Sturm am Stausee

Hallo ihr Lieben,

am letzten Sonntag hatte ich eine kleine Spritztour mit klein Beauty unternommen.
In Witten läuft ja gerade das Stadtradeln und da müssen ein paar extra Radkilometer her.
Das Wetter war angenehm kühl und trocken.


Auf meiner kleinen Tour kam ich am Schloss Steinhausen vorbei.
Hier sind riesige Skulpturen aus Metall zu bewundern.


Die Skulpturen sind sicherlich inzwischen auch weit über die Grenzen von Witten bekannt.
Wenn ihr im Internet „SHONA-ART Kunst aus Zimbabwe“ eingebt, könnt ihr mehr über dieses tolle Projekt und die Künstler erfahren.







Am Dienstag wurde es mit dem Wetter mal wieder spannend.
Es stürmte recht kräftig, wie von den Meteorologen angekündigt war.
Aufgrund des starken Windes kam das Möchtegern Mountainbike mal wieder aus dem Keller.
Es ist recht klein, bietet damit dem Wind wenig Angriffsfläche und hat immerhin 7 Gänge.







Seit bestimmt knapp zwei Wochen, sitzen die Schwandame und Frau Tauchhuhn schon auf ihren Nestern, an diesem Morgen, dem Wind schon voll ausgesetzt.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie Tiere mit solchen extremen Wetterlagen zurechtkommen. Wenn ich mir vorstelle in meinem Schlafzimmer wäre es nur eine Nacht so zugig, dann hätte ich wahrscheinlich danach eine Lungenentzündung.


Am Mittag war der Wind dann so tüchtig zu Gange, dass auf dem gesamten See weiße Wellenkämme zusehen waren, dazu riss der Himmel noch kurz auf, einfach herrlich!


Eine Gänsefamilie mit ihren puscheligen Gänsekindern kreuzte meinen Weg zum Leuchtturm.
Ach was sind die immer niedlich!

Am Donnerstag hatte ich auf der Rückfahrt von der Arbeit mal versucht ein Selfie auf dem Einrad hinzukriegen.
Elegant sind die Bilder zwar nicht geworden, weil die 10 Sekunden des Selbstauslösers doch recht kurz waren, aber immerhin könnt ihr mich mal auch auf dem Einrad sehen.

Bei meiner gestrigen Abendrunde kam ich an den Blüten meines Kirschbäumchens im Garten nicht vorbei.
Von unten in den blauen Himmel hinein geknipst, ergaben sich dabei Blautöne in den eigentlich weißen Blüten.

Kurz vor der Sperrstunde konnte ich den Sonnenuntergang noch genießen.

Das Bild untern zeigt die Skyline von Witten aus der Richtung von Schloss Steinhausen gesehen.
Mit diesen Eindrücken wünsche euch ein schönes Wochenende, bleibt gesund und genießt morgen den Sonntag mit dem versprochenen Sommerwetter.

Liebe Grüße

Dagmar

Der Mai ist gekommen…

Hallo ihr Lieben,

der unterkühlte und zu trockene April ist vorbei.

In Witten ist das Stadtradeln mit dem 1 Mai gestartet und natürlich nehme ich wieder daran teil.
Zum Auftakt der Radellei war ich seit ewigen Zeiten mit meinem großen Schlags Joffrey unterwegs.


Der große Lulatsch ist durchaus auch für längere Strecken geeignet, solange die Anstiege nicht zu steil werden.
Das liegt an der strammen Übersetzung seiner 7 Gang Nabenschaltung.
Vereinfacht erklärt bedeutet das, ich pedaliere langsam, habe dabei aber eine hohe Geschwindigkeit.
Oder bildlich an einem normalen Fahrrad mit einer Kettenschaltung erklärt: Das Kettenblatt an der Tretkurbel ist groß, das Ritzel am Hinterrad klein.
Ein weiterer wichtiger Faktur zu der Übersetzung ist die Reifengröße bzw. der Raddurchmesser und hier ist Joffrey allen anderen Fahrrädern mit seinen Riesenschlappen doch weit voraus, da sich mit dem großen Durchmesser von ca. 92cm (dilettantisch mit dem Zentimetermaß gemessen) ein Radumfang von rund 290 cm ergibt.
Das bedeutet das Joffrey mit einer Radumdrehung 2,90 Meter an Strecke zurücklegt.

Zu Verdeutlichung habe ich auch mal bei dem grünen Glöckchen nachgemessen, hier kam ein Durchmesser von ca. 54 cm und damit umgerechnet eine Wegstrecke von nur rund 1.7 Meter zustande.
Wenn ihr die Wegstrecke bei einer Umdrehung des Rades an eurem Fahrrad mal nachrechnen wollt, das ist ganz einfach:
Den Durchmesser mit der Zahl 3,14 malgenommen und schon habt ihr den Umfang des Rades und damit die Wegstrecke für eine Umdrehung errechnet.

So nun aber genug mit dem technischen Schnickschnack!

Die Fahrt mit Joffrey ging nach Hagen zu einem Friedhof auf dem ein lieber Mensch von mir begraben liegt.
Die Strecke verlief überwiegend auf dem Ruhrtalradweg.


Mitten in der leider völlig verdreckten Innenstadt von Hagen konnte ich an diese schönen Blümchen an einer Mauer natürlich nicht vorbeifahren, ohne sie zu knipsen.

Auf dem Rückweg machte ich einen Abstecher am Harkortsee vorbei und dabei sah ich auf einer Wiese den niedlichen Esel zusammen mit hübschen Fuchsschafen stehen.
Erst stand der Esel an einem Baum, schubbelte sich ein bisschen an ihm, fraß ein wenig Gras und kriegte dann plötzlich seine dollen Fünfminuten.


Er rannte mit lautem Iiiaa- Gebrüll, wie von der Tarantel gestochen über die Wiese.
Einfach herrlich wie viel Spaß er hatte und wie schnell er dabei unterwegs war.


Die Schafe hatten sich zunächst über seinen Temperamentausbruch erschrocken und schauten anschließend dem Schauspiel in sicherer Entfernung zu.
Zum Glück sind ein paar Bilder von der wilden Sauserei des Esels etwas geworden.

In der letzten Woche hatte ich das Glück auch wieder hübsche Sonnenaufgänge mit der Kamera einzufangen.
Durch das goldene Licht wurde die Landschaft in ein regelrechtes Farbenmeer getaucht- wunderschön!

In meinem Garten grünt und blüht es inzwischen auch, obwohl es ja auch nachts immer wieder leichten Frost gegeben hatte.

Mit diesen Eindrücken und der Bilderflut wünsche ich euch einen schönen Sonntag und bleibt gesund, dass ist das Wichtigste.

Liebe Grüße

Dagmar

Frühling weiter in Zeitlupe

Hallo ihr Lieben,

in der letzten Woche gab es bei mir privat leider sehr schlechte Nachrichten.
Deshalb fehlen mir heute die Worte und diese Ausgabe wird ziemlich knapp ausfallen- sorry!

Unterwegs habe ich trotzdem wieder einiges vor die Kamera bekommen.
Meine Lieblingskamera ist übrigens im Laufe der letzten Woche frisch repariert bei mir eingetroffen.
Nachfolgend die Bilder der letzten Woche auf genommen mit 3 unterschiedlichen Kameras (Smartphone, Systemkamera mit Teleobjektiv und -Kompaktkamera mit Zoom-Objektiv)

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und bleibt alle gesund, dass ist das Wichtigste.

Dagmar

Ganz langsam kommt der Frühling wieder

Hallo ihr Lieben,



morgens war es in der letzten Woche knackig kalt gewesen.
Dadurch waren alle Pflanzen mit Raureif verziert.







Da meine schöne Kompaktkamera leider immer noch in Reparatur ist, hatte ich meine Systemkamera mit Wechselobjektiven diese Woche immer mit dabei.
Die Bilder sind qualitativ einfach besser als die vom Smartphone im letzten Beitrag.
Das zusätzliche Gepäck hatte sich also gelohnt.

Letzte Woche hatte ich euch ja von meinem roten Lastesel erzählt, der schon seit Ewigkeiten mit einer defekten Gangschaltung im Keller stand.


Heute konnte ich das Hinterrad beim Fahrradhändler abholen.
Das Fett im Getriebe war einfach nur total verharzt, deshalb klappte es mit dem Einlegen der Gänge nicht mehr.
Zusätzlich hatte ich die Gelegenheit genutzt, um einen neuen Fahrradständer für das blaue Lasteselchen gleich mitzunehmen.
Durch die vielen Müllfahrten ist der alte Ständer schon ziemlich ausgelullt.
Für die Wartung der Gangschaltung und den Ständer hatte ich 60 Euro bezahlt.
Ich finde, das geht doch in Ordnung.


Die etwas moderne einzüge Pentasport 5 Gangschaltung mit Drehschaltgriff ist noch von der Firma Sachs.
Später hatte SRAM die Schaltung noch bis 2017 (lt. Wikipedia) im Angebot.
Die Schaltung war ursprünglich mal an Christi montiert (Archivbild mit jetziger Nuvincischaltung nach dem zweiten Umbau).
Bei dem ersten Umbau auf E-Motor war die Schaltung hier übriggeblieben.


Bei dem roten Lasteselchen wurde anschließend die ursprüngliche 3 Gang Schaltung gegen die 5 Gang getauscht.
Die Gangschaltung ist jetzt ca. 25 Jahre alt, das nenne ich doch mal Nachhaltigkeit.
Wenn man Fahrräder trocken unterstellt, überleben sie locker mehrere Autos und das ohne viel Geld zu kosten.
Mein Vater hat noch sein Fahrrad aus dem Jahr 1955 und das ist immer noch funktionstüchtig!

Also, wenn ihr auch ältere Fahrräder habt und daran solche alten, aber guten Schaltungen verbaut sind, schmeißt sie bloß nicht weg.
Vielleicht habt ihr ja auch noch einen Fahrradhändler in eurer Nähe, der schon lange seinen Fachhandel hat und sich deshalb gut mit der alten Technik auskennt.
Für die Wittener kann ich hier Fahrrad Fielicke weiter empfehlen.

Auf den nachfolgenden Bildern könnt ihr den Einbau des Hinterrades nachverfolgen.

Rad mit der Achse in die Aufhängung der Hinterradstrebe legen und ausrichten.








Die 15er Muttern festziehen und die Halterung an der Hinterradstrebe wieder befestigen.
















Fahrrad umdrehen und die Klickbox wieder mit der Rändelschraube befestigen.


Den 3 Gang einschalten.
In dem Sichtfenster der Klickbox müssen sich dann wieder die Pfeile gegenüberstehen.
Falls das nicht der Fall ist, an der Einstellschraube drehen bis sich die Pfeile gegenüber stehen- fertig!



Wichtiger Hinweis:
wenn ich Firmen- oder Markennamen erwähne, geschieht das immer nur um euch meine persönlichen Erfahrungen mitzuteilen.
Ich bekomme dafür keinerlei Geld für Werbung oder Rabatte.



Die Testfahrt zu meinen Wollknäulen verlief bestens.


Zum Schluss noch ein paar Schnappschüsse von hübschen Frühlingsboten.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, bleibt gesund und zuversichtlich.
Liebe Grüße

Dagmar

April, April das Wetter spielt verrückt!

Hallo ihr Lieben,



Am Anfang der Woche musste ich wegen der dicken Schneeflocken, die vom Himmel vielen, mit meinem wintertauglichen Möchtegern Mountainbike (Archivbild) zur Arbeit radeln. Es war tatsächlich alles morgens wieder weiß geworden.
Leider ist meine Kompaktkamera kaputt gegangen und zur Reparatur unterwegs.





Deshalb konnte ich die spätwinterlichen Impressionen von meinen Fahrten zur Arbeit leider nur mit meinem Smartphone in nicht so schöner Qualität aufnehmen- sorry!

Im weiteren Verlauf der Woche wurde das Wetter besser und ich konnte mit dem Hautgewinn zwei nötige Futterfahrten für die Schafe erledigen.



Am Freitag wurde mein Wohnzimmer wieder zur Schrauberbude umfunktioniert.
Unter den Schraubenschlüssel war das alte Fahrrad meines Jüngsten gekommen.
Es hatte vorher weitere Dienstjahre mit meiner Nichte verbracht und anschließend lange ungenutzt im Keller meiner Schwester herumgestanden. Es wurde nun doch mal Zeit den alten Drahtesel aus dem Dornröschenschlaf aufzuwecken.
Als erstes wurden die Reifen aufgepumpt, dann viel mir auf, dass das Hinterrad ziemlich schief eingebaut war.


Folgende Schritte waren nötig um das Hinterrad neu auszurichten und die Kette dabei auch zu spannen.

Werkzeug: 15er Nuss mit Knarre, 15er Maulschlüssel, Schraubendreher, 10er Maulschlüssel, 5er Inbusschlüssel und eine Kabelzange

Ersten Gang einlegen und das Fahrrad auf den Kopfstellen.

Klickbox mit der Rändelschraube lösen und abziehen.

Halterung an der Kettenstreben lösen (zwei 10er Maulschlüssel).
Hinterradmuttern beidseitig lösen (15er Nuss mit Knarre und 15er Maulschlüssel).
Hinterrad ausrichten und gleichzeitig die Kette spannen und die Hinterradmuttern wieder anziehen.

Die Halterung an der Kettenstrebe ebenfalls wieder befestigen und die Klickbox anschrauben.
Das Fahrrad umdrehen, in den vierten Gang schalten und überprüfen ob sich die Pfeile in der Klickbox direkt gegenüber stehen- fertig!

Anschließend wurde das gute Stück noch geputzt und die Lenkerhörner wurden neu eingestellt (5er Innensechskantschlüssel, linkes Bild alte, rechtes Bild neue Einstellung).

Am Rücklicht war das Kabel nicht mehr angeschlossen. Hierzu hatte ich mit einer Kabelzange ein Stück von der Isolierung abgezogen.
Die Drahtlitzen hatte ich anschließend mit den Fingern verzwirbelt, damit sie leichter in den geöffneten Kabelanschluss einzuführen waren. Durch hochschieben des Kabelanschlusses wurde das Kabel dann endgültig befestigt.

Am Samstag hatte ich noch eine längere Sattelstange beim Fahrradhändler besorgt und montiert. Jetzt ist das Fahrrad wieder fit und wird nun die Freundin meines älteren Sohnes begleiten.
Es bleibt also in der Familie- wie schön!
Vielleicht habt ihr ja auch ausgediente Fahrräder im Keller stehen, also ran an die Schraubenschlüssel, ihr seht ja, es ist kein Hexenwerk ein Fahrrad wieder flott zu bekommen.

Nachdem ich mit dem Familienfahrrad fertig war, hatte ich noch das Hinterrad aus meinem alten Lastenfahrrad geschraubt.
Das Fahrrad steht leider auch schon seit Ewigkeiten im Keller herum, weil die Gangschaltung kaputt ist.
So wird diesem armen Ding nun endlich auch die Ehre zu Teil in der rosarotefahrradkurbel erwähnt zu werden.

Das Hinterrad hatte ich anschließend mit dem blauen Lasteselchen zum Fahrradhändler gebracht, ich hoffe er kann die alte Pentasport Gangschaltung reparieren.
Daran sieht man mal wieder, dass es gut ist immer einen Drahtesel in Reserve zu haben, so bleibt man immer mobil.

Somit hatte ich das schlechte Wetter zumindest gut genutzt, jetzt kann der Frühling langsam kommen.

Liebe Grüße

Dagmar