Gießen auf dem Friedhof

15.09.2020

Guten Abend,

ausgestattet mit Gießkanne, Rosenschere, Schüppchen und Marmorkiesel fuhr ich heute Vormittag nach Hagen zum Friedhof.
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit musste auf dem Grab eines lieben Freundes gegossen werden.

Als Fahrzeug hatte ich die blaue Rappelkiste genommen, weil vorne und hinten in den Körben die ganzen Sachen gut zu verstauen waren.
Außerdem musste ich ja das Fahrrad vor dem Friedhof parken.
Bei der blauen Rappelkiste mit den verbeulten Körben brauchte ich mir da keine Gedanken machen, ob sie bei meiner Rückkehr noch dastehen würde.




Ein Drittel der Strecke führte leider durch den wohl schlechtesten und dreckigsten Ortsteil von Hagen. Hier würde ich beim Müllsammeln nach 100 Metern den Sack schon voll haben- unfassbar!
Meine Güte, seitdem ich mit der Müllsammelei angefangen habe, sehe ich eigentlich überall nur noch Müll.





Wie auch immer, wo war ich stehen geblieben?
Ach ja, die schlichte Dauerbepflanzung des kleinen Urnengrabes hatte die Trockenheit zum Glück gut überstanden.
Ich brachte den Marmorkiesel unter der Pflanze aus und lief mehrere Male zum Wasserhahn um Gießwasser zu holen.

Anschließend hatte ich die schönen Alleen auf dem Friedhof noch fotografiert.
Dieser Friedhof wirkte wieder auf mich, wie eine Oase in der Stadtwüste, sauber friedlich und schön.


Danach ging es bei brütender Hitze wieder heimwärts.
Zuerst entlang am hässlichen Streckenstück, dann vorbei am Harkort See und zum Schluss auf dem Ruhrtalweg mit dem ersten bunten Herbstlaub.





Abends ging es mit dem Kübel, wie immer zu den Schafen.

Gute Nacht

Wieder ein ca. 1,5 km Wegstrecke sauber

14.09.2020

Guten Abend,

die Müllsession geht weiter, sorry für die wenigen Kilometer beim Stadtradeln.
Aber ich finde, ein voller Müllsack wertet die wenigen Kilometer von heute doch um Vieles wieder auf.
Auf dem ersten Bild könnt ihr vor meinem Müllexpress, eine typische Müllstelle auf dem Radweg sehen. Es ist unglaublich was da alles herumlag.
Wie sich dann noch eine riesige Waschmittelflasche auf den Radweg verirren konnte, bleibt mir ein Rätsel.

Abends die Schafsrunde mit der Apfelernte meines Zufall-Apfelbaumes, d.h. der Baum wurde nie von einem Menschen gepflanzt, sondern er ist ganz auf natürliche Weise gewachsen, vielleicht stammt er aus einer weggeworfenen Apfelkitsche.

Schönen Abend

Mülltour = wenig Kilometer

13.09.2020


Guten Abend,

heute Morgen war ich wieder mit meinem Müllexpress unterwegs.
Ergebnis war wieder ein voller Sack und viele Flaschen, allerdings nur 4 km für mein Kilometerbuch beim Stadtradeln.

Nachmittags eine kleine BMX-Runde mit ein paar Schnappschüssen von den Ruhrwiesen.




Abends, na das Übliche, die Bewirtung der Wollcombo

Schönen Abend noch

Ruhr-Clean-up

12.09.2020

Guten Abend,

heute ging es zum Großreinemachen an die Ruhr.
Der Ruhr-Clean-up war in den Medien angekündigt worden und es hatten sich ca. 20 Freiwillige an dem Treffpunkt eingefunden.
Entlang der Ruhr gab es in Witten noch viele weitere Gruppen, die von anderen Treffpunkten ebenfalls losmarschiert waren.

Am Ende wurden die Müllsäcke eingesammelt und am kommenden Wochenende soll der ganze Müllberg auf dem Rathausplatz mit Kundgebung präsentiert werden, damit die Bevölkerung für den Müll sensibilisiert wird.
Super Sache, das werde ich mir auf jeden Fall ansehen.

Zu dem Treffpunkt war ich mit Methusalem gefahren, der alte Knabe brauchte auch mal wieder etwas frische Luft um und in die Reifen.

Nachmittags folgte die übliche Servicefahrt mit dem Kübel zu den Schafen.
Auf dem Schnappschuss durch die Büsche schauten Bassie und Marie zu mir, als ich den Auslöser gedrückt hatte.


Anschließend musste ich noch zum Einkaufen, da mein Kühlschrank leer war.
Es war schon dunkel, als ich wieder zu Hause ankam.
Beide hastig geknipsten Bilder des vollbeladenen hübschen Lasteselchens sind leider hoffnungslos verwackelt gewesen.
Ich habe dann mit Hilfe der Bildbearbeitung ein bisschen Graffiti daraus gemacht-sorry.

Ich wünsche eine gute Nacht

Die Schafe brauchen neues Futter

11.09.2020

Guten Abend,

heute Morgen fiel die Wahl auf den „alten Knochen“ (24 Zoll BMX) um zur Arbeit zu fahren.

Da ja zu dieser Jahreszeit jeden Morgen der Sonnenaufgang eine gratis Farbshow abliefert, sind die Fotos auch ganz nett geworden.

Nachmittags hatte ich meinen Anhänger und den Hauptgewinn (E-Bike) rausgeschafft.

Nach dem Zusammenbau ging es wiedermal zur Beschaffung von Futter für meine Schafe nach Hasslinghausen zum Einkaufen.

Ich war auch dieses Mal wieder bei den Herdwicks vorbeigekommen, ich hatte ja schon mal von dieser beeindruckenden Schafrasse berichtet.
Der Zaun ist zwar auf den Bildern nicht schön anzusehen, hatte aber die bei meinen Schafen üblichen Nasenfotos verhindert.

Des Weiteren sollte man bei fremden Schafsböcken durchaus vorsichtig sein, da man bei einem Angriff von so einem imposanten Bock, gesundheitlich auf jeden Fall den Kürzeren zieht.

Auf der Rückfahrt hatte ich noch einen ausgerissenen Hahn entdeckt.


Zuerst war mir eigentlich der Blühstreifen mit den schönen Blumen aufgefallen, so hatte ich nochmal eine schöne Kulisse für mein vollbeladenes Gespann.

Dabei fiel mir dann der Hahn auf.
Als er mich seinerseits sah, kam er direkt auf mich zu und so sind die schönen Bilder der ländlichen Idylle entstanden.

Anschließend fuhr ich zu dem dazugehörigen Hof Krevert, um von dem Ausreißer zu berichten. Würde der Hahn nachts draußen bleiben, könnte er sehr schnell einem Fuchs zum Opfer fallen.
Mit 10 Eiern aus der nachweislich vorbildlichen Hühnerhaltung ging es dann zu meiner Wollcombo weiter.

Einen Teil des Futters hatte ich in meiner Hütte verstaut und nachfolgend der lautstarken Aufforderungen meiner Vierbeiner nach ihrem Abendessen folgegeleistet.

Für die Einkaufsfahrt konnte ich insgesamt immerhin 21.6 km für mein Kilometerbuch beim Stadtradeln gutschreiben.

Liebe Grüße

Dagmar