Hier kommt Grete!

Hallo schön dich hier zu haben.

Ich fahre ja seit dem 1 März morgens nach Bo-Gerthe zur Arbeit.
Aufgrund der Streckenbeschaffenheit und der zusätzlichen Länge von 5 Kilometern sind damit Penny, mein Hochrad und meine Einräder aus dem Rennen.
Wegen meiner Altersschwäche in den Knien trifft das wahrscheinlich auch auf das grüne Glöckchen und klein Beauty (BMX) zu.
Besonders ungern möchte ich allerdings die BMX-Fahrten streichen.

Durch einen glücklichen Zufall bin ich auf Grete gestoßen.
Sie stand unter den 2. Wahl-Fahrrädern mit Lackschäden in einem Internetshop unter Cityfahrräder im Sonderangebot.
Zum Glück war sie unter den Cityfahrrädern inseriert, so war sie für andere Interessierte schön versteckt.
Grete ist nämlich ein BMX-Cruiser mit 26 Zoll Laufrädern.

Die Bauart ermöglicht mir auch bei niedrig eingestelltem Sattel mich mit meinen morschen Knien hinzusetzten.
Beim bergab fahren, bekomme ich bzw. meine Knie dadurch immer wieder eine kleine Pause und der niedrige Sattel ist bei spaßigen Sachen nicht im Weg.
Die großen und dicken Reifen verhelfen mir zu einen komfortabelen Fahren über die Buckelpisten (Straßenschäden).

Am Sonntag gab es nur ein bisschen Nieselregen und so schob ich Grete aus dem Haus, um mit ihr eine Probefahrt zu machen.
Die Kamera hatte ich auch mitgenommen. Als Ziel der Probefahrt hatte ich das Kraftwerk Hohenstein ausgewählt, um mir das Hochwasser anzusehen.

In dem Beitrag vor 2 Wochen war ich schon mal dort gewesen. Damals konnte ich das Wehr betreten, weil kein Hochwasser da war.
Jetzt waren die Knospen und Sträucher, die ich fotografiert hatte wieder in den Fluten verschwunden. Ich fahre immer wieder gerne dort hin, das laute Rauschen des Wassers hat einfach was Faszinierendes.
Ein paar verregnete Krokusse hatte ich auch noch gefunden.


Und besonders schön war wieder die Begegnung mit den Rehen, sie grasten friedlich in den Ruhrwiesen.
Mit der Deckung eines dicken Pfeilers vom Eisenbahnviadukt gelang es mir, mich auf ca. knapp 100 Meter an sie heranzupirschen.
Einfach nur schön!


Am Freitag hatte Grete ihre erste Einsatzfahrt.
Der Name für dieses Gefährt ist aus einer Ableitung zu Bo-Gerthe, meiner neuen Arbeitsstelle hergeleitet worden.


Alles war schön, bis mich ein Polizeiauto anhielt!
Die beiden jungen Männer inspizierten meine Grete gleich mit kritischen Blicken.
Ich war erst guter Dinge, da ich ja brav meine mobilen Lichter angebracht hatte.
Die jungen Männer hielten dann erst mal einen kleinen Vortrag über die Kampagne zur Sicherheit der Radfahrer in Bochum.
Mir viel dann gleich eine Straße ein, auf der ich als Radfahrer gezwungen bin innerhalb einer kurzen Strecke gleich zweimal die Straßenseite wechseln zu müssen, um rechtens auf den mir zugewiesenen Fuß- und Radwegen unterwegs zu sein.
Natürlich ist diese Straße stark von Autos befahren.

Wie auch immer, ich musste schließlich 20 Euro für nicht angebrachte Reflektoren an den Laufrädern bezahlen und fuhr danach die oben genannte „sichere Straße“ entlang.

Tatsächlich hatte ich die hässlichen Dinger bei der Montage bewusst weggelassen.
Grete ist halt ein BMX-Rad, so was steht ihr einfach nicht!

Wirklich saublöd 20 Euro für so einen Mist.

Ja ja die Sicherheit, ist ja wichtig ich weiß!

Ich fahre nun schon ein halbes Jahrhundert mit dem Fahrrad und bin da immer noch in den 70er Jahren hängen geblieben, da war man noch nicht so ängstlich wie heute!


Ich werde mal schauen, ob es Reflektoren für Grete gibt, die nicht so auffällig sind und trotzdem auch dem Amtsschimmel gefallen.

Die großen Dinger bekommt Joffrey der große Lulatsch an seine Laufräder, denn mit ihm werde ich auch nach Bo-Gerthe fahren und ich bin ja jetzt vorgewarnt, nochmal kriegen die nicht 20 Euro von mir.

In Bochum fahren tatsächlich auch weit mehr Polizeiautos herum als in Witten, warum auch immer!




So viel zu der Jungfernfahrt mit Grete!

Sie war trotz der unnötig verschwendeten 20 Euro sehr spaßig!




Am letzten Samstag ging es noch mit Lorri zu dem Foodretterladen, und anschließend mit dem Hauptgewinn und Anhänger zum Tiermarkt.


Ich wünsche dir ein schönes Wochenende


Liebe Grüße
Dagmar





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Es kann nur besser werden!

Hallo und danke das du vorbei schaust.

Seit dem 1. März reise ich ja morgens zur Arbeit nach Bo-Gerthe.
Das Wetter hatte sich letzte Woche mit ergiebigen Regen, Schnee und auch Wind von seiner „besten Seite“ gezeigt.
Die Feuertaufe in Sachen Hardcore Wetter habe ich somit schon hinter mich gebracht, es kann in der nächsten Zeit also nur besser werden!
Was mich immer ins Staunen versetzt ist, dass auf der A 40 scheinbar um jede Zeit Rush Hour herrscht.
Ehrlich gesagt, möchte ich mit den Berufspendlern die hier mit dem Auto hermüssen nicht tauschen.
Ich habe deshalb mit dem Smartphone unterwegs ein bisschen herumgeknipst und dabei festgestellt, das ich es doch viel entspannter und auch schöner habe.







Auf den Nebenstraßen ist um die Uhrzeit noch nichts los und ich habe die beleuchteten Straßen fast für mich alleine.









Selbst mitten in Bo-Langendreer ist morgens noch der Hund begraben, nur vereinzelte Autos sind unterwegs.





Auch auf der breit ausgebauten Straße zum Ruhr-Park hin, sind nur wenige Fahrzeuge zu sehen und ich habe den Fuß-und Radweg für mich ganz allein.
Die Beschaffenheit ist zwar ein bisschen holprig, aber na ja!




Um die frühe Zeit ist auch am Ruhr-Park noch nichts los und ich komme recht zügig über die riesige Kreuzung mit den Ampeln rüber.










Hier überquere ich die oben erwähnte A 40 mit den vielen, vielen Autos und LKWs.






Im weiteren Verlauf der Strecke wird es ein bisschen ländlicher, was mir natürlich sehr gut gefällt.
Sogar an einem Gestüt komme ich kurz vor der Ankunft noch vorbei.
Im Sommer werde ich auf den Wiesen drum herum sicherlich Pferde zu sehen bekommen.




Schön ist auch, dass es schon hell wird, wenn ich ankomme.




Auf der Rückfahrt sind natürlich jede Menge Autos auf den Straßen.
Meist kann ich aber auf Radstreifen und holprigen Radwegen entlang fahren.
In den Nebenstraßen hält sich der Verkehr dann immer noch in angenehmen Grenzen.
Alles in allem habe ich es auf meinen Drahteseln richtig gut im Vergleich zu den Autofahren auf der A 40 und wenn denn irgendwann der Frühling kommt, wird es auch noch wesentlich schöner.

Was will ich mehr!




Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße
Dagmar


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Wehe wenn ich mit der Kamera losziehe!


Hallo und Willkommen,
die letzte Woche war recht „bunt“!
Ich beginne mit dem letzten Samstag, da hätte ich wieder Wischer für mein Nasenfahrrad gebrauchen können!





Mit Lorri war ich im Nachbarort zu einem kleine Laden gefahren, der abgelaufene Lebensmittel vor dem Müll rettet.
Hier hatte ich für kleines Geld ein bisschen eingekauft.



Nachdem ich am Sonntag Papierkram für das Funktionstraining bei der Rheumaliga in den Briefkasten geworfen hatte, war ich mit dem Kübel und meiner Kamera auf Abwegen zum Hammerteich und Hohenstein abgebogen.
Das Wetter war herrlich und so war die Knipseritis wieder über mich gekommen.

Am Wildgatter konnte ich eine hüpsches Wildschein beim Wühlen fotografieren und neben dem Gehege war ein besonders schöner und großer Baum zu bewundern.

Auf dem Rückweg nach Hause kam ich noch am Wasserkraftwerk Hohenstein vorbei.
In der zweiten Januarwoche hatte ich hier noch das Hochwasser fotografiert.
Jetzt konnte ich auf dem Wehr entlang gehen und zu meinem Erstaunen hatte ich unzählige Knospen zwischen den Steinen entdeckt.
Es ist schon erstaunlich, was Stauden wie Brennnessel und Büsche alles schadlos überleben können.

Auch sonst war es mit dem leisen Rauschen vom Wasser eine Wohltat dort zu sein.

Am Montag ging es mit dem Hauptgewinn und Anhänger samt Dampfdruckreiniger ab in die neue Wirkungsstätte.
Die rund 15 Kilometer lange Strecke geht immer rauf und runter, wobei aber keine extremen Steigungen dabei sind.
Bei der Hin- und Rückfahrt ergeben sich an fünf Tagen in der Woche täglich über 2 Stunden Kardiotraining vom Feinsten, die ich nicht extra einplanen muss.
Das ist doch super!
Einziger Wermutstropfen ist und bleibt die unschöne Strecke, die mittags noch teilweise mit Autoabgasen gekrönt wird.
Die Kamera wird auf dieser Fahrt künftig zu Hause bleiben.
Ich bin halt noch verwöhnt von der alten Wegstrecke!


Langsam entwirrt sich das Umzugschaos, wir haben viel Platz.
Die Vormieter haben noch ein paar Tage eine kleine Ecke der Halle, wo sie die letzten Autos fertig machen.


Die Mikroskope warten jetzt noch unter den Schutzhüllen darauf an Strom und EDV wieder angeschlossen zu werden.
Mein Zimmer wird richtig nett werden.



Ich wünsche dir eine schönes Wochenende




Liebe Grüße
Dagmar





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Taste mich wieder an meine Spaßgeräte heran!

Hallo,
schon wieder ist eine Woche ins Land gegangen.
Die Zeit rast nur so dahin!

Mein defektes Knie hält erstaunlich gut durch!
Beim Umzug der Firma gab es keine nennenswerten Zwischenfälle und die Bewegung tat mir einfach nur gut.

Im Vergleich dazu hatte es mich letztes Wochenende nach langen Sitzen bei einem Handballspiel beim Heruntersteigen von der Tribüne gleich hingehauen, weil mein Knie noch nicht da war, wo ich es vermutet hatte – wie peinlich!



Und da ich ja brav die 1,5 stundenlange „Gymnastik-Tortur“ montags absolviere, habe ich mir gedacht, ich könnte auch mal wieder mein Stehfahrrad ausprobieren.
Gesagt getan, mit Oranje macht der Weg zur Arbeit mal wieder richtig Spaß!
Ich kann das ELLPTIOGO nur weiterempfehlen.
Besonders bei frischen Temperaturen sorgt das Ganzkörpertraining schnell für wohlige Wärme und meine Antriebseinheit hatte sich auch versöhnlich gezeigt.

Der Arzttermin für die Bestätigung des vermuteten Meniskusrisses ist ja erst Anfang April. Bisher hatte ich auch noch keinen „Klemmer,“ so wie damals mit dem rechten Knie (Meniskus OP)
Das Einradfahren war ja auch nach dem Knacks im Knie wochenlang tabu.
Meine Geduld auf spaßige Sachen bis zu dem Termin weiter zu verzichten ist aber endgültig aufgebraucht.
Zum Glück hatte ich Donnerstag endlich wieder Spaß mit den Mädels in der Halle gehabt.
Die Hin- und Rückfahrt mit dem blauen Lastesel war auch kein Problem.
Alles in allem werde ich mich weiter an alle meine vergnüglichen Spaßgeräte zwecks Fortbewegung herantasten.


Ein „Leckerli“ für mein nicht ruhendes inneres Spielkind habe ich mir auch noch gegönnt, dazu nächste Woche mehr!

Schönes Wochenende
Dagmar Schmitz



Hinweis:
Für die Empfehlung zum ELLIPTIGO bekomme ich keine Werbeeinnahmen, es sind nur persönliche Erfahrungen, die ich weitergeben möchte!





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Extraschicht!


Hallo, schön dich hier zu haben!

Es ist so weit, wir (Firma) sind mitten im Umzug.
Mit dem Hauptgewinn und Anhänger ging es am Samstag deshalb zur Extraschicht auf die Arbeit.


Die letzten 15 Jahre haben nicht nur bei mir Spuren hinterlassen.
Der Fußboden im Labor sieht auch nicht mehr so aus, wie am ersten Tag.
Zwecks Intensivreinigung musste deshalb der Dampfdruckreiniger mit.
Nun ja, nach stundenlangem Schrubbern war das Ergebnis doch sehr ernüchternd.
Nur der Gesamtfarbton hatte sich aufgehellt, mehr leider nicht.
Da geht es Montag lustig weiter ans Werk.




Mein Zimmer ist schon leer, die Mikroskope sind schon am neuen Standort angekommen und schlummern in den Transportkisten, um bald neu aufgestellt zu werden.




Zum Glück hatte ich in den vergangenen Jahren auch immer wieder die Kamera kurz aus dem Fenster gehalten, wenn die Sonne über dem Audi-Max aufgegangen war.
Hier eine kleine Auswahl.



Auf der Rückfahrt mit ergiebigen Nass von oben hatte ich nochmal meine schöne Wegstrecke am Stausee genossen.
Ich brauche Scheibenwischer für die Brille!


Auf der neuen Strecke werde ich leider im Frühling und Sommer nicht mehr jeden Morgen die Gänsekinder und Familie Hafenschwan besuchen können. Und auch an den schönen und vertrauten Bäumen komme ich nicht mehr täglich vorbei.
Die Fahrten mit der Hardenstein Fähre sind ebenfalls Geschichte.
Ein paar Erinnerungen!

Stattdessen werde ich durch Bochum Langendreer radeln, das ist nicht wirklich schön!
Ein kleines Trostpflaster ist ein Stück Wald, an dem ich vorbei fahre, dort werde ich sicherlich wieder neue Motive für die Knipskiste entdecken.

Trotz des kleinen Wehrmuttropfens mit der Wegstrecke durch Bo-Langendreer freue ich mich schon auf unsere neue Wirkungsstätte.
Die Räumlichkeiten bieten uns mehr Platz und wir sind die Aufzüge los, keine 6 Etagen mehr zwischen unserer Werkstatt im Tiefkeller und dem eigentlichen Labor.
Bei großen und schweren Bauteilen war das wirklich kein Vergnügen.

Es gibt auch noch eine gute Nachricht, für meine morschen Gelenken ist das Funktionstraining von der Krankenkasse bewilligt worden, das ist doch mal was!
Die Schwimmnudel kann kommen, juhu!

Ich wünsche dir einen schönen Sonntag.

Liebe Grüße
Dagmar





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