


Hallo, nett das du vorbei schaust!

Wo fange ich denn heute an?
Es sind inzwischen 2 Wochen vergangen.
Der Kübel schnurrt wieder wie ein Kätzchen, mal abgesehen von der kaputten Pedale.
Die neuen „Bärentatzen“ sind aber schon auf dem Weg.


Auch Blanca hat nun wieder Luft im Vorderreifen.
Ich hatte sie schon mal unterm Schraubenschlüssel wegen des Plattfußes gehabt. Dabei hatte ich dann dummerweise nur eins der beiden Löcher geflickt. Das zweite, unbemerkte Loch ist nun auch wieder dicht.

Weil der Hauptgewinn (E-Bike) ja wieder seine Dienste tut, brauche ich Blanca nicht als Zugmaschine für den Anhänger verwenden.
Ich werde Blanca für Nelli, meine süße Enkelin, als Kindertransportfahrzeug in der nächsten Zeit vorbereiten.
Nelli ist ja noch sehr klein, deshalb habe ich fast noch ein Jahr Zeit, um Blanca mit einem passenden und komfortabelen Kindersitz auszustatten. Kindersitze sind leider ziemlich teuer und deshalb werde ich mir die Zeit nehmen den best möglichen Kindersitz für Nelli anzusparen und auszusuchen.
Bei Blanca ist es bedingt durch ihre Bauweise zum Glück möglich, dass verschieden große Personen mit ihr fahren können.
So kann auch mein Sohn, der Papi, mit seinem Töchterchen demnächst schöne Ausflüge machen, wenn es so weit ist.



Schrotti war der Letzte im Bunde zum Thema Pannenbeseitigung und fährt mich jetzt wieder treu zu meiner Wiese mit den „Wollmäusen“.




Ich habe Schrotti das Laufrad von der Rappelkiste gegönnt, so hat er jetzt keine leichte Acht mehr im Hinterrad und das Laufrad hat auch alle Speichen.

Bei Schrottis Hinterrad hatte ich mal ungeschickt eine Speiche an einem Bordstein abgeschossen.
An dem intakten Laufrad (rechtes Bild, hinten) von der verschrotteten blauen Rappelkiste ist außerdem ein pannensicherer Reifen montiert.


Somit hat Schrotti jetzt etwas von seinem Image eingebüßt.

Im vorletzten Beitrag hatte ich ja von Granni dem Ersatzfahrzeug für den Kübel berichtet. Ich werde dieses Fahrrad wahrscheinlich wieder verkaufen, weil Granni mir doch irgendwie zu klein ist.
Obwohl ich die Sattelhöhe und den Lenker für mich persönlich ja richtig einstellen konnte, muss doch zugeben, dass sie den Kübel nicht ersetzen kann.
Die Rahmengröße ist bei dem Kübel schön groß (Sattel ganz unten) und auch die 28“ Laufräder sind eben anders zu fahren als die kleineren 26“ Laufräder von Granni.


Seit der Kübel wieder läuft, habe ich mit ihm wieder die meisten Kilometer abgespult!
Ich habe keine logische Erklärung dafür, warum ich so gerne mit diesem alten Ding fahre.
Eigentlich ist er nämlich etwas zu groß für mich, obendrein hässlich, aber erstaunlicherweise kann ich mit diesem Monstrum Drops von erhöhten Bordsteinen locker nehmen, so wie sonst mit BMX-Rädern, das ist verrückt, macht aber Spaß!
„Schiet wat“ auf das olle Mopsknie!

Zum Großeinkauf war ich letztens mit dem blauen Lastesel bei schönem Wetter unterwegs gewesen. Trotz locker 25 Kilo an Gepäck komme ich weiterhin auch mit morscher Antriebseinheit hügelige Wege mit diesem Lastenfahrrad hoch, obwohl kein E-Motor dabei hilft.

Anmerkung:
Falls du im Flachland wohnen solltest und vielleicht mit dem Kauf eines Lastenfahrrades liebäugelst, dann mach doch mal eine Probefahrt mit einem Lastenfahrrad ohne E-Antrieb, dabei kannst du eine Menge Geld sparen und brauchst nicht unbedingt bei jeder Reparatur gleich einen Fahrradmechaniker!

Das Wetter war in den letzten zwei Wochen auch mal ganz nett und so konnte ich auch mit Grete morgens in den Sonnenaufgang hineinfahren.



Auch mit einem meiner Lieblingsfahrräder, dem grünen Glöckchen, war ich nach Ewigkeiten mal wieder für eine kurze Strecke unterwegs gewesen.




Ach wenn ich bloß noch so könnte, wie ich wollte!
Die verflixten morschen Knie machen nur noch die kleinsten Hopser vom Bordstein mit, ohne mir gleich einen schmerzlichen Gruß zu schicken. So ein Mist!

Zur morschen Antriebseinheit werde ich weitere Arzttermine wahrnehmen müssen.
Auf das Ergebnis, einer videobasierende Laufanalyse beim Orthopäden bin ich wirklich sehr gespannt.
Denn ich habe nach wie vor ein Gangbild wie der „Glöckner von Notre-Dame“, einfach völlig unrund.
Rennen kann ich auch nicht mehr, es ist einfach zum Heulen!
Das neue Röntgenbild von dem Orthopäden zeigte neben der Gonarthrose noch eine weitere Arthrose unterhalb der Kniescheibe – na super!

Im April habe ich dann noch einen MRT-Termin mit dem linken Mopsknie, um zu sehen, was die „Weichteile“, die an ihm herum bammeln so machen.
Das rechte Knie zeigt inzwischen in schwacher Form die gleichen Symptome wie das linke Mopsknie, auch sehr schön!
Wenn alle Diagnosen eingetroffen sind, weiß ich dann hoffentlich, woher der drastische Verfall meiner Antriebseinheit her rührt.
Anschließend kann ich mit Hilfe der Ärtze entscheiden, wie es weitergeht.
Bis dahin werde ich noch jede Gelegenheit nutzen, um nochmal Spaß zu haben, wer weiß wie lange das noch geht!




Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße
Dagmar





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Erste Sonnenstrahlen und viel zu tun!

Hallo, schön dich hier zu haben!

Endlich mal kein Dauerregen mit Sturm und dabei noch angenehmste Temperaturen, da macht das Radeln wieder richtig Freude.
Unterwegs war ich u.a. mit Joffrey dem großen Lulatsch.
Er ist ja eins meiner Liebhaberfahrzeuge und somit war er für den ersten Sonnenaufgang auf dem Weg zur Arbeit genau das passende Motiv.

In dieser Woche war ich auch mit Grete (Archivbild) zur Arbeit gefahren, meine morsche Antriebseinheit hatte das ganz gut weggesteckt, obwohl sich inzwischen auch noch das rechte Knie negativ bemerkbar macht.


Im Moment habe ich zwei „Baustellen“ am Laufen.
Die größte Baustelle ist mein Garten, es sind in der Vergangenheit mehrere kleinere Bäume in meine Hecke gefallen und vor kurzem ist noch eine große Birke dazu gekommen.
Sie hatte durch einen Sturm eine bedrohliche Schieflage angenommen und musste deswegen leider auch noch gefällt werden.
Hier ein paar Bilder dazu: links die Birke in voller Größe, Mitte freiliegende Scheuerstelle, rechts angehobener Wurzelballen


Meine lieben Gartennachbarn haben schon den Großteil des Baumes zu Brennholz verarbeitet, „nur“ die Reste der Baumkrone liegen noch in meinem Garten herum.
Die Hecke mit den anderen kleineren Bäumen hatte durch die Fällung der Birke eine weitere Schieflage bekommen und so musste ich da mit der Astschere ordentlich dran rumschnippeln.
Nun muss der ganze Astschnitt noch kleingeschnitten bzw. gehäckselt werden, das wird mich noch eine ganze Weile beschäftigen.
Die Gießkanne habe ich als Maßstab benutzt!


Es ist schon sehr traurig, dass nur allein in meinem Garten in den letzten Jahren acht meist größere Bäume dem Klimawandel (Dürren, Sturzregen, Borkenkäfer und letztendlich Stürme) zum Opfer gefallen sind.
Als ich meinen Garten bekommen hatte, war dort eine kleine Idylle mit schönem alten Baumbestand gewesen. Davon ist nicht mehr viel übrig geblieben, sehr, sehr schade!
Ich befürchte, in der Zukunft werden auch noch weitere alte Bäume umfallen, die ebenfalls nicht mehr fit sind.
Hoffnung gibt es dennoch, da ganz viele kleine Bäumchen in meinem Garten ganz von alleine nachwachsen.
Teilweise habe ich die Zufallsbäumchen umgepflanzt, damit sie an den richtigen Standorten gedeihen können.
Auf den Bildern sind die Knospen von Hölzilein, dem Flutopfer aus dem Jahr 2021 zusehen.
https://rosarotefahrradkurbel.com/2021/08/28/holzlilein-im-gluck/
https://rosarotefahrradkurbel.com/2021/07/25/nach-dem-unwetter/
Ich freue mich jedesmal wie ein kleines Kind über jedes Blättchen, was aus diesem Strauch wächst.


In einem durch umgefallene Bäume leicht ramponierten Hochbeet wachsen Tulpen heran und die Rosen werden auch schon munter.
Die Schneeglöckchen sind auch natürlich dabei.
Frühling ist doch einfach die schönste Jahreszeit!

Nun zu der kleineren Baustelle, es handelt sich um drei meiner Drahtesel, Blanca und Schrotti mit Plattfuß und beim Kübel der Hinterradausbau.

Deshalb gibt es jetzt eine Unterbrechung, bis nachher!

So da bin ich wieder!
Es gab eine positive, aber auch bedenkliche Überraschung beim Kübel!
Im letzten Beitrag hatte ich ja von dem unsanften Abstieg, wegen der blockierten Bremse berichtet.
Den Grund dafür hatte ich schnell gefunden, als ich das Hinterradrad ausbauen wollte.
Nachdem ich beide Achsmuttern schon losgeschraubt hatte, wollte ich den Bremshebel losschrauben.
An der Kettenstrebe war aber weder die Schelle noch der Bremshebel auffindbar.
Nach kurzem Suchen fand ich den Bremshebel leicht verkeilt und schön versteckt an der Gepäckträgerstrebe wieder.
Im letzten Jahr hatte ich den Kübel zur Überholung der Schaltung (neues Fett, etc.) zu einem Fahrradhändler gebracht.
Anscheinend hatte der Mitarbeiter beim Einbau des Hinterrades dann den Bremshebel vergessen, oder er war in Gedanken bei einer Kettenschaltung, dort gibt es nämlich keinen Bremshebel.
Ein Rätsel ist allerdings auch, warum die Schelle nicht mehr an der Kettenstrebe war.
Selbst wenn die Schraube gefehlt hat, kann die Schelle nicht von der Kettenstrebe von allein abgefallen sein. Man müsste die Schelle dazu schon aufbiegen, sehr mysteriös das Ganze!
Im blinden Vertrauen auf den Fachmann war mir das ganze Desaster um den Bremshebel überhaupt nicht aufgefallen!
Auf dem Bild kannst du den Bremshebel mit „neuer“ Schelle sehen.


Da die Schelle aus dem Fundus meiner „Klamottenkiste“ stammt, musste ich sie mit Stücken aus einem Gartenschlauch unterlegen. Nicht schön aber hält!
Es ist doch manchmal ganz gut, wenn man zu den Messis gehört und nichts wegschmeißen kann!
Wie auch immer, dass Gute daran ist, das der alte Knabe wieder läuft.
Demnächst bekommt er noch neue Pedale verpasst, da an einer das Lager kaputt ist.

Ein schönes Ereignis muss ich noch los werden.
Eine kleine Dackeldame namens Tuffi gehört jetzt auch noch zur Familie!
Die glücklichen Hundeeltern sind mein großer Sohn mit seiner Freundin.

So, jetzt ist aber genug für heute!

Schönen Sonntag, liebe Grüße
Dagmar





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Das Schönste zuerst!

Hallo, schön das du wieder vorbei schaust!

Damit ich mich überhaupt auf diesen Beitrag konzentrieren kann, muss ich erst mal eine schöne Nachricht loswerden.

Ich bin am 19.02.2024 Oma von der kleinen Nelli geworden.
Sie ist ein ganz kleines zartes Püppchen und zuckersüß!
Die ganze Familie und ich schweben seitdem im Glück – einfach nur schön!

Weil dieses Ereignis ganz privat ist und auch aus Sicherheitsgründen (dunkle Seite des Internets) werde ich es mir verkneifen Bilder von der süßen Maus hier zu zeigen – wirklich schade!

Nun aber zurück zu den Drahteseln, um die es sich ja hier auf dieser Seite eigentlich dreht.
Bei dem Kübel (s. letzter Beitrag) ist ja die Rücktrittbremse kaputt.
Ich habe jemand sehr Nettes gefunden, der versuchen wird, die intakte Schaltung aus dem Laufrad der verschrotteten blauen Rappelkiste in das Laufrad vom Kübel einzubauen.
Dadurch kann der Kübel seine gute Hohlkammerfelge am Hinterrad behalten. Das ist doch mal super, ich hatte mich nämlich auch schon mit der „Ausschlachtung“ und anschließenden Verschrottung des alten Knaben beschäftigt.
Aber das bringe ich irgendwie nicht zu Stande!
Es ist schon verrückt, dass mir das so schwerfällt, denn eigentlich ist es ja nur ein altes Fahrrad, also ein toter Gegenstand – nicht mehr!

Mit der Reha-Kutsche habe ich mich inzwischen auch angefreundet, seit ich den Lenker umgedreht habe und nun leicht nach vorne geneigt und bequem auf ihr sitzen kann.
Sieht auch irgendwie cool aus mit den umgedrehten Lenker!

Weil ich ja mit dem Gedanken gespielt hatte, den Kübel aufzugeben, hatte ich in den Kleinanzeigen nach einem Ersatzfahrrad gesucht und war dann auf Granni (passt ja jetzt zu mir) gestoßen.
Sie ist von der Bauweise hergesehen ein ähnliches Ungetüm, wie der Kübel nur hat sie kleinere 26 Zoll Laufräder, 8 statt 7 Gänge und eine Federgabel. Mit der grünen Farbe sieht sie auch nicht so hässlich aus wie der Kübel.
Um sie im Nachbarort abzuholen, war ich mit Tatütata dem Klapproller und einem Bus (ÖPNV) zu der Adresse hingefahren.
Auf dem Gepäckträger von Granni konnte ich auf der Rückfahrt den zusammengeklappten Tretroller gut mit Gummigurten befestigen.


Da kann man doch mal wieder sehen, dass man ohne Auto nie genug alternative Fahrzeuge in petto haben kann!
Meine Güte, jetzt habe ich noch ein Fahrrad mehr unterzubringen!
Eigentlich war das ja nicht so gedacht – herjeeehminee, wo soll das noch hinführen mit meiner Fahrradsammelsucht!
Granni hatte gestern auch gleich ihre erste Aufgabe übernommen, indem ich auf ihr zu meinen Wollmäusen (Schafe) sehr bequem unterwegs war.
Schrotti, der sonst immer dafür herhalten muss, hat nämlich zurzeit einen Plattfuß.

Jetzt zu dem Hauptgewinn, zum Glück tut er ja wieder seinen Dienst als Zugmaschine für den Anhänger.


Nur das Drama mit der Software konnte ich noch nicht lösen, da ich anscheinend Chinesisch am Telefon mit dem Fahrradhändler gesprochen hatte.
Als ich nämlich an dem Samstag vor 2 Wochen zum verabredeten Termin in Dortmund vor Ort war, erklärte mir ein Mitarbeiter, dass das Aufspielen der Software nur an den Wochentagen möglich wäre, weil ja bei dem Fahrradhersteller Stevens am Samstag keiner arbeiten würde.
Ich hätte den Hauptgewinn also im Fahrradladen lassen müssen und mich nach Hause beamen müssen.
Daraufhin hatte ich dankend abgelehnt und war mit dem Hauptgewinn wieder zurückgefahren. Immerhin hatte ich so eine zweistündige Fahrradtour bei ausnahmsweise mal schönem Wetter gemacht.
Mal schauen, wann ich da nochmal einen Anlauf zu starten werde!

Auf den nachfolgenden Bildern ist die kleine bunte Lorri vollbepackt nach einer Einkaufsfahrt zu sehen.


Dieses kleine Lastenrad ist einfach genial und auch ohne E-Motor komme ich mit ihr und Gepäck Hügel locker hoch.

Noch zu guter Letzt, ein Blick auf das vergangene Wochenende (Fr., Sa. und So.) mit dem Seminar.
Die Eskapaden der Bahnfahrten mit unvorhersehbaren Zugausfällen (Personen auf den Gleisen und ungeplante Reparaturen) erspare ich mir an dieser Stelle, da das sonst hier ein Roman werden würde.
Auf dem Bild steht Grete in der S-Bahn früh morgens am Sonntag Kopf. Diese Fahrt war mal angenehm, die S-Bahn leer und ausnahmsweise pünktlich!

An dem ersten Wochenende des Seminars hatte ich teilweise die Reha-Kutsche mitgenommen. Da war es dann nachmittags sehr schwierig gewesen, in die völlig überfüllte S-Bahn überhaupt noch rein zu kommen. Grete ist wesentlich kleiner von den Abmessungen, da ging das dann etwas besser.
Ich war mit dem Rad jeweils zur S-Bahnstation Bo-Langendreer gefahren und mit der S-Bahn bis Essen-Hbf und von dort aus zum Tagungshotel.

So jetzt bist du wieder auf dem neuesten Stand der Dinge, ich bedanke mich für deine Zeit und wünsche dir ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße
Dagmar





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Rücktrittbremse blockiert, ups Glück gehabt!

Hallo, schön dich hier zu haben!

Bei der vorläufig erst mal letzten Fahrt mit dem Kübel (Reparatur folgt) hat es mich doch tatsächlich hingeblättert!
Zum Glück war ich nur langsam unterwegs gewesen, als ich ganz normal zum Abbremsen die Rücktrittbremse betätigt hatte.

Ohne jede Vorwarnung drehte sich schlagartig und mit voller Wucht die Kurbel mit, anstatt waagerecht beim Bremsen in Position zu bleiben.
Dadurch kam ich ins Trudeln und landete anschließend unsanft auf dem Asphalt.
Eine nette Autofahrerin hatte das wohl gesehen, als sie aus ihrem Auto stieg und fragte mich gleich nach meinem Wohlbefinden.
Es war mir nichts Wesentliches passiert und mein Schienbein, das sich danach mit großflächiger und dicker Beule schmückte, nimmt inzwischen wieder langsam eine normale Farbe an.

Was war passiert?
Da der Kübel die höchste Kilometerzahl meiner Drahtesel auf dem Buckel hat und davon auch noch mit Abstand die meisten bei schlechtem Wetter gefahren ist, hat sich wohl irgendein Teil der Bremse zerteilt oder verklemmt.
Ich hatte so einen Vorfall schon mal bei meinem zweiten Fahrrad, was ich als Kind gehabt hatte (Damenrad 26“, ohne Schaltung mit Rücktritt).
Da war das auch so passiert!
Damals war der Abstieg bei voller Fahrt bergab wesentlich spektakulärer gewesen.
Ich war beinahe über den Lenker gegangen und landete dann irgendwie mit viel Dusel auf den Füßen links und rechts neben dem Fahrrad auf der Straße und kam dann nach einer längeren Rutschpartie auf den Schuhsohlen unbeschadet, wie durch ein Wunder zum Stehen – so einen Stunt würde ich heute vermutlich nicht mehr hinbekommen!

Wie auch immer!
Falls du auch ein altes Fahrrad mit Rücktrittbremse und mit hoher Kilometerzahl fährst und die Rücktrittbremse in ihrer Bremswirkung nicht mehr so toll ist, sie hakelt bzw. du schon schwungvoll in die Bremse treten must, damit das Hinterrad noch eine Vollbremsung hinlegen kann, dann sei auf der Hut, dass die Bremse nicht auch bei dir durchknallt!

Als Ersatzfahrrad für den Kübel kommt jetzt die Reha-Kutsche zum Einsatz.
Es ist eben immer gut, wenn man Reserve-Fahrräder hat.
Heute habe ich erst mal den Lenker umgedreht, um endlich eine leicht nach vorn gebeugte Haltung beim Fahren zu bekommen.
Auf dem Archivbild ist der Lenker noch normal eingestellt.

Wenn es dich interessiert, klicke auf den nachfolgenden Link (Video), hier wird der Aufbau einer Rücktrittbremse schön erklärt.
https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=r%C3%BCcktrittbremse+blockiert#fpstate=ive&vld=cid:122856c4,vid:5TZUPFHBCl0,st:0

In einer Mußestunde werde ich die Bremse mal aus der Nabe nehmen, vielleicht kann ich sie ja noch reparieren.
Bis dahin bekommt der Kübel erst mal das Hinterrad von der blauen Rappelkiste. Nach einem Rahmenbruch hatte ich alle funktionierenden Teile abgebaut, darunter auch das Hinterrad.
https://rosarotefahrradkurbel.com/2021/12/19/da-hilft-nur-noch-die-sage/.

Ich wünschte, ich könnte meine eigene Betriebseinheit auch so einfach austauschen.
Meine Beweglichkeit lässt weiterhin sehr zu wünschen übrig!
Letztes Wochenende hatte ich passend zu meinem Krankheitsbild den ersten Teil eines Seminars von der Rheumaliga besucht.
Es ist erschreckend, welche fürchterlichen Krankheiten noch so zum Formenkreis von Rheuma gehören.
Da kann ich fast noch froh sein, dass ich „nur“ eine fortgeschrittene Gonarthrose, eine Rheumatoide-Arthritis und vielleicht noch eine sogenannte Psoriasis-Arthritis, habe.
Das Letztere wird sich bei weiteren Arztbesuchen noch heraus stellen.
Nächstes Wochenende findet der zweite Teil des Seminars statt, dann bin ich zusammen mit meinen Mitstreiterinnen fertig vorbereitet, um z.B. in Pflegeschulen angehenden Physiotherapeuten, Altenpflegern etc. als Betroffene einen praktischen Einblick von der Patientenseite zu den Rheumaerkrankungen zu geben.
Ich bin gespannt, was sich dabei noch so ergeben wird.
Aus diesem Grund wird nächste Woche auch kein Beitrag erscheinen, sondern erst danach!

In diesem Beitrag sind nur wenige Bilder vorhanden.


Das liegt an dem meist bescheidenen Wetter in den letzten Tagen bzw. Wochen.
Immerhin ist meine Kompaktkamera wieder fertig repariert per Post angekommen.
Außerdem hatte ich noch zum Glück eine einfache Kompaktkamera geschenkt bekommen, die ich jetzt immer in der Tasche mit dabei habe.
Die oberen 3 Fotos sind mit der kleinen Canon Kompaktkamera gemacht worden, die Bildqualität ist doch garnicht schlecht!
Das strahlend blaue Wasser auf dem mittleren Bild ist wieder bei den Harpener Teichen aufgenommen worden!
Die gute Kamera nehme ich in Zukunft nur noch mit, wenn ich gezielt auf Knipsfahrt gehe, so geht sie hoffentlich nicht wieder kaputt.

Eine weitere Reparatur ist nun nach langer Zeit und Überlegung auch fast abgeschlossen.
Der Hauptgewinn hat ein komplettes neues Hinterrad mit einer mechanischen 8-Gang-Nabenschaltung bekommen, eine mechanische 11-Gang-Schaltung war mir dann doch mit über 700 Euro zu teuer.

https://rosarotefahrradkurbel.com/2023/08/13/hauptgewinn-wirtschaftlicher-totalschaden/

Jetzt muss nur noch der Fehlercode aus dem Bordcomputer ausgelesen werden, weil der Bordcomputer ja immer noch die elektronische kaputte 11-Gang Schaltung vermisst.
Dazu muss ich extra eine kleine Radtour nach Dortmund zu dem Fahrradhändler starten, wo ich den Hauptgewinn damals abgeholt hatte.
Der bei mir ansässige Fahrradhändler konnte zwar das Hinterrad austauschen, ist aber kein Vertragshändler der Marke Stevens und hat somit keinen Zugang zu der Software.
So viel zu der „schönen neuen Welt“ der E-Bikes!
Ich bin gespannt, was mich dieser Spaß noch zusätzlich kosten wird, da der Händler per Internet nur zusammen mit dem Stevens-Hersteller den Fehlercode auslesen kann.
Mal eben schnell ist das wohl auch nicht gemacht!
Ich lass mich überraschen, ob es bei der angekündigten Wartezeit bzw. Arbeitszeit von ca. 1 Stunde bleiben wird.
Der Hauptgewinn fährt zwar mit dem Fehlercode bisher störungsfrei, aber so wurde mir erklärt, hat er aufgrund dieses Fehlercodes keine offizielle Betriebserlaubnis mehr.
Der Amtsschimmel lässt mal wieder grüßen!
Bei den E-Bikes hat man genau den gleichen Firlefanz wie bei den modernen Autos, was sich natürlich auch in den Kosten widerspiegelt!
Sehr unerfreulich!


Vielen Dank, dass du bis hierher durchgehalten hast.
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße
Dagmar





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Vorgestreutes Glatteis und Plattfuß!

Hallo, schön dich hier zu haben!

Die letzte Woche war schon eine Herausforderung!
Als Radfahrer hatte ich mit „vorgestreutem“ Glatteis reichlich zu tun gehabt.
In den Nächten mit den frostigen Temperaturen hatten sich die mit Salz gestreuten Nebenstraßen und Seitenränder der größeren Straßen immer wieder zum Morgen hin, in herrliche Schlinderbahnen verwandelt.
Auf den Radwegen war ein ständiger Wechsel zwischen übermäßig viel gestreutem Salz und Granulat, Schneematsch, Glatteis bis hin zu einer festgefahrenen Schneedecke gewesen.
Und ehrlich gesagt die festgefahrene Schneedecke war mir von allen Möglichkeiten die angenehmste gewesen, nur wenig rutschig und schön sauber!
Das Salz und Granulat ist einfach eine große Sauerei gewesen und wechselte in den Morgenstunden zu dem erwähnten Glatteis – nicht schön!
Am Donnerstag hatte ich den Kaffee dann wirklich auf, als ich noch wegen eines Plattfußes (vermutlich wegen Granulat) „Dirty“ auch noch nach Hause schieben musste.
Hier steht er kopfüber im Wohnzimmer, um die Reifenpanne nach dem Schreiben dieses Beitrages zu beheben.

Der Plattfuß wäre normalerweise gar nicht so tragisch gewesen, wenn nicht auch noch mein gesundheitlich bescheidender Zustand (Mopsknie etc.) das Gehen zur Tortur gemacht hätte.
Zum Glück hatte das Möchtegern-Mountainbike „Dirty“ am nächsten Morgen gut ersetzt.
Es hat wirklich Vorteile, wenn man mehrere Drahtesel zur Verfügung hat.



So gesehen freue ich mich auf die nächste Woche mit dem angekündigten Sturm, Regenwetter bei schönen Plusgraden dann gemütlich radelnd auf dem Kübel.

Immerhin ist bald der Februar in Sicht, da wird es dann schon spürbar heller und dem Winter geht danach langsam die Puste aus.



Um diesen Beitrag etwas aufzuhübschen, nachfolgend ein paar Bilder aus dem Archiv, sie waren zwischen Weihnachten und Neujahr aufgenommen worden.
Die Reparatur meiner Kamera ist bald abgeschlossen, dann gibt es sicher wieder „frische Fotos“!

MINOLTA DIGITAL CAMERA


Das ist Kolina als Lämmchen, sie hatte ihr ganzes Leben bei mir verbracht.
Sehr traurig, da sie am 12. Mai 7 Jahre alt geworden wäre, das ist nur mittleres Alter für ein Schaf.
Mach´s gut du kleine Mümmimaus!




Ich wünsche dir ein schönes Wochenende zum schönstem Winterwetter mit reichlich Sonne.

Liebe Grüße
Dagmar





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