Tüdeligkeit, in Folge der Wärme!



Hallo ihr Lieben,


dass das Wetter total verrückt spielt, habt ihr ja sicher selbst schon festgestellt.

Mir ist es auch in der letzten Woche immer noch viel zu warm gewesen, deshalb wurde mein Tatendrang weiterhin durch Abgeschlagenheit und chronische Müdigkeit ein wenig ausgebremst.





Die Hitze steigt mir anscheinend auch noch zu Kopfe, sind mir doch in der letzten Woche ein paar Pannen passiert.

An einem Morgen schreckte ich aus dem Schlaf hoch und war mir sicher, dass der Wecker schon zum wiederholten mal geklingelt hatte.
Als ich auf die Uhr sah war der große Zeiger schon auf 20 nach, und damit schon 10 Minuten zu spät.
Also nichts wie raus aus der Koje und in Windeseile unter die Dusche, damit noch Zeit für den lebensnotwendigen Kaffee blieb!
Die Vorbereitung für das zweite Frühstück auf der Arbeit kürzte ich ab und so ging es dann doch noch pünktlich aus dem Haus.
Zunächst wunderte ich mich nicht darüber, dass es noch ziemlich dunkel war, weil im Wetterbericht Regen angekündigt war und damit der Himmel durch Wolken verdunkelt war (Regen blieb aber aus).
Als es auf der Mitte der Strecke aber immer noch dunkel war, schwante mir, dass irgend etwas falsch war. Außerdem konnte ich keine Wolke am Himmel entdecken.
Um es kurz zu machen, ich war eine ganze Stunde zu früh unterwegs gewesen und das mit dem Wecker hatte ich wohl geträumt.


Weitere Pannen sind mir wieder mal mit „Tiffi“ der Rikscha vom DRK passiert.
Ich hatte es versäumt beim Fahrtraining zum ehrenamtlichen Piloten von Tiffi ein paar Bilder zu machen.
Hier ist für die Wittener unter euch immerhin die Visitenkarte von Tiffi.

Das gleiche war mir bei meinem ersten Einsatz als ausgebildeter Rikschafahrer nochmal passiert.
Deshalb hier nochmal die Bilder aus dem Archiv von Tiffi.

Auf den üblichen Fahrten zur Arbeit gab es am Anfang der Woche einen wunderschönen Sonnenaufgang zu sehen.

An einem anderen Morgen waren die Bauarbeiter, an der weiterhin für Autos gesperrten Herbeder Straße, noch nicht da.
Das war die Gelegenheit mir einen Bagger mal genauer anzusehen.

Als oller Werkstoffprüfer tätig in der Schadensanalyse, finde ich große Maschinen irgendwie immer interessant.
Den Kettenantrieb mit den imposanten Zahnrädern musste ich mir mit der Kameralinse genauer ansehen.



Um im kommenden Winter möglichst viel Strom einzusparen war ich am Donnerstag bei einigermaßen angenehmer Wärme mit Lorri zum Baumarkt gefahren.




Dort habe ich ein paar hübsche mit Solarzellen betriebene Lampen gekauft, und ein paar Luftentfeuchter, damit ich bei abgesengter Zimmertemperatur von maximal 15 -17 C° keinen Schimmel an den Wänden bekomme. Letztes Jahr hatte ich meine Heizung auch nur auf 1 von maximal 5 gedreht, dieses Jahr wird es nur 0,5 sein.
Heizen wird ja durch die horrenden Preise zum Luxusgut und ohne Geldsäckchen in der Ecke muss man halt sparen.
Die Wollpullover und ein paar Teelichter für die Gemütlichkeit liegen auch schon bereit.

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Gestern hatte sich meine Schafsomi Tessi im Alter von immerhin 16,5 Jahren ohne Vorankündigung auf den Weg ins Regenbogenland gemacht.
Tessi lebte 16 Jahre lang auf meiner Wiese und hatte ein schönes Leben.
Sie durfte mit ihren Kindern im Familienverband alt werden.
Mein Altenheim wird immer leerer.

Mach es gut kleine Maus!



Ich wünsche euch ein schönes Wochenende

Liebe Grüße
Dagmar

Morgens herrlich, mittags Heißluftgrill

Hallo ihr Lieben,

eine weitere Fahrradwoche ist ins Land gegangen.

Da auf meiner Wiese das Gras inzwischen kaum noch wächst und nicht nur Tessi mit ihren 16 Jahren vorne keine Zähne mehr im Unterkiefer hat, um das vertrocknete harte Gras in genügender Menge abzubeißen zu können, bin ich fast schon wieder in der „Winterfütterung“ bei meiner Schafsjombo angekommen.
Um das Futter (Heukops) besser lagern zu können, war ich mal wieder mit dem Hauptgewinn und Anhänger nach Haßlinghausen zum Tiermarkt unterwegs.


Die drei Futtertonnen und ein großer Sack Blumenerde passten gut auf dem Anhänger drauf.
An der Wiese angekommen hatte ich die Tonnen in die Gartenhütte gebracht und die zwei großen Wasserkanister mitgenommen, die ich vorher mit Wasser befüllt dort hingefahren hatte.
In Folge der Dürre ist meine Wasserversorgung über einen Brunnen mal wieder zum Erliegen gekommen, deshalb hatte ich insgesamt 120 Liter, verteilt auf zwei Fahrten, verpackt in den 30 Liter Kanistern zur Wiese gefahren.
Wie gut das ich den Hauptgewinn als Zugpferd habe, denn schließlich geht es zu den Wollmäusen (Schafe) schön steil bergauf.
Auch dieses Wochenende wird es ähnlich laufen.


Auf dem Weg zur Arbeit war es morgens herrlich frisch und die aufgehende Sonne sorgte jeden Morgen für ein paar wirklich schöne Momente.
Mit Oranje und dem Bretzel war ich nochmal den „Höhenweg“ um die Baustelle an der Herbeder Straße hoch geklettert.


Ich hatte zum Glück dieses mal meine Alpha Sony mit dem Teleobjektiv in der Tasche.
An der Kompaktkamera ist ja leider die Telefunktion immer noch kaputt.
Die Aussicht mit dem wunderschönen Morgenlicht hatte mich für die Kraxelei den Berg hinauf gut belohnt.


Mittags hatte ich wegen der fürchterlichen Gluthitze dann aber lieber die Fähre Hardenstein (Archivbild) über die Ruhr genommen, um die Baustelle an der Herbeder Straße auf dem Weg nach Hause zu umfahren.





Am Freitag war ich mit dem roten Lasteselchen unterwegs.







Zum Glück konnte ich als Radfahrer inzwischen die Herbeder Straße wieder passieren.
Am Kemnader See werden inzwischen wieder die Zelte für das Zeltfestifal Ruhr aufgebaut.
Im morgendlichen Gegenlicht ist das auch immer ein schönes Fotomotiv.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und hoffentlich gibt es nächste Woche den angekündigten Regen.






Liebe Grüße
Dagmar

Spätsommer, Plattfuß und Erntezeit!



Hallo ihr Lieben,

im Moment ist es angenehm kühl, aber die nächste Hitzewelle jenseits der 30°C ist schon im Anmarsch, zumindest laut der Prognosen der Wettervorhersagen.
Das Tageslicht ist auch schon merklich kürzer geworden.
Dadurch fahre ich nun schon kurz nach Sonnenaufgang zur Arbeit und am See vorbei.
Am Dienstagmorgen ergaben sich durch den Dunst wunderschöne Motive in der Landschaft.




Mit der tiefstehenden Sonne glitzerten überall in den Wiesen Spinnweben, verziert mit feinen Wassertropfen auf.


Auch die Gänsefeder wurde durch die Wassertröpfchen zu einem schönen Zierrat.


Der Bärenklau ist inzwischen verblüht, aber die eingetrockneten Blütenstände sind immer noch schön anzusehen.




Mit dem Hauptgewinn war ich unterwegs, um meine Wollmäuse unter anderem mit köstlichen Leckschalen zu versorgen.



Eine weitere Fahrt war dann nötig, um Pflaumen bei einem lieben Freund zu pflücken.
Durch die heißen Temperaturen war tatsächlich ein Pflaumenbaum im Obstgarten schon so zeitig mit seinen Früchten fertig geworden.
Auf dem Bild könnt ihr die Ernte auf dem Anhänger bewundern.
In der Zwischenzeit sind die Pflaumen von mir in Sirup und Marmelade verwandelt worden. In den nächsten Wochen werde ich wohl weitere Zeit in der Küche verbringen müssen, aber immerhin habe ich dann Vorräte für den kommenden Winter.
Es ist ja ziemlich sicher, das aufgrund der ganzen Krisen und der europaweiten Dürre, Obst im Winter wohl sehr sehr teuer werden wird.




Als ich am Donnerstag von der Arbeit bei Backofentemperaturen nach Hause fuhr, war plötzlich ein Zischen zu hören und nach wenigen Augenblicken später, war dem Kübel am Vorderrad die Luft entwichen.
So ein Elend!



Da ja ein Unglück selten allein daher kommt, musste ich auch noch einen Umweg nehmen, da die Herbeder Straße nun auch für Radfahrer gesperrt geworden ist.
Der Umweg führte natürlich dann auch noch herrlich steil bergauf, unterwegs beim Schieben löste sich auch noch immer wiedermal der Mantel von der Felge – das reinste Vergnügen bei 35°C im Schatten!
Als ich am Gipfel meiner unfreiwilligen Bergtour angekommen war, wurde ich allerdings mit einen schönen Ausblick auf die Ruhr belohnt.


Erst vor ca. drei Wochen hatte der Kübel vorne einen Plattfuß gehabt und nun schon wieder.
Aus diesem Grund beschloss ich ihm ein paar neue Schlappen zu besorgen.





Mit Schrotti (35 Euro Schnäppchen) fuhr ich zu einem nah gelegenen Fahrradladen, um pannensichere Reifen mit neuen Schläuchen abzuholen.
Das Ganze war dann auch mit 100 Euro nicht gerade günstig, Corona und Putin sei gedankt!
Wenn ich aber wiederum daran denke, das der Kübel nun nach über zwei Jahrzehnten und vielen 1000senden Kilometern mal neue Reifen braucht, ist es dann auch wiederum nicht so teuer und der Fahrradladen muss ja auch über die Runden kommen.

Mit ein paar hübschen Bildchen wünsche ich euch ein schönes Wochenende.





Liebe Grüße
Dagmar

Der halbe Hahn



Hallo ihr Lieben

heute seit ihr sozusagen live dabei!
Ich habe die Bilder von der Überschrift nämlich noch gar nicht im Kasten, während ich das hier schreibe.
Bevor ich euch verrate was es mit der Überschrift auf sich hat, kommt noch eine kleine Zusammenfassung der letzten Woche.



Am letzten Wochenende war ich ja mal wieder mit der Müllzange unterwegs gewesen.
Nachdem ich den Beitrag darüber hier freigeschaltet hatte, war ich nochmal mit dem blauen Lasteselchen und der Müllzange los gefahren.
Auf dem Bild könnt ihr die gesamte Ausbeute an Müll vom letzten Wochenende sehen.


Die gesamte von mir abgefahrene Strecke war nicht mal 4 Kilometer lang.
Wenn man diese Müllmenge mal auf unser gesamtes Straßennetz hochrechnen würde, käme sicherlich ein Müllberg von vielen Tonnen an Gewicht zusammen.

Das ist doch traurig!
Nicht nur unsere Meere sind total vermüllt, sondern auch unsere unmittelbare Umgebung und wir laufen blind dadurch und schmeißen weiterhin weiteren Mist in die Landschaft.
Was ist eigentlich mit uns los?
Mir fällt dazu nichts mehr ein – so viel dazu!

Zur Arbeit war ich mit dem Kübel, dem Bretzel und mit Oranje gefahren.
Die Fotos sind alle auf der Herbederstraße in Witten entstanden.


Ich hatte euch ja im letzten Beitrag von der Sperrung für den Autoverkehr berichtet.
Es ist einfach wunderbar morgens solche paradiesischen Bedingungen beim Radeln zu haben.
Ich hoffe die Hangabsicherung (Baustelle) an der Straße dauert noch lange an.

So nun kommt die Pause, gleich geht es mit dem halben Hahn weiter!

Hi, da bin ich wieder!

Jouuh, nun lüftet sich die „geheimnisvolle Überschrift“ des Beitrages.
Jetzt erfahrt ihr was es mit dem „halben Hahn“ auf sich hat.
In dem Beitrag vom 16. Juli hatte ich euch auch schon die ersten Rätselbilder davon gezeigt.



Tataa und Tusch!
Der „halbe Hahn“ ist ein weiteres völlig abgedrehtes Fahrzeug in meiner Sammlung.
Erstanden hatte ich das Halfbike (richtiger Name) für einen guten Preis aus den Kleinanzeigen.
Durch Zufall war ich auf das Halfbike im Internet aufmerksam geworden.


Erfunden wurde das Spaßgerät von zwei jungen Architekten in Sofia, dort wird es auch in ihrem Start up Unternehmen hergestellt.



Bei Interesse braucht ihr nur Halfbike in die Suchmaschine eingeben, dann findet ihr alles dazu.
So nun zu meinem ersten Fahrbericht!
Das Halfbike ist von den Fahreigenschaften ein Mix aus Fahrrad (die Tretkurbel), Lenkung vom Skatebord und trotzdem ist alles völlig anders.
Das Halfbike hat seine Lenkung nämlich hinten und nicht vorne und das geht mit Gewichtsverlagerung ähnlich wie bei Skateboard.
Aber wie gesagt nur ähnlich, eigentlich völlig anders!
Es ist auf jeden Fall eine Herausforderung für die Motorik und den Gleichgewichtssinn und auch in den Armen merkt man was davon.




Auf dem Schulhof der benachbarten Grundschule konnte ich unbeobachtet meine ersten Fahrversuche machen, die ohne jeden bedenklichen Zwischenfall verliefen, weil ich jederzeit gefahrlos absteigen konnte.


Es ist also eigentlich ungefährlich damit zu üben.







Das geradeaus Fahren ging dann auch schnell schon recht gut, wobei ich mal meine Körperhaltung in der B-Note außer acht lassen möchte.

An der Kurventechnik muss ich allerdings noch feilen, besonders links herum will noch nicht so richtig klappen.








Allerdings konnte ich in einem der unfassbaren Selfies von mir alten Oma, immerhin ein Hüpferchen (Sprung wäre übertrieben gewesen) von mir auf dem halben Hahn festhalten.

Der Name „halber Hahn“ ist einfach so über mich gekommen.





Zu mindestens habt ihr jetzt was zum schmunzeln!

Mit diesen Eindrücken möchte ich euch in ein schönes Wochenende schicken.






Liebe Grüße
Dagmar

Regen, schön kühl, Botanischer Garten und Radzierblenden!


Hallo ihr Lieben,

meine Güte ich bin heute spät dran.
An der Überschrift könnt ihr es schon erahnen, die letzte Woche war ereignisreich.

Der Reihe nach!




Mit dem Hauptgewinn und Anhänger war mal wieder eine Futterfahrt für die „Wollmäuse“ (Schafe) nötig.





Am Wochenende ging es spontan mit meiner lieben Freundin in den Botanischen Garten an der Ruhr Uni.


Obwohl ich ja jeden Tag, wenn ich zur Arbeit fahre, daran vorbei komme, war ich tatsächlich vorher noch nie im Botanischen Garten gewesen.
Mit dem Hauptgewinn fuhr meine Freundin und ich radeltete auf dem roten Lastesel mit Kamerarucksack dort hin.


Es war ein wunderschöner Ausflug und natürlich gab es jede Menge tolle und exotische Pflanzen zu bestaunen.


In Teichen waren außerdem noch schöne Koi Karpfen und Frösche zu sehen, die den Trubel von schauenden Leuten gewohnt waren und sich deshalb geduldig fotografieren ließen.

Am Anfang der Woche kam dann ja der angekündigte Temperatursturz und zum Glück hatte er zumindest in Witten auch eine gute Portion Regen mit im Gepäck gehabt.

Bei Temperaturen um die 20 C° kehrten bei mir sofort meine Lebensgeister zurück.
Am Morgen nach dem Regen war es einfach nur herrlich und das nicht nur wegen dem Wetter, sondern auch noch, wegen der Sperrung für den Autoverkehr der Herbeder Straße in Witten.

Für Autofahrer, die in den Ortsteil Herbede fahren wollen, ist das jetzt eine ziemliche Vollkastastrophe, hingegen für mich als Radfahrer haben sich dabei paradiesische Zustände aufgetan.
Die sonst so stark befahrene Straße ist jetzt ruhig und still und man kann schön gemütlich dort her radeln.
Dem Radweg mit seinem schlechten Fahrbelag kann man jetzt schön ausweichen.
Die Straße hat zwar auch jede Menge Schlaglöcher, aber man kann sie wunderbar umfahren – einfach herrlich!


Einziger Wermutstropfen war der ganze Müll an den Straßenrändern, der die neu gewonnene Idylle für mich zu mindestens stark eingeschränkt hatte.
Auf dieser Straße fallen bei den Autos wegen der Schlaglöcher und der Geschwindigkeit von 70 Km/h extrem oft die Radzierblenden ab.


Hinzu kommt der achtlos weggeworfene Wohlstandsmüll von den dummen Zeitgenossen noch dazu.
Also beschloss ich diesem Missstand entgegen zu wirken, zumal ich auch schon ewig lange nicht mehr meine Müllzange in der Hand hatte.
Am Freitag konnte es dann mit dem blauen Lastesel losgehen, ich hatte zum Glück spontan einen Tag Urlaub bekommen und so konnte ich mich beim Müllsammeln schon mal ein paar Stunden austoben.
Auf dem Weg zur Herbeder Straße war dann schon der erste Müllsack fast voll.
Es erschließt sich mir nicht, warum Leute allen möglichen Unrat auf Parkplätzen direkt neben ihre Autos fallen lassen, obwohl ein paar Meter weiter ein Mülleimer ist.


Besonders krass und ekelig war der Fund einer Platiktüte mit Windeln im Gebüsch an diesem Parkplatz.
Was sind das nur für Eltern, die so die Zukunft ihrer Kinder noch absichtlich vermüllen.



Wer solche Eltern hat, braucht wirklich keine Feinde mehr!

Manche Fundstücke, wie diesen Teppichrest und der Bauzaunfuß versetzen mich auch heute noch ins staunen!

Da ich nicht so viel Zeit hatte, musste ich erstmal die Müllsammelei unterbrechen.
Den Müll hatte ich gekennzeichnet an der Einfahrt zum Wasserwerk zurückgelassen.

Heute ging es dann weiter und ich beschloss mit Christi los zu ziehen.
Mit ihrer großen Kiste hat sie wesentlich mehr Platz als der blaue Lastesel und ein weiterer Vorteil waren ihre drei Räder, womit ich einfach absteigen konnte, ohne erst einen Fahrradständer betätigen zu müssen.

Nach etlichen Stunden war ich dann bis zum Herbeder Ortseingang gekommen.
Auf der Rückfahrt war Christi dann auch picke packe vollgeladen.
An der Einfahrt zum Wasserwerk hatte ich ja am Freitag den gesammelten Müll abgelegt.


Auf dem Bild könnt ihr die vielen Radzierblenden sehen, die ich gefunden hatte, einige weitere waren noch unten in der Kiste von Christi verstaut


Liebe Autofahrer kauft diese Dinger bitte nicht mehr!
Das einzige was an den Radzierblenden verrottet ist die Drahthalterung und deshalb fallen die Teile auch irgendwann während der Fahrt ab und landen im Straßengraben.
Unten könnt ihr sehen, dass die Drahthalterung nicht mehr da ist, sie ist komplett verrostet!
Diese Radzierblende war schon fast ganz von Pflanzen verdeckt worden, also muss sie schon lange an dem Fundort gelegen haben, so wie eine weitere Zierblende in den beiden letzten Bildern.
Das Plastik ist überhaupt nicht verrottet!


Das ist doch völlig unnötiger Plastikmüll!
Die Entsorgungskosten trägt dann die Allgemeinheit, das kann es doch nicht sein!

Nur als Beispiel:
Jeder Hundebesitzer, der die Hinterlassenschaften (wohlgemerkt ekeliger aber harmloser Biomüll) seines Lieblings nicht wegräumt (dummerweise in Plastik) muss mit drastischen Strafen rechnen.
Hingegen werden die Radzierblenden immer noch gratis für die jeweiligen Autofahrer entsorgt und keinen scheint das zu stören.

Verkehrte Welt!

Und das auch noch, wo doch ständig über die Plastikflut in den Meeren berichtet wird.

Die gleiche Plastikflut haben wir übrigens auch an Land, nur laufen wir ständig blind daran vorbei und schmeißen noch fleißig weiteren Verpackungsmüll aus dem Autofenster!

Übrigens die Keiner und Niemands der Müllsünder gibt es nicht nur bei den Autofahrern!
Fußgänger und auch Radfahrer sind genauso daran beteiligt- leider!

Nach so viel Müll noch ein paar hübsche Eidechsen und entspannende Impressionen zum Schluss.







Ich wünsche euch ein schönes Wochenende

Liebe Grüße
Dagmar