Jahresrückblick 2020

Hallo ihr Lieben,

das Jahr 2020 neigt sich dem Ende entgegen.
Es war ein Jahr, dass von Covid 19 geprägt war.
Jeder von uns hatte dadurch nie gekannte Einschränkungen hinzunehmen.

Bei mir fehlten das Einradfahren im Verein, der Besuch in der BMX- und oder in der Trampolinhalle und ganz besonders auch die Handballspiele meiner Jungs.

Da ich kein typischer Stadtmensch bin, hatte ich keine Probleme mit geschlossenen Läden und geschlossener Gastronomie.
Nicht in den Urlaub fahren zu können, ist bei mir wegen der Wollkombo sowieso normal.
Somit hatte mich die Coronakrise nicht so heftig getroffen wie andere.


Es gab bei mir dafür auch viel Neues und Schönes in diesem Jahr.
Ich habe die rorsarotefahrradkurbel.com ins Leben gerufen, die sich inzwischen zu einem Mix aus Fahrrad- und Fotoblog entwickelt hat.
Ein Fotoblog, weil meine neue Kompaktkamera eigentlich immer mit dabei ist und ich ständig irgendetwas in der Natur entdecke, was unbedingt in den Kasten muss.
Das Fotografieren ist damit zu meinem neuen Hobby geworden.
Nachfolgend ein paar Bilder – viel Vergnügen.


Fahrradblog, weil ich mir ein Penny-Farthing Hochrad gegönnt habe und somit fahrtechnisch mal wieder eine neue Herausforderung habe.

Fahrradblog auch, weil ich meinem hübschen Lasteselchen und Christi neue Aufgaben zugeteilt habe.
Ich bin seit Ende August unter die ehrenamtlichen Müllsammler gegangen.
Inspiriert dazu hatte mich ein Video auf Social-Media, wo ein junger Mann irgendwo in Südamerika angefangen hatte den Strand vom angeschwemmten Müll zu befreien. Er hatte nach einiger Zeit viele weitere junge Leute zum Mitmachen angestiftet und seitdem ist das Müllproblem dort viel besser geworden, dass fand ich sehr bewundernswert.
Naja und seitdem bin ich mit meinem Müllmobil immer wieder unterwegs, um die Heimat unserer Wildtiere zu mindestens hier und da wieder lebenswert oder auch wieder sicher für sie zu machen.
Das macht mich glücklich, allerdings auch manchmal ein bisschen zu Müllsichtig, da mir inzwischen jeder Kronenkorken im Gebüsch auffällt.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr, bleibt gesund und zuversichtlich, es kann ja nur besser werden.


Liebe Grüße
Dagmar

Ein kleines Weihnachtsgeschenk für die tierischen Bewohner unserer Natur

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe ihr hattet auch so ein schönes Weihnachtsfest wie ich.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag war das Wetter noch ganz nett und ich hatte durch die Corona bedingten Einschränkungen keine weiteren Weihnachtstermine mehr.

Also beschloss ich mit der Müllzange und meinem Müllmobil wieder ein bisschen aufzuräumen, um unseren Wildtieren und Hunden auch ein kleines Weihnachtsgeschenk zu machen.

Das es allerdings so ausarten würde, hatte ich auch nicht gedacht.
Eigentlich wollte ich nach Herbede zu einer Fußgängerunterführung, um dort nach dem Rechten zu sehen.
Bis dahin bin ich natürlich wiedermal nicht gekommen, stattdessen bin ich auf der Herbeder Straße in Witten hängengeblieben.
Den Radweg hatte ich die Tage schon mal vom Müll befreit. Auf der anderen Straßenseite befindet sich weder ein Rad- oder Fußweg, sondern gleich ein bewaldeter Hang.
Was ich an dem Hang alles gefunden hatte, könnt ihr hier sehen.

Am schlimmsten war die Flaschen- bzw. Scherbendeponie, die hinter mehreren der dickeren Bäumen versteckt lag.
Die Verletzungsgefahr für die hier lebenden Tiere war dadurch enorm groß.
Schnell war mein Müllsack proppe voll mit unzähligen Flaschen, Scherben, alten Schuhen und Plastikteilen jeglicher Art.
Leider war aber nur ein kleiner Teil des Unrats damit beseitigt, so fuhr ich nochmal nach Hause, um weitere Müllsäcke zu holen.

Den größten Teil des Mülls hatte ich aus diesem kleinen abgeflachten Teilstück vor den Hang herausgeholt.

Und wiedermal waren sieben Radzierblenden von Autos mit dabei, damit hätte selbst ich nicht gerechnet, da ich ja letztens erst einige dieser Dinger hier aufgesammelt hatte- unglaublich!
Insgesamt waren drei vollgefüllte Müllsäcke, Metallschrott, ein alter Autoreifen, die Radzierblenden und größere Plastikteile an dieser Stelle die Ausbeute des Tages.

Des Weiteren hatte ich hinter einem Steinschlagschutz die Mülldeponie eines Anglers entdeckt. Er hatte hier sein kleines Zelt und andere Teile hinterlassen.

Die graue Tasche, die ich bei meiner letzten Müllaktion gefunden hatte, war mir eine große Hilfe. So konnte ich die Falschen und andere kleinere Müllstücke etappenweise zu meinem Müllmobil auf die andere Straßenseite herübertragen.

Die Höchstgeschwindigkeit auf der Herbeder Straße liegt hier bei 70 km/h.
Wegen des Feiertages waren viele Autos auf der Straße unterwegs und teilweise hatten es einige Autofahrer anscheinend sehr eilig, so musste ich schon ein wenig aufpassen nicht unter die Räder zu kommen.

Zum Schluss noch ein Bild von ein paar hübschen kleinen Baumpilzen direkt neben dem jetzt ehemaligen Müllchaos.
Bleibt gesund.

Kuchentransport, Großreinemachen vor dem Fest und Winterblumen

Hallo ihr Lieben,
ich hoffe ihr hattet einen schönen 4. Advent.

In der letzten Woche musste ein Kuchen unversehrt mit zur Arbeit genommen werden.
Dazu hatte ich meinen Apfelkuchen in der Springform belassen und in die Kuchenhaube gelegt, die dann in eine ausgepolsterte Tasche hineingestellt wurde.

Als Fahrzeug diente die bunte Lorri.

Auf der Arbeit holte ich den Kuchen dann aus der Springform und legte ihn zum Verzehr in die Kuchenhaube hinein.
Da nicht alle Kollegen im Labor anwesend waren, blieben am Feierabend noch genügend Kuchenstücke übrig, sodass ich zwei Stücke abzwacken konnte.
Leider war ich aber zu fahrlässig und packte die beiden Stücke nicht in Frischhaltefolie ein.
Das sollte sich rächen.


Als ich meinem Schwesterchen ein Stück am Nachmittag anbieten wollte, musste ich feststellen, dass der Kuchen nicht mehr als solcher zu erkennen war.



Sorry an dieser Stelle nochmal an mein liebes Schwesterchen, wie peinlich!
Soviel also zum Kuchentransport auf dem Fahrrad.





Am Wochenende war ich dann zum Großreinemachen wieder mit meinem Müllmobil unterwegs. Der Wetterbericht sieht ja für die nächsten Tage stürmisches Regenwetter vor.
Die Samstagstour führte entlang des Ruhrtalweges

Am Sonntag ging es zu einem Containerstellplatz am Stausee.
Dort wollte ich vermeiden, dass das Müllchaos an den Containern sich bei dem angekündigten stürmischen Wetter noch weiter verteilt.

Unglaublich was alles und wieviel Unrat an den Containern herum lag.
Der ganze Boden war regelrecht mit Glasscherben kontaminiert, hier konnte ich nur die großen Scherben beseitigen.



Die graue weggeworfene Stofftasche war mir eine große Hilfe beim Einsammeln der unzähligen kleinen Teile. Sie wird in Zukunft weiter für diesen Zweck benutzt werden.

Jetzt sieht es wieder einigermaßen gut neben den Containern aus, mal sehen wie lange der aufgeräumte Zustand anhält.


Auf der Rückfahrt mussten dann auch noch weitere Radzierblenden verstaut werden. Damit war mein kleiner Müllesel dann endgültig am Ende seiner Ladekapazität angekommen.
Die wilde Müllkippe setzte dem heutigen Müllsammeltag dann die Krone auf.
Was ist nur los mit solchen Leuten?

Der eingesammelte Müll wartet jetzt auf die Entsorgung durch das Betriebsamt Witten.
Vielen Dank!

Damit dieser Beitrag nicht ganz so trübselig wird, kommen noch ein paar Bilder von meinen Blumen auf dem Balkon hinzu, die immer noch nicht in den Winterschlaf gegangen sind.

Ich wünsche euch eine schöne Woche

Bilderflut verursacht durch den Morgenfrost

Hallo ihr Lieben,

ich wünsche euch allen, trotz des bevorstehenden Lockdowns wegen Corona einen schönen dritten Advent.

Letzte Woche war es morgens oft frostig und trocken hier in Witten.
Bei der täglichen Fahrt zur Arbeit waren mir deshalb wieder reichlich hübsch verzierte Motive in die Kamera gerutscht.

Damit ich selbst unterwegs nicht ins Rutschen kommen konnte, musste Dirty mit den neuen Reifen meist ran. Die Gummimischung der Reifen ist relativ weich und sorgte somit für genügend Grip auf der Straße.

An den frostfeien Tagen war der Kübel mein Begleiter.
Da der alte Knabe nun mal die meisten Kilometer auf dem Buckel hat, hatte sich der Pannenteufel mal wieder bei ihm gemeldet.
Die Kette hatte sich verabschiedet. Das Knarzen beim Pedalieren kam also nicht nur aus seinem leicht defekten Tretlager.
Also ging es an dem Tag mit gebremsten Tempo nach Hause, dabei hatte ich ihn als Dekoration noch mit ins Bild gestellt. Selbst große Pfützen können schöne Spiegelungen beim Fotografieren auslösen.

Nun wünsche ich euch viel Vergnügen mit den von der Kamera eingefangenen Impressionen.
Durch den Raureif waren die wenigen bunten Blätter besonders hübsch anzusehen

Der Waldboden bietet zu der jetzigen Jahreszeit auch besonders viele schöne Motive.
Die Baumstümpfe und anders Totholz, die mit Baumpilzen und Moosen verziert sind, hatten es mir besonders angetan.

Auf dem Unigelände hatte ich sogar noch ein paar Blümchen auf einer Feuerwehreinfahrt entdeckt

Ich wünsche euch mit diesen Bildern eine schöne nächste Woche und verliert nicht den Mut, irgendwann kommen auch wieder bessere Zeiten.