Kleine Blümchen, Schönheiten für das Gemüt!


Hallo ihr Lieben,

seit nun rund drei Wochen sehen wir in den Fernsehnachrichten nur noch traurige Bilder aus der Ukraine.
Ich muss gestehen, dass es mir seit dem extrem schwer fällt mal an was anderes zu denken.



Aber es hilft ja nichts, denn schließlich sitze ich immer noch schön geschützt in meiner geheizten Wohnung mit Strom, warmen Wasser und einem vollen Kühlschrank mit Lebensmitteln.
Ich kann mich frei bewegen und werde nicht wegen meiner Meinung gegen den Krieg verhaftet, so wie in Russland.
Alles in allem jammere ich also auf hohem Niveau!
Aus diesem Grund habe ich mir einen Tritt in den Hintern verpasst und meine Kameras wieder hervor geholt, weil ich auch unbedingt meine Hausaufgaben für meinen Online Kurs erledigen musste.
Eine der Aufgaben war es eine Makroaufnahme von Blumen anzufertigen.


Wie schön, da ja zur Zeit der Frühling langsam bei uns Anlauf nimmt!
Natürlich gingen mit mir bei solchen Motiven gleich wieder die Pferde durch, da ich es nicht lassen konnte wieder mein Fahrradrücklicht zu missbrauchen!
Zur Morgendämmerung mit dem sowieso schon schönem Licht war das bisschen Rotlicht dann der Knüller!


Es hat wirklich Spaß gemacht die schönen Blümchen und Blüten in Szene zu setzen.

Unterwegs war ich in der letzten Woche mit dem Bretzel, weil ich nach der Arbeit noch einen Abstecher zu den Fischen meines Sohnemanns machen musste, der zur Zeit in Urlaub ist.

Das Bretzel eignet sich besonders gut dafür, weil ich momentan nach überstandenem Norovirus immer noch nicht wirklich körperlich auf der Höhe bin.
Das Fahrrad wiegt nicht viel, hat viele Gänge und läuft wie eine Eins!

Die zweite Fotoaufgabe war eine Nachtaufnahme mit dem sogenannten Blendenstern (Strahlen um Lichtquellen im dunkeln) anzufertigen.
Dazu war ich mit meinem Kamerafahrrad, dem roten Lastesel los gefahren.


Der Fotorucksack passt genau vorne in den Korb hinein, so dass ich bequem die Kamera und die Objektive griffbereit hatte.
Der Zweibeinständer an diesem Fahrrad war äußert praktisch beim sicheren und geraden Abstellen der Fotoausrüstung.


Die Kompaktkamera hatte ich dieses mal nicht dabei, weil sie für diese Aufgabe technisch wohl an ihre Grenzen gekommen wäre.






Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und hoffe das euch die Bilder auch gefallen haben.

Liebe Grüße
Dagmar


Ein bisschen Glück in diesen Zeiten




Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch gerade wegen der schlimmen Zeiten von etwas Schönem berichten.
Ich hatte ja von der Ziertaube Mausi berichtet, die bei einer Hochzeitsgesellschaft ausgesetzt worden war.











Am letzten Sonntag habe ich sie mit dem blauen Lastesel nach Dortmund gefahren.
Sie ist jetzt in einer sicheren Volliere von der Initiative Stadttauben e.V. untergebracht.

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Bei ihrer Ankunft wurde die kleine Mausi gleich von einem liebestollen Verehrer umgarnt.

Vielen Dank nochmal für die Mithilfe!
Ich freue mich sehr darüber, dass zumindestens Mausi doch noch im Glück gelandet ist!



Da eine weiße Taube ja auch ein Symbol für den Frieden ist, hoffe ich sehr, dass das kleine Glück von Mausi auch all denjenigen zu Teil wird, die jetzt durch den Ukrainekrieg so leiden müssen.
Ich hoffe, das dieser Wahnsinn schnellstmöglich ein Ende findet.

Liebe Grüße
Dagmar

Hübsche Blümchen, so schön!

Als ob alles gut wäre!



Hallo ihr Lieben,

es fällt mir heute schwer einen sinnvollen Beitrag zu schreiben, da ja bekanntlich die Lage in der Ukraine einfach nur noch schlimm ist.
Keine Ahnung wie das ausgehen wird und welche Folgen der Krieg auch für uns haben wird.
Ich habe jedenfalls kein gutes Gefühl dabei!





Trotzdem werde ich heute von so banalen Dingen, wie die Aufräumarbeiten in meinem Garten nach den Stürmen berichteten, einfach um mich abzulenken!
Ich habe dabei wirklich viel Glück gehabt und zwar deshalb, weil beide Bäume in meinem Garten „nur in Schieflage“ nach dem zweiten Sturm gekommen waren und ich liebe Menschen um mich hatte, die mir geholfen haben.


Die größte Fichte in meinem Garten hatte es samt Wurzelballen aus der Erde gezogen und zum Glück war sie nicht umgefallen. Dadurch wurde die benachbarte große Konifere ebenfalls in Schieflage, direkt in Richtung der Gartenhütte gebracht.


Es ist in einem solchen Fall wirklich sehr gut, wenn man die Feuerwehr in der eigenen Familie hat.
Mein Sohn hatte die Fichte in eine „perfekte“ Fallrichtung gebracht leider hatte aber die Krone der benachbarten Birke etwas dagegen und schubste die Fichte direkt auf meinen kleinen Gartenschuppen, wie ich es aber schon erwartet hatte.
Mit einem lauten Krach haute der Stamm der Fichte die Hütte in der Mitte durch, das gleiche passierte mit dem Eingangstor zur Wiese meiner Wollknäule (Schafe).
Die Krone des Baumes lag dann auf der Wiese.
Meine Wollkombo hatte das ganze Spektakel aus sicherer Entfernung beobachtet.


Ich habe dann den ganzen Baum mit der Kettensäge zerlegt, damit wieder Platz im Garten war.
Die Konifere blieb so schief wie sie war stehen.


Mein lieber Gartennachbar hatte die Konifere mit Spanngurten gesichert, so das der dritte schwächere Sturm sie nicht umwerfen konnte.




Anschließend besorgte ich mir eine große Leiter und sägte einen Teil der Krone mit vielen langen Ästen ab, um das Übergewicht in Richtung meiner Hütte zu reduzieren.

Danach wurde mein persönlicher Feuerwehrmann nochmal tätig.
Zum Glück war ja noch der Spanngurt am Stamm des Baumes befestigt, den von alleine wollte der Baum immer noch auf die Gartenhütte fallen.
Mit ordentlich Manpower konnten wir den Baum aber doch durch Ziehen an einem Seil in die andere Richtung dirigieren und er landete sauber im Garten, ohne dabei einen weiteren Schaden anzurichten.

Soviel zu den Sturmschäden, die Aufräumarbeiten halten mich aber immer noch auf Trapp.







Bei den Fahrten zum Garten war die bunte Lorri meist im Einsatz.
Bei ihr war genügend Platz vorhanden, um Kaffee, anderen Proviant und Benzin für die Kettensäge mitnehmen zu können.










Zum Schluss noch ein paar Bildchen, die euch hoffentlich auch gut tun werden in diesen schlimmen Zeiten.




Ich wünsche allen Ukrainern das dieser Wahnsinn ganz schnell ein Ende findet.


Alles Liebe und schönes Wochenende!
Dagmar


Rückfall in die Steinzeit, nur wird nicht mehr mit Keulen gekämpft!

Hallo ihr Lieben,

was zur Zeit in der Ukraine passiert macht mich fassungslos!

Ich möchte allen Verfolgten auf dieser Welt an dieser Stelle alles nur erdenklich Gute wünschen.
Ich hätte nicht gedacht, dass in der heutigen Zeit Russland bzw. Putin so etwas macht!

Erschreckend finde ich vor allem, dass es heute immer noch Soldaten gibt, die blindlings den Befehlen von dummen Machthabern folgen müssen.

Irgendein schlauer Geist hat es mal so formuliert „Stellt dir vor es wäre Krieg und keiner geht hin“.
Warum werden in der heutigen Zeit immer noch ganz normale Männer plötzlich zu Mördern?

Ich kann mich noch gut an die ersten mutigen Kriegsdienstverweigerer in unserem Land erinnern, sie wurden damals verlacht, verachtet und als Feiglinge beschimpft.
Für mich waren und sind es die ersten Männer gewesen, die einen „Arsch in der Hose“ gehabt haben und sich nicht mehr für den Schießbefehl hergegeben haben.

Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte hier nicht unsere Bundeswehr denunzieren (Verteidigungsarmee, leider immer noch notwendig, wie man ja sieht)!

Ich könnte daran verzweifeln, wenn ich sehe das so ein Blödmann wie Putin, der sich selbst auf den Thron gehoben hat und schön im gemütlichen Palast sitzt, tausende meist junge Männer in den „Abgrund“ schickt, um anderen unschuldigen Menschen damit so viel Leid anzutun!

Wenn ich an meinen letzten Beitrag mit der Hochzeitstaube denke, dann packe ich mich schon selbst an den Kopf, wie naiv ich eigentlich bin, an die Menschheit zu appellieren, wie furchtbar es ist ein Tier so zu behandeln.

So ein Typ wie Putin würde mich jetzt schon nur wegen diesem Beitrag unschädlich machen wollen!
Natürlich würde er sich nicht selbst die Finger an mir schmutzig machen, sondern dafür Soldaten den Befehl dazu erteilen!
Wie krank ist das eigentlich!

Soviel dazu!

Jetzt werde ich mich gleich wieder an die Aufräumungsarbeiten (Sturmschäden) im Garten machen.
Das ist auch der Grund dafür, warum in der rosarotefahrradkurbel letzte Woche es keinen Beitrag gegeben hat!

Trotz allem wünsche ich euch ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße

Dagmar

Lichtblicke, auch für Mausi!

Hallo ihr Lieben,

Als aller erstes möchte ich mich bei allen bedanken, die an dem Schicksal von Mausi der kleinen Hochzeitstaube so zahlreich Anteilnahme genommen haben.
Auf Facebook ist der extra Artikel, den ich vor der Veröffentlichung des Blogbeitrages gepostet hatte immerhin schon 6962 mal geteilt worden.
Vielen, vielen Dank, damit ist das Problem der unseriösen Hochzeitstauben-Anbieter nun wesentlich bekannter geworden. Super!
Vielleicht fragt ihr euch warum so ein Thema überhaupt in einem Fahrrad- und Fotoblog gelandet ist.
Das ist ganz einfach, weil ich durch das Radfahren Wege benutze, die Autofahrern nicht zur Verfügung stehen und weil ich durch das gemütliche Tempo beim Radeln meine Umwelt viel intensiver wahrnehmen kann, als im Auto oder z.B. in einem Bus.


Mausi erholt sich immer noch von ihren Strapazen, macht aber sehr gute Fortschritte dabei.
Sie muss noch ein bisschen im Kleintierkäfig ausharren, weil sie sich leider auch Parasiten eingefangen hat.
Sie hatte wohl vor lauter Verzweiflung und Hunger alles mögliche aufgepickt.
Danach wird sie in eine großen Volliere mit Artgenossen bei einer Tierschützerin dauerhaft wohnen können.
Leider hat Mausi ziemlich viel Angst vor der Kamera, deshalb habe ich sie in ihrer Behausung etwas aus der „Ferne“ mit einem Teleobjtiv geknipst.
Sie ist doch wirklich eine süße Maus!

Die weiteren Bilder sind bei der genehmigten Fütterung am Taubenturm in Witten entstanden.
Ich frage mich immer wieder, warum so viele Menschen Tauben nicht mögen!
Ich finde es sind sehr hübsche und liebenswerte Tiere.

Soviel zu meinem Findelkind!

Nun aber zum Radeln und der wegen ein paar Sonnenstrahlen verursachten Knipseritis.
In der letzten Woche gab es ja tatsächlich mal ein paar Sonnenstrahlen.
Besonders schön waren die kurzen Momente, wo die Sonne kurz zwischen den dunklen Wolken auftauchte.

Natürlich konnte ich die Bäume auch nicht in Ruhe lassen, sie ziehen mich immer wieder magisch an.

Besonders mein „Lebensretter“ ist interessant, halbseitig ist sein Stamm komplett abgestorben und morsch und die andere Hälfte treibt neue Äste aus.
https://rosarotefahrradkurbel.com/2021/08/22/mein-freund-der-baum/

Der durch den Regen erhöhte Wasserstand der Ruhr sorgt für einen schönen Wasserfall an einem Wehr.

Ein weiterer Lichtblick in dieser Wochen waren die ersten Krokusse.



Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag

Liebe Grüße
Dagmar