Armer kleiner Glücksbringer!

In dieser Woche haben sich leider unerfreuliche Dinge ereignet, die nichts mit dem Radeln zu tun haben.
Dabei verliert man langsam nicht nur den Glauben an die katholischen Kirche, dazu gleich mehr.
Ganz schlimm finde ich auch das Verbrechen an den zwei jungen Leuten, die bei einer Verkehrs Kontrolle auf Wilderer getroffen waren.
Die Beiden waren in etwa in dem Alter meiner Jungs gewesen. Die Angehörigen müssen jetzt lebenslänglich mit diesem Horror leben.
Ich bin gespannt ob die Täter auch lebenslänglich mit anschließender Sicherungsverwahrung dafür bekommen.
Dieser Fall zeigt auch ganz deutlich, dass man bei Leuten die einfach Tiere abballern näher hinsehen sollte, da sie auch keine Hemmungen bei Menschen haben.
Sterben tun sie schließlich alle gleich im Kugelhagel- einfach schlimm!

Als nächste Hiobsbotschaft flatterte ein Brief von der Tierarztpraxis in meinen Briefkasten, mit der Ankündigung ab sofort meine Schafe aus praxisinternen Gründen nicht mehr zu behandeln.
Seit ein paar Jahren wird hier im Ennepe Ruhr Kreis dieses Problem immer größer.
Der Grund ist ganz einfach. Schafe gehören zu den sogenannten Nutztieren und damit greifen bei ihnen Gesetze für die Lebensmittelgewinnung.
Dank der ganzen Skandale der industriellen Massentierhaltung ist die Bürokratie bei diesen Tieren so dermaßen aufgebläht worden, so dass Großtierärzte nur noch die lukrativen Pferde behandeln wollen.
Es gibt im Ennepe Ruhr Kreis kaum noch Bauern mit herkömmlicher Tierhaltung, da sich das schon lange nicht mehr lohnt, stattdessen stehen die ganzen Freizeitpferde im Stall.
Als ich vor über 35 Jahren meine ersten Schafe hatte, war das alles noch ganz unkompliziert. Da konnte man noch mit jedem Tier zum Tierarzt gehen.
Selbst ein Huhn oder eine Wildgans wird heute nicht mehr in einer herkömmlichen Kleintierpraxis behandelt. Mir fällt dazu nicht mehr viel ein!

Ich muss wohl ins Münsterland mit meinen Schafen ziehen, dort stehen die ganzen Tierfabriken und dort gibt es dann auch noch Tierärzte für die „Nutztiere“.

Jetzt zu anderen Dingen!

Am Donnerstag hatte ich mittags meine Boosterimpftung.
Auf der Rückfahrt nach Hause kam ich an Haus Witten, wo auch das Standesamt untergebracht ist vorbei.
Sehr schnell viel mir in dem kleinen Park hinter dem Standesamt eine weiße Taube auf.
Sie sah schon aus der Entfernung ziemlich heruntergekommen aus und als ich nahe bei ihr war konnte ich gleich sehen, das es sich um eine Ziertaube handelte.
Standesamt und Ziertaube ergibt den Zusammenhang, dass eine Hochzeitsgesellschaft dafür verantwortlich gewesen ist, warum der halbverhungerte Glücksbringer dort saß und verzweifelt versuchte irgendwo etwas Futter zu finden.

Um es kurz zu machen beim dritten Fangversuch hatte es dann geklappt und zwar nachdem ich nachmittags nochmal in die Stadt musste, um aus der katholischen Kirche auszutreten.
Die Gründe hierfür brauche ich glaube ich nicht weiter zu erklären.

Die Taube ist bis auf das Skelett abgemagert, aber zum Glück unverletzt und auch nicht krank. Vermutlich ist sie auch noch sehr jung und war das erstes mal außerhalb ihres Taubenschlags zu eben einer Hochzeit als Glücksbote fliegen gelassen worden. Dadurch hatte sie sich nicht von dem Ort entfernt. Sie hat auch keinen Ring an den Beinen.
Ich finde es einfach nur abartig ein reines Haustier auf diese Weise auszusetzen und dass noch zu dem angeblich schönsten Tag im Leben!
Ziertauben können nur in menschlicher Obhut alt werden.
Wie soll so etwas Glück bringen!

Jetzt muss ich sehen, wo ich den kleinen Pechvogel auf Dauer unterbringen kann, damit ihm so was nicht nochmal passiert.
Die Taube kann auch nicht einfach fliegen gelassen werden, weil sie eben nicht weiß wo ihr Heimatschlag ist und sie aufgrund ihrer weißen Farbe und ihrer nicht so guten Flugeigenschaften wohl sehr schnell von einem Raubvogel gepackt würde.
Außerdem sind die Beinfedern in der Freiheit ein zusätzliches Hindernis, zum Beispiel beim Landen im Geäst eines Baumes.
Zum Transport des Unglückswurms hatte ich einen Stoffbeutel benutzt.
Auf dem Bild hängt er noch mit Inhalt am Lenker des Kübels.

Nun kurz noch die Zusammenfassung der letzten Fahrradwoche.
Am letzten Sonntag hatte ich den Hauptgewinn gesattelt um Heu für die Wollknäule zu holen.

Der Regen war ja auch in der letzten Woche reichlich vorhanden, vielleicht sollte ich mir doch noch ein Paddelboot kaufen.


Ganz erfrischend war auch der Mittwoch. Es war hier eigentlich ganz gutes Wetter vorhergesagt worden.
Bis auf die rund 40 Minuten zur Arbeit hatte das auch gestimmt.
Ich war noch nicht ganz mit Oranje aus dem Haus, als sich die Schleusen der Wolken mit üppigen Regen geöffnet hatten.
Kurz vor der Ankunft hörte es dann wieder schlagartig auf zu Gießen, na super!
Diese unfassbar schönen Selfies mit mir als klatsch nassem Fahrradmummel sind dabei nebenbei entstanden!
Mittags war es dann aber trocken gewesen.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, es kann ja nur besser werden!

Liebe Grüße
Dagmar

Farbtupfer und Frühlingsboten!



Hallo ihr Lieben,

und wieder ist eine weitestgehend graue Woche vorbei.





Bei der Tristesse wird man beim Fotografieren erfinderisch, besonders wenn man wieder Hausaufgaben vom Online Kurs auf hat, wo unter anderem ausgerechnet Licht als Gestaltungsmittel zur Aufgabe gestellt wurde.





Da ist es doch sehr schön und praktisch, wenn da nebenbei ein paar Bildchen auch für diesen Beitrag herumgekommen sind.
Als Lichtquelle mit besonderem Effekt musste wiedermal ein Fahrradrücklicht zweckentfremdet werden und zusätzlich kam meine kleine Fotolampe zum Einsatz.


Schön bunt und poppig sehen die Baumpilze und die kleinen Pflänzchen auf den Bildern aus.




Besonders erfreulich war, dass die Beurteilung meiner Hausaufgabe mit vollen 100% und einem dicken Lob meiner Fernlehrerin super ausgefallen ist.

Immerhin war es nicht immer nass und so konnte ich wiedermal mit Oranje und mit dem Bretzel zur Arbeit sausen.
Ich muss schon zugeben, dass es richtig Spaß macht mit diesen „Rennfahrzeugen“ zu fahren.




Natürlich kam aber der Regen zurück und es ging wieder mit dem Kübel etwas gemächlicher von A nach B.





Am Freitag war dann tatsächlich mal die Sonne zu sehen.
Beste Möglichkeit um endlich mein neues gebrauchtes Makroobjektiv zu testen, was ich aus den Kleinanzeigen erstanden hatte.
In meinen Garten hatte ich abends nach den ersten Frühlingsboten Ausschau gehalten und drauf los geknipst.

Was mich besonders gefreut hatte war, dass bei „Hölzilein“ meinem Flutopfer aus dem letzten Sommer tatsächlich die ersten Knospen zu sehen waren.
https://rosarotefahrradkurbel.com/2021/08/28/holzlilein-im-gluck/
https://rosarotefahrradkurbel.com/2021/07/25/nach-dem-unwetter/


Natürlich blieb es nicht nur bei den Knospen, sondern Moos, Beeren, winzige Pflänzchen auf dem Dach der Gartenlaube zugedeckt mit Laub und auch die ersten Schneeglöckchen mussten fotografisch festgehalten werden.






Ich hoffe euch haben die Farbtupfer und Frühlingsboten auch gefallen.
Zum Schluss ein Bild mit einer hübschen Spiegelung in einer Pfütze und wunderschönen Blautönen. Damit wünsche ich euch ein schönes Wochenende.


Liebe Grüße
Dagmar


Wetter schön grau, bunte Fahrradauswahl!

Hallo ihr Lieben,

meist stelle ich ja einen Beitrag am Samstag ins Netz.
Wegen des Onlinelehrganges (Photodesign), den ich im letzten November begonnen habe, war ich gestern aber zu sehr mit dem Lernen und Ausprobieren beschäftigt.

In der letzten Woche waren die Bedingungen an zwei Tagen morgens gut, um mit Oranje und dem grünen Glöckchen zur Arbeit zu fahren. An den anderen Tage war der Kübel wieder im Einsatz


Obwohl das ElliptiGo und das BMX so gesehen beides Stehfahrräder sind, haben sie ganz unterschiedliche Fahreigenschaften.
Ich habe mir gedacht diese Unterschiede mal in eine Tabelle zu schreiben und zusätzlich ein normales Cityrad wie den Kübel und mein fast Gravelbike Bretzel dazu zu nehmen.
Warum das ganze, werdet ihr euch vielleicht fragen?
Nun es soll aufzeigen, warum ein etwas seltsamer Mensch wie ich, so viele unterschiedliche Fahrräder hat.
Die Tabelle könnte noch beliebig erweitert werden, aber dann wird es zu viel des Guten.
Natürlich sind die Einschätzungen nicht wissenschaftlich belegt, sondern spiegeln nur meine ganz persönliche Meinung zu den unterschiedlichen Fahrradtypen wieder.


Vergleich der Fahreigenschaften zwischen

ElliptiGo
BMX
Cityrad
Gravelbike

Oranje (ElliptiGo)Grünes Glöckchen (BMX)Kübel (Citybike)Bretzel
(fast Gravelbike)
Langstrecken
(ab 15 Kilometer)
++++++++++
Kurzstrecken
(unter 15 Kilometer)
++++++++++++
Bequemlichkeit+++++++
Geschwindigkeit++++++++++
Fahrspaß
(kleine Sprünge z.B. von Treppen, Bunny Hop usw.)
+++
Fahrspaß
(gemütliches Fahren)
+++++++
Fahrspaß
(schnelles Fahren, sich austoben bei Spurts)
++++++++++
Vorderrad anheben
(Bordstein, Straßenbahnschiene)
++++++++++
Einhändig fahren+++++++++
Fitness (Ganzkörpertraining)++++++
Fittnes
(Kardiotraining)
+++++++++++
Fittness
(Koordination, Geschicklichkeit)
+++++++
Bremsverhalten++++++++++
Regenwetter++++++
Wenigkeit++++++++

Wie ihr seht habe ich die Bewertung bei den Themen Fitness und Fahrspaß in mehrere Punkte aufgeteilt.
Das liegt daran, weil es eben unter diesen Rubriken unterschiedliche Ansätze zur Bewertung gibt.
Falls ihr eventuell zum Jahresanfang euch vorgenommen habt mehr Rad zu fahren, dann kann ein bisschen Abwechslung sehr gut dabei tun.
Vielleicht kann euch meine persönliche Einschätzung zu den Fahrrädern eine kleine Hilfe bei der Anschaffung von eurem Zweitfahrrad sein.
Bei mir ist es jedenfalls so, das ich je nach Lust und Laune, Wetter und persönlichem Befinden morgens beim Frühstück überlege mit welchem Gefährt es denn zur Arbeit gehen soll.

Und da ich ja auch noch Einräder, ein Hochrad, ein Riesenrad und einen Roller habe, kann die Entscheidung schon mal schwierig werden!


Wie oben schon erwähnt bin ich ja mit meinem Lehrgang sehr beschäftigt und muss dafür auch Hausaufgaben machen.
Als Nebenprodukt sind da wieder ein paar Bildchen entstanden.



Mit einem Bild zur Renaturierung der Ruhrwiesen in Witten wünsche ich euch einen schönen Sonntag.

Liebe Grüße
Dagmar

Glätte, Sonne und der Kübel



Hallo ihr Lieben,

ich hoffe ihr seit unfallfrei durch die Woche gekommen, es war ja hauptsächlich an den ersten Tagen ziemlich glatt auf den Straßen.



Dafür wurden wir tagsüber mit Sonnenschein belohnt, zumindest hier in Witten war das so.
In der Mittagszeit auf dem Heimweg musste ich natürlich den herrlich blauen Himmel fotografieren, nach wochenlagem Einheitsgrau war das eine richtige Wohltat für die Augen.


Besonders schön sahen die zugefrorenen Pfützen aus, durch die Spiegelung des blauen Himmels ergaben sich wieder Gelegenheiten für weitere Bilder.


In den ersten Wochentagen war ich wegen der oben beschriebenen Glätte auf den Straßen mit dem Möchtegern Mountainbike unterwegs.


Ab Mitte der Woche waren die Radwege weitestgehend schon ohne Glatteis, da es trockener und auch etwas wärmer geworden war.
Deshalb konnte ich dann eine kleine Sporteinlage mit Oranje auf dem Weg zur Arbeit wahrnehmen.


Am Donnerstag war es soweit, ich konnte den Kübel vom Fahrradladen abholen.
Mit neuem Tretlager, frisch überholter und gefetteter Gangschaltung läuft der alte Knabe wieder, wie am ersten Tag.
Schön wäre es wirklich, wenn sich der „Getriebeschaden“ in meinen Gelenken, allen voran in den Kien auch so reparieren ließe!
Nun ja leider geht das nicht, aber jetzt habe ich wieder für wenig Geld ein neuwertiges Fahrrad für die Regentage.
Am Freitag hatte er mich bei fasst passendem Wetter wieder zur Arbeit begleitet.


Falls ihr auch ein älteres Fahrrad mit einer Sachs oder Sram Nabenschaltung habt und diese beim Schalten Schwierigkeiten macht, schmeißt das Fahrrad nicht gleich weg sondern geht damit zu eurem Fahrradladen und lasst die Schaltung überholen, dass ist viel billiger, als wenn ihr ein neues Fahrrad kauft! Nebenbei tut ihr auch noch was für die Umwelt, da ihr euer Fahrrad weiter nutzen könnt!

Mal sehen, in der nächsten Woche werde ich das ausgebaute Hinterrad von dem Totalschaden Blaue Rappelkiste auch zur Überholung zum Fahrradladen bringen.


Danach werde ich das Hinterrad wahrscheinlich bei Schrotti einbauen und anschließend Schrottis Hinterrad mit der gleichen Schaltung auch Warten geben.


Ich halte euch hierzu auf den Laufenden.

Zum guten Schluss noch ein paar Bildchen, die so nebenbei in die Knipskiste geraten sind!



Ich wünsche euch ein schönes Wochenende

Liebe Grüße
Dagmar

Die erste Woche 2022

Hallo ihr Lieben,

nun haben wir schon das erste Wochenende im neuen Jahr und die ersten Arbeitstage sind auch geschafft.
Ich hoffe ihr hattet auch einen guten Start ins Arbeitsleben.
Das Wetter hat sich zu mindestens hier im Ruhrpott noch nicht von seiner schönen Winterseite gezeigt, nur nasses kaltes Schmuddelwetter ohne Ende!

Trotzdem hatte ich ein paar kleine Gelegenheiten die Kamera aus der Tasche zu holen.
Leider hat meine „Allroundknipskiste“ auch noch einen Defekt.
Im Telebereich kann ich nicht mehr scharf stellen.
Für die Baumpilze am Straßenrand war zum Glück der funktionierenden Makrofokus im Gebrauch.
Mit meiner Fahrradrückleuchte hatte ich die Pilze farblich noch ein bisschen aufgepimmpt.

Zum üblichen Arztcheck meiner morschen Gelenke (Rheuma) ging es mal wieder ganz früh nach Hattingen.
Auf der Rückfahrt zur Arbeit war ausnahmsweise das Wetter mal ganz nett!

Das leichte und zum Glück harmlose Hochwasser der Ruhr hatte teilweise den Radweg überflutet, so dass ich dieses mal einen anderen Weg wählen musste.
Dabei kam ich an Haus Kemnade vorbei und konnte im schönen blauen Morgenlicht ein paar hübsche Bilder machen.

Unterwegs war ich mit Schrotti, da das Hauptschmuddelwetterfahrrad Kübel immer noch beim Fahrradhändler ist.





Ich wünsche euch ein schönes Wochenende

Liebe Grüße
Dagmar