Aktueller Anlass: Rennrad-Raser! Wittener Fahrradparadies jetzt für alle Radler gesperrt!

Hallo ihr Lieben,

in den letzten Wochen hatte ich ja immer wieder mal von der Baustelle an der Herbeder Straße hier in Witten berichtet.

Kurz für alle die nicht aus Witten kommen!
Die Herbeder Straße ist normaler Weise eine sehr stark von Autos befahrene Straße und sie ist mit einem einseitigen holprigen Radweg ausgestattet.
Die Straße ist die Hauptverbindung von Witten Mitte zum Stadtteil Herbede.
Seitdem die Baustelle dort ist, ist die Straße für den Autoverkehr gesperrt und nur Radfahrer und Rettungsfahrzeuge durften noch dort herfahren.
Es war ein herrliches Vergnügen, die breite Straße für sich als Radler zu Verfügung gehabt zu haben, friedlich, leise und mit guter Luft und Laune!
Seit letzten Freitagnachmittag ist das leider nicht mehr der Fall.

Das kleine Fahrradpardies ist jetzt auch für Radler tabu!

Zu verdanken haben wir das rücksichtslosen Zeitgenossen, die durchweg auf Rennrädern unterwegs gewesen waren.
Diese Typen haben nicht nur für Ärger, sondern auch noch für drei Unfälle (lt. Zeitungsbericht) in dem Baustellenbereich gesorgt.
Nach dem letzten schweren Unfall mit so einem Raser wurde die Straße dann für alle Radler dicht gemacht.
Ich behalte meine Meinung über solche Zeitgenossen hier für mich, ihr könnt es euch ja denken!

Auch ich hatte beim Müllsammeln mit Christi ( https://rosarotefahrradkurbel.com/2022/07/23/regen-schon-kuhl-botanischer-garten-und-radzierblenden/ ) eine Begegnung mit mit so einem Heini mit Rennrad in der Baustelle gehabt.


Er regte sich furchtbar auf und beschimpfte mich auf unverschämte Weise, weil er wegen mir kurz von seinem Rennrad absteigen musste, um auf dem Radweg neben mir weiter durch die Baustelle rasen zu können.
Ich befand mich so zusagen auf „seiner Spur“ neben dem Bauzaun auf der Straße und dem Bordstein des Radweges.
Christi war schon vollbeladen, deshalb war ich auf der schmalen Straßenspur neben dem Bauzaun geblieben.
Auf dem Bild könnt ihr stellvertretend Oranje auf dem Straßenstreifen neben dem beschriebenen Bauzaun sehen.

Nun müssen alle Radler den bergigen Umweg nehmen, was für sicherlich vor allem für Familien mit Kindern, Älteren und nicht so sportlichen Leuten viel zu schwer ist, wenn sie nicht über ein E-Bike verfügen, denn es geht schon wirklich steil hinauf.
Es ist schon sehr ärgerlich, dass jetzt alle rücksichtsvollen normalen Radler unter den wenigen bescheuerten Exemplaren unter den Rennradfahren leiden müssen.
Das gleiche Problem kommt auch häufig am Kemnader See und auf dem Ruhrtalweg vor, wenn diese Typen auf ihren Rennrädern auftauchen.
Ein Trost ist, dass die Umleitung auf den kleinen Nebenstraßen mit wenig Autoverkehr erfolgt und wenn man oben auf dem Berg angekommen ist, eine schöne Aussicht genießen kann.


Interessanter Weise habe ich die betreffenden Rennradfahrer dort noch nicht wahrgenommen, es liegt wohl daran, dass die Straßen in der Umleitung holprig, verkehrsberuhigt und teilweise unübersichtlich sind und rasen dort gar nicht möglich ist, ätschi bätschi, das habt ihr nun davon!

Ich persönlich nehme, die Bergtour als morgendliche Fitnesseinheit einfach hin, das ist gut für die Kondition.
Mittags fährt die Hardenstein Fähre über die Ruhr und ich kann so gemütlich am anderen Ufer der Ruhr nach Hause radeln, wenn ich zu faul zum kraxeln bin.


Soviel zu dem Problem, mit dem kleinen Anteil der Rennradfahrer, die aber immer wieder durch ihre Rücksichtslosigkeit und Unverschämtheit auch mir schon häufig aufgefallen sind.

Solche Radler brauchen wir nun wirklich nicht!
Schleicht euch!

Hinweis:
Morgen kommt ein weiterer Beitrag, der sich wieder der schönen Seite des Radelns widmet.

Liebe Grüße
Dagmar


Testfahrt, Bastelstunde und Tiffi




Hallo ihr Lieben,

meine Güte war das wieder warm!
Am letzten Sonntag war es noch angenehm und so hatte ich mir morgens den halben Hahn geschnappt, um zu versuchen eine Runde um den Stausee zu drehen.
Die Strecke ist laut Internet von mir von zu Hause aus etwas über 24 Kilometer lang.





Es hatte tatsächlich geklappt!
Ich habe es geschafft und es gab nur eine brenzlige Situation bei der ich mich fast geschreddert hätte.
Es blieb aber zum Glück nur bei ein paar unsanften Grüßen in meine morschen Gelenke, als ich vom halben Hahn abgesprungen war.
Immerhin kann ich nun auch einigermaßen ein Kurve mit dem halben Hahn fahren.
Dabei ist die Fahrtechnik eine Mischung aus Skatebord- und Inliner- und vielleicht auch Skifahren, weil man ja den Lenker noch in der Hand hat, keine Ahnung wie man das sonst verständlich beschreiben kann.
Es macht jedenfalls richtig Spaß.



Anfang der Woche wurde es dann ja ab dem Vormittag wieder brütend heiß.
Das war die Gelegenheit den Kübel mit neuen „Schlappen“ aus zu statten, die hatte ich ja letztens gekauft gehabt.


Auf dem Bild steht der Kübel kopfüber in meinem noch angenehm temperierten Wohnzimmer auf einem Werkstattteppich.



Das ist einfach genial bei Fahrrädern, das man sie in einem behaglichen Ambiente reparieren kann.
Nach dem Kübel war dann noch klein Beauty mit der Montage einer neuen Hinterradbremse dran.


Die Testfahrt am nächsten Tag, war bei kühlen und angenehmen Morgentemperaturen, ein reines Vergnügen.
Auf dem nach Hause Weg war es dann aber schon wieder viel zu warm für mein Herzkreislaufsystem.



Und so war ich ab Mittwoch mit dem Kübel, meinem schlecht Wetter-Fahrrad, schön gemütlich unterwegs gewesen.

An einem Morgen war auf einmal Rushhour auf dem Weg zur Arbeit gewesen.
Auf dem Bild könnt ihr sehen wer mich kurz aufgehalten hatte, es waren unzählige Ameisen, die als dunkle Linie auf dem Bild zu sehen sind.
Nach dem Foto hob ich den Kübel hoch und machte einen großen Schritt, damit keines der geschäftigen Tierchen zu Schaden kam und fuhr dann weiter.



Gestern, am Freitag hatte ich wieder einen kleinen Fahreinsatz mit Tiffi der Rikscha im Park der Generationen in Witten gehabt.
Zum Glück war das Wetter gestern angenehm gewesen.
Ich hatte viel Spaß mit meinen kleinen und großen Passagieren und immerhin hatte es dieses mal auch mit dem Foto von Tiffi zwischendurch geklappt.




Ich wünsche euch ein schönes Wochenende


Liebe Grüße
Dagmar

Tüdeligkeit, in Folge der Wärme!



Hallo ihr Lieben,


dass das Wetter total verrückt spielt, habt ihr ja sicher selbst schon festgestellt.

Mir ist es auch in der letzten Woche immer noch viel zu warm gewesen, deshalb wurde mein Tatendrang weiterhin durch Abgeschlagenheit und chronische Müdigkeit ein wenig ausgebremst.





Die Hitze steigt mir anscheinend auch noch zu Kopfe, sind mir doch in der letzten Woche ein paar Pannen passiert.

An einem Morgen schreckte ich aus dem Schlaf hoch und war mir sicher, dass der Wecker schon zum wiederholten mal geklingelt hatte.
Als ich auf die Uhr sah war der große Zeiger schon auf 20 nach, und damit schon 10 Minuten zu spät.
Also nichts wie raus aus der Koje und in Windeseile unter die Dusche, damit noch Zeit für den lebensnotwendigen Kaffee blieb!
Die Vorbereitung für das zweite Frühstück auf der Arbeit kürzte ich ab und so ging es dann doch noch pünktlich aus dem Haus.
Zunächst wunderte ich mich nicht darüber, dass es noch ziemlich dunkel war, weil im Wetterbericht Regen angekündigt war und damit der Himmel durch Wolken verdunkelt war (Regen blieb aber aus).
Als es auf der Mitte der Strecke aber immer noch dunkel war, schwante mir, dass irgend etwas falsch war. Außerdem konnte ich keine Wolke am Himmel entdecken.
Um es kurz zu machen, ich war eine ganze Stunde zu früh unterwegs gewesen und das mit dem Wecker hatte ich wohl geträumt.


Weitere Pannen sind mir wieder mal mit „Tiffi“ der Rikscha vom DRK passiert.
Ich hatte es versäumt beim Fahrtraining zum ehrenamtlichen Piloten von Tiffi ein paar Bilder zu machen.
Hier ist für die Wittener unter euch immerhin die Visitenkarte von Tiffi.

Das gleiche war mir bei meinem ersten Einsatz als ausgebildeter Rikschafahrer nochmal passiert.
Deshalb hier nochmal die Bilder aus dem Archiv von Tiffi.

Auf den üblichen Fahrten zur Arbeit gab es am Anfang der Woche einen wunderschönen Sonnenaufgang zu sehen.

An einem anderen Morgen waren die Bauarbeiter, an der weiterhin für Autos gesperrten Herbeder Straße, noch nicht da.
Das war die Gelegenheit mir einen Bagger mal genauer anzusehen.

Als oller Werkstoffprüfer tätig in der Schadensanalyse, finde ich große Maschinen irgendwie immer interessant.
Den Kettenantrieb mit den imposanten Zahnrädern musste ich mir mit der Kameralinse genauer ansehen.



Um im kommenden Winter möglichst viel Strom einzusparen war ich am Donnerstag bei einigermaßen angenehmer Wärme mit Lorri zum Baumarkt gefahren.




Dort habe ich ein paar hübsche mit Solarzellen betriebene Lampen gekauft, und ein paar Luftentfeuchter, damit ich bei abgesengter Zimmertemperatur von maximal 15 -17 C° keinen Schimmel an den Wänden bekomme. Letztes Jahr hatte ich meine Heizung auch nur auf 1 von maximal 5 gedreht, dieses Jahr wird es nur 0,5 sein.
Heizen wird ja durch die horrenden Preise zum Luxusgut und ohne Geldsäckchen in der Ecke muss man halt sparen.
Die Wollpullover und ein paar Teelichter für die Gemütlichkeit liegen auch schon bereit.

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Gestern hatte sich meine Schafsomi Tessi im Alter von immerhin 16,5 Jahren ohne Vorankündigung auf den Weg ins Regenbogenland gemacht.
Tessi lebte 16 Jahre lang auf meiner Wiese und hatte ein schönes Leben.
Sie durfte mit ihren Kindern im Familienverband alt werden.
Mein Altenheim wird immer leerer.

Mach es gut kleine Maus!



Ich wünsche euch ein schönes Wochenende

Liebe Grüße
Dagmar

Morgens herrlich, mittags Heißluftgrill

Hallo ihr Lieben,

eine weitere Fahrradwoche ist ins Land gegangen.

Da auf meiner Wiese das Gras inzwischen kaum noch wächst und nicht nur Tessi mit ihren 16 Jahren vorne keine Zähne mehr im Unterkiefer hat, um das vertrocknete harte Gras in genügender Menge abzubeißen zu können, bin ich fast schon wieder in der „Winterfütterung“ bei meiner Schafsjombo angekommen.
Um das Futter (Heukops) besser lagern zu können, war ich mal wieder mit dem Hauptgewinn und Anhänger nach Haßlinghausen zum Tiermarkt unterwegs.


Die drei Futtertonnen und ein großer Sack Blumenerde passten gut auf dem Anhänger drauf.
An der Wiese angekommen hatte ich die Tonnen in die Gartenhütte gebracht und die zwei großen Wasserkanister mitgenommen, die ich vorher mit Wasser befüllt dort hingefahren hatte.
In Folge der Dürre ist meine Wasserversorgung über einen Brunnen mal wieder zum Erliegen gekommen, deshalb hatte ich insgesamt 120 Liter, verteilt auf zwei Fahrten, verpackt in den 30 Liter Kanistern zur Wiese gefahren.
Wie gut das ich den Hauptgewinn als Zugpferd habe, denn schließlich geht es zu den Wollmäusen (Schafe) schön steil bergauf.
Auch dieses Wochenende wird es ähnlich laufen.


Auf dem Weg zur Arbeit war es morgens herrlich frisch und die aufgehende Sonne sorgte jeden Morgen für ein paar wirklich schöne Momente.
Mit Oranje und dem Bretzel war ich nochmal den „Höhenweg“ um die Baustelle an der Herbeder Straße hoch geklettert.


Ich hatte zum Glück dieses mal meine Alpha Sony mit dem Teleobjektiv in der Tasche.
An der Kompaktkamera ist ja leider die Telefunktion immer noch kaputt.
Die Aussicht mit dem wunderschönen Morgenlicht hatte mich für die Kraxelei den Berg hinauf gut belohnt.


Mittags hatte ich wegen der fürchterlichen Gluthitze dann aber lieber die Fähre Hardenstein (Archivbild) über die Ruhr genommen, um die Baustelle an der Herbeder Straße auf dem Weg nach Hause zu umfahren.





Am Freitag war ich mit dem roten Lasteselchen unterwegs.







Zum Glück konnte ich als Radfahrer inzwischen die Herbeder Straße wieder passieren.
Am Kemnader See werden inzwischen wieder die Zelte für das Zeltfestifal Ruhr aufgebaut.
Im morgendlichen Gegenlicht ist das auch immer ein schönes Fotomotiv.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und hoffentlich gibt es nächste Woche den angekündigten Regen.






Liebe Grüße
Dagmar

Spätsommer, Plattfuß und Erntezeit!



Hallo ihr Lieben,

im Moment ist es angenehm kühl, aber die nächste Hitzewelle jenseits der 30°C ist schon im Anmarsch, zumindest laut der Prognosen der Wettervorhersagen.
Das Tageslicht ist auch schon merklich kürzer geworden.
Dadurch fahre ich nun schon kurz nach Sonnenaufgang zur Arbeit und am See vorbei.
Am Dienstagmorgen ergaben sich durch den Dunst wunderschöne Motive in der Landschaft.




Mit der tiefstehenden Sonne glitzerten überall in den Wiesen Spinnweben, verziert mit feinen Wassertropfen auf.


Auch die Gänsefeder wurde durch die Wassertröpfchen zu einem schönen Zierrat.


Der Bärenklau ist inzwischen verblüht, aber die eingetrockneten Blütenstände sind immer noch schön anzusehen.




Mit dem Hauptgewinn war ich unterwegs, um meine Wollmäuse unter anderem mit köstlichen Leckschalen zu versorgen.



Eine weitere Fahrt war dann nötig, um Pflaumen bei einem lieben Freund zu pflücken.
Durch die heißen Temperaturen war tatsächlich ein Pflaumenbaum im Obstgarten schon so zeitig mit seinen Früchten fertig geworden.
Auf dem Bild könnt ihr die Ernte auf dem Anhänger bewundern.
In der Zwischenzeit sind die Pflaumen von mir in Sirup und Marmelade verwandelt worden. In den nächsten Wochen werde ich wohl weitere Zeit in der Küche verbringen müssen, aber immerhin habe ich dann Vorräte für den kommenden Winter.
Es ist ja ziemlich sicher, das aufgrund der ganzen Krisen und der europaweiten Dürre, Obst im Winter wohl sehr sehr teuer werden wird.




Als ich am Donnerstag von der Arbeit bei Backofentemperaturen nach Hause fuhr, war plötzlich ein Zischen zu hören und nach wenigen Augenblicken später, war dem Kübel am Vorderrad die Luft entwichen.
So ein Elend!



Da ja ein Unglück selten allein daher kommt, musste ich auch noch einen Umweg nehmen, da die Herbeder Straße nun auch für Radfahrer gesperrt geworden ist.
Der Umweg führte natürlich dann auch noch herrlich steil bergauf, unterwegs beim Schieben löste sich auch noch immer wiedermal der Mantel von der Felge – das reinste Vergnügen bei 35°C im Schatten!
Als ich am Gipfel meiner unfreiwilligen Bergtour angekommen war, wurde ich allerdings mit einen schönen Ausblick auf die Ruhr belohnt.


Erst vor ca. drei Wochen hatte der Kübel vorne einen Plattfuß gehabt und nun schon wieder.
Aus diesem Grund beschloss ich ihm ein paar neue Schlappen zu besorgen.





Mit Schrotti (35 Euro Schnäppchen) fuhr ich zu einem nah gelegenen Fahrradladen, um pannensichere Reifen mit neuen Schläuchen abzuholen.
Das Ganze war dann auch mit 100 Euro nicht gerade günstig, Corona und Putin sei gedankt!
Wenn ich aber wiederum daran denke, das der Kübel nun nach über zwei Jahrzehnten und vielen 1000senden Kilometern mal neue Reifen braucht, ist es dann auch wiederum nicht so teuer und der Fahrradladen muss ja auch über die Runden kommen.

Mit ein paar hübschen Bildchen wünsche ich euch ein schönes Wochenende.





Liebe Grüße
Dagmar