in dem Beitrag vom 15 August hatte ich euch von dem Besuch der Bike-Bild Redakteurin Svenja Schrade in Begleitung von dem Fotografen Philipp Hymphendahl erzählt.
Am 30 Oktober ist die noch immer aktuelle Ausgabe im Handel erschienen. Wer also Lust auf das ganze Pendler-Portrait und viele andere interessante Fahrradthemen hat, sollte die Bike-Bild im Handel noch kaufen können.
Heute darf ich euch mit Erlaubnis der Redakteurin Svenja Schrade ein paar Ausschnitte von dem Pendler-Portrait hier präsentieren.
An dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei Svenja und Philipp für die schöne Reportage bedanken. Der Tag mit euch beiden hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht.
jetzt sind die Pferde mit mir endgültig durchgegangen. Ich habe mir ein so genanntes Penny-Farthing zugelegt. Der Name Penny-Farthing stammt laut Internet, sozusagen aus dem Größenvergleich zwischen einer großen Penny-Münze, zu einer kleinen viertel Penny-Münze (Groschen), das Ganze in Bezug auf die unterschiedlich großen Räder des Hochrades gesehen.
Wie bin ich nun wieder auf diese Idee gekommen bin?
Ed Pratt ein junger Engländer ist mit seinem 36 Zoll Einrad, über drei Jahren lang, um die Welt gefahren. In vielen Videos auf Youtube ist seine Weltreise zu sehen. Als Ed auf seiner letzten Etappe in Schottland war, hatte er bei einem Bekannten übernachtet, der so ein Hochrad besaß. In einem weiteren Video war Ed bei der Firma vorbeigekommen, bei der er sein Einrad gekauft hatte und von dort ist auch meine Penny hergekommen. Zum Glück hatte der Brexit noch keine Auswirkung auf meine Bestellung gehabt und ich war überrascht, wie schnell mein Hochrad in einem riesigen Karton bei mir angekommen war.
Jetzt brauchte ich viel Platz um das Riesenrad zusammenbauen zu können, denn immerhin hat das Vorderrad einen Durchmesser von 50 Inch, umgerechnet ist das 1,27 m. Im Wohnzimmer ging das dann sehr gut. Der Zusammenbau war mit Hilfe eines Videos wirklich einfach zu erledigen. Und ruckzuck stand meine Penny auf ihren eigenen Rädern.
Beim Probesitzen im Flur fiel mir auf, dass das Hochrad für mich ein wenig zu groß war. Oder anders formuliert, meine Beine waren für die Sattelhöhe doch ein bisschen zu kurz geraten. Was tun? Ich schaute mir den Sattel genauer an und stellte fest, dass er mit richtigen Federn bestückt war und dadurch die Sitzfläche recht hoch über der Befestigungsschiene lag. Am nächsten Tag besorgte ich mir einen einfachen MTB-Sattel und montierte ihn auf die Penny. Wieder lehnte ich mein Riesenrad im Flur an den Schrank um auszuprobieren, ob die Sitzhöhe nun niedriger geworden war. Und ja, es war schon viel besser, nur verlief jetzt die Sattelfläche nicht mehr waagerecht, sondern schräg nach hinten. Da half nur noch ein Brotmesser, mit dem ich schubs die „Nase“ des Sattels um locker 2 cm abgeschnitten hatte. Wieder auf der Penny montiert, war dann alles in bester Ordnung.
Für Sonntagmorgen hatte ich dann die Probefahrt angesetzt. Ich muss gestehen, dass ich am Samstagabend gewisse Einschlafstörungen hatte, weil ich darüber grübelte, ob ich das Fahren auf einem Hochrad überhaupt auf die Reihe bekommen würde, ohne beim Sanitäter zu landen.
Sonntagmorgen Da ich extra früh aufgestanden war, konnte ich kurz nach der Morgendämmerung unauffällig das Haus verlassen. Ich schob mein Riesenrad zu einer wenig befahren Straße. An einer Garagenzeile konnte ich Penny an die Wand lehnen und mit angezogener Handbremse auf sie draufklettern. Ich wollte schön vorsichtig entlang der Garagenzeile rollen und ließ mich für einen kurzen Moment von der Wand los und trat zu heftig in die Pedale und ehe ich noch was machen konnte, wurde ich unsanft von Penny abgeworfen. Zum Glück war die Wand von den Garagen noch in Reichweite und so ist seitdem nur mein linkes Handgelenk ganz leicht verknackst.
Es musste also ein anderer Übungsort her. Die Wahl fiel auf einen Schulhof ganz in der Nähe, mit glattem Boden und Wänden für meine nächsten Fahrversuche. Auch hier stellte sich meine Taktig als schlecht heraus, an der Wand langsam entlang zu fahren. Also versuchte ich mit dem linken Fuß, auf der unteren Fußraste stehend und mit dem rechten Fuß mich vom Boden abzustoßen, um Penny ins Rollen zu versetzen. Leider konnte ich aber durch meine gesundheitlichen Zipperlein an den Kniegelenken, Penny nur in sehr langsames Rollen versetzen. Dadurch blieb mir keine Zeit zum weiteren Aufstieg auf den Sattel übrig. Mmh, und nun? Die Lösung war, nach dem Abstoß den rechten freien Fuß auf die Pedale zusetzen, um mit Pedalieren die Rollgeschwindigkeit deutlich zu erhöhen. Und siehe da, ich saß auf einmal auf dem Sattel. Dann versuchte ich mit den Füßen die sich drehenden Pedale einzufangen um weiter zu pedalieren. Oh ha, dass brachte mich sogleich bedrohlich aus dem Gleichgewicht. Sehr schnell stellte ich fest, warum Penny einen recht breiten Lenker hat. Man muss nämlich gegenlenken, wenn man Gas geben will. Das bedeutet tritt man zum Beispiel rechts in die Pedale, dreht das Vorderrad abrupt nach links ab, wenn das nicht mit dem Lenker verhindert wird. Nachdem ich nun der Fahrphysik von Penny auf die Schliche gekommen war, fuhr ich den ganzen Schulhof vergnügt auf und ab und übte noch ein bisschen Kurvenfahren.
Mein Versuch, ein Selfie mit 10 Sekunden Selbstauslöser an der Kamera zu machen, hat nicht so wirklich geklappt. Immerhin ist auf dem Bild zu sehen, dass Penny tatsächlich eine ganz beachtliche Größe hat.
Anschließend fuhr ich nach Hause. Ein paar meiner Nachbarn aus meinem Haus, kamen aus dem Staunen kaum heraus, als sie mich sahen. Schnell wurden gleich noch Aufnahmen mit dem Smarthone gemacht.
Es war sehr schöner und erfolgreicher Vormittag. Ich freue mich schon auf meine nächste Ausfahrt mit meiner Penny.
in der letzten Woche hatte ich Urlaub und somit Zeit, dass weiterhin ungewöhnlich schöne Novemberwetter zu genießen.
Unter anderem war ich endlich mal wieder mit dem 36er Riesenrad morgens unterwegs. Mit dem herrlichen Sonnenschein sind dann nebenbei wieder Unmengen an Fotos entstanden.
Im weiteren Verlauf der Woche wurde das Wetter dann doch schlechter. Somit kam ich nun endlich mal dazu, meine dringenden Wartungsarbeiten bei dem grünen Glöckchen durchzuführen. Da dieses Fahrrad nun mal die meisten Kilometer von meinen BMX-Rädern auf dem Buckel hat, ist es nicht verwunderlich das Teile mit der Zeit verschleißen. Auf den Bildern könnt ihr sehen, dass das Hinterrad inzwischen am hinteren Ende des Ausfallendes verschraubt war. Des Weiteren schliffen schon die Bremskötze an der Innenseite der Reifen- nicht gut! Deshalb musste die Kette um ein ganzes Kettenglied gekürzt werden. Durch ein weiteres schraubbares Kettenschloss wurde wiederum ein halbes Kettenglied ersetzt, damit die Kette nicht zu kurz wurde. Soweit hatte das auch alles gut geklappt. Leider ist aber die Kette inzwischen ziemlich ausgeleiert und auch das Kettenblatt weist deutliche Verschleißspuren auf. Dadurch kann die Kette nicht mehr sauber über das Kettenblatt und Ritzel laufen. In Kürze muss ich mir da doch neue Teile kaufen.
Nachdem ich das BMX fertig hatte, bekamen der alte Knochen und Dirty jeweils neue Schlappen.
Die Reifen, für meine weiteren Spaßräder hatte ich schon seit einiger Zeit in der Ecke herum liegen.
Der alte Knochen bekam von mir reine Straßenreifen mit Pannenschutz verpasst, schließlich bin ich meist auf Straßen und nicht auf Waldwegen oder im Gelände unterwegs.
Dirty mein Dirtbike wird ebenfalls nicht im Gelände, sondern auch überwiegend auf Straßen gefahren. Deshalb ist eine typische Dirtbereifung auch hier eher unpraktisch, da die Reifen schneller verschleißen, die Pannen sich häufen und auch die Fahreigenschaften nicht so gut sind.
Zum Schluss noch ein paar hübsche Bildchen. Viel vergnügen
Hallo ihr Lieben, in der letzten Woche war ja traumhaft schönes Herbstwetter, folglich ist meine Kameralinse unterwegs regelrecht heiß gelaufen. Weil es trocken war, konnte ich auch mal wieder mit meinem BMX zur Arbeit fahren. Am Wegesrand gab es unzählige schöne Motive, die unbedingt in meine Kamera mussten.
Besonders die Mandarinenenten stellten ein hübsches Highlight da.
Abends auf dem Weg zu den Schafen mit dem Kübel, hatte ich im Dunkeln auch die Kamera mit dabei.
Am Freitag konnte ich das Hälterungsbecken (Beitrag vom 1. November ) wieder nach Hause transportieren. Dieses Mal konnte ich es komfortabel mit dem Hauptgewinn und dem Anhänger befördern.
Ich wünsche euch eine schöne Woche und bleibt alle gesund
heute habe ich reichlich Bilder im Gepäck. Dank meiner neuen Kompaktkamera mit immerhin über 300 Tele- und guter Makrofunktion, macht das Fotografieren richtig Spaß. Vor allem im Dunkeln morgens entfällt das wechseln der Objektive. Die Kamera ist außerdem nur ein bisschen größer als mein altes Smartphone und macht dafür aber deutlich schönere Bilder.
Am letzten Wochenende musste ein Hälterungsbecken mit der Abmessung von ca. 1,20 x 0,70 x 45 Meter, nach Witten-Durchholz befördert werden. Ich hatte das Becken schon fix und fertig auf dem großen Fahrradanhänger befestigt und den Hauptgewinn als Zugmaschine davor gespannt. Dumerweise hatte ich das nicht dokumentiert, deshalb hier ein Bild aus dem Archiv. Als ich losfahren wollte, hatte leider wieder mal der Pannenteufel seine Finger im Spiel. Das Display vom Hauptgewinn hatte keine saubere Verbindung zum Motor und zur Schaltung, auch die Verwendung von Kontaktspray zeigte dieses Mal keine Wirkung. Was tun? Sich aufregen half schon mal nicht weiter, aber dafür meine alte Christi. Es ist immer gut, wenn man als Radfahrer noch ein Ass im Ärmel hat. Nachdem ich den Hauptgewinn samt Anhänger wieder ordnungsgemäß verstaut und Christi mit dem üblichen Kraftakt die Treppen hochgezogen hatte, war ich endlich startklar. Zum Glück schaffte ich es, während der Fahrt noch über das Becken schauen zu können. Selbst die Rinder auf einer Wiese waren bei dem Anblick meines Schwertransportes sichtlich verblüfft
Mit reichlich sportlichem Einsatz war ich nach meiner Bergtour mit Christi am Ziel angekommen. So bleibt man auch ohne Fitnessstudio fit- geschafft.
Auf den Fahrten zur Arbeit konnte ich natürlich auch nicht den Finger vom Auslöser meiner Kamera lassen. Es waren ja noch einige bunte Blätter an den Bäumen vorhanden, die als schöne Kulissen für meine Schnappschüsse dienten. Unterwegs war ich je nach Wetterlage mal mit dem grünen Glöckchen oder mit dem Möchtegern Mountainbike.
Am letzten Mittwoch war das Wetter sonnig und es wehte eine steife Brise über den Kemnader See. Es war also Herbstwetter vom aller Feinsten mit unzähligen farbigen Motiven weit und breit.
Die Taube hatte sich zu einer Mittagspause auf dem Geländer direkt vor meinem Fenster auf der Arbeit niedergelassen. So konnte ich sie bei ihrer kleinen Wellnesseinlage ungestört fotografieren.