Testfahrt, Bastelstunde und Tiffi




Hallo ihr Lieben,

meine Güte war das wieder warm!
Am letzten Sonntag war es noch angenehm und so hatte ich mir morgens den halben Hahn geschnappt, um zu versuchen eine Runde um den Stausee zu drehen.
Die Strecke ist laut Internet von mir von zu Hause aus etwas über 24 Kilometer lang.





Es hatte tatsächlich geklappt!
Ich habe es geschafft und es gab nur eine brenzlige Situation bei der ich mich fast geschreddert hätte.
Es blieb aber zum Glück nur bei ein paar unsanften Grüßen in meine morschen Gelenke, als ich vom halben Hahn abgesprungen war.
Immerhin kann ich nun auch einigermaßen ein Kurve mit dem halben Hahn fahren.
Dabei ist die Fahrtechnik eine Mischung aus Skatebord- und Inliner- und vielleicht auch Skifahren, weil man ja den Lenker noch in der Hand hat, keine Ahnung wie man das sonst verständlich beschreiben kann.
Es macht jedenfalls richtig Spaß.



Anfang der Woche wurde es dann ja ab dem Vormittag wieder brütend heiß.
Das war die Gelegenheit den Kübel mit neuen „Schlappen“ aus zu statten, die hatte ich ja letztens gekauft gehabt.


Auf dem Bild steht der Kübel kopfüber in meinem noch angenehm temperierten Wohnzimmer auf einem Werkstattteppich.



Das ist einfach genial bei Fahrrädern, das man sie in einem behaglichen Ambiente reparieren kann.
Nach dem Kübel war dann noch klein Beauty mit der Montage einer neuen Hinterradbremse dran.


Die Testfahrt am nächsten Tag, war bei kühlen und angenehmen Morgentemperaturen, ein reines Vergnügen.
Auf dem nach Hause Weg war es dann aber schon wieder viel zu warm für mein Herzkreislaufsystem.



Und so war ich ab Mittwoch mit dem Kübel, meinem schlecht Wetter-Fahrrad, schön gemütlich unterwegs gewesen.

An einem Morgen war auf einmal Rushhour auf dem Weg zur Arbeit gewesen.
Auf dem Bild könnt ihr sehen wer mich kurz aufgehalten hatte, es waren unzählige Ameisen, die als dunkle Linie auf dem Bild zu sehen sind.
Nach dem Foto hob ich den Kübel hoch und machte einen großen Schritt, damit keines der geschäftigen Tierchen zu Schaden kam und fuhr dann weiter.



Gestern, am Freitag hatte ich wieder einen kleinen Fahreinsatz mit Tiffi der Rikscha im Park der Generationen in Witten gehabt.
Zum Glück war das Wetter gestern angenehm gewesen.
Ich hatte viel Spaß mit meinen kleinen und großen Passagieren und immerhin hatte es dieses mal auch mit dem Foto von Tiffi zwischendurch geklappt.




Ich wünsche euch ein schönes Wochenende


Liebe Grüße
Dagmar

Tüdeligkeit, in Folge der Wärme!



Hallo ihr Lieben,


dass das Wetter total verrückt spielt, habt ihr ja sicher selbst schon festgestellt.

Mir ist es auch in der letzten Woche immer noch viel zu warm gewesen, deshalb wurde mein Tatendrang weiterhin durch Abgeschlagenheit und chronische Müdigkeit ein wenig ausgebremst.





Die Hitze steigt mir anscheinend auch noch zu Kopfe, sind mir doch in der letzten Woche ein paar Pannen passiert.

An einem Morgen schreckte ich aus dem Schlaf hoch und war mir sicher, dass der Wecker schon zum wiederholten mal geklingelt hatte.
Als ich auf die Uhr sah war der große Zeiger schon auf 20 nach, und damit schon 10 Minuten zu spät.
Also nichts wie raus aus der Koje und in Windeseile unter die Dusche, damit noch Zeit für den lebensnotwendigen Kaffee blieb!
Die Vorbereitung für das zweite Frühstück auf der Arbeit kürzte ich ab und so ging es dann doch noch pünktlich aus dem Haus.
Zunächst wunderte ich mich nicht darüber, dass es noch ziemlich dunkel war, weil im Wetterbericht Regen angekündigt war und damit der Himmel durch Wolken verdunkelt war (Regen blieb aber aus).
Als es auf der Mitte der Strecke aber immer noch dunkel war, schwante mir, dass irgend etwas falsch war. Außerdem konnte ich keine Wolke am Himmel entdecken.
Um es kurz zu machen, ich war eine ganze Stunde zu früh unterwegs gewesen und das mit dem Wecker hatte ich wohl geträumt.


Weitere Pannen sind mir wieder mal mit „Tiffi“ der Rikscha vom DRK passiert.
Ich hatte es versäumt beim Fahrtraining zum ehrenamtlichen Piloten von Tiffi ein paar Bilder zu machen.
Hier ist für die Wittener unter euch immerhin die Visitenkarte von Tiffi.

Das gleiche war mir bei meinem ersten Einsatz als ausgebildeter Rikschafahrer nochmal passiert.
Deshalb hier nochmal die Bilder aus dem Archiv von Tiffi.

Auf den üblichen Fahrten zur Arbeit gab es am Anfang der Woche einen wunderschönen Sonnenaufgang zu sehen.

An einem anderen Morgen waren die Bauarbeiter, an der weiterhin für Autos gesperrten Herbeder Straße, noch nicht da.
Das war die Gelegenheit mir einen Bagger mal genauer anzusehen.

Als oller Werkstoffprüfer tätig in der Schadensanalyse, finde ich große Maschinen irgendwie immer interessant.
Den Kettenantrieb mit den imposanten Zahnrädern musste ich mir mit der Kameralinse genauer ansehen.



Um im kommenden Winter möglichst viel Strom einzusparen war ich am Donnerstag bei einigermaßen angenehmer Wärme mit Lorri zum Baumarkt gefahren.




Dort habe ich ein paar hübsche mit Solarzellen betriebene Lampen gekauft, und ein paar Luftentfeuchter, damit ich bei abgesengter Zimmertemperatur von maximal 15 -17 C° keinen Schimmel an den Wänden bekomme. Letztes Jahr hatte ich meine Heizung auch nur auf 1 von maximal 5 gedreht, dieses Jahr wird es nur 0,5 sein.
Heizen wird ja durch die horrenden Preise zum Luxusgut und ohne Geldsäckchen in der Ecke muss man halt sparen.
Die Wollpullover und ein paar Teelichter für die Gemütlichkeit liegen auch schon bereit.

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Gestern hatte sich meine Schafsomi Tessi im Alter von immerhin 16,5 Jahren ohne Vorankündigung auf den Weg ins Regenbogenland gemacht.
Tessi lebte 16 Jahre lang auf meiner Wiese und hatte ein schönes Leben.
Sie durfte mit ihren Kindern im Familienverband alt werden.
Mein Altenheim wird immer leerer.

Mach es gut kleine Maus!



Ich wünsche euch ein schönes Wochenende

Liebe Grüße
Dagmar

Morgens herrlich, mittags Heißluftgrill

Hallo ihr Lieben,

eine weitere Fahrradwoche ist ins Land gegangen.

Da auf meiner Wiese das Gras inzwischen kaum noch wächst und nicht nur Tessi mit ihren 16 Jahren vorne keine Zähne mehr im Unterkiefer hat, um das vertrocknete harte Gras in genügender Menge abzubeißen zu können, bin ich fast schon wieder in der „Winterfütterung“ bei meiner Schafsjombo angekommen.
Um das Futter (Heukops) besser lagern zu können, war ich mal wieder mit dem Hauptgewinn und Anhänger nach Haßlinghausen zum Tiermarkt unterwegs.


Die drei Futtertonnen und ein großer Sack Blumenerde passten gut auf dem Anhänger drauf.
An der Wiese angekommen hatte ich die Tonnen in die Gartenhütte gebracht und die zwei großen Wasserkanister mitgenommen, die ich vorher mit Wasser befüllt dort hingefahren hatte.
In Folge der Dürre ist meine Wasserversorgung über einen Brunnen mal wieder zum Erliegen gekommen, deshalb hatte ich insgesamt 120 Liter, verteilt auf zwei Fahrten, verpackt in den 30 Liter Kanistern zur Wiese gefahren.
Wie gut das ich den Hauptgewinn als Zugpferd habe, denn schließlich geht es zu den Wollmäusen (Schafe) schön steil bergauf.
Auch dieses Wochenende wird es ähnlich laufen.


Auf dem Weg zur Arbeit war es morgens herrlich frisch und die aufgehende Sonne sorgte jeden Morgen für ein paar wirklich schöne Momente.
Mit Oranje und dem Bretzel war ich nochmal den „Höhenweg“ um die Baustelle an der Herbeder Straße hoch geklettert.


Ich hatte zum Glück dieses mal meine Alpha Sony mit dem Teleobjektiv in der Tasche.
An der Kompaktkamera ist ja leider die Telefunktion immer noch kaputt.
Die Aussicht mit dem wunderschönen Morgenlicht hatte mich für die Kraxelei den Berg hinauf gut belohnt.


Mittags hatte ich wegen der fürchterlichen Gluthitze dann aber lieber die Fähre Hardenstein (Archivbild) über die Ruhr genommen, um die Baustelle an der Herbeder Straße auf dem Weg nach Hause zu umfahren.





Am Freitag war ich mit dem roten Lasteselchen unterwegs.







Zum Glück konnte ich als Radfahrer inzwischen die Herbeder Straße wieder passieren.
Am Kemnader See werden inzwischen wieder die Zelte für das Zeltfestifal Ruhr aufgebaut.
Im morgendlichen Gegenlicht ist das auch immer ein schönes Fotomotiv.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und hoffentlich gibt es nächste Woche den angekündigten Regen.






Liebe Grüße
Dagmar

Spätsommer, Plattfuß und Erntezeit!



Hallo ihr Lieben,

im Moment ist es angenehm kühl, aber die nächste Hitzewelle jenseits der 30°C ist schon im Anmarsch, zumindest laut der Prognosen der Wettervorhersagen.
Das Tageslicht ist auch schon merklich kürzer geworden.
Dadurch fahre ich nun schon kurz nach Sonnenaufgang zur Arbeit und am See vorbei.
Am Dienstagmorgen ergaben sich durch den Dunst wunderschöne Motive in der Landschaft.




Mit der tiefstehenden Sonne glitzerten überall in den Wiesen Spinnweben, verziert mit feinen Wassertropfen auf.


Auch die Gänsefeder wurde durch die Wassertröpfchen zu einem schönen Zierrat.


Der Bärenklau ist inzwischen verblüht, aber die eingetrockneten Blütenstände sind immer noch schön anzusehen.




Mit dem Hauptgewinn war ich unterwegs, um meine Wollmäuse unter anderem mit köstlichen Leckschalen zu versorgen.



Eine weitere Fahrt war dann nötig, um Pflaumen bei einem lieben Freund zu pflücken.
Durch die heißen Temperaturen war tatsächlich ein Pflaumenbaum im Obstgarten schon so zeitig mit seinen Früchten fertig geworden.
Auf dem Bild könnt ihr die Ernte auf dem Anhänger bewundern.
In der Zwischenzeit sind die Pflaumen von mir in Sirup und Marmelade verwandelt worden. In den nächsten Wochen werde ich wohl weitere Zeit in der Küche verbringen müssen, aber immerhin habe ich dann Vorräte für den kommenden Winter.
Es ist ja ziemlich sicher, das aufgrund der ganzen Krisen und der europaweiten Dürre, Obst im Winter wohl sehr sehr teuer werden wird.




Als ich am Donnerstag von der Arbeit bei Backofentemperaturen nach Hause fuhr, war plötzlich ein Zischen zu hören und nach wenigen Augenblicken später, war dem Kübel am Vorderrad die Luft entwichen.
So ein Elend!



Da ja ein Unglück selten allein daher kommt, musste ich auch noch einen Umweg nehmen, da die Herbeder Straße nun auch für Radfahrer gesperrt geworden ist.
Der Umweg führte natürlich dann auch noch herrlich steil bergauf, unterwegs beim Schieben löste sich auch noch immer wiedermal der Mantel von der Felge – das reinste Vergnügen bei 35°C im Schatten!
Als ich am Gipfel meiner unfreiwilligen Bergtour angekommen war, wurde ich allerdings mit einen schönen Ausblick auf die Ruhr belohnt.


Erst vor ca. drei Wochen hatte der Kübel vorne einen Plattfuß gehabt und nun schon wieder.
Aus diesem Grund beschloss ich ihm ein paar neue Schlappen zu besorgen.





Mit Schrotti (35 Euro Schnäppchen) fuhr ich zu einem nah gelegenen Fahrradladen, um pannensichere Reifen mit neuen Schläuchen abzuholen.
Das Ganze war dann auch mit 100 Euro nicht gerade günstig, Corona und Putin sei gedankt!
Wenn ich aber wiederum daran denke, das der Kübel nun nach über zwei Jahrzehnten und vielen 1000senden Kilometern mal neue Reifen braucht, ist es dann auch wiederum nicht so teuer und der Fahrradladen muss ja auch über die Runden kommen.

Mit ein paar hübschen Bildchen wünsche ich euch ein schönes Wochenende.





Liebe Grüße
Dagmar

Der halbe Hahn



Hallo ihr Lieben

heute seit ihr sozusagen live dabei!
Ich habe die Bilder von der Überschrift nämlich noch gar nicht im Kasten, während ich das hier schreibe.
Bevor ich euch verrate was es mit der Überschrift auf sich hat, kommt noch eine kleine Zusammenfassung der letzten Woche.



Am letzten Wochenende war ich ja mal wieder mit der Müllzange unterwegs gewesen.
Nachdem ich den Beitrag darüber hier freigeschaltet hatte, war ich nochmal mit dem blauen Lasteselchen und der Müllzange los gefahren.
Auf dem Bild könnt ihr die gesamte Ausbeute an Müll vom letzten Wochenende sehen.


Die gesamte von mir abgefahrene Strecke war nicht mal 4 Kilometer lang.
Wenn man diese Müllmenge mal auf unser gesamtes Straßennetz hochrechnen würde, käme sicherlich ein Müllberg von vielen Tonnen an Gewicht zusammen.

Das ist doch traurig!
Nicht nur unsere Meere sind total vermüllt, sondern auch unsere unmittelbare Umgebung und wir laufen blind dadurch und schmeißen weiterhin weiteren Mist in die Landschaft.
Was ist eigentlich mit uns los?
Mir fällt dazu nichts mehr ein – so viel dazu!

Zur Arbeit war ich mit dem Kübel, dem Bretzel und mit Oranje gefahren.
Die Fotos sind alle auf der Herbederstraße in Witten entstanden.


Ich hatte euch ja im letzten Beitrag von der Sperrung für den Autoverkehr berichtet.
Es ist einfach wunderbar morgens solche paradiesischen Bedingungen beim Radeln zu haben.
Ich hoffe die Hangabsicherung (Baustelle) an der Straße dauert noch lange an.

So nun kommt die Pause, gleich geht es mit dem halben Hahn weiter!

Hi, da bin ich wieder!

Jouuh, nun lüftet sich die „geheimnisvolle Überschrift“ des Beitrages.
Jetzt erfahrt ihr was es mit dem „halben Hahn“ auf sich hat.
In dem Beitrag vom 16. Juli hatte ich euch auch schon die ersten Rätselbilder davon gezeigt.



Tataa und Tusch!
Der „halbe Hahn“ ist ein weiteres völlig abgedrehtes Fahrzeug in meiner Sammlung.
Erstanden hatte ich das Halfbike (richtiger Name) für einen guten Preis aus den Kleinanzeigen.
Durch Zufall war ich auf das Halfbike im Internet aufmerksam geworden.


Erfunden wurde das Spaßgerät von zwei jungen Architekten in Sofia, dort wird es auch in ihrem Start up Unternehmen hergestellt.



Bei Interesse braucht ihr nur Halfbike in die Suchmaschine eingeben, dann findet ihr alles dazu.
So nun zu meinem ersten Fahrbericht!
Das Halfbike ist von den Fahreigenschaften ein Mix aus Fahrrad (die Tretkurbel), Lenkung vom Skatebord und trotzdem ist alles völlig anders.
Das Halfbike hat seine Lenkung nämlich hinten und nicht vorne und das geht mit Gewichtsverlagerung ähnlich wie bei Skateboard.
Aber wie gesagt nur ähnlich, eigentlich völlig anders!
Es ist auf jeden Fall eine Herausforderung für die Motorik und den Gleichgewichtssinn und auch in den Armen merkt man was davon.




Auf dem Schulhof der benachbarten Grundschule konnte ich unbeobachtet meine ersten Fahrversuche machen, die ohne jeden bedenklichen Zwischenfall verliefen, weil ich jederzeit gefahrlos absteigen konnte.


Es ist also eigentlich ungefährlich damit zu üben.







Das geradeaus Fahren ging dann auch schnell schon recht gut, wobei ich mal meine Körperhaltung in der B-Note außer acht lassen möchte.

An der Kurventechnik muss ich allerdings noch feilen, besonders links herum will noch nicht so richtig klappen.








Allerdings konnte ich in einem der unfassbaren Selfies von mir alten Oma, immerhin ein Hüpferchen (Sprung wäre übertrieben gewesen) von mir auf dem halben Hahn festhalten.

Der Name „halber Hahn“ ist einfach so über mich gekommen.





Zu mindestens habt ihr jetzt was zum schmunzeln!

Mit diesen Eindrücken möchte ich euch in ein schönes Wochenende schicken.






Liebe Grüße
Dagmar