Winterwunderland, so schön!

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe ihr habt auch das traumhaft schöne Winterwetter am Wochenende genießen können.
Natürlich war ich auch unterwegs und zwar schon ziemlich früh am Sonntagmorgen, es war noch nicht ganz hell, als ich mit „Dirty“ losgefahren war.

Es schneite noch immer und die Baumkronen waren mit reichlich Schnee auf den Ästen verziert. Der Schnee war allerdings sehr nass und damit auch recht schwer. Die Folgen ließen nicht lange auf sich warten, mitten auf der Straße lagen größere abgebrochene Äste. Nach dem Fotografieren hatte ich die Äste von der Fahrbahn geräumt, da sie für Autos auch schon ein Hindernis darstellten.

Bei meiner kleinen Schneetour kam ich auch bei meinen Wollknäulen vorbei, dieses Mal hatten sie mich nicht entdeckt, so konnte ich von meinen Schneeschafen ein paar Schnappschüsse machen.


Weiter ging es durch den Wald, oder das was noch nach drei zu heißen Sommern, plus Borkenkäfern, davon übriggeblieben ist.
Der Schnee hatte selbst das Trümmerfeld der gefällten Bäume mit Zuckerguss aufgehübscht.

Nachdem ich die Lichtung verlassen hatte und wieder mitten im Wald war, wurde es ein wenig unangenehm, da immer wieder lautes Krachen zu hören war.
In kapp 100 Meter Entfernung kam mit einem lauten Knall gleich ein richtig dicker Ast aus einer Baumkrone heruntergeschossen. Hätte ich unter diesem Baum gestanden, dann hätte ich wohl nur noch den Knall von dem abgebrochenen Ast gehört, darunter wegzukommen wäre nicht mehr möglich gewesen, wirklich sehr beeindruckend.

Na ja, jedenfalls hatte ich mit vielen schönen Bildern im Kasten, den Wald nach diesem Ereignis wieder verlassen. Oben auf der Anhöhe am Waldrand war es dann ziemlich nebelig und die verschneite Landschaft erschien, wie mit dem Weichzeichner einer Bildsoftware bearbeitet, einfach nur schön.

Ein kleines Stück weiter war ich am Ziel angekommen.
Nach meinem Besuch bei lieben Freunden und einem zweiten Frühstück ging es wieder heimwärts.
Inzwischen war es deutlich wärmer geworden und die weiße Pracht war zum Teil zu Matsch geworden. Immerhin war jetzt im Wald kein Schneebruch von den Bäumen mehr zu befürchten, aber es sah längst nicht mehr so schön aus, wie am Morgen.

Ein paar Sonnenstrahlen und der Pannenteufel an der blauen Rappelkiste

Letzte Woche gab es sogar auch mal ein bisschen Sonnenschein. Mittags auf der Fahrt von der Arbeit nach Hause konnte ich meine Kamera mal wieder nicht in der Tasche lassen.
So sind unter anderem noch ein paar Bilder von der Ruhrbrücke, mit etwas anderer Perspektive entstanden. Besonders hübsche Farbtupfer bildeten die Flechten und Moose an dem blauen Brückengländer.

Die blaue Rappelkiste hatte übrigens ihrem Namen auch mal wieder alle Ehre gemacht.
Das hintere Schutzblech hatte sich morgens während der Fahrt mal wieder verabschiedet. Zum Glück war es nicht ganz abgefallen und ich konnte mit leichter Beeinträchtigung der Fahreigenschaften meine Fahrt zur Arbeit fortsetzen.
Und jetzt bitte alle Fahrradmechaniker weggucken!

Das Schutzblech hatte ich mit einem Draht wieder befestigt. Der Draht war ursprünglich die Spiralbindung von meinem alten Kalender.
Bei der Entsorgung ins Altpapier hatte ich den Draht von den Kalenderblättern abgelöst und aufgewickelt in einer Schublade verwahrt. Frei nach dem Motto „ein Stück Draht kann man immer gebrauchen“, womit ich ja auch Recht behalten sollte.
Zu Hause hatte ich meinen „Edelpfusch“ noch mit ein paar Kabelbindern verstärkt. Das Ganze ist natürlich nicht schön anzusehen, aber es hält erstmal wieder und kostet nichts. Auf weitere Bilder mit den Kabelbindern habe ich jetztmal verzichtet.
Also ihr Lieben ein Stück Draht niemals wegschmeißen!

Zum Schluss noch ein paar Bildchen

Ich wünsche euch eine schöne Woche, bleibt gesund und zuversichtlich.

Juhuuh, endlich Schnee im Ruhrpott!

Hallo ihr Lieben,

Samstag abends war es endlich soweit. Der Erste Schnee blieb liegen und für Sonntag hatten die „Wetterfrösche“ weiteren Schnee angekündigt.
Aus diesem Grund war ich heute schon so um 6 Uhr auf den Beinen, um nach einem gemütlichen Frühstück losfahren zu können.
Ich war mir noch nicht ganz schlüssig darüber, welches Fahrrad ich für meine Schneetour nehmen sollte, „Dirty“ oder das „Möchtegern-Mountainbike“.
Wegen der Gangschaltung und der Rücktrittbremse (die funktioniert immer) viel meine Wahl auf das Möchtegern-Mountainbike.

In meinem Rucksack hatte ich eine kleine Flasche mit Mineralwasser, meine Kamera und ein paar Utensilien für den kleinen Gang in die Büsche (ihr wisst schon), mitgenommen.
Soviel zu meiner Survival-Ausrüstung für den Schneeausflug.
Los ging es in Richtung Hammerteich,

weiter zum Hohenstein am Wildgatter vorbei,

zum Wartenberg hoch, am Naturfreundehaus vorbei, zum Aussichtspunkt über dem Steinbruch.
Leider war die Sicht nicht so gut.

Weiter ging es kreuz und quer durch den Wald mit unfreiwilligem Kraxseln an einem Hang, weil ich doch tatsächlich vom Weg abkommen war.
Durch zwei Moutain-Biker, die dann irgendwann knapp 50 Meter oberhalb von mir an dem Hang auftauchten, fand ich den Weg dann doch wieder.
Unterwegs hatte ich natürlich immer wiedermal den verzuckerten Wald geknipst.

Leider hat unser Wald aber auch in den letzten drei Jahren besonders gelitten. Nicht nur die Fichten sind abgestorben, sondern auch die Kiefern leiden unter der Trockenheit und sind dadurch anfällig für den Borkenkäfer geworden.
Es macht mich immer traurig, wenn ich sehe, dass diese schönen Riesen, die viel älter sind als ich, einfach jetzt in großer Zahl eingehen.

Im Anschluss noch ein paar Impressionen aus der vergangenen Woche ohne Schnee.

Ich wünsche euch allen eine schöne Woche

Hundetaxi Christi und „Müllritis“

Hallo ihr Lieben,

gerade eben habe ich von dem Hundetaxi Christi weitere Urlaubsbilder erhalten.

In diesem Zusammenhang möchte ich mich ganz besonders bei meiner Schwester bedanken.

Im dem Blogbeintrag (https://rosarotefahrradkurbel.com/2020/09/20/mullmission-fur-heile-hundepfoten/) vom 20. September hatte ich euch schon einmal von der Fußgängerunterführung berichtet.
An dieser Stelle möchte ich euch heute Bilder von der Unterführung zeigen, nachdem nun mein Schwesterherz hier erneut den Müll weggeräumt hat.
Super klasse!

Na das ist doch mal etwas richtig Positives, die ansteckende „Müllritis“ hat nun auch mein Schwesterchen befallen.
Von der „Müllritis“ können garnicht genug Mitmenschen angesteckt werden.
Keine Angst, man wird davon auch nicht wirklich krank wie bei Corona und Co, sondern nur glücklich, weil man ein kleines Stück heilere Welt geschaffen hat.

In diesem Sinn, nochmal schönes Wochende

„Stahllicht“ und „Diamantenstaub“

Hallo ihr Lieben,

in der letzten Woche war das Wetter in Witten die ganze Zeit tief grau, nass, um die 0 C° kalt und von dem angekündigten Schnee war keine Spur zu sehen.

Gestern am Freitag konnte ich aber gerade mit der Hilfe der tiefhängenden Wolken unser „Stahllicht“ fotografieren.

Als ich morgens im Badezimmer das Fenster zum Lüften öffnete, war es plötzlich da.
Zustande kommt das „Stahllicht“ beim Ausgießen der heißen Schlacke im Freien nach dem Abguss in der Stranggiessanlange.
Das Stahlwerk steht ca. einen Kilometer Luftlinie entfernt von meinem Badezimmerfenster auf der anderen Uferseite der Ruhr.
Das ganze Spektakel in voller Helligkeit dauert immer nur einen kurzen Moment an. Mit hoher ISO und aus der Hand geschossen entstand dann dieses Bild.
Jeder der in Witten in der Nähe des Stahlwerks wohnt, kennt diesen leuchtenden Himmel. Allerdings weiß niemand, außer der Stahlarbeiter, wann die Schlacke abgegossen wird.
Außerdem müssen dann eben auch noch möglichst tiefhängende Wolken für die Lichtreflexion vorhanden sein- was für ein glücklicher Zufall!

Mit so einem Glücksmoment radelte es sich anschließend leicht zur Arbeit, zumal auch noch ein Hauch von Schnee, trotz des Regens liegengeblieben war.

Der Regen wiederum sorgte für jede Menge Glitzer auf den verzuckerten Blättern.
Es sah so aus, als ob jemand winzige Diamanten als Mützchen über meine Fotomotive gelegt hatte.
Mit meiner zusätzlichen Minilampe konnte ich die Nahaufnahmen schön ausleuchten.

Dafür das alle Bilder, wie üblich in Windeseile, mit hoher ISO, ohne Stativ und irgendwelche weiteren Vorbereitungen aus der Hand fotografiert wurden, sind sie doch ganz nett geworden. Meine Kamera wurde nach dem Knipsen erst mal abgetrocknet, damit sie für weitere Shootings zur Verfügung stehen kann.


Auf der Rückfahrt nach einem Termin in Hattingen zur Arbeit hin, war ich auf die neu angelegte Fahrradstraße gestoßen.

Als „King of the Road“ hatte ich das Möchtegern Mountainbike erstmal dekorativ dazu gestellt, auch sonst waren mir wieder schöne Motive in die Kamera geflogen.

Ich wünsche euch allen auch solche kleinen Glücksmomente und ein schönes Wochenende, bleibt gesund und zuversichtlich.

Frohes neues Jahr

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr hineingerutscht und hattet trotz der Einschränkungen viel Spaß.

Am Neujahrstag hatte ich mir mein 36er Einrad früh morgens geschnappt und war zum Kemnader See gefahren.
An einem Parkplatz traf ich auf das Müll Stillleben erholungssuchender Mitbürger.
Weiter auf der Herbeder Straße war ich auch gleich wieder über zwei abgefallene Radblenden gestolpert, diese Dinger verfolgen mich inzwischen regelrecht. Ich hatte ja erst am zweiten Weihnachtsfeiertag hier sieben Stück davon eingesammelt.
Also liebe Autofahrer in Witten, Obacht die holprige Herbeder Straße ist anscheinend ein richtiger Radblendenkiller.

Nach einem kleinen Fotoshooting mit den Radblenden ging es weiter in Richtung See. Ich wollte ja den Morgen genießen.
Am See selbst war ich teilweise vor Entsetzen fast vom Einrad gefallen.
Tatsächlich hatten an mehreren Stellen irgendwelche Leute hier gefeiert und auch geböllert.
Ich möchte mir gar nicht die Panik unter den Wasservögeln vorstellen, die diese Banausen damit verursacht hatten, vom liegen gelassenen Müll mal ganz abgesehen.

Ich fuhr weiter und traute meinen Augen kaum, als ich unter der Rad- und Fußgängerbrücke, die an der Autobahnbrücke angehängt, ist eine regelrechte Müllkippe fand.


Das Teilstück der Brücke endet auf der sogenannten Hundeinsel. Hier treffen sich Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern, um unbekümmert Spaß zu haben. Die Hunde können hier mal ungestört herumtoben.
Zwischen dem ganzen Müll waren auch etliche Flaschen zu finden, die teilweise in Scherben herumlagen. Außerdem ist die abgezäunte Verlängerung der Hundeinsel auch noch ein Vogelschutzgebiet und dann dieser Müll- unglaublich!

Erst wollte ich schon direkt umdrehen und mit meinem Müllesel zurückkommen. Aber dann war ich doch weitergefahren, da ich ja einen schönen Morgen haben wollte.

An der Fischtreppe und an einem alten Baum, der vom Sturm gezeichnet war, hatte ich dann noch ein paar wenige schöne Motive einfangen können, bis das der Akku leer war.
Ich hatte natürlich keinen zweiten Akku dabei- na super!

Naja, als ich wieder zu Hause war, machte ich eine kleine Pause und fuhr mit meinem Müllmobil wieder zum See zurück, um unter der Brücke das Chaos zu beheben.

Den vollen Sack mit Hinweiszettel gekennzeichnet, stellte ich neben einem Kleidercontainer an der Einfahrt zum See ab.

Den Stellplatz der Container hatte ich ja auch erst vor ein paar Tagen gesäubert, davon war leider auch nichts mehr zu sehen. Der Müll landete schließlich in meinem zweiten Müllsack, der auf dem Weg nach Hause auch mit Leichtigkeit wieder voll wurde und schließlich waren es dann insgesamt dann drei Radblenden, die ich noch mitgenommen hatte.

Es war mittlerweile schon dunkel geworden, als ich meine Fracht an meinem üblichen Stellplatz neben einem Altkleidercontainer zur Abholung durch das Betriebsamt bereitstellte.

Anschließend mussten dann noch schnell meine Wollknäule mit Futter versorgt werden.
Ja denn prost Neujahr, bleibt alle gesund!