Kleiner Ausflug mit Oranje!


Hallo, schön dich hier zu haben.

Letztes Wochenende hatte ich mit Oranje (Elliptigo) endlich mal wieder eine kleine Runde gedreht und das Mopsknie war auch freudig daran beteiligt.



Ich hatte die Kamera mit genommen und war wie so oft zum Wasserkraftwerk Hohenstein gefahren. Durch den wenigen Niederschlag der vergangenen Wochen war das gesamte Wehr bis auf ein paar Rinnsale trocken gewesen. Dadurch war ich bei schönstem Wetter mit der Objektivlinse gleich wieder in die vielen hübschen Kleinigkeiten, die es dort gibt versunken.


Die großen Bäume, die von der Flutkatastrophe angespült worden waren, ziehen mich immer wieder in ihren Ban. Die Natur verschwendet nichts und so waschen an den Stämmen schöne Baumpilze.


Ich kann mich an diesem Ort stundenlang aufhalten, weil es in jedem Spalt etwas Schönes zu sehen gibt.

Mopsknie: mit viel zwick und zwack, Richtung aufwärts!

Mit viel hin und her macht sich das Mopsknie endlich auf Weg zum Guten hin, auch optisch hat es sich sichtlich „entmopselt“.

Links alter Zustand, rechts jetzt!


Nach ein paar bahnbrechenden Übungen bei einem der netten Physiotherapeuten bei Ortho-Mobile Hattingen, konnte ich auf einmal die Treppe fast normal runtergehen – unglaublich!
Auch in der Muckibude fallen mir die Übungen immer leichter und ich kann viel mehr Wiederholungen machen – Yes!
Interessant sind tatsächlich Treppenhäuser als Übungsorte für mein Mopsknie geworden.
Nun sind schon drei Wochen Therapie um und ich hoffe, dass die nächsten zwei Wochen richtig gut werden und ich danach möglichst wie ein Flummi wieder rumhüpfen kann.
Das für mich viel zu warme Wetter wird sich ja jetzt am Wochenende zum Glück endlich verabschieden.
Dadurch werde ich hoffentlich die Müdigkeitsanfälle auch noch weitestgehend loswerden.

Weiterhin werde ich die Fahrt nach Hattingen, besonders morgens genießen.
Es ist einfach nur herrlich, wenn zum Beispiel ein laut schnatternder Gänseschwarm sich zur Morgengymnastik in die Luft aufmacht.
Ich darf noch gar nicht an die Straßen auf dem Weg zur Arbeit denken, was für ein Gegensatz!


Dort werde ich dann wieder nur Autos, Häuser und gebückt gehende nicht glücklich aussehende Menschen sehen.
Zum Glück ist es ja noch nicht so weit!

Nun muss ich aber los!
Ich habe ja Hausaufgaben zu erledigen hinsichtlich Bewegung, Dehnung neben den üblichen Dingen, die man ja sonst noch so hat.

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße
Dagmar





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Ganz, ganz langsam tut sich was!

Hallo, nett das du vorbeischaust.

Die zweite Woche ambulante Reha liegt nun hinter mir.

Ich genieße jeden Morgen bei herrlichstem Wetter die Fahrt an der Ruhr entlang.
Wie du ja weißt, kann ich den Finger dann nicht vom Auslöser der Kamera lassen.
Der Vorteil, die nachfolgende Abhandlung meiner Reha wird durch die Bilder ein bisschen aufgelockert.

Und ja es tut sich ein bisschen was in meinem Mopsknie.
Das allerbeste ist, das es weniger weh tut und ich dadurch besser schlafen kann und ich es schaffen kann die OP möglichst auf die lange Bank zu verschieben.

Die Muckibude gefällt mir richtig gut, die meisten Übungen gehen immer leichter von der Hand.
Gestern am Freitag durfte ich das Training um eine halbe Stunde verlängern, weil die Anwendung davor auf dem Cybex (Gerät für passive Bewegung und aktive Kraftübung im Wechsel) nicht so viel Zeit brauchte und ich so eine halbe Stunde übrig hatte.
Mein Mopsknie war durch die spezielle Kraftübung schon schön warm gewesen und so konnte ich danach gleich loslegen.

Die Zwischenvisite beim Arzt ergab, dass sowohl auf der Vorderseite meines Beines Verkürzungen bzw. Verspannungen der Muskeln und damit Reizungen der Sehnen und Bänder vorhanden sind als auch auf der Rückseite. Die Faszien sind natürlich auch betroffen.
Dadurch wird mein Knie regelrecht zusammengedrückt!
Die Gonarthrose und die kaputten Menisken sind wohl die Folgen davon und eben auch noch vorhanden. Der Arzt meinte aber, es gäbe schlimmere Befunde und die Gonarthrose würde er eher bei Grad 3 bis 4 einschätzen, also noch keine volle 4, da ist also noch etwas Luft nach oben bzw. Knorpel vorhanden!
Die Kehrseite der Medaille ist, dass es sehr lange dauern wird, bis das alles wieder wie geschmiert läuft und ich aus meinem unrunden Gangbild wieder raus komme, denn da hakt es noch gewaltig!
Für mich heißt das, dass ich gezielt immer wieder Dehnübungen machen muss und mich vielseitig bewegen muss, und das täglich und ein Leben lang.
Nach der Reha komme ich ein spezielles Programm (T-RENA), wo ich die Übungen gezielt unter Anleitung weiter machen kann.
Dafür werde ich dann neben der Berufstätigkeit Zeit einplanen müssen. Bis dahin dauert es aber noch eine Weile.


Was aber meinen Ehrgeiz um so mehr beflügelt ist das ich keine Verbote hinsichtlich Bewegung, also Sport habe.
Das Elliptigo (Oranje) hatte der Arzt im Internet extra nachgesehen und für gut befunden und auch meine BMX-Räder sind damit auch wieder im Rennen.

Ich darf also auch jetzt schon während der Reha wieder damit Spaß haben, so lange es mir dabei gut geht – juhuuh!
Gleich wenn ich mit dem Betrag fertig bin, werde ich Oranje satteln und eine Runde mir ihr drehen.

Des Weiteren frage ich mich immer wieder, wie es denn überhaupt so weit mit dem Mopsknie kommen konnte?

Während der Reha bekomme ich auch viel theoretisches Wissen in Vorträgen vermittelt.

Mit dem Wissen aus den Vorträgen und dem Grübeln zurück in die nähere Vergangenheit glaube ich, dass die Coronazeit dem Übel den Startschuss verpasst hatte.
Denn wenn ich daran zurückdenke, waren ja mit einem Mal alle Sportvereine erst mal zu, also auch das Einradtraining (in zwei Vereinen) viel aus.
Ich hatte die Coronazeit dafür genutzt, einen Fotodesigner-Lehrgang zu machen. Dabei hatte ich natürlich unzählige Stunden im Sitzen vor dem Laptop verbracht und das über ein ganzes Jahr hinweg. Ich fürchte, durch die einseitige Sitzhaltung, hatten sich meine Muskeln immer mehr verspannt und nun habe ich den Salat!




So viel zu meinem Mopsknie!
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße
Dagmar





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Sommer im Herbst!

Hallo, schön dich hier zu haben.

Der Klimawandel mit seinen Wetterextremen kann auch tatsächlich mal angenehm ausfallen, ich bin zurzeit Nutznießer davon.

Seit Montag habe ich das Vergnügen, zu meiner ambulanten Reha nach Hattingen zu radeln.
Bei herrlichem Sonnenschein und zumindest morgens angenehmen Temperaturen.
Nachmittags war es mir oft noch zu warm und schwül gewesen.
Morgens war ich immer zeitig losgefahren, um mit meiner Kamera auf die Pirsch zu gehen.
Das ganze ist mit rund 70 verwendeten Bildern natürlich wieder eskaliert!
Wehe wenn ich mit der Kamera losziehe!


Hier eine kleine Auswahl der Bilder, die anderen hebe ich mir erst mal für später auf!

Mein Mopsknie verhält sich derweil sehr launisch, mal schöpfe ich ein bisschen Hoffnung und dann gibt es wieder schmerzliche Rückschläge.
Gestern am Freitagmorgen z.B. war das Knie überhaupt nicht willig!
Auf dem Hydrojet (Wasserbett mit Turbomassage, eigentlich eine Wohltat) hatte es beim einfachen Ablegen ziemlich stark rebelliert.
Die nette Physiotherapeutin hatte bei nachfolgender Behandlung auch gleich den Übeltäter dingfestgemacht – autsch!
Die Patellasehne und die Muskeln sind völlig aus dem Ruder!

Na super, also weiterhin Geduld und schön langsam mit den jungen Pferden!

Ich gebe zu, das fällt mir extrem schwer, zu mal mich der Anblick meiner BMX-Räder daran erinnert, wie schön es jetzt bei dem Wetter wäre damit durch die Gegend zu heizen und mal wieder die Rampen im Skatepark zu nehmen.

Stattdessen muss ich schön brav Dehnübungen machen, und soll es am Wochenende schön langsam angehen lassen – herrje, wenn ich bloß zaubern könnte!
Ich weiß, es ist ja auch erst eine Woche der Reha vorbei, das gibt mir wiederum die Zuversicht, dass es besser werden wird.
Wunder dauern nun mal etwas länger!




Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße
Dagmar





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Gute Nachrichten!

Hallo, schön dich hier zu haben!

Wenn du bei mir in den letzten Wochen zu Gast warst, weißt du ja, dass ich seit dem 3 August auf meine ambulante Reha, wegen meines Mopsknies warte.
Ich hatte die Hoffnung ja schon fast aufgegeben.
Mitte der letzten Woche lag tatsächlich der positive Bescheid von der Rentenversicherung im Briefkasten.
Anschließend hatte ich mir auf einem Formular einen von den genannten Therapieplätzen per E-Mail aussuchen können.
Leider wusste ich erst nicht, wie es jetzt weiterging.
Die Frage war, musste ich mich jetzt selbst bei der ausgewählten Einrichtung melden oder sorgte die Rentenversicherung dafür?
Mit meiner Ratlosigkeit und Ungeduld rief ich bei der Therapieeinrichtung schließlich am Freitag an.
Daraufhin überschlugen sich die Ereignisse!
Die freundliche Mitarbeiterin wusste sogleich, wer ich war, denn bei ihr war am Morgen der Bescheid für mich von der Rentenversicherung ebenfalls eingegangen.
Dazu kam, dass ein Patient wohl kurzfristig abgesagt hatte und ich somit gleich am nächsten Montag einen Platz bekommen könnte.
Nachdem mir mein Chef per Telefon grünes Licht gegeben hatte, ging dann alles mit weiteren zeitgleichen Telefonaten (Festnetz und Handy) mit meinem Chef und der Dame von dem Therapieplatz ganz schnell.
Ab Montag habe ich also 3 Wochen Reha und was auch noch super ist, die Fahrt zum Therapieplatz geht fast zu 100% am Ruhrtalweg in Richtung Hattingen entlang.
Ich kenne die Strecke in- und auswendig, da meine Rheumatologin fünf Minuten weiter ihre Praxis hat.
Somit habe ich schon Wellness bei der Anfahrt, denn mit einem üblichen Fahrrad radeln kann ich ja noch verhältnismäßig gut und da ich ja wegen des Mopsknies zum Glück noch keinen Krankenschein in Anspruch nehmen musste und ich das Fahrradfahren auch im Antrag als Hauptverkehrsmittel angegeben hatte, dürfte dass kein ja Problem sein.
Ich werde 3 Wochen lang morgens bei bestem Licht mit aufgehender Sonne die Fahrt an der Ruhr genießen können, besser geht es einfach nicht, das ist zugleich Urlaub!
Meine Kamera wird dabei auf jeden Fall mein Begleiter sein.


Nun möchte ich dir „Blanca“ vorstellen.


Wie dir ja bestimmt schon aufgefallen ist, bekommen alle Drahtesel bei mir immer Spitznamen, die mir so spontan einfallen.
Die richtige Bezeichnung von Blanca ist mit M-Porter von der PRO-ACTIV GmbH tatsächlich auch ziemlich nüchtern.
Ursprünglich gab es dieses Fahrrad schon vor mehren Jahren, vor Corona und dem nachfolgenden Fahrradboom unter dem Namen G2 von GOBAX.
Damals war es zusammen mit einem großen Fahrradanhänger für Schwerlasten (Carla-Cargolastenanhänger) in einem Katalog zusehen gewesen.
Blanca ist somit für mich eine alte Bekannte, ich habe sogar noch den Kostenvoranschlag aus dem Jahr 2018 wiedergefunden.




Beim Stöbern im Internet hatte ich sie als Vorführfahrzeug zu einem günstigen Preis entdeckt und dann konnte ich nicht weiter widerstehen!





Blanca soll im besten Fall den defekten Hauptgewinn (E-Bike) ersetzen. Dazu muss ich noch im nächsten Monat, wenn ich wieder „flüssig“ bin eine passende Weberkupplung für meinen Anhänger kaufen.
Anschließend werde ich testen, ob ich mit dem leeren Anhänger die Bergauffahrt zum Tierfutterhandel mit Mopsknie gut schaffe.
Bis dahin hat der Hauptgewinn noch Gnadenfrist!

Blanca ist ein Lastenfahrrad, ein sogenanntes Longtail, mit einer Nuvinci 360 Nabenschaltung. Diese Schaltung lässt sich stufenlos, ohne jegliches Gerampel und Geharkel schalten und ist für den Cargoeinsatz geschaffen und funktioniert dazu rein mechanisch.
Blanca ist zudem mit hochwertigen hydraulischen Felgenbremsen von Magura und Licht mit Nabendynamo ausgestattet.
Auf Blanca fühlte ich mich bei der ersten Fahrt zur Arbeit am Freitag von der Sitzposition gleich sehr wohl, fast ist es wie auf einem Mountainbike. Durch die geneigte Sitzposition und dem breiten Lenker kam ich gut die Anstiege hinauf.
Die Übersetzung der Schaltung ist gut für bergauf Fahrten, aber auch von der Schnelligkeit ist Blanca gut dabei!

Überrascht war ich auch von ihrem leichten Eigengewicht von rund 20 Kilo, gefühlt liegt sie da mit dem Kübel und der kleinen bunten Lorri gleich auf.


Vom Fahrgefühl ist sie aber wesentlich sportlicher als mein kleines buntes Lastenrad.
Die dicken 24 Zoll-Reifen sehen nicht nur cool aus, sondern sorgen für guten Fahrkomfort trotz des strammen Luftdrucks von 4Bar.





Alles in allem bin ich sehr glücklich Blanca gekauft zu haben.

So viel erstmal zu meinem Neuzugang!










Nachfolgend kommt hier ein Foto von meiner Kartoffelernte auf meinem Balkon.
Seit einigen Jahren, pflanze ich die Keimlinge von reifen Kartoffeln immer in die rote Tonne ein.

Das ganze hat zwar nichts mit dem Radeln zu tun, aber das macht ja auch nichts!

Gedüngt mit Schafsmist war das Ergebnis durchaus sehenswert. Es waren rund 3 Kg makellose Kartoffeln in der Tonne.


Anschließend haben meine zwei großen Kakteen, je einen größeren Topf mit frischer Kakteenerde bekommen.
Das Umtopfen mit Hilfe eines Packbandes wahr überraschend einfach verlaufen.
Nur das Gewicht der Kakteen im neuen Topf ist bald grenzwertig, mit einiger Mühe hatte ich das noch hinbekommen.
Nun können die beiden hübschen Schwiegermütter-Sitze erst mal in Ruhe weiter wachsen.


Jetzt habe ich dich aber genug zugetextet, ich bedanke mich für dein Interesse und wünsche dir ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße
Dagmar





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Der Herbst, zweitschönste Jahreszeit!

Hallo, schön dich hier zu haben.

Es wird herbstlich draußen.
Schönste Sonnenaufgänge, Spinnweben an Laternen sind schön zusehen, weil Tautröpfchen an ihnen haften bleiben und die ersten Blätter an den Bäumen verfärben sich auch schon. Eicheln, Nüsse, Bucheckern usw. fallen von den Bäumen, Pilze wachsen, Nebel – ach ich könnte noch so weiter schwärmen!
Der Herbst ist für mich nach dem Frühling die zweitschönste Jahreszeit.

Der Sommer tummelt sich bei mir inzwischen knapp nach dem Winter auf Platz 4. Die Temperaturen sind mir im Sommer dank des Klimawandels viel zu hoch und damit ist der aller dickste Minus am Sommer schon erwähnt.

Ich vertrage die Hitze leider überhaupt nicht.
Im Winter ist es zum Bedauern immer nur kurz hell, das ist zwar auch ein dicker Minuspunkt, trotzdem komme ich mit dem Winter aber gut zurecht.
Das gilt auch fürs Radeln!
Im Sommer jenseits der 25°C wird es unangenehm, da keine Kühlung durch den Fahrtwind mehr vorhanden ist.
In der kühlen Jahreszeit zieht man halt einfach etwas mehr an und gut ist es!

Morgens ist es noch dunkel, wenn ich den Kübel aus dem Keller hole, um damit zur Arbeit zu radeln.

Im Gepäck hatte ich meine Kamera und eine kleine Fotoampe.
An dem kleinen Pflänzchen, was sich aus einem aufgeworfenen Loch im Asphalt eines Radweges ins Leben gemogelt hat, komme ich jeden Morgen vorbei und es ist mit weiteren Schönheiten am Wegesrand in die Kamera gerutscht.

Am Tag des Denkmals war ich zum Günnemann-Kotten nach Wit-Rüdinghausen geradelt.
Den Tipp hatte ich von einer lieben Abonnentin meines Blogs bekommen.
Schade, eigentlich wollte ich von dem schönen Hof einige Fotos machen, aber mit so vielen Gästen wäre das schwierig geworden.
Man muss ja heute auf der Hut sein.
Aus Rücksicht hätte ich die Bilder hier auch nicht veröffentlicht, weil eben sehr viele Familien mit ihren Kindern zu Besuch waren. Und Kinder im Internet, das kann ja übel enden und bei den falschen Leuten auf dem PC landen.
Deshalb hatte ich nur diesen Schnappschuss, ohne den ganzen Menschentrubel gemacht und war dann weiter geradelt.

Dabei war ich wieder auf dem Ruhrtalradweg gelandet und hatte u.a. bei einem alten Bekannten vorbeigeschaut.
Der Baum wurde wohl mal Opfer eines Sturmes, dabei hatte es ihn ziemlich übel erwischt und trotzdem wächst er unbeirrt weiter.
Ich bewundere es immer wieder, Bäume geben nie auf!

Damit habe ich die perfekte Überleitung zu meinem Mopskinie geschaffen.
Leider warte ich immer noch auf den Bescheid für die ambulante Reha für mein Mopsknie. So langsam wir es wirklich Zeit, da das Knie immer dicker und unbeweglicher wird. Ich wollte mit Hilfe der Reha eigentlich genau diesen blöden Zustand an dem Knie verhindern, der sich mittlerweile eingestellt hat.


Durch meinen sehr unrunden Gang meldet sich nun auch das rechte Knie mit dem ersten Zipperlein zu Wort.
Bei dem rechten Knie fehlt das vordere Kreuzband und der Innenmeniskus wurde da mal operiert.
Morgens krieche ich mit Hilfe eines Luxusgehstocks, den mir ein sehr lieber Nachbar besorgt hat aus dem Bett. Zum Glück sind es bisher nur wenige Meter, wo ich die Luxuskrücke gut brauchen kann. Danach bekomme ich das Knie wieder so gerade, dass ich gut humpeln kann- na bravo!


Auch die ersten Umdrehungen beim Radeln sind derweil unrund!
Es ist ein Jammer alle meine Spaßmobile (BMX, Einrad, Hochrad usw.) stehen still herum.
Meine Rollschuhe warten auch weiterhin vergeblich auf ihre Einweihung – es ist zum Heulen.

Unterwegs mit meinem treuen Invalidenfahrzeug (Kübel) hatte ich Freitag morgens meine Fotolampe nochmal mit genommen.
Mit ihr konnte ich die wunderschönen Sonnenblumen, die ein Naturliebhaber an seiner Gartenmauer eingesät hatte, trotz der Dunkelheit ins rechte Licht setzen.


Außer der hübschen Sonnenblumen gab es im Wittener Stadtpark morgens etwas Lichtkunst zu bewundern.
Sehr hübsch anzusehen, finde ich!


Wie ja schon oben erwähnt, kommen ja jetzt im Herbst wieder viele schöne Motive zum Vorschein, darauf freue ich mich jetzt schon.
Mopsknie hin oder her, ich werde draußen sein und so weit es geht ins Unterholz mit der Kamera eintauchen.

Ich hoffe die eingestreuten Bilder haben dir gefallen.

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende


Liebe Grüße Dagmar
Dagmar





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