Schönstes Fahrradwetter!

Hallo ihr Lieben,




letzte Woche war ja super Wetter zum Radeln.
Wenn ich von der Arbeit nach Hause fahre, sind die Radwege inzwischen wieder gut besucht.




Am Stausee sind die Parkplätze wieder voll, auch mit vielen Autos, die einen Fahrradträger montiert haben.
Ich finde es ein bisschen schade, dass gerade sehr viele E-Bikes mit einem Auto zum See gekarrt werden, um dann dort eine Runde zu drehen.
Was ich so beobachte sind die meisten E-Bikes als reine Freizeitfahrräder unterwegs.

Bald startet wieder das Stadtradeln, was ja in den letzten Jahren wesentlich bekannter geworden ist. Angesichts der Energiekrise, die wir wohl in Zukunft nicht mehr los werden, hoffe ich, dass die vielen E-Bikes vermehrt als eigentliches Fahrzeug, zumindest im Sommer genutzt werden. Dadurch würde immerhin die Umwelt ein bisschen profitieren.

Gestern hatte ich Christi wieder nach Hause geholt, weil sie ihren Job als Hundetaxi bei meiner Schwester und Bonnie eingestellt hatte.








Im April wird sie dort durch ein super schönes neues Lastenrad mit E-Antieb ersetzt.














Darüber freue ich mich sehr, da dieses Fahrrad auch manche Autofahrt bei meiner Schwester ersetzen wird- super!





Morgens auf dem Weg zur Arbeit fahre ich unter anderem auch ein Stück durch das Lottental in Bochum.
Unterhalb des Botanischen Gartens sind ein paar Teiche angelegt.
Vor ein paar Jahren wurden an den Straßenrändern Schutzgräben mit Tunnelsystem für Amphibien gebaut.


Seitdem liegen keine kleinen platt gefahren Körper mehr auf der Straße.
In früheren Jahren hatte ich morgens so manche der Kröten über die Straße getragen, aber oft war die Straße gespickt mit vielen Tieren, die die Überquerung nicht geschafft hatten.
An den Tunnelübergängen sind ein paar Fangboxen aufgestellt, hier hopsen die liebestollen Kröten hinein und werden nach ihrer Zählung natürlich wieder frei gelassen.
Ich freue mich jedes mal, wenn ich die kleinen Quarkis unversehrt in den Boxen sitzen sehe.


Manchmal machen wir Menschen auch mal etwas richtig, wie schön!

Leider finden sehr viele Menschen Kröten und andere Amphibien hässlich oder sogar ekelig.
Ich kann da einen Tipp geben, schaut euch mal die wunderschönen Augen dieser Tiere an.
Außerdem finde ich die völlig gewaltfreie und liebenswerte Wettquakerei als Werbung um die Weibchen bei Wasserfröschen einfach nur schön!



Wegen des schönen Wetters hatten der Kübel dann auch mal Pause und ich war mit der hübschen Düssellady unterwegs.


Meine körperliche Fitness hat inzwischen auch wieder einen zufriedenstellenden Zustand erreicht, um mit Oranje durch die Gegend zu düsen.







Am Freitag hatte ich mir zu Mittag mal ein Päuschen mit einer Pommes an der Zeche Nachtigall gegönnt.













Eine Futterfahrt für die Wollknäule war mit dem Hauptgewinn auch noch nötig!





Mit ein paar Blümchen, die auch wieder durch die Linse meiner Kamera gerutscht sind, möchte ich euch nun in ein schönes Wochenende schicken.


Und natürlich sind meine Gedanken bei den Ukrainern und allen anderen Menschen und Tieren denen es nicht gut geht.
Leider gibt es davon viel zu viele!







Liebe Grüße
Dagmar

Kleine Blümchen, Schönheiten für das Gemüt!


Hallo ihr Lieben,

seit nun rund drei Wochen sehen wir in den Fernsehnachrichten nur noch traurige Bilder aus der Ukraine.
Ich muss gestehen, dass es mir seit dem extrem schwer fällt mal an was anderes zu denken.



Aber es hilft ja nichts, denn schließlich sitze ich immer noch schön geschützt in meiner geheizten Wohnung mit Strom, warmen Wasser und einem vollen Kühlschrank mit Lebensmitteln.
Ich kann mich frei bewegen und werde nicht wegen meiner Meinung gegen den Krieg verhaftet, so wie in Russland.
Alles in allem jammere ich also auf hohem Niveau!
Aus diesem Grund habe ich mir einen Tritt in den Hintern verpasst und meine Kameras wieder hervor geholt, weil ich auch unbedingt meine Hausaufgaben für meinen Online Kurs erledigen musste.
Eine der Aufgaben war es eine Makroaufnahme von Blumen anzufertigen.


Wie schön, da ja zur Zeit der Frühling langsam bei uns Anlauf nimmt!
Natürlich gingen mit mir bei solchen Motiven gleich wieder die Pferde durch, da ich es nicht lassen konnte wieder mein Fahrradrücklicht zu missbrauchen!
Zur Morgendämmerung mit dem sowieso schon schönem Licht war das bisschen Rotlicht dann der Knüller!


Es hat wirklich Spaß gemacht die schönen Blümchen und Blüten in Szene zu setzen.

Unterwegs war ich in der letzten Woche mit dem Bretzel, weil ich nach der Arbeit noch einen Abstecher zu den Fischen meines Sohnemanns machen musste, der zur Zeit in Urlaub ist.

Das Bretzel eignet sich besonders gut dafür, weil ich momentan nach überstandenem Norovirus immer noch nicht wirklich körperlich auf der Höhe bin.
Das Fahrrad wiegt nicht viel, hat viele Gänge und läuft wie eine Eins!

Die zweite Fotoaufgabe war eine Nachtaufnahme mit dem sogenannten Blendenstern (Strahlen um Lichtquellen im dunkeln) anzufertigen.
Dazu war ich mit meinem Kamerafahrrad, dem roten Lastesel los gefahren.


Der Fotorucksack passt genau vorne in den Korb hinein, so dass ich bequem die Kamera und die Objektive griffbereit hatte.
Der Zweibeinständer an diesem Fahrrad war äußert praktisch beim sicheren und geraden Abstellen der Fotoausrüstung.


Die Kompaktkamera hatte ich dieses mal nicht dabei, weil sie für diese Aufgabe technisch wohl an ihre Grenzen gekommen wäre.






Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und hoffe das euch die Bilder auch gefallen haben.

Liebe Grüße
Dagmar


Ein bisschen Glück in diesen Zeiten




Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch gerade wegen der schlimmen Zeiten von etwas Schönem berichten.
Ich hatte ja von der Ziertaube Mausi berichtet, die bei einer Hochzeitsgesellschaft ausgesetzt worden war.











Am letzten Sonntag habe ich sie mit dem blauen Lastesel nach Dortmund gefahren.
Sie ist jetzt in einer sicheren Volliere von der Initiative Stadttauben e.V. untergebracht.

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Bei ihrer Ankunft wurde die kleine Mausi gleich von einem liebestollen Verehrer umgarnt.

Vielen Dank nochmal für die Mithilfe!
Ich freue mich sehr darüber, dass zumindestens Mausi doch noch im Glück gelandet ist!



Da eine weiße Taube ja auch ein Symbol für den Frieden ist, hoffe ich sehr, dass das kleine Glück von Mausi auch all denjenigen zu Teil wird, die jetzt durch den Ukrainekrieg so leiden müssen.
Ich hoffe, das dieser Wahnsinn schnellstmöglich ein Ende findet.

Liebe Grüße
Dagmar

Hübsche Blümchen, so schön!

Als ob alles gut wäre!



Hallo ihr Lieben,

es fällt mir heute schwer einen sinnvollen Beitrag zu schreiben, da ja bekanntlich die Lage in der Ukraine einfach nur noch schlimm ist.
Keine Ahnung wie das ausgehen wird und welche Folgen der Krieg auch für uns haben wird.
Ich habe jedenfalls kein gutes Gefühl dabei!





Trotzdem werde ich heute von so banalen Dingen, wie die Aufräumarbeiten in meinem Garten nach den Stürmen berichteten, einfach um mich abzulenken!
Ich habe dabei wirklich viel Glück gehabt und zwar deshalb, weil beide Bäume in meinem Garten „nur in Schieflage“ nach dem zweiten Sturm gekommen waren und ich liebe Menschen um mich hatte, die mir geholfen haben.


Die größte Fichte in meinem Garten hatte es samt Wurzelballen aus der Erde gezogen und zum Glück war sie nicht umgefallen. Dadurch wurde die benachbarte große Konifere ebenfalls in Schieflage, direkt in Richtung der Gartenhütte gebracht.


Es ist in einem solchen Fall wirklich sehr gut, wenn man die Feuerwehr in der eigenen Familie hat.
Mein Sohn hatte die Fichte in eine „perfekte“ Fallrichtung gebracht leider hatte aber die Krone der benachbarten Birke etwas dagegen und schubste die Fichte direkt auf meinen kleinen Gartenschuppen, wie ich es aber schon erwartet hatte.
Mit einem lauten Krach haute der Stamm der Fichte die Hütte in der Mitte durch, das gleiche passierte mit dem Eingangstor zur Wiese meiner Wollknäule (Schafe).
Die Krone des Baumes lag dann auf der Wiese.
Meine Wollkombo hatte das ganze Spektakel aus sicherer Entfernung beobachtet.


Ich habe dann den ganzen Baum mit der Kettensäge zerlegt, damit wieder Platz im Garten war.
Die Konifere blieb so schief wie sie war stehen.


Mein lieber Gartennachbar hatte die Konifere mit Spanngurten gesichert, so das der dritte schwächere Sturm sie nicht umwerfen konnte.




Anschließend besorgte ich mir eine große Leiter und sägte einen Teil der Krone mit vielen langen Ästen ab, um das Übergewicht in Richtung meiner Hütte zu reduzieren.

Danach wurde mein persönlicher Feuerwehrmann nochmal tätig.
Zum Glück war ja noch der Spanngurt am Stamm des Baumes befestigt, den von alleine wollte der Baum immer noch auf die Gartenhütte fallen.
Mit ordentlich Manpower konnten wir den Baum aber doch durch Ziehen an einem Seil in die andere Richtung dirigieren und er landete sauber im Garten, ohne dabei einen weiteren Schaden anzurichten.

Soviel zu den Sturmschäden, die Aufräumarbeiten halten mich aber immer noch auf Trapp.







Bei den Fahrten zum Garten war die bunte Lorri meist im Einsatz.
Bei ihr war genügend Platz vorhanden, um Kaffee, anderen Proviant und Benzin für die Kettensäge mitnehmen zu können.










Zum Schluss noch ein paar Bildchen, die euch hoffentlich auch gut tun werden in diesen schlimmen Zeiten.




Ich wünsche allen Ukrainern das dieser Wahnsinn ganz schnell ein Ende findet.


Alles Liebe und schönes Wochenende!
Dagmar


Rückfall in die Steinzeit, nur wird nicht mehr mit Keulen gekämpft!

Hallo ihr Lieben,

was zur Zeit in der Ukraine passiert macht mich fassungslos!

Ich möchte allen Verfolgten auf dieser Welt an dieser Stelle alles nur erdenklich Gute wünschen.
Ich hätte nicht gedacht, dass in der heutigen Zeit Russland bzw. Putin so etwas macht!

Erschreckend finde ich vor allem, dass es heute immer noch Soldaten gibt, die blindlings den Befehlen von dummen Machthabern folgen müssen.

Irgendein schlauer Geist hat es mal so formuliert „Stellt dir vor es wäre Krieg und keiner geht hin“.
Warum werden in der heutigen Zeit immer noch ganz normale Männer plötzlich zu Mördern?

Ich kann mich noch gut an die ersten mutigen Kriegsdienstverweigerer in unserem Land erinnern, sie wurden damals verlacht, verachtet und als Feiglinge beschimpft.
Für mich waren und sind es die ersten Männer gewesen, die einen „Arsch in der Hose“ gehabt haben und sich nicht mehr für den Schießbefehl hergegeben haben.

Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte hier nicht unsere Bundeswehr denunzieren (Verteidigungsarmee, leider immer noch notwendig, wie man ja sieht)!

Ich könnte daran verzweifeln, wenn ich sehe das so ein Blödmann wie Putin, der sich selbst auf den Thron gehoben hat und schön im gemütlichen Palast sitzt, tausende meist junge Männer in den „Abgrund“ schickt, um anderen unschuldigen Menschen damit so viel Leid anzutun!

Wenn ich an meinen letzten Beitrag mit der Hochzeitstaube denke, dann packe ich mich schon selbst an den Kopf, wie naiv ich eigentlich bin, an die Menschheit zu appellieren, wie furchtbar es ist ein Tier so zu behandeln.

So ein Typ wie Putin würde mich jetzt schon nur wegen diesem Beitrag unschädlich machen wollen!
Natürlich würde er sich nicht selbst die Finger an mir schmutzig machen, sondern dafür Soldaten den Befehl dazu erteilen!
Wie krank ist das eigentlich!

Soviel dazu!

Jetzt werde ich mich gleich wieder an die Aufräumungsarbeiten (Sturmschäden) im Garten machen.
Das ist auch der Grund dafür, warum in der rosarotefahrradkurbel letzte Woche es keinen Beitrag gegeben hat!

Trotz allem wünsche ich euch ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße

Dagmar