Schönes Wetter, oder Friseurtermin für die „Wollknäule“

Hallo ihr Lieben,

der Wetterbericht sagte am letzten Wochenende sonniges und warmes Wetter voraus.

Das war für mich dann der Startschuss, am Samstag meine Schäfchen „unters Messer“ zu nehmen.
Der Schertermin hatte sich wegen des kalten und nassen Wetters in diesem Jahr, etwas nach hinten verschoben.
Die Schersaison fängt immer nach der kalten Sophie im Mai an.
Nun war es endlich soweit.
Allerdings musste ich feststellen, dass mein Vorrat an Schermaschinenöl doch recht knapp war, deshalb musste ich erst zu einem Fachmarkt für Garten und Landwirtschaft fahren.
Das Öl wird für die Schmierung und damit auch zur Kühlung des Scherkopfes benötigt.



Ich nehme an, dass einige von euch noch nie eine Schafschermaschine gesehen haben, deshalb hier ein kleines Bildchen von dem äußerst nützlichen Gerät.




Der Fachmarkt liegt hinter dem höchsten Punkt von Witten auf der Seite von Herdecke, deswegen kam der Hauptgewinn mal nicht zum Schaffutter schleppen zum Einsatz, sondern für eine kleine Bergtour.



Die Archivbilder zeigen die Aussicht am Fachmarkt mit schönen Elchskulpturen, die sie dort im Februar ausgestellt hatten.


Auf dem Rückweg war ich eine andere Strecke gefahren, die ich früher mindestens zweimal in der Woche zum Handballtraining meines Sohnes mit dem Auto gefahren war.
Die teilweise schmale Ender Talstraße führt durch Wald und Wiesen.
An einer Stelle steht ein großer Baum, der mir immer schon ins Auge gefallen ist. Ich wollte ihn mal wieder besuchen.
Er hat zum Glück die letzten drei trockenen Jahre überstanden.
Obwohl inzwischen ein riesiger Ast aus seiner Krone abgebrochen ist, ist er immer noch eine imposante Erscheinung.
Es war deshalb auch schwierig ihn komplett ins Bild zu bekommen.

Meine botanischen Kenntnisse sind leider eher bescheiden, somit kann ich euch nicht sagen um welche Baumart es sich handelt. Von der Blattform gesehen, tippe ich auf irgendeine Ahornbaumart.
Desweitern sind entlang dieser leider viel befahrenen Straße weitere Baumriesen zu bewundern, auch die Stümpfe vom Sturm abgebrochener Bäume waren überaus für weitere Fotos bestens geeignet.


Ich darf einfach die Kamera nicht mitnehmen, wenn ich mal eben schnell etwas besorgen muss.
Auf dem Rückweg über die Wetterstraße kamen weitere Orte hinzu, wo ich doch unbedingt wieder die Kamera aus der Tasche holen musste.

Die Autofahrer haben da einen „kleinen Vorteil“, sie nehmen im Vorbeifahren die schönen Kleinigkeiten links und rechts der Straßen kaum war, weil sie aufgrund der Geschwindigkeit viel zu sehr mit dem Straßenverkehr beschäftigt sind.
Als Radfahrer mit Kamera im Gepäck hat man da leider Verloren, zu mindestens was die Zeit angeht.

Zum Scheren ging es dann endlich am frühen Nachmittag mit dem roten Lastesel los.

Bei den Schafen angekommen konnte ich es auch nicht lassen den Auslöser der Kamera in meinem Garten zu drücken.
Zu schön war die Blütenpracht der Rhododendron, den Blumen auf der Wiese und auf dem Dach meiner Gartenhütte.




Jule und Alma wurden auch schon ungeduldig.




Am späten Abend, es war immerhin noch hell, war ich mit dem Frisieren meiner Wollkombo schließlich fertig.
Das Bild wurde erst am Sonntagmorgen geknipst.


Am Sonntag ging es dann mit dem vollständigen Equipment fürs Schafe scheren und die Hufpflege zu weiteren Schafen von Freunden und Bekannten.
Hier war das blaue Lasteselchen als Transportfahrzeug die beste Wahl.


Auf dem Weg nach Witten- Durchholz war meine Kamera natürlich auch wieder dabei.

Mit dieser Bilderflut möchte ich euch einen schönen Feiertag wünschen.

Liebe Grüße

Dagmar

Donnerwetter, es war doch ziemlich nass!

Hallo ihr Lieben,

in der letzten Woche war selbst mein Regenmantel an seine Grenzen gekommen.
Die Schuhe, die ich am letzten Dienstag an hatte, sind immer noch nicht ganz trocken.
Trotzdem war es wieder eine schöne Fahrradwoche.


Durch den Regen grünt und blüht es überall und die Regentropfen zieren zusätzlich die Blüten der Rhododendron.

Am Freitag war es morgens trocken und schön dunstig, ideale Bedingungen um unterwegs ein paar Schnappschüsse zu machen.








In Morgenlicht sieht einfach alles nur schön aus.
Selbst die abgestorbene Buche im Hintergrund, ist im Dunst und blauen Morgenlicht doch hübsch anzusehen.













Am See angekommen frühstückte ein Kaninchen gemeinsam mit den Gänsen.

Und natürlich war ich wieder an einem Gänsekindergarten bzw. vielleicht schon eher einer Gänsegrundschulklasse vorbeigekommen.
Sie sind doch einfach nur zuckersüß!

Familie Hafenschwan aus dem letzten Beitrag war am Anfang der Woche auch noch vollzählig.
In den letzten Tagen waren die Schwäne zu weit entfernt, um sie nachzählen zu können.
Da aber Papa Schwan dafür sorgt, dass nicht mal harmlose Enten und Gänse seiner Familie zu nahekommen, gehe ich davon aus, dass alle acht Schwänchen wohlauf sind.







Unterwegs war ich wetterbedingt hauptsächlich mit der blauen Rappelkiste.















Mit ein paar weiteren Schnappschüssen aus der letzten Woche wünsche ich euch ein schönes und sonniges Wochenende

Liebe Grüße Dagmar

Familie Hafenschwan, Gänsekindergarten und ein ….

Hallo ihr Lieben,

in der letzten Woche hatte ich überdurchschnittlich viele schöne Begegnungen mit unseren gefiederten Mitlebewesen.

Angefangen hatte das am letzten Sonntag.
Wir müssen demnächst mit der Firma umziehen und so hatte ich eine Testfahrt zu meiner neuen Arbeitsstätte unternommen.
Natürlich hatte ich mich mal wieder total verfahren und so wurde aus der ursprünglich berechneten Strecke von ca. 16 Kilometer mal locker 21 Kilometer.
Ich hatte selbst auf der Rückfahrt noch kein einziges Bild geknipst, weil ich viel zu sehr mit der Route beschäftigt war.
Dank Smartphone konnte ich auf dem Rückweg die geplante Strecke wieder finden.
Als ich mittags dann wieder am See angekommen war, herrschte dort wie immer am Wochenende reger Betrieb.
Ich nahm einen Abstecher über einen unbefestigten Weg, um dem Trubel ein wenig zu entkommen.


Neben dem Weg hatte sich zu meiner Überraschung tatsächlich ein Weißstorch zu den Gänsen gesellt-
der Wahnsinn!

Natürlich hatte ich jetzt einen Grund die Kamera aus der Tasche zu holen. Zum Glück zeigte der Storch überhaupt keine Scheu und so konnte ich ihn in knapp 30 Meter Entfernung fotografieren. Neben mir hatten auch nur ganz vereinzelte Spaziergänger, die ebenfalls auf dem Trampelpfad unterwegs waren, den Storch überhaupt bemerkt.







Die Gänse waren allerdings nicht so angetan von der Anwesenheit des Storches und scheuchten ihn schließlich auf.
Ich hatte bis dahin auch noch nie einen fliegenden Storch beobachten können und das noch in so kurzer Entfernung.

Der Wahnsinn und noch besser war, dass der Storch nur einen kleinen Bogen flog und schließlich noch etwas näher neben mir wieder gelandet war.


Weil alles so schnell ging, sind die Schnappschüsse leider ein bisschen unscharf geworden.


Einfach grandios, ein Weißstorch bei uns im Ruhrpott zu Gast.




Am Montagmorgen ging es natürlich wieder zur Arbeit bei herrlichem Regenwetter.
Im Hafenbecken vom Kemnader See brütet seit einiger Zeit auch ein Schwanenpaar.


Das Nest kann man gut einsehen ohne die Tiere dabei zu stören und tatsächlich regte sich etwas kleines graues in dem Nest.
Leider sind die Bilder von diesem schönen Moment nichts geworden.




Am Mittag war die Schwanenmama mit ihren kleinen grauen Wattebäuschchen schon auf dem Wasser unterwegs.
Der Schwanenpapa war allerdings immer noch am Nest.
Der Grund dafür, war noch ein intaktes Ei, woraus noch kein Schwanenkind geschlüpft war.

Am nächsten Morgen hatte er das Ei dann auch aufgegeben und schwamm mit seiner Großfamilie mit immerhin acht Kindern im Hafenbecken herum.

Zum Glück waren auch an dem ziemlich windigen Freitag alle Küken noch da.
Die Kleinen hüpften wie Korken über dem welligen Wasser- einfach süß!

Ein anders Schwanenpaar hat ihr Revier in der Nähe der Schleuse.
Bei der morgendlichen Patroulie konnte ich in schönem Licht eins der Elterntiere fotografieren.
Bei diesem Schwanenpaar sind die Jungen noch nicht geschlüpft.


Natürlich ist der Gänsekindergarten im Hafen immer wieder schön, zumal die Gänseeltern und damit auch ihre Kidis fast handzahm sind. So kann man sie aus nächster Nähe beobachten.

Ich hätte als Kind, es niemals für möglich gehalten Kanadagänse mit ihren Kindern aus nächster Nähe beobachten zu können.
In den 70er Jahren war der Rhein fast biologisch tot und auch die Ruhr war nicht so sauber wie heute.
Große Fischsterben, wegen giftiger Einleitungen der Industrie in die Flüsse, waren damals immer wieder in den Schlagzeilen der Nachrichten zu finden.
Ich kannte Kanadagänse nur aus den Fernsehberichten von Heinz Sielmann (Expedition ins Tierreich).
Es ist schon kurios, dass in Zeiten des spürbaren Klimawandels, wo es Weltweit mit der Natur eher schlecht bestellt ist, sich ausgerechnet bei uns im Ruhrpott die Natur wieder erholt hat und neben den Graugänsen inzwischen auch die Kanadagänse hier heimisch geworden sind.

Ich schreibe dies deshalb, weil es ja wieder Zeitgenossen gibt, die meinen, die Gänse wieder abknallen zu müssen, weil sie ja „Überhand“ nehmen und hier eigentlich keine einheimische Art sind.







Ich finde wir sollten die völlig friedliche Migration aus der Natur mal als Vorbild nehmen, da klappt es nämlich gut.


Wie man an dieser Mischlingsgans gut sehen kann (Archivbild).








Am letzten Dienstag war es morgens sehr dunstig und so ergaben sich weitere wunderschöne Motive.

Und so geht eine weitere schöne Fahrradwoche ins nächste Wochenende.
Unterwegs war ich wetterbedingt überwiegend mit der blauen Rappelkiste, dem Kübel und mit zwei BMX-Rädern (Archivaufnahmen)

Mit einem kleinen Blütengruß und Regenbogen wünsche ich euch schöne Pfingsten.

Liebe Grüße

Dagmar

Regenwetter, wie schön!

Hallo ihr Lieben,

MINOLTA DIGITAL CAMERA

jetzt denkt ihr bestimmt ich hätte sie nicht mehr alle, bei der Überschrift dieses Beitrages.
Warum ich so ein durchwachsenes Wetter mag liegt vor allem daran, dass meine Schafe seit drei Jahren endlich mal wieder richtig schönes Gras auf ihrer Wiese stehen haben.

Auf dem Bild ist Alma zu sehen, sie ist eine nette Milchschafdame und sollte eigentlich vor inzwischen knapp fünf Jahren als Nahrungsmittel enden. Durch einen Zufall ist es dann aber anders gekommen.





Letztes Wochenende war ich mit Lorri nochmal nach Schloss Steinhausen gefahren, um mir die Ausstellung im Innenhof anzusehen.
Besonders schön waren die Sitzgarnituren für den Garnten.

In Witten ist jetzt die zweite Woche beim Stadtradeln vorbei.
Ich muss gestehen, ich war was die Kilometerzahl betrifft nicht so fleißig wie in den letzten Jahren.
Eine kleine zusätzliche Runde hatte ich am letzten Samstagabend mit dem grünen Glöckchen gemacht, dabei sind auch ein paar Selfies entstanden, wie immer strahlend schön und voller Anmud! 😊

Am Himmelfahrtstag war das Wetter trocken und so konnte ich die erst dritte Fahrt mit meinem Ungetüm Penny unternehmen.
Leider war es auf es dem Ruhrtalweg völlig überfüllt, so musste ich auf die Wetterstraße ausweichen. Hier war zwar auch viel Autoverkehr, aber ich hatte am Straßenrand trotzdem freie Fahrt.
Bei Penny ist das spontane Anhalten nämlich nicht so schnell möglich, weil ich ja dazu von ihr erst herunterklettern muss.
Mein lieber Nachbar hatte mich dankenswerter Weise auf unserem Garagenhof mit seinem Handy geknipst. So könnt ihr Penny und meine Wenigkeit in Aktion sehen.

MINOLTA DIGITAL CAMERA

Gestern war ich morgens zum Skatepark (Archivbild) nach Wetter gefahren.
Leider hatte der Wetterradar wohl ein paar kleine Regewolken übersehen und so musste ich meine kleine Session auf den Rampen gleich wieder abbrechen. Nass sind die Stahlrampen einfach zu glatt.
Der Vorteil an dem Regen war aber, dass ich den Ruhrtalradweg für mich allein hatte.




Auf dem Weg zur Arbeit hatte ich natürlich letzte Woche auch nicht den Finger vom Auslöser meiner Kamera lassen können.

Besonders schön war die Begegnung mit dem niedlichen Rehbock.
Ich werde nie verstehen, wie man auf so hübsche Wesen schießen kann.
Ich drücke ihm jetzt schon für den Herbst (Jagtzeit) ganz fest die Daumen, dass ihm nichts passiert.







Neben dem scheuen Rehbock sind mir noch ein paar weitere Mitlebewesen vor die Kamera gerutscht.
Natürlich sind auch wieder die puscheligen Gänsekinder dabei.
Ich kann da einfach nicht vorbeifahren ohne die Kamera aus der Tasche zu nehmen.
Bei den kleinen Schnecken musste ich dann die Makroeinstellung wählen, zum Glück sind Schnecken beim Knipsen immer sehr entspannt


Mit weiteren Schnappschüssen auf dem Weg zur Arbeit möchte ich euch einen schönen Sonntag wünschen.




Liebe Grüße
Dagmar

Sturm am Stausee

Hallo ihr Lieben,

am letzten Sonntag hatte ich eine kleine Spritztour mit klein Beauty unternommen.
In Witten läuft ja gerade das Stadtradeln und da müssen ein paar extra Radkilometer her.
Das Wetter war angenehm kühl und trocken.


Auf meiner kleinen Tour kam ich am Schloss Steinhausen vorbei.
Hier sind riesige Skulpturen aus Metall zu bewundern.


Die Skulpturen sind sicherlich inzwischen auch weit über die Grenzen von Witten bekannt.
Wenn ihr im Internet „SHONA-ART Kunst aus Zimbabwe“ eingebt, könnt ihr mehr über dieses tolle Projekt und die Künstler erfahren.







Am Dienstag wurde es mit dem Wetter mal wieder spannend.
Es stürmte recht kräftig, wie von den Meteorologen angekündigt war.
Aufgrund des starken Windes kam das Möchtegern Mountainbike mal wieder aus dem Keller.
Es ist recht klein, bietet damit dem Wind wenig Angriffsfläche und hat immerhin 7 Gänge.







Seit bestimmt knapp zwei Wochen, sitzen die Schwandame und Frau Tauchhuhn schon auf ihren Nestern, an diesem Morgen, dem Wind schon voll ausgesetzt.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie Tiere mit solchen extremen Wetterlagen zurechtkommen. Wenn ich mir vorstelle in meinem Schlafzimmer wäre es nur eine Nacht so zugig, dann hätte ich wahrscheinlich danach eine Lungenentzündung.


Am Mittag war der Wind dann so tüchtig zu Gange, dass auf dem gesamten See weiße Wellenkämme zusehen waren, dazu riss der Himmel noch kurz auf, einfach herrlich!


Eine Gänsefamilie mit ihren puscheligen Gänsekindern kreuzte meinen Weg zum Leuchtturm.
Ach was sind die immer niedlich!

Am Donnerstag hatte ich auf der Rückfahrt von der Arbeit mal versucht ein Selfie auf dem Einrad hinzukriegen.
Elegant sind die Bilder zwar nicht geworden, weil die 10 Sekunden des Selbstauslösers doch recht kurz waren, aber immerhin könnt ihr mich mal auch auf dem Einrad sehen.

Bei meiner gestrigen Abendrunde kam ich an den Blüten meines Kirschbäumchens im Garten nicht vorbei.
Von unten in den blauen Himmel hinein geknipst, ergaben sich dabei Blautöne in den eigentlich weißen Blüten.

Kurz vor der Sperrstunde konnte ich den Sonnenuntergang noch genießen.

Das Bild untern zeigt die Skyline von Witten aus der Richtung von Schloss Steinhausen gesehen.
Mit diesen Eindrücken wünsche euch ein schönes Wochenende, bleibt gesund und genießt morgen den Sonntag mit dem versprochenen Sommerwetter.

Liebe Grüße

Dagmar